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Zwangs-TV wieder Plattform für grüne Kommunisten und AfD-Feinde

Von LUPO | Das deutsche Zwangsfernsehen wurde am Abend der Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg wieder einmal stellenweise zur Plattform für grünlackierte Kommunisten und AfD-Feinde.

Beispiel 1 (Video oben):

Während die Grüne Katrin Göring-Eckardt bei einem ARD-Interview auf der grünen Wahlparty davon faselte, dass die AfD Deutschland spalte, schlug die grüne Jugend im Hintergrund mit einer SED-Lobeshymne kommunistische Töne an.

Zuvor hatten die Fernsehzuschauer beobachten können, wie sich ein bebrillter Zausel mit Rucksack im Blickfeld der Kamera in Position gebracht hatte, um punktgenau  „auf Sendung“  zu gehen und gemeinsam mit ein paar GenossInnen ein kommunistisches Kampflied anzustimmen. Im Liedtext heißt es unter anderem: „….aus Leninschem Geist, wächst, von Stalin geschweißt – die Partei, die Partei, die Partei….“

Die ARD-Regie blieb währenddessen untätig. Man stelle sich vor, auf der Wahlparty der AfD hätte jemand das Horst-Wessel-Lied angestimmt….

Beispiel 2:

Beim ZDF ließen Regie und Moderatorin Barbara Schausten AfD-Chef Alexander Gauland regelrecht ins Messer laufen. Während Schausten Gauland mit Verbindungstheorien der AfD ins rechtsextreme Lager nervte, baute sich im Hintergrund optisch geschickt ein Pappschild mit der Aufschrift „Rassisten sind keine Alternative“ auf.

Gauland ahnt von nichts, als in seinem Rücken ein Pappschild gegen die AfD gezeigt wird.

Das Schild, bzw. seine Träger, wanderten draußen vor dem gläsernen ZDF-Studio hin und her, bis der Text plakativ ins TV-Bild passte. Ein Heranzoomen durch die Kamera hätte genügt, um den Bildausschnitt zu verkleinern und den Pappe-Anschlag zu vereiteln. Auch Schausten verlor kein Wort der Warnung an Gauland, was hinter dessen Rücken geschah.

Wie ein Fotograf der Deutschen Presse-Agentur später beobachtete, traf Brandenburgs SPD-Ministerpräsident Dietmar Woidke  vor dem Studio auf die Menschen mit dem Schild und bedankte sich bei ihnen, berichtet der Tagesspiegel.

Wahlverlierer Woidke (SPD) bedankt sich bei den Gauland-Störern.

Gauland war bereits im vergangenen Jahr öffentlich beim ZDF-Sommerinterview mit Thomas Walde gelinkt worden, als Störer den AfD-Chef beschimpften (PI-NEWS berichtete). Es scheint eine ZDF-Spezialität zu sein, den AfD-Chef öffentlich bloßstellen zu wollen.