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Wann besetzen denn mal Patrioten den Potsdamer Platz?

Von GEORG | Extinction Rebellion, Türken, Kurden – jeder erlaubt sich derzeit seine Eskapaden, nur wir sitzen tatenlos auf dem Sofa. Warum kommen eigentlich von uns keine „spontanen Aktionen“? Warum zeigen denn wir nicht mal „zivilen Ungehorsam“? Patrioten blockieren nicht den Potsdamer Platz oder die Siegessäule in Berlin. Sie legen auch keine Großstädte lahm.

Natürlich: Die Demokratiefeinde von Extinction Rebellion lässt man aus politischen Gründen gewähren, Kurden und Türken genießen sowieso Narrenfreiheit in unserer Bunten Republik. Spontane Demos von Kritikern der Umvolkungspolitik hingegen würde die Polizei sofort brutal von der Straße prügeln. Das glauben wir jedenfalls. Und weil wir so fest daran glauben, haben wir dadurch auch eine prima Ausrede, zu Hause auf dem Sofa zu bleiben und herumzujammern. Aber haben wir es denn überhaupt mal probiert? Haben wir jemals versucht, ernsthaft über die Stränge zu schlagen?

Die Wahrheit ist: Wir haben es nie versucht, sondern immer alles erduldet und selbst dann noch brav die andere Backe hingehalten, wenn die eine schon wundgeschlagen war. Statt 2015 die Grenze nach Österreich in unangemeldeten Spontandemos mit Menschenketten und Pyrotechnik zu blockieren, haben wir gemütlich vor der Glotze gesessen und untätig zugeguckt, wie Merkel und ihre Bande die Völkerwanderung nach Deutschland winkten.

Nach der Silvesternacht von Köln hätten wir in jedem deutschem Rathaus, in jedem Amtsgericht, in jedem Ausländeramt, in jedem Pfarrhaus den verantwortlichen deutschen Mittätern kübelweise Mist vor die Füße kippen können, als Symbol für den moralischen Dreck, mit dem diese Täter unsere Frauen und unser Deutschland beschmutzt haben – statt dessen sahen wir faul und feige per Livestream zu, wie hergelaufene Araber unsere Frauen begrapschten.

Nach dem Anschlag auf dem Breitscheidplatz hätten wir uns spontan quer über die Straßen von Berlin stellen können, symbolische Grenzen errichten, in verschiedenster Form massiven kreativen Protest gegen die staatliche Siedlungspolitik zeigen können. Stattdessen haben wir auch damals wieder nur vor der Glotze gehockt und mit der Tüte Popcorn in der Hand zugeschaut, wie die Opfer verbluteten.

Und aktuell arbeitet Seehofer als Oberschleuser der Nation schon an der nächsten Invasion, noch mehr Typen aus Nigeria, noch mehr Syrer, noch mehr Afghanen, obwohl wir die Kontrolle über das explosive Vielvölkergemisch in Deutschland schon heute verloren haben: Kurden und Türken toben sich wieder einmal auf unseren Straßen aus, und was tun wir? Wir selbst sitzen wie Zaungäste im eigenen Land faul vor der Glotze.

Was für ein erbärmliches, jämmerliches, feiges Leben führen wir!

Jeden Tag marschieren 1000 Mann im besten Kriegeralter unkontrolliert über unsere Grenze ein – sind das immer noch nicht genug, um uns vom Sessel hochzureißen? Brauchen wir sonst noch irgendeinen Grund, um endlich auch mal zu Tausenden auf die Straße zu gehen?

Dies sei uns allen gesagt: Wir können vor diesen Konflikten nicht weglaufen, auch wenn wir uns das noch so sehr wünschen. Diese Konflikte werden uns eines Tages einholen, sie werden uns die Tür eintreten, sie werden in unsere Häuser eindringen und in unseren eigenen Wohnzimmern stehen!




20 Uhr live: Talk mit Stürzenberger über Islam-Aufklärungsarbeit

Der Sender Radio Deutschland Eins führt ab 20 Uhr ein ausführliches Gespräch mit PI-NEWS-Autor und BPE-Mitglied Michael Stürzenberger, der derzeit im Rahmen der Deutschlandtour zur Aufklärung über den Politischen Islam fast pausenlos unterwegs ist.

Wer nur die Livestreams ansieht, kennt nicht die viele Arbeit, die rundherum zu leisten ist. Gestaltung und Druck neuer Plakate, Absprachen mit den Ordnungsämtern zur Vorbereitung der Kundgebungen, Kooperationsgespräche mit der Polizei, Planung der Einsätze, Informierung über die Islam-Gegebenheiten vor Ort, Fahrten zu den Städten in ganz Deutschland, Auf- und Abbau-Arbeiten, Instandhaltung und Aufrüstung des Equipments, Bearbeitung der Anzeigen, um sowohl gegenüber Linksextremisten als auch fanatischen Moslems unsere Rechtsordnung durchzusetzen und schließlich die Verteidigung gegenüber vielen willkürlich gestellten Gegenanzeigen, die leider auch manchmal zu aufwendigen Gerichtsverfahren führen.

Diese Aufklärungsarbeit, bei der neben dem ständigen BPE-Team viele Patrioten in ganz Deutschland wertvolle Unterstützung leisten, ist enorm wichtig, um den Druck gegenüber Altparteien, Mainstream-Medien, Kirchen, Gewerkschaften und anderen Organisationen aufzubauen, damit das politisch korrekte Wegschauen gegenüber einer existentiellen totalitären Gefahr endlich aufhört: Dem Politischen Islam, der in unser aller Leben immer bedrohlicher und umfassender hineinwirkt.

Das Gespräch mit dem Radio Deutschland Eins-Moderator Alex beginnt um 20 Uhr und kann im Livestream (oben) mitverfolgt werden. Nach etwa eineinhalb Stunden haben dann auch die Hörer die Möglichkeit, Fragen stellen.




Mühldorf: Gespräch mit Grünen-Stadtrat über Islam

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Die Kundgebungen der Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) in ganz Deutschland zur Aufklärung über den Politischen Islam sind dazu gedacht, mit möglichst vielen Bürgern ins Gespräch zu kommen. Um das nachzuholen, was von den öffentlich-rechtlichen Talkshows sträflichst vernachlässigt wird: Wir müssen den noch klar denkenden Bürgern dieses Landes die Gefahr bewusst machen, in der sie sich durch das rasche Ausbreiten dieser totalitären Ideologie befinden.

Auch Menschen, die sich eher im linken politischen Lager beheimatet fühlen, möchten wir in die Diskussion einbeziehen. Denn ihre ureigensten Grundwerte – die Gleichbewertung aller Menschen, die Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie der Schutz von Minderheiten wie Homosexuelle und Juden sind vom Politischen Islam massiv bedroht.

Am vergangenen Freitag kam der Mühldorfer Grünen-Stadtrat und katholische Religionslehrer Dr. Georg Gafus zu unserer Kundgebung und suchte das Gespräch, was schon einmal sehr positiv zu bewerten ist. Wir müssen uns miteinander über alle politischen Lager hinweg austauschen, denn diese Ideologie bedroht die gesamte deutsche Bevölkerung. Inklusive aller nicht-moslemischen Migranten und auch den modern eingestellten Moslems, die mit dem Politischen Islam nichts zu tun haben wollen.

Dr. Gafus versuchte aber die klassischen Relativierungen, anstatt zum Kern des Problems vorzudringen. So behauptete er zunächst, man müsse arabisch können, um den Koran richtig zu verstehen, was natürlich Unfug ist. Der Koran ist ein Buch, an dem es keinen Zweifel gibt, so steht es schon am Anfang. Er ist voller einfacher, klarer Befehle, die jeder der 1,4 Milliarden Moslems weltweit auf allen Kontinenten in jeder Sprache versteht. Das mit den „falschen Übersetzungen“ ist eine Schutzbehauptung, die man sonst immer nur von Moslems hört, um damit von den brandgefährlichen Koranstellen ablenken zu können.

Dann versuchte Gafus die Relativierung mit dem Alten Testament, was aber ebenso wenig zutrifft. Das Alte Testament ist kein Befehlsbuch, in dem jedes Wort ein Befehl von Gott ist, sondern es handelt sich um historische Erzählungen. Zudem gibt es im Christentum den Neuen Bund Gottes mit den Menschen, definiert im Neuen Testament und in der nächstenliebenden Gottesfigur Jesus, die das Alte Testament in Vergessenheit geraten ließen. Mit Jesus kann man keinerlei Gewalt, Krieg oder gar Töten rechtfertigen. Ausgeschlossen. Daher gibt es folgerichtig heutzutage auch keine christlichen Terroristen, die die Bibel hochhalten und töten. Das gibt es ausschließlich im Islam mit dem Koran.

Aber Gafus behauptete – ausgerechnet noch als katholischer Religionslehrer – dass es die vielen Tötungsbefehle des Korans auch in der Bibel gebe. Er müsste hingegen wissen, dass die blutigen Handlungen des Alten Testamentes ausschließlich Beschreibungen damaliger Situationen und keinesfalls zeitlos gültige Handlungsanweisungen sind.

Der Verweis von Dr. Gafus auf das Attentat von Christchurch war auch nicht zielführend, denn der Mörder von unschuldigen Moslems war ganz sicher kein Christ, sondern ein national-sozialistisch eingestellter Terrorist, der Rache für Berlin und die dutzenden anderen islamischen Anschläge nahm. Sein Massenmord kann nicht christlich motiviert gewesen sein, denn dazu fehlt jeglicher Bezug.

In der Argumentationslinie des Grünen-Stadtrates durfte auch nicht der Hinweis auf den vermeintlichen moslemischen „Frieden“ fehlen, denn Moslems würden sich genauso wie auch Juden mit diesem Begriff grüßen – da „salam“, dort „shalom“. Aber „Islam“ bedeutet eben knallhart „Unterwerfung“, und zwar unter den Willen Allahs und sein Gesetz, die Scharia. Den vielzitierten „Frieden“ gibt es im Islam nur im Paradies. Und auf Erden erst dann, wenn die gesamte Menschheit den Islam angenommen hat. Bis dahin sind diejenigen Länder, in denen sich der Islam ausbreitet, Häuser des Krieges: „Dar al-harb“, im Gegensatz zu den Ländern, in denen der Islam bereits herrscht, dem „Dar al-Islam“.

Als wir dann auf das Verbot des Politischen Islams kamen, meinte Dr. Gafus, die Entschärfung ihrer Religion müssten die Moslems selber vornehmen. Da kann er aber lange warten, denn die ganz wenigen mutigen Modernisierer wie Seyran Ates, Hamed Abdel-Samad, Ahmad Mansour und Necla Kelek stehen alleine auf weiter Flur und werden allesamt mit Morddrohungen übersät. Die Macht haben die Verbände und Organisationen, die fast allesamt fundamental eingestellt sind. Von ihnen wird die Masse der Moslems auch nach und nach indoktriniert. Nur wenige werden den Willen haben, sich dem entziehen zu wollen, denn wer es tut, gilt als Aussteiger und ist in Lebensgefahr.

In dem 25-minütigen Gespräch versuchte der Grüne Stadtrat ausschließlich Relativierungen. So könne seiner Meinung nach „jede Religion politisch instrumentalisiert“ werden, was man auch am Christentum sehe, denn bei uns würden zwei Parteien das „C“ im Namen tragen. Auch das ist falsch, denn die CDU/CSU beruft sich lediglich auf christliche Werte, die mit der heutigen Zeit kompatibel sind, und versucht keinesfalls, ein göttliches Gesetz umzusetzen. Abgesehen davon, dass es im Christentum auch gar nichts gibt, was mit der menschenrechtswidrigen Scharia vergleichbar wäre. Die zehn Gebote beruhen auf humanistischen Prinzipien und sind bis auf ein paar kleine Ausnahmen als moralischer Leitfaden auch gut für eine moderne Gesellschaft geeignet.

Trotz allem war es wichtig, dass dieses Gespräch stattgefunden hat, denn wir müssen die Fakten und Tatsachen in alle Parteien tragen, damit das Problem so langsam in die große öffentliche Diskussion kommt. Dazu führt die BPE seit Monaten ihre intensive Deutschlandtour durch. Die nächsten Termine:

16.10. München Max-Joseph-Platz 15-21 Uhr
18.10. Fürth Dr.-Max-Grundig-Anlage 13-19 Uhr
19.10. Nürnberg Lorenzkirche 11-18 Uhr
23.10. München Marienplatz 15-21 Uhr
25.10. Offenbach Aliceplatz 12-19 Uhr
26.10. Frankfurt My Zeil 11-18 Uhr

Bei jeder Kundgebung ergeben sich viele spannende Gespräche. Vor allem mit Menschen, die aus islamischen Ländern stammen und unsere Aufklärung bestätigen. Wer die wichtige Arbeit der Bürgerbewegung Pax Europa unterstützen will, kann hier Mitglied werden. Unser Ziel ist es, die 1000er-Marke in einem Jahr zu knacken. Jeder Islamkritiker aus dem demokratischen Spektrum ist bei der patriotischen BPE-Familie willkommen!


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.




Hilft Merkels Bundeswehr Erdogan bei Kurden-Massaker und gegen Putin?

Von KEWIL | Der saudumme Flüchtlings-Deal der EU mit Erdogan, der durch Merkels vollidiotische Grenzöffnung vor drei Jahren am 18. März 2016 zustande kam, ist noch viel blödsinniger als gedacht. Er gibt der Türkei alle Trümpfe, für die EU oder gar die Volldeppen in Berlin bleibt nichts.

Es reicht nicht, dass Germoney der Türkei drei Milliarden Euronen in den Hintern geschoben hat und Brüssel noch einmal soviel, Erdogan will bereits jetzt noch ein paar Milliarden Nachschlag, dazu forderte er Visa-Freiheit für Türken und einen zügigen EU-Beitritt. Flüchtlinge schickt er trotzdem, so viele er will.

Und jetzt kommt es noch tollwütiger! Bald wird die NATO inklusive Bundeswehr ihm helfen müssen bei der Annektion Nord-Syriens und den Kurden-Massakern. Schon jetzt ist die Kritik der EU an seinem völkerrechtswidrigen Einmarsch verhalten, weil er mehr Flüchtlinge schicken könnte. Brüssel hat das bereits zugegeben.

Da aber Trump amerikanische Truppen aus Syrien abzieht, haben sich Teile der Kurden an Präsident Assad um Hilfe gewandt, und Assad hat bereits Hilfe geschickt. Die Russen, unser Erzfeind aus dem Kalten Krieg, unterstützen ihn. Und schon kann es zum Krieg der Türkei gegen Syrien/Russland kommen, und wir wären als NATO-Partner ohne jeden Zweifel verpflichtet, Ankara zu helfen. Was dann?

Kann man sich noch eine dümmere, katastrophalere Politik vorstellen, als was die hirnrissige Merkel und ihre Gurkentruppe da durch eigene Blödheit angerichtet haben?




„Tausend Zeilen Lüge“ – Juan Moreno über den Relotius-Skandal

Diejenigen, die „Lügenpresse!“ riefen, weil sie den Medien nicht mehr trauten, wurden lange in die rechte Ecke gestellt. Presse und Rundfunk seien doch wichtige Korrektoren im politischen Betrieb! Und selbstverständlich seien gerade die großen, renommierten „Leitmedien“ in unserer demokratischen Republik frei, ehrlich und sauber! Ein Verschwörungstheoretiker, der anderes behauptet!

Dieser Witz hatte im Dezember 2018 mit einer genialen Pointe gezündet. Da nämlich flog der „Fall Relotius“ auf – einer der größten (bekanntgewordenen) Fälschungsskandale der BRD-Geschichte. Die Stern-Lügengeschichte mit den angeblichen „Hitlertagebüchern“ (1983) verblasste dahinter geradezu als kunstvoller Slapstick-Quickie.

Claas Relotius war nicht irgendein Typ, der irgendwelche Promi-Interviews gefälscht hat. Sowas hatte es gelegentlich gegeben. Kurios, aber vernachlässigbar. Claas Relotius war die große Hoffnung im Reportagebetrieb. Im SPIEGEL, bei dem er angestellt war, war der rotblonde Hanseat (*1985) für höhere Weihen vorgesehen. Relotius lieferte Wahnsinnstexte. Er sprach mit Leuten, die für Journalisten eigentlich unerreichbar waren. Er war ein Wunder. Und er war so einfühlsam!

Relotius erhielt dutzende Preise. Unter anderem viermal in fünf Jahren den deutschen Reporterpreis. Das hatte noch keiner geschafft. Relotius war eine Art Gott. Er hätte beizeiten noch weiter aufsteigen können, aber er war so bescheiden und gut. Seine jüngere Schwester, heißgeliebt, litt an Krebs, und er brauchte einfach die Zeit für ihre Pflege.

2018 wurde der freie, häufig für den SPIEGEL tätige Reporter Juan Moreno, beauftragt, über die Grenzsituation zwischen Mexiko und den USA zu berichten. Moreno sollte einen Flüchtlingstreck begleiten, Relotius sollte eine weiße Bürgerwehr gegen die Einwanderer „infiltrieren“. Diese Truppen waren schwer zugänglich. Wunderkind Relotius schaffte es. Es entstand ein blumiger Bericht über krasse Typen ohne Ladehemmung. Am Ende drückt einer wirklich ab.

Moreno fand am Bericht seines hochgelobten Co-Autoren einiges fragwürdig. Vieles! Er bat seine Vorgesetzten um Hilfe. Mehrmals. Mehrmals ohne Erfolg. Ihm wurde Rufmord vorgeworfen. Er, vierfacher Familienvater, kämpfte um seine Ehre!

Dann heftete sich Moreno an Relotius´ Spuren. Er kam ihm auf die Schliche – und zwar dutzende, nein hundertemal. Nicht nur die rassistische Bürgerwehr war ein Fake, sondern auch in ungezählten anderen Artikel hatte die vergötterte Nachwuchshoffnung Relotius sich bei seiner eigenen Phantasie bedient. Nur ein Beispiel: Traute Lafrenz, letzte Überlebende der „Weißen Rose“, die eigentlich jedes Interwiew verweigert, zitiert er so: „Deutsche, die streckten auf offener Straße den rechten Arm zum Hitlergruß, wie früher.“ Lafrenz hatte das in Wahrheit nie gesagt. Auf seiner schwindelerregenden und aufwendigen Recherche stößt Moreno auf ungezählte ausgedachte Szenerien, Sätze, Biographien. Relotius hatte auch keine Schwester.

Das alles ist einer Zeitschrift durchgegangen, die sich für ihre einzigartige „Faktencheck-Abteilung“ rühmte! „Natürlich war Relotius ein tendenziell linksliberaler Haltungsjournalist, der Texte schrieb, bei denen er davon ausging, dass sie beim SPIEGEL gut ankommen.“

Dieses Buch liest sich wie ein Krimi, ein echter Pageturner. Das Gefühl bleibt: Das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht in Sicht.

» Joan Moreno: „Tausend Zeilen Lüge“ – hier bestellen.




Schon in zwei Jahren: Der Anfang vom Ende des Verbrennungsmotors

Von EUGEN PRINZ | Es gibt im deutschen Bundestag keinen Abgeordneten, der dem baden-württembergischen AfD Landesvorsitzenden Dr. Dirk Spaniel das Wasser reichen kann, was das Fachwissen im Automobilbereich betrifft. Das gilt sowohl für die Verbrenner, als auch für Elektroautos. Spaniel ist Chemie- und Maschinenbauingenieur und hat jahrelang bei einem der Branchenriesen der deutschen Autoindustrie jahrelang in  Entwicklung und Forschung gearbeitet.

Im Juli 2019 nahm der AfD Bundestagsabgeordnete an einer Podiumsdiskussion des Vereins Fortschritt in Freiheit e. V. teil. Dabei klärte Spaniel die staunenden Zuhörer über ein Vorhaben der Europäischen Union auf, das in Kürze das Aus für den Verbrennungsmotor in Deutschland einleitet und uns in unserer Mobilität massiv einschränken wird. Ein Vorgang von ungeheurer Tragweite, der bisher weiten Teilen der Bevölkerung nicht bekannt ist. Das wird sich mit diesem Artikel ändern.

Es geht der etablierten Politik darum, ein Bild zu erzeugen. Und dieses Bild ist: Autos sind dreckig und wir müssen alle ein schlechtes Gewissen haben. „Damit wird politisch etwas vorbereitet, das wir nicht sehen können“, so Spaniel. „Das können nur Politiker sehen, die die Anträge der Europäischen Union und die Gesetze und Entscheidungen der nächsten Jahre bereits auf dem Tisch liegen haben“.

Der perfide Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor

In Brüssel wird – letztes Jahr bereits im Bundestag durchgewunken – ein Gesetz vorbereitet, das praktisch das Ende des Verbrennungsmotors einleitet. Diese Vorschrift bringt eine Limitierung des Spritverbrauchs von Neuwagen. Oberhalb einer festgelegten Verbrauchsgrenze werden dann horrende Strafzahlungen für den Hersteller fällig. Die Regelung gilt ab 2021 und sieht zunächst eine Verbrauchsgrenze von 3.6 l pro 100 km vor. Für jeden Liter, den ein Neufahrzeug drüber liegt, wird eine Strafzahlung von 2.500 Euro fällig. Bei einem Opel Astra mit einem 100 kw Motor beläuft sich diese Strafzahlung beispielsweise auf insgesamt 10.000 Euro, die der Hersteller pro Fahrzeug dann an die EU entrichten muss. Dass sich damit der Kaufpreis eines solchen Fahrzeugs um diesen Betrag erhöht, versteht sich von selbst. Das neue Gesetz sieht zudem vor, die Verbrauchsgrenze sukzessive zu reduzieren, bis sie Ende der 2020er Jahre bei 2,4 Liter liegt, was natürlich die Strafzahlungen und somit den Neupreis der Fahrzeuge immer weiter erhöht, da es unmöglich ist, alltagstaugliche Autos mit einem derart niedrigen Verbrauch zu bauen.

Als Folge davon wird man seinen „Gebrauchten“ so lange wie irgend möglich fahren, was eine Überalterung der Fahrzeugflotte unseres Landes nach sich zieht. Apropos Gebrauchtwagen: Mit Einführung der besagten Vorschrift steigen dann natürlich auch die Preise für die Gebrauchtwagen ins Unermessliche. Daher werden sich viele Bürger ein Auto mit Verbrennungsmotor schon in naher Zukunft nicht mehr leisten können.

Dr. Dirk Spaniel, AfD, Mitglied des Bundestages und Autofachmann

Ist das Elektroauto eine Alternative?

Elektroautos, so Dr. Dirk Spaniel, gibt es in zwei Kategorien: Eine mit einer relativ bezahlbaren Batterie aber geringer Reichweite und damit eingeschränkter Mobilität. Die zweite, gut funktionierende Kategorie besitzt Batterien von 100 kw/h und kostet  sechsstellige Beträge. Das bedeutet, dass es auch hier, wie künftig bei den Verbrennungsmotoren, eine soziale Selektion geben wird: Die Reichen bleiben mobil und der Durchschnittsverdiener, also die überwiegende Mehrheit, muss damit leben, dass die Zeiten vorbei sind, wo sich Otto Normalverbraucher ins Auto setzen und ohne Einschränkung von A nach B fahren kann. Wer kein Krösus ist, dem bleibt künftig nur ein preisgünstiges Elektroauto mit einer billigen Batterie und geringer Reichweite. Nur eine kleine Elite, die Reichen, werden ihre uneingeschränkte Mobilität behalten. Und das ist ja auch der Kerngedanke dieser perfiden europäischen Politik: Es geht darum, die Massenmobilität unter dem Deckmantel des Klimaschutzes drastisch zu reduzieren.

Der Todesstoß für die deutsche Automobilindustrie

Die kommende Regelung wird die Produktion von Verbrennern oberhalb der Golf-Klasse völlig unwirtschaftlich machen. Das bedeutet den Todesstoß für die auf die Entwicklung und Produktion von Premiumfahrzeugen ausgerichtete deutsche Autoindustrie, vom Kahlschlag der Arbeitsplätze ganz zu schweigen. Diese Problematik stellte in aller Deutlichkeit sogar ein Vertreter der IG Metall bei einer Anhörung im deutschen Bundestag dar, ohne Erfolg. Die gewerkschaftsnahe Hanns-Böckler-Stiftung schreibt in einem Strategiepapier, dass es zu einem „strukturell bedingten Wegfall von Arbeitsplätzen“ kommen wird. Das müsse durch „Sozialprojekte“ aufgefangen werden.

Laut Dr. Spaniel wissen die Politiker in diesem Land ganz genau, was auf uns zukommt, wann es kommt und sie haben auch schon das Patentrezept: Mit „Sozialprojekten“ soll der  Wegfall von Arbeitsplätzen aufgefangen werden. Wert schöpfende Arbeitsplätze werden also von staatlich finanzierten „Draufzahlerjobs“ ersetzt. Wir blicken in eine Zukunft, wie sie düsterer nicht sein könnte.

Die dreistündige Podiumsdiskussion können Sie hier ansehen. Die ebenso hochinteressanten wie schockierenden Ausführungen von Dr. Dirk Spaniel beginnen bei Minute 51:00.


Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015. Erreichbar ist Eugen Prinz über seine Facebook-Seite oder Twitter.