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Was treibt Juden zur AfD?

Auf der Frankfurter Buchmesse 2019 waren am Stand der JUNGEN FREIHEIT Dr. Vera Kosova und Artur Abramovych aus dem Vorstand der Bundesvereinigung Juden in der AfD zu Gast. Bei großem Andrang stellten sie im Gespräch mit Moritz Schwarz den von ihnen jüngst herausgegebenen Sammelband „Was Juden zur AfD treibt“ mit Gastbeiträgen von Orit Arfa, Boaz HaEtzni und Daniel Pipes vor. Kosova und Abramovych sprachen außerdem über Halle, den tatsächlichen Ursprung heutigen Antisemitismus, die Abhängigkeit des Zentralrats vom deutschen Staat, den Charakter des Judentums und vieles mehr.




„Ali Baba“ vom ASB ergaunerte 8 Mio. GerMoney und stellt sich als Opfer dar

Von REALSATIRE | In Hildesheim steht der vermutlich größte Einzelfall-Asylkriminelle der deutschen Geschichte wegen Untreue und Betrug vor dem Landgericht (PI NEWS berichtete mehrfach). Der 46jährige vollintegrierte Deutsch-Libanese Mohamad Abou-Taam hat im Namen des Arbeiter-Samariter-Bundes über 8 Millionen Euro an Flüchtlingsgeldern ergaunert.

Ihm drohen wahrscheinlich höchstens 7 Jahre Freiheitsentzug, wenn er gesteht.

Über einen Prozess, der streckenweise an Erzählungen aus Tausend und einer Nacht erinnert und nur noch als Realsatire zu ertragen ist.

  • Da ist zum einen das „Geständnis“ des Ex-Geschäftsführers, der beim ASB (Leitbild: „Der ASB verfolgt selbstlos, ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke.“) vom einfachen Helfer bis zum (Flüchtlingsgeld)Millionär eine steile Karriere hinlegte. Nach mehreren Verhandlungstagen ließ Mohamad am gestrigen Montag seinen Anwalt verlesen, dass er die Veruntreuung der Millionen Flüchtlingsgelder einräume, sich dafür natürlich vielfach entschuldige und alles zurückzahlen wolle. Wie bitte? Und wo sind die 8,1 Mio Euro Steuergeld deutscher Bürger, warum sind sie noch nicht längst zurückgezahlt?
  • Ziemlich exotisch mutet an, was der Angeklagte noch „beichtet“. Er lässt sich als Opfer darstellen, das von seinem ehemaligen mitangeklagten Assistenten erpresst worden sei. Dieser Komplize (37) habe u.a. von einem Geheimkonto bei einer regionalen Volksbank erfahren, auf das etliche Millionen geparkt wurden, und sei daraufhin immer fordernder aufgetreten. Und nur, um das ergaunerte Geld vor dem Komplizen zu schützen, habe er 3,6 Mio Euro in den Libanon verschoben. In Koffern zu seiner Geliebten, wie es heißt. Das Geld wollte er später wieder dem ASB zurückführen. Klingt nach Tausend und einer Nacht. Kurios ist auch, dass der Angeklagte 2015 noch vom niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) für seine Verdienste in der Flüchtlingshilfe gelobt wurde.
  • Ein hoher ASB-Angestellter wird bei dieser Gelegenheit von Abou-Taam auch gleich mitbeschuldigt. Der niedersächsische ASB-Landeschef Hans Dieter Wollborn habe von dem illegalen Konto gewusst und die Transaktionen gebilligt. Was dieser gegenüber der Bild heftigst dementiert.
  • Zur neuen Lage passt, dass  Mohamad „auf depressiv“ und fahrig macht, so dass sein Anwalt bereits mehrfach Zweifel an dessen Verhandlungsfähigkeit in den Raum stellte und ein Gutachter zur Prüfung einbestellt wurde. Offensichtlich mit für den Angeklagten negativem Ergebnis. Der wird immer dann munter, wenn sein Ex-Komplize belastet wird.

Chaos zu Merkels Willkommensparty

Vier Jahre nach der großen Willkommensparty der Kanzlerin kommt stückweise ans Licht, wie staatliche Behörden und beauftragte Asylindustrie zum Teil leichtfertig bis skandalös mit dem Geld der Steuerzahler umgegangen sind. Wer in der Öffentlichkeit daran Kritik übte, wurde schnell als Nazi eingestuft. Erst eine Kriminalbeamtin deckte akribisch auf, dass auf dem schwarzen Volksbank-Konto zwischen September 2016 und Februar 2018 16 Mio Euro bewegt und mit dem Land Niedersachsen Leistungen abgerechnet wurden, die nie erbracht worden sind. Zum Beispiel wurden statt 9000 Euro für einen Sicherheitsdienst gleich 359000 Euro in Rechnung gestellt. Oder keinem fiel auf, dass die Stadt Hannover für Leistungen an den ASB zahlen sollte, die vom Roten Kreuz erbracht worden waren. Welches Chaos mitunter herrschte, räumte die Leiterin der ASB-Buchhaltung vor Gericht ein. „Es sei nicht unüblich“, dass  Rechnungen ohne vollständige Unterlagen geschrieben wurden.

Da staunt der Laie

Beobachter des Prozesses nehmen staunend  zur Kenntnis, wie das Landgericht den Prozess um den Flüchtlingsgeld-Skandal abarbeitet. Richter, Staatsanwaltschaft und Anwälte haben schon mal im Vorfeld einer Verurteilung  erörtert, was den Angeklagten im Falle eines Geständnisses an Strafe erwarten könnte. Nennt sich „Rechtsgespräch“ und soll Verfahren verkürzen. Von maximal 7 Jahren Freiheitsentzug ist die Rede. Geständnis vorausgesetzt. Die Verteidigung sieht für ihren Spezi sogar nur einen Strafrahmen von unter drei Jahren.

Das heißt, bei guter Führung wäre Mohamad Abou-Taam nach zwei Dritteln Strafverbüßung oder viereinhalb Jahren (abzüglich 8 Monate U-Haft) wieder auf freiem Fuß. Fraglich ist, ob die 8 Millionen bald wieder in deutscher Steuerzahlerhand sind. Oder ob Mohamad allen eine lange Nase macht und sich die Millionen „verdient“. Ganz ohne zu arbeiten. Nur durch Absitzen.




Agentin Judith sorgt für Umvolkungs-Theater

Von WOLFGANG HÜBNER | Die deutsche Kunst- und Kulturindustrie ist eigentlich längst eine Hochburg linksgrüner Akteure, Aktivisten und Profiteure auf allen Ebenen. Dürften nur die hochsubventionierten Staatsangestellten dieser Kreativbranche das Wahlrecht ausüben, würde Deutschland absolut von Robert, Annalena und Katja regiert. Doch noch dürfen bekanntlich auch die wählen, die niemals oder nur selten einmal eine der unzähligen Festungen der politisch korrekt auf Kurs gebrachten Musentempel besuchen, in denen sich verwöhnte Bürgerkinder mit allzu großen Schwächen in den MINT-Fächern nach Herzenslust an den Zu- und Hinrichtungen von Dramen und Opern austoben können.

Wer zwischen Flensburg und Konstanz ein Stadt- oder Staatstheater aufsucht, muss sich allemal darauf gefasst machen, politisch-ideologisch agitiert zu werden. Im besten Fall kann das unterhaltsam, also unaufdringlich sein; oft genug ist es gerade für kritische Zeitgenossen ein quälender Krampf, für den man auch noch bezahlen soll. Unseren immer zahlreicher werdenden neudeutschen Mitbürgern bleibt das in aller Regel erspart, denn die sind unter den Besuchern dieser Häuser nur ganz schwach, wenn überhaupt vertreten. Diversität beim Publikum von „Faust“ oder „La Traviata“ gibt es nur in Spurenelementen – ein echtes Problem, besonders in demographischer Zukunft.

Doch die Kulturstiftung des Bundes finanziert nun – selbstverständlich aus Steuermitteln – ein Förderprogramm, „mithilfe dessen ausgewählte deutsche Kulturinstitutionen ihre Arbeit auf die Anforderungen einer modernen, offenen Gesellschaft hin überprüfen und ausrichten können“. Das berichtet jedenfalls das Haus-Magazin des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Nicht grundlos natürlich: Denn mit der neuen Spielzeit 2019/20 hat dort eine „Agentin für Diversitätsentwicklung“ namens Judith Blumberg ihre prüfende und ausrichtende Arbeit aufgenommen.

Die Bezeichnung „Agentin“ ist keine böswillige Schmähung renitenter Rechtspopulisten, sondern als solche wird Frl. Blumberg, Jahrgang 1992, tatsächlich den Karlsruhern präsentiert. Die nächsten vier Jahre will die in Heidelberg geborene und im amerikanischen Atlanta aufgewachsene Agentin nach eigenen Angaben „das Staatstheater auf dem Feld der Diversität weiter voranbringen – im künstlerischen Programm, im Umgang mit unserem Publikum und den Mitarbeiter*innen sowie innerhalb der Strukturen unseres Hauses“. Nun könnte eingewendet werden, dass ein Staatstheater wie in Karlsruhe mit Künstlern und Mitarbeiter*innen aus 46 Ländern schon divers genug ist und offenbar auch gut funktioniert. Doch des Guten, Fortschrittlichen und politisch Richtigen kann es in Deutschland von Merkel & Habeck bekanntlich niemals genug sein – es wartet also viel kulturelle Umvolkungsarbeit auf Frl. Blumberg!

Ironie mal beiseite: Die gleiche Kultur- und Kunstszene, die in Sachen „Rechtsgefahr“ vor Empörung kaum mehr japsen kann und bereits allerorten neue Reichsschrifttumskammern und die abermalige Anprangerung „entarteter“ Kunst zu befürchten meint – die Szene hat überhaupt nichts dagegen, eine Agentin ins Nest gesetzt zu bekommen, die offen bekennt, „Diversität“ auch „im künstlerischen Programm voranbringen“ zu wollen. Immerhin wissen wir nun, dass der Einsatz von Umvolkungsagentinnen nicht denjenigen die vielbeschworene Freiheit der Kunst bedroht, die bei jeder parlamentarischen Anfrage der AfD nach den Kosten und Grenzen dieser Freiheit Panikattacken simulieren.

Um es in der notwendigen Klarheit zu sagen: Die Installierung von „Agenten für Diversität“ ist nichts anderes als die speziell neudeutsche Wiedergeburt des politischen Kommissars im dunkelsten Kommunismus. Seine Aufgabe, ob beim Militär, in der Wirtschaft oder im Kulturbetrieb war die Überwachung der politischen Linie der Machthaber im Politbüro. Diversitätsagenten sollen nun künftig, und gewiss nicht nur in den Theatern, dafür sorgen, dass der politisch abgestrebte Prozess der Bevölkerungsumwandlung hin zur multiethnischen Manipulationsmasse auftragsgemäß beaufsichtigt sowie durchgesetzt wird.

Frl. Blumberg wird das empört bestreiten. Aber sie ist auch nur die materiell profitierende Nebenfigur in einem großen Spiel, das sie nicht durchblickt und auch gar nicht durchblicken will.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Einwanderungspolitik: Neuseeland ändert Regeln für Araber und Afrikaner

Von CHEVROLET | Es war schon ein bizarres Bild, als Neuseelands Ministerpräsidentin Jacinda Ardern nach dem Massaker von Christchurch die moslemische Gemeinde besuchte: Unterwürfig mit Kopftuch erschien die Politikerin, um medienwirksam ihre Anteilnahme zu verkünden. Dadurch konnte sich die Dame im Südpazifik als politische Führungsfigur mit Herz positionieren.

Nicht recht dazu passen will die restriktive Einwanderungspolitik ihrer Mitte-Links-Regierung, die die nach eigenen Angaben als Flüchtlinge kommenden Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten vorwiegend verhindern sollte.

Nun hat die Regierung angekündigt, die fraglichen Regelungen, die „genau die Definition von Diskriminierung sind“ zu ändern, wie Einwanderungsminister Iain Lees-Galoway ankündigte, berichtet der britische „Economist“.

Die Vorgaben sind ein positives Erbe der konservativen Nationalpartei. Die hatte 2009 heimlich verfügt, dass Flüchtlinge aus dem Nahen Osten und Afrika nur dann nach Neuseeland kommen dürfen, wenn sie dort bereits Verwandte haben.

Das war bei wenigen der Fall, so dass ihre Zahl sank, obwohl Neuseeland offiziell 28 Prozent seiner gesamten Flüchtlingszahl in diesen beiden Regionen verortete. In den vergangenen neun Jahren nahm Neuseeland gerade mal 187 Menschen aus Afrika auf – weniger als in dem einen Jahr vor Inkrafttreten der Richtlinie, wie Murdoch Stephens von der Massey University erläutert.

Politiker hatten die Maßnahme damit verteidigt, dass sie Menschen aus Ländern, die näher an Neuseeland liegen, Vorrang einräumen. In den vergangenen zehn Jahren kamen 60 Prozent der Flüchtlinge aus Asien und dem Pazifik. Allerdings zeigen offizielle Dokumente, dass die Regierung auch aufgrund „weitreichender Sicherheitsbedenken“ handelte. Die Regeln waren rassistisch und islamfeindlich, sagt der Aktivist Guled Mire, der sie bekämpft.

Die Labour Party von Jacinda Ardern hätte sie wohl früher geändert, aber ihr patriotischer Koalitionspartner „New Zealand First“ wollte sie beibehalten. Inzwischen wird darüber gesprochen, die Quoten für Menschen aus Afrika und Nahost auf 15 Prozent der Gesamtzahl anzuheben. Arderns Regierung hebt auch die Obergrenze für die Gesamtzahl an Flüchtlingen, die Neuseeland aufnimmt, an: von 1000 auf 1500 pro Jahr.

Flüchtlingsanwälte fordern, Neuseeland solle mehr tun. Selbst im Vergleich zur Bevölkerungszahl von 4,8 Millionen ist die Zahl der Asylbewerber gering. Obwohl Australien seine Grenzen streng bewacht, damit keine Bootsflüchtlinge illegal einwandern, nimmt es jährlich fast 20.000 Flüchtlinge auf offiziellem Weg auf – mehr als doppelt so viele pro Einwohner wie Neuseeland nach den neuen Regeln.

Neuseeland beschloss zudem, für Bootsflüchtlinge keine Ausnahme zu machen – auch wenn in seinen Gewässern noch nie Menschenschmuggler entdeckt wurden. Im diesjährigen „Wohlfahrtsbudget“ stellte die Regierung 25 Millionen NZ$ (14,34 Millionen Euro) zur Verfügung, um jeden davon abzuhalten, eine entsprechende Reise überhaupt erst zu versuchen.




Video: Neueste Erkenntnisse im Fall Amri

Die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag veranstaltete nach Einladung des Obmanns im Auswärtigen Ausschuss, Petr Bystron, einen Informations- und Gedenktag zum verheerenden Terroranschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz vom Dezember 2016. Gäste sind der Ex-Polizist und Spiegel-Bestsellerautor Stefan Schubert, der in seinem im Sommer 2018 erschienenen Enthüllungswerk „Die Destabilisierung Deutschlands“ die schmutzigen Verwicklungen von Geheimdiensten und der Bundesregierung im Fall Amri offengelegt hat (PI-NEWS berichtete) sowie die stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende Beatrix von Storch. Schubert berichtet von erschreckenden Insider-Informationen und von Storch direkt aus dem laufenden Untersuchungsausschuss. Darüberhinaus gibt es ein aufschlussreiches Gespräch mit Angehörigen der Opfer dieses islamischen Anschlags.

Das Buch von Stefan Schubert.




Nacheinander fünf Wirte bedroht – vorläufiges Aus für Ostbayernfest der JA

Von EUGEN PRINZ | Der Ablauf ist inzwischen hinlänglich bekannt: Wenn die AfD eine Veranstaltung abhalten will und die Lokalität bekannt gegeben wird, erhält der Wirt  telefonisch oder per Email eine zunächst noch freundliche Anfrage, ob er denn nicht wisse, dass er seine Räumlichkeiten den „Nazis“ zur Verfügung stellt.

Oft genügt dieser „Hinweis“ schon, dass der Gaststättenbetreiber Angst bekommt und einen Rückzieher macht. Bei den „hartnäckigen Fällen“ greifen die von der Bundesregierung fleißig alimentierten und mit deren Wohlwollen begleiteten linksgrünen Demokratie-Zersetzer zu anderen Mitteln:

Aufmärsche vor dem Lokal, Drohanrufe, zerbrochene Fensterscheiben, Schmierereien und die Beschädigung von Fahrzeugen der Gäste, die dann künftig ausbleiben.

Trotz alledem ist es der AfD bisher immer noch gelungen, einen Wirt zu finden, der sich bereit erklärt, die Veranstaltung bei sich zu beherbergen.

Die linken Chaoten können stolz auf sich sein

Doch nun hat das kriminelle Vorgehen der linken Sargnägel unserer Demokratie eine neue Dimension erreicht. Die Junge Alternative Bayern musste ihr Ostbayernfest verschieben, weil nacheinander fünf Wirte so eingeschüchtert wurden, dass sie zum Teil lieber saftige Vertragsstrafen zahlen, als ihre Räumlichkeiten wie vereinbart der AfD zur Verfügung zu stellen.

Die Ereignisse sollen hier chronologisch dargestellt werden, damit sich jeder Leser ein Bild machen kann, in welchem Staat wir mittlerweile leben. Aus Rücksichtnahme auf die betroffenen Gastwirte wird nur die Ortschaft genannt, in der sich das jeweilige Lokal befindet.

Wirt 1 (Beratzhausen):

Ursprünglich sollte das Ostbayernfest der Jungen Alternative (JA) in Beratzhausen stattfinden. Die Zusage des Gaststättenpächters erfolge bereits im Juli. Der Wirt war mit einer öffentlichen Bewerbung der Veranstaltung einverstanden. Am 30. September teilte er Luis Hill, dem Vorsitzenden der Jungen Alternative Ostbayern, telefonisch mit, dass er von zwei Personen, ihrem Äußeren nach Mitglieder der Antifa, ausgespäht worden sei. Auch Drohanrufe habe er erhalten. Trotzdem blieb der Pächter bei seiner Zusage.

Am darauffolgenden Mittwoch wurde er zu einem Gespräch mit Vertretern der Polizei, dem ersten und zweiten Bürgermeister, sowie weiteren Personen eingeladen. Auch ein Vertreter der Jungen Alternative Ostbayern war anwesend. Der Dienststellenleiter der Polizei führte aus, dass starke Polizeikräfte von außerhalb nötig sein würden, um die Veranstaltung zu schützen. Diese könnten allerdings nur das Lokal für die Dauer des Ostbayernfestes schützen, nicht jedoch das Wohnhaus des Pächters. Außerdem versuchte man den Wirt davon zu überzeugen, die Zusage für die Veranstaltung zurückzuziehen, da die JA „extrem Rechts“ sei. Der Gaststättenpächter sah sich einem enormen sozialen Druck ausgesetzt. Er äußerte gegenüber PI-NEWS, dass in der ländlich geprägten Gemeinschaft von Beratzhausen jeder jeden kenne und sich grundsätzlich duzen würde. Deshalb wollte er nicht dafür verantwortlich sein, dass sich in seinem Heimatort Szenen wie in Berlin Kreuzberg abspielen und sagte der JA Ostbayern schließlich ab.

Wirt 2 (Abensberg):

Als nächstes fand sich ein Lokal in Abensberg, in dem die AfD Kelheim regelmäßig ihren Stammtisch abhält. Am Freitag, dem 4.10.2019, erfolgte zunächst eine Zusage. Doch schon am darauf folgenden Montag sagte die Wirtin mit der Begründung ab, dass sie erfahren hätte, die JA Bayern würde vom Verfassungsschutz beobachtet und gelte als rechtsextremistisch.

Wie Hill gegenüber PI-NEWS erklärte, wurde von linken Facebook Gruppen starker Druck  auf das Pächterehepaar ausgeübt, nachdem die JA die Veranstaltung wie besprochen öffentlich beworben hatte. Dieser Umstand dürfte nach Meinung des Vorsitzenden der Jungen Alternative Ostbayern eher Grund für die Absage infrage kommen.

Wirt 3 (Hohenfels):

Nachdem in Niederbayern und der Oberpfalz insgesamt 90 Gaststättenbetriebe „abtelefoniert“ wurden, kam die nächste Zusage von einer Wirtin in Hohenfels. Sie wurde über die Sachlage umfassend informiert, bekundete ausdrücklich ihre Sympathie für die AfD und schloss am 10.10.2019 einen rechtsgültigen Vertrag über die Veranstaltung ab.

Am Sonntag, dem 13.10.19 gegen 11 Uhr, teilte sie dann telefonisch mit, dass sie die Vereinbarung nicht mehr einhalten könne, da „Linke, Journalisten und selbst der
Bürgermeister“ sie „fertigmachen“ würden. Zudem erhalte sie laufend Drohanrufe und Beschimpfungen per Email.

„Die Kinder lassen wir vorerst nicht mehr alleine aus dem Haus“

(Gaststättenbetreiberin in Hohenfels)

Hier hat die vereinigte Linke ganze Arbeit geleistet. Die Wirtin weigerte sich nämlich zum Schluss sogar, die von der JA geleistete Anzahlung in Höhe von 200 Euro zurück zu erstatten und verwies bei einem Telefonat darauf, dass sie nun von der „Roten Hilfe“ unterstützt werden würde.

Herzlichen Glückwunsch zu diesem Gesinnungswandel!

Auf diese Art und Weise werden die Wirte auf Facebook angeprangert und die Facebook Nutzer dazu animiert, dort anzurufen.

Besonders hervorgetan bei der Online-Hetze gegen die Gastwirte haben sich folgende Gruppierungen:

Wirt 4:

Bei dem nächsten Gaststättenbetrieb, dessen Pächter sich bereit erklärte, seine Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen, handelt es sich um das Stammlokal eines AfD Bundestagsabgeordneten. Da es in der betreffenden Ortschaft nur eine Gaststätte gibt, bleibt der Ort ungenannt. Der Wirt sagte, nachdem er ebenfalls vollumfänglich über den Zweck der Veranstaltung und die damit verbundenen Risiken informiert worden war, am 13.10.2019 zu. Hier bestand Hoffnung, dass es bei der Zusage bleibt, da diese Gaststätte schon mehrere AfD Großveranstaltungen beherbergt hatte. Darunter auch ein Auftritt von Beatrix von Storch, der von einer Großdemonstration begleitet worden war.

Nachdem die Polizei dem Wirt zu bedenken gab, dass es zu Sachbeschädigungen am Gebäude kommen könnte, erklärte sich die JA sogar bereit, gegebenenfalls für diese auch noch aufzukommen, um die Veranstaltung zu retten. Daraufhin versicherte der Gaststättenbetreiber, stand zu halten, egal was kommen würde.

Doch schon am 19.10.2019 erhielten die JA dieses Email von ihm:

Wirt 5 (Kürn):

Am Mittwoch, dem 16.10.19, telefonierte die JA Ostbayern insgesamt 86 Gaststätten ab.
Schließlich fand sich noch ein weiterer Wirt, der bereit war, die Veranstaltung zu beherbergen. Allerdings bestand er darauf, dass diese nur privat beworben wird, da der  Verpächter seines Lokals Mitglied der CSU ist. Nachdem dies zugesagt worden war, setzte die JA Ostbayern am Folgetag alle Hebel in Gang, um die Veranstaltung und den erneuten Ortswechsel bei den Teilnehmern publik zu machen.

Dann jedoch wurde der Verpächter der Gaststätte, das CSU Mitglied, von der Polizei über die geplante Veranstaltung informiert. Der Eigentümer des Gebäudes meldete sich daraufhin sofort beim Wirt und drohte mit einer Kündigung des Pachtvertrags, sollte die Veranstaltung stattfinden. Daher machte auch dieser Gaststättenbetreiber seine Zusage rückgängig.

Kein Wirt – keine Veranstaltung

So sehen sie aus, die Demokratiefeinde. Soeben haben sie einen Wirt ausgespäht. Dieser fotografierte sie jedoch und übergab das Bild der Polizei.

Da es in der Kürze der Zeit nicht mehr möglich war, ein neues Veranstaltungslokal zu finden, musste das Ostbayernfest verschoben werden. Es findet voraussichtlich im November statt, so sich ein Gaststättenbetreiber mit Rückgrat findet.

Wie der Vorsitzende der Jungen Alternative Ostbayern gegenüber PI-NEWS ausdrücklich betonte, wurde jeder Wirt im Vorfeld darauf aufmerksam gemacht, dass es sich um eine politische Veranstaltung handeln würde und über die möglichen Folgen aufgeklärt.

Der Autor hat mit einigen der betroffenen Gastwirte gesprochen und ist erschüttert, wie eingeschüchtert diese „gestandenen Mannsbilder“ immer noch sind. Jeder von ihnen will einfach nur noch, „dass es endlich vorbei ist“ und sie wieder „ihre Ruhe haben“.

Kommentar

Diese Vorgänge sind eine Schande für unseren Rechtsstaat und unsere Demokratie. Sie zeigen eindeutig, wohin in Deutschland die Reise geht. Wir können uns alle darauf einstellen, dass eine Zeitenwende kommt und sich die unnatürlich lange Periode von Frieden und Wohlstand dem Ende zuneigt. Es wird ein böses Erwachen für all jene geben, die geglaubt haben, wir hätten einen immerwährenden Anspruch auf diese beiden Güter. Demokratie und Frieden muss man sich immer wieder aufs neue erarbeiten und erkämpfen. Ein Volk wie die Deutschen, das einem Treiben wie oben geschildert, lethargisch zusieht, wird beides in nicht allzu langer Zeit verlieren. Unter Garantie. 


Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015. Erreichbar ist Eugen Prinz über seine Facebook-Seite oder Twitter.