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Stefan Scheil – Amazons dreister Schachzug

Der linke Evergreen in Deutschlands Geschichtsschreibung lautet: Seit 1914 zieht sich die deutsche Weltbeherrschungs-Maschinerie durch die Jahrzehnte. Seit 1914 will man andere unterjochen. Der Kaiser – mit ihm begann alles Schlechte! Denn mit ihm begann der Erste Weltkrieg, und auf den folgte Hitler…

Stefan Scheil ist Historiker. Er sagt: So einfach, wie es sich Professoren und Journalisten, Politiker und „Kulturschaffende“ machen, ist es nicht. Scheil hat aus diesem Grund „Die dreiste Fälschung“ herausgegeben. Ein Buch, das die einseitige Geschichtsschreibung auf den Kopf stellt. Und nun hat Amazon es gelöscht, weil es angeblich auf dem „Index“ steht.

Nur: Das stimmt nicht. Das Buch steht nicht auf dem Index, ist nicht verboten, noch nicht einmal im Ansatz. Aber linke aller Couleur haben zum Sturm auf den Verlag Antaios und dieses Buch gerufen. Amazon, Monopolist und Marktverhinderer, folgt diesem Ruf. Das ist gegen die Meinungsfreiheit, gegen den freien Zugang zu Fachliteratur, die dem rotgrünen Mainstream widerspricht.

Aber was macht die Roten so sauer? Ganz einfach. Nicht nur viele Deutsche waren verwundert über die einseitige Schuldzuweisung durch die Alliierten nach dem Krieg. Die Verlogenheit der französischen und englischen Diplomatie im Vorfeld des Kriegsausbruchs 1914 war auch in diesen Ländern selbst Thema.

Dem französischen Historiker Georges Demartial ist es gelungen, sich vollkommen in die französischen Absichten hineinzudenken. In Frankreich wurde er dafür angefeindet. Scheil sagte sich als Historiker: Das sollten deutsche Leser kennen! Und daher hat er den Text auf Deutsch herausgebracht. Für alle Geschichtsinteressierten hat er Anmerkungen und zwei begleitende Texte ergänzt, so dass der Lesegenuss ohne Fragezeichen bleiben kann.

Dass Amazon dieses Buch löscht und behauptet, es stehe auf einem „Index“ – auf welchem denn? –, ist ein Zeichen der Zeit. Man soll nicht hinterfragen, was rotgrüne Wissenschaftler für die „Wahrheit“ erklärt haben. Man soll also nicht hinterfragen, wie es zum Ersten Weltkrieg kam.

Man könnte einwenden: Mensch, das ist alles 100 Jahre her! Wen interessiert das noch heute? Aber der Einwand zieht nicht. Denn alles hängt mit allem zusammen. Die Problematik von 1914–1918 ist bis heute akut. Deutschland soll Zahlmeister bleiben, Deutschland soll schuldig bleiben. Scheils Studie ist Opfer dieser Maximen geworden. Tragen wir dazu bei, dass ihnen dieser Coup gegen die Meinungs- und Forschungsfreiheit nicht vollends gelingt!

Bestellinformation:

» Stefan Scheil/Georges Demartial: Die dreiste Fälschung – hier bestellen