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Hennig-Wellsow: AfD-Freundlichkeit ist perfide Nazimethode

Von L.S.GABRIEL | Am Mittwochabend bot Markus Lanz in seiner Sendung der Fraktionsvorsitzenden im Thüringer Landtag, Susanne Hennig-Wellsow (LINKE), eine Bühne, um sich zu ihrem Blumenstraußwurf vor die Füße des frischgewählten Ministerpräsidenten Thomas Kemmerich am 5. Februar zu äußern. Sie habe „tiefe Verachtung“ empfunden, weil Kemmerich sich mit den Stimmen der AfD habe wählen lassen, erklärte Henning-Wellsow. Diese Gefühlsregung sei ihr zugebilligt, weniger aber die undemokratische Haltung, die diese Inszenierung selbst implizierte.

In weiterer Folge führte die Linkenpolitikerin aus, dass sie und ihre Fraktionskollegen, seitens der von ihr als faschistisch betitelten AfD in Thüringen, bedroht würden. Moderator Markus Lanz wollte das genauer dargestellt haben und so wurden die Zuschauer Zeugen in welch grotesker Parallelwelt Henning-Wellsow offenbar lebt.

Sie brachte zwei Beispiele dar (Video oben). In einem sei eine junge Parteikollegin in einem Aufzug von AfD-Abgeordneten angelächelt worden, dabei sei man dem Gesicht der Frau auch noch zu nahe gekommen, wie sie mit teils angeekelter Miene erzählt.

Dieses Beispiel hinkt nicht, es hat keine Beine, auf denen es stehen könnte, denn es ist ja wohl nicht ungewöhnlich, dass wenn sich mehrere Personen in einem Fahrstuhl aufhalten man sich gelegentlich unfreiwillig körperlich etwas näher kommt als man das möchte. Wenn man als normaler Mensch in dieser Situation vom Gegenüber freundlich angeschaut wird, so ist das in der Regel eher als entschuldigend, denn als Akt der Aggression zu verstehen. Es sei denn, man leidet unter ausgeprägter Paranoia.

Das zweite geschilderte „faschistische Freundlichkeitsverbrechen“ ist nicht weniger bizarr. Henning-Wellsow:

„Das andere Beispiel ist, das extreme Gegenbeispiel, aber auch Methode der Nazis: übertriebene Freundlichkeit. Gehen Sie doch mit uns Kaffeetrinken! Sollen wir Sie nicht da- und dorthin mitnehmen und fahren, und so weiter.“

Auch fühlte sie selbst sich „bedrängt“, weil ein AfD-Abgeordneter einmal „körperlich“ ihren Weg begleiten „musste“, wie sie erzählt. Auch da entlarvt die unbewusst offenbar richtige Schilderung der Szene. Der Abgeordnete „musste“ das wohl. Was auch nicht ungewöhnlich ist, dass zwei Personen, die im selben Gebäude arbeiten ab und zu zur selben Zeit den gleichen Weg haben.

Wenn die von Susanne Hennig-Wellsow angeführten Beispiele die angeblichen Bedrohungen seitens der thüringischen AfD gegen sie und ihre Parteikollegen aufzeigen sollen, so ist das nicht nur lächerlich, sondern vor allem ein Zeichen für pathologisch relevante geistige bzw. psychische Fehlleistungen oder schlicht für den erbärmlichen Versuch, den politischen Gegner in eine Ecke zu rücken, in der er mitnichten verortet ist.

Freundlichkeit als faschistische Methoden anzuprangern, während man selbst einer Partei angehört, die in ihrer Vergangenheit – wenn auch unter anderem Namen – Menschen unterdrückt, gefoltert und ermordet hat, ist mehr als dreist, es zeugt von einem absolut verzerrten Selbstbild und ist gleichzeitig aber ein hervorragendes Soziogramm des linken Universums.




Rassismus-Alarm in Mannheim: „Sarotti-Mohr“ soll verschwinden

Von CANTALOOP | Kein Platz für Rassismus! Die im Foyer der Mannheimer Event-Location „Capitol“ befindlichen Werbefiguren des über 100 Jahre alten Aushängeschildes von Sarotti sollen nun auf Wunsch zahlreicher Eiferer, die darin rassistische Stereotype zu erkennen glauben, komplett verschwinden.

Bis es so weit ist, wurden die seit Jahrzehnten dort befindlichen Werbeträger erst einmal verhüllt, um selbige so aus der „Schusslinie“ zu nehmen. Auch die 1864 gegründete, ehemals in der Berliner Mohrenstraße ansässige Schokoladenmanufaktur mit dem Traditionsnamen, die mittlerweile allerdings in belgischen Händen ist, wird von „besorgten Aktivisten“ mit dem Vorwurf der Fremdenfeindlichkeit konfrontiert.

Es geht zuvorderst um die Auslöschung deutscher Kultur und Werte

Da verstehen sie keinen Spaß – und kennen keine Gnade, die Tugendwächter des neuen, geläuterten und überaus bußfertigen Deutschlands. Mea Culpa! Symbole aus der Kolonialzeit gehören ihrer Ansicht nach rigoros abgeschafft, ohne Wenn und Aber. Traditionen, Sitten und Gebräuche sollen hierzulande idealerweise keine Rolle mehr spielen. Außer natürlich, es sind die Gepflogenheiten und Riten der Eingewanderten. Ganz im Sinne einer einmaligen, bunten und zutiefst demütigen Gesellschaft von Restdeutschen. Von „Weltbürgern“ ohne anrüchige Vergangenheit – und demzufolge auch ohne Zukunft.

Wie geht es nun weiter in der Mohren-Causa? Ein Grünen-Stadtradt ist der Wortführer einer empörten Schar von besonders Anständigen. Deren Gruppe „Monnemer of Coulors“ sieht seit kurzem in der drolligen Werbefigur einen Angriff auf Dunkelhäutige und kritisiert gleichwohl das rassistische Bild. Das Zurschaustellen des „dienstbaren Negers“ erinnere an Sklaverei und Kolonialismus. Das „Capitol“ will jetzt das Schicksal ihrer Sarotti-Mohren am runden Tisch debattieren. Sollten die Werbeträger ins Museum müssen, kann es auch fürs „Mohrenköpfle“ eng werden; das Ur-Mannheimer Café, nur einen Steinwurf vom „Capitol“ entfernt.

Hektischer Aktioninsmus der edlen Rassimusbekämpfer

Bis zum 8. März findet im so gescholtenen Mannheimer Capitol wieder die beliebte Veranstaltungsreihe „Kein Platz für Rassismus“ statt. Für Menschen, die sonst keine Sorgen mehr haben.

So lange soll der „Sarotti-Mohr“ auf jeden Fall verhüllt bleiben. Anschließend soll das putzige Kerlchen nebst Schriftzug wieder im Original zu sehen sein, bevor es erneut verändert wird.

Vielleicht ist dies nur eine unscheinbare Regionalmeldung am Rande. Nichtsdestotrotz: wenn tatsächlich Begrifflichkeiten wie Neger, Mohrenkopf, Zigeunerschnitzel und ähnliches die wohlmeinenden Gutbürger so aufregen, dass man diese Banalitäten am liebsten vollumfänglich ausmerzen möchte, dann befindet man sich zweifellos im kuriosesten Deutschland, dass es je gegeben hat. Und was erregt als Nächstes euren Unmut, werte Linksbürger? Vielleicht Shakespeares Othello? Pippi Langstrumpf? Man darf gespannt sein.




Video: Debatte im Bundestag zum „Thüringen-Eklat“

Die Aktuelle Stunde des Bundestages auf Verlangen der Fraktion der ‚Linken‘ zum Thema: „Tabubruch bei der Wahl des Thüringer Ministerpräsidenten Thomas Kemmerich – Auswirkungen auf Demokratie und internationale Beziehungen“ hatte es – wie erwartet – in sich!

Sowohl der Fraktionsvorsitzende der AfD, Dr. Alexander Gauland, als auch der AfD-Bundesvorsitzende Tino Chrupalla geißelten die allgemeine Hysterie der Altparteien in erfreulich deutlichen Worten.

Ziemiak’s Brandrede überraschte zumindest im zweiten Teil, als er die heuchlerischen Linken ablehnend mit einschloss. Frauke Petry befand sich, ja man möchte beinahe sagen wie gewohnt, inmitten ihres tragischen, unbewältigten Höcke-Wahns.

Und Populist Christian Lindner „entschuldigte“ sich gar dafür, dass seine Partei dort den Ministerpräsidenten gestellt hat. Soweit sind wir mittlerweile schon…

Die faktische „Einordnung“ sämtlicher Redner beinhaltete natürlich keine Aufarbeitung eigener Versäumnisse, sondern spiegelte pure Überheblichkeit und Machtmissbrauch wider.

Bleibt zu hoffen, dass viele an den Bildschirmen diese unsägliche Debatte verfolgt und der fortschreitenden Erosion des demokratischen Rechtsstaates live beiwohnt haben!




Pistorius‘ Polizisten beschützen Mafiaboss aus Montenegro

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius hat ein Herz für Menschen in Not. Das gilt auch für Mafiabosse. Spezialkommandos haben die Medizinische Hochschule in Hannover (MHH) abgeriegelt und beschützen einen angeschossenen hochrangigen Mafioso aus Serbien.

Der Mann war am Wochenende eingeflogen worden. Spezialkommandos brachten den Mann vom Flughafen Langenhagen in die MHH. In seinem Körper steckten 27 Kugeln feindlicher Clans. Offenbar gibt es dafür in Montenegro keine geeigneten Behandlungsmöglichkeiten.

Dafür aber in der bundesweit bekannten Großklinik in Hannover. Hier erhofft er sich bessere Chancen.

Weil Racheakte befürchtet werden, kontrollieren Heerscharen von Polizisten das Klinikgelände. Die Intensivstation gleicht einem Hochsicherheitstrakt.  Verfeindete Mafiosi sind auch in Deutschland aktiv, berichtet BILD. Im Mai 2019 wurden in Brandenburg zwei montenegrinische Clan-Mitglieder hingerichtet.

Die hannoversche Polizei macht dicht, was Anfragen angeht. Was sie äußert, klingt witzig: „Zum Schutz von Persönlichkeitsrechten werden dazu seitens der Polizei keine weiteren Angaben gemacht“.

Was bedeutet: Der deutsche Michel darf zwar für die Vorhaltung hochmoderner Kliniken blechen, aber nicht alles wissen. Auch ausländische Mafiosos haben schließlich Persönlichkeitsrechte.

Wer zahlt die teure Behandlung, die sicher in die Tausende gehen dürfte? Angeblich der Mafioso-Boss  selbst, der keine Krankenversicherung für Deutschland besitzt. Und wer kommt für den persönlichen Staatsschutz auf? Natürlich der Steuerzahler!

Pistorius kennt sich mit bevorzugter Extra-Behandlung für Verbrecher gegen die Menschlichkeit aus. Erst Anfang 2018 war Ayatollah Shahroudi, der zehn Jahre lang in Iran den Posten des Obersten Richters bekleidet hat und in dieser Zeit hunderte Gräuelurteile fällte, in einer hannoverschen Spezialklinik (INI) am Gehirn behandelt worden (PI-NEWS berichtete). Als Exil-Iraner dies aufdeckten, wurde dem Blutrichter der Boden zu heiß und er reiste mit Wissen der örtlichen niedersächsischen Behörden überstürzt ab. Damit kam er der Justiz zuvor. (RB)




Die CDU braucht einen Boris Johnson

Von WOLFGANG PRABEL | AKK ist gerade gescheitert, weil sie als Herrin eines riesigen Netzwerks von CDU-Akteuren und -organisationen in Konflikte mit Dr. Merkel geraten war. Was Letztere von AKK verlangte – die Kontrolle über die Prozesse – war ihr selbst mißlungen. Schon als die Kanzlerin noch Parteichefin war, hatten sich in Unterorganisationen Widerstandsnester gebildet. Vom CDU-Wirtschaftsrat will ich garnicht reden, die Mittelstandsvereinigung war immer schon auf Kritik gebürstet und einzelne JU-Gliederungen leisteten sich Libertinagen. AKK wurde im Dezember 2018 zur Parteichefin gewählt, die Werteunion gab es da schon lange, sie wurde im März 2017 gegründet. Auch diverse konservative Zirkel reichen weit in die Merkelzeit zurück.

Insofern ist AKK lediglich der Prellbock gewesen, den Dr. Merkel zwischen sich und die Parteibasis gestellt hatte. Das Dilemma von AKK war: Je zentraler die CDU geführt wird, desto unattraktiver ist sie für Anhänger und Wähler. Je dezentraler die Unionsnetzwerke, desto größer die Gefahr, daß Einzelgliederungen der CDU in Widerspruch zu zentralen Dogmen des Merkelismus geraten: Kernkraftausstieg, Nullzins, Islamisierung, Deindustrialisierung, Elektroknall, Düngemittelverordnung.

Es gehörte keine seherische Kraft dazu das Ende von AKKs Parteiführerschaft auf den Tag nach Erfurt zu terminieren. Als sie Dr. Merkel den Skalp von Mohring nicht darbringen konnte, wurde sie zur Schnecke gemacht.

Der Parteivorsitz hat sich als Schleudersitz entpuppt. AKK selbst stellt die Trennung von Parteivorsitz und Kanzlerschaft in Frage. Daraus ergeben sich zwei Optionen: Merkel greift erneut nach dem Parteivorsitz. Oder ein Triumvirat aus Laschet, Spahn und Merz schlägt der Schlange den Kopf ab und teilt die Macht danach unter sich auf. Nur so ließen sich Lockerungen in der Energiepolitik, der Geldpolitik, in der Einwanderungspolitik, in der Industrie- und Landwirtschaftspolitik erreichen, die für den Erfolg eines neuen Parteivorsitzenden essentiell sind. Die CDU braucht einen Boris Johnson, der auch gegen Widerstände der deutschen Medien etwas durchzieht.

Die immer stärkere Verengung des CDU-Profils auf inzwischen unpopuläre und widerlegte Standpunkte – wie den Kernkraftausstieg, den Nullzins und das Ende des Verbrenners – führt in die permanente Abwärtsspirale, wie man seit 2013 anhand der Wahlergebnisse studieren kann. Um wieder eine Volkspartei zu werden, muß die CDU das Spektrum des Sagbaren, Wünschbaren und Machbaren wieder erweitern, ihre Netzwerke für Innen- und Außenstehende attraktiver machen.

In der Historie finden sich viele Beispiele, wie Männerbünde lästige Langzeitherrschaften losgeworden sind. Der Kopfabschneider Robespierre wurde von völlig unbedeutenden Mitkämpfern unter die Guillotine gerollt, die lediglich die Angst um den eigenen Kopf vereinte. Kein Mensch fragte hinterher nach einem Gerichtsprozeß, allgemeine Erleichterung herrschte. Nach dem Tod von Stalin verschworen sich wichtige Politbüromitglieder, um den Geheimdienstchef Berija um die Ecke zu bringen, was auch gelang. Die Hausangestellten ließen Stalin im Todeskampf winseln, ohne einen Arzt zu holen. Sicher war sicher. Auch Ulbricht und Honecker wurden durch Verschwörungen gestürzt.

Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um. Wer den CDU-Parteivorsitz ohne das Kanzleramt anstrebt, ist politisch tot. Das ist die Lehre aus AKKs Himmelfahrtskommando. Das sollte Merz, Spahn und Laschet klar sein. Nur gemeinsam sind sie stark.


(Im Original erschienen auf prabelsblog.de)




Dresden 1945 – Die Toten, die Täter, die Verharmloser

Jedes Jahr gedenkt die Politik vieler historischer Ereignisse und Schandtaten. Nur bei einem Fall bleibt sie erstaunlich leise: Dresden 1945. Dieses Jahr jährt sich die schreckliche Vernichtung der ungeschützten Stadt zum 75. Mal. Keine Zeremonie erinnert an die Zehntausenden Toten, im Gegenteil. Es wird relativiert, was das Zeug hält. Die Opferzahlen werden systematisch heruntergerechnet. Doch wieso das alles, was war in Dresden, wer waren die Toten, die Täter, wer sind die Verharmloser?

All diese – und viele weitere! – Fragen klärt das druckfrische Compact-Spezial zu „Dresden 1945“. Nach der Lektüre wird man voller Wut auf Anne Helm (Die Linke) oder Matthias Oomen (Die Grünen) sein, die ernsthaft Parolen wie „Thanks Bomber Harris“ oder „Do! It! Again!“ verbreiten.

Sir Arthur Harris, der verantwortliche Befehlshaber für die Einäscherung Dresdens, sagte 1977: „Ich würde Dresden wieder zerstören.“ Woher all der Hass auf unschuldige Zivilisten? Woher all die Menschenverachtung? Woher all der Antrieb, das Leid zu leugnen oder aber gar zu verharmlosen?

Das Compact-Spezial lässt keine Frage offen. Die „Strategie ohne Moral“, der Bombenterror, wird präzise analysiert und in die Geschichte des Zweiten Weltkriegs eingeordnet. Danach werden die vier flächendeckenden Angriffe auf Dresden in unvorstellbaren 40 Stunden geschildert. Wer die ersten Attacken überlebte, wurde zur Beute der Nachhut. Grausam.

Danach wird die „Mathematik des Todes“ beleuchtet. Wieviel starben nach verschiedensten Angaben? Wie wurde das dann heruntergerechnet? Wer hat ein Interesse an dieser zweiten Schändung der Toten?

Und wie dreist sind die Leugner der Tief-Flieger-Terrorbombardements? In einem Gespräch mit Zeitzeugen bleibt kein Auge trocken. Wie kann man nur so unmenschlich sein, will man der linksgrünen Fronde zurufen, die ansonsten über Humanität und Menschenrechte schwadronieren – aber dann mit Leugnen oder Verherrlichen beginnen, wenn es um deutsche Opfer des Krieges geht.

Abgerundet wird das Spezial um eine Analyse der sogenannten „Historiker-Kommission“ – und das ist zum Abschluss besonders wichtig. Denn diese Kommission ist so etwas wie die offizielle Stelle, die sich um „Dresden 1945“ kümmert. Wenn diese Stelle die Wahrheit nicht gelten lässt, greifen alle auf deren „Forschungen“ zurück und das Drama wird noch schlimmer.

Das Compact-Spezial ist brisant, informativ, reich bebildert und sehr überzeugend angelegt. Man sollte es kaufen, lesen, verinnerlichen und den Meinungs-Kampf gegen die rotgrüne Einheitsfront aufnehmen. Wir sind es Zehntausenden Toten schuldig.

Bestellinformation:

» „Compact-Spezial: Dresden 1945“ – hier bestellen




Stasimethoden bei der CDU

Von MANFRED ROUHS | In der ehemaligen Volkspartei CDU liegen die Nerven vieler Parteifunktionäre und Mandatsträger blank. Sie müssen vorsichtig sein mit dem, was sie äußern – auch hinter verschlossenen Türen im Kreise der „Parteifreunde“. Und sogar im eigenen Büro. Die Wände haben Ohren!

Diese Erfahrung musste jetzt auch der Bitterfelder CDU-Landtagsabgeordnete Lars Jörn Zimmer machen. Der vom Wähler 2006 und 2011 mit etwas weniger als 40 Prozent der Stimmen direkt in den Magdeburger Landtag gewählte Volksvertreter unterhielt bislang eine Bürogemeinschaft mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Kees de Vries. Der setzt jetzt seinem „Parteifreund“ Zimmer den Stuhl vor die Tür und kündigt diese Bürogemeinschaft auf.

Denn Zimmer hatte unvorsichtigerweise geäußert, er könne der Tolerierung einer von der CDU geführten Minderheitsregierung durch die AfD im Landtag von Sachsen-Anhalt durchaus positive Aspekte abgewinnen. Mit solchen Bemerkungen möchte de Vries nicht kontaminiert werden. Sonst schimpft „Muttie“ Merkel in Berlin und die Karriere erfährt einen Knick…

Zuvor hatte Zimmer bereits in einer Denkschrift gefordert, die Union müsse sich „multikulturellen Strömungen linker Parteien und Gruppen“ öffentlich wahrnehmbar entgegenstellen und einen Beitrag dazu leisten, das „Soziale mit dem Nationalen“ zu versöhnen.

Kees de Vries mit Chefin.

2016 verlor Zimmer seinen Wahlkreis an die AfD, rückte sodann aber über die Reserveliste für einen ausgeschiedenen CDU-Abgeordneten in den Landtag nach. In dieser Erfahrung sieht de Vries die Ursachen für Zimmers taktischen Rechtsschwenk: „Er hat das Gefühl, die AfD rechts überholen zu müssen. Das passiert aus Angst, nicht mehr wiedergewählt zu werden.“

Trau, schau wem!, sagt man in Bayern. Ein offenes Wort unter „Parteifreunden“ erscheint derzeit in der CDU nicht ratsam. Jeder bespitzelt jeden, und auch im eigenen Büro müssen Christdemokraten jetzt offenbar aufpassen, was sie sagen. Sonst wirft sie der Bürokollege als Bauernopfer für die eigene Karriere der linken Journaille zum Fraß vor.

In einem könnte de Vries allerdings recht behalten: Er geht davon aus, dass die Strategie eines Teils seiner Unionskollegen, die AfD rechts zu überholen, nicht aufgehen wird: „Dann werden die Wähler eher das Original wählen – nämlich die AfD.“


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt. Er ist als Unternehmer in Berlin tätig und vermittelt Firmengründungen in Hong Kong.




Berlin: Kein Widerstand mehr gegen türkische Landnahme

Von EUGEN PRINZ | Durch die fortschreitende Überfremdung erodiert zunehmend die öffentliche Sicherheit und Ordnung in unserem Land. Ein Beispiel dafür sind  türkisch/kurdische Hochzeitsfeierlichkeiten, bei denen Autokorsos, bestehend aus PS-starken Limousinen, den Verkehr ganzer Straßenzüge, ja sogar Autobahnen, lahmlegen und die Mitwirkenden dieses Schauspiels auch noch mit Gaspistolen um sich schießen. Die Polizei ist meist machtlos und kommt erst, wenn das Spektakel schon vorbei ist.

Wie ein Krebsgeschwür frisst sich diese strafrechtlich relevante Unsitte, mit der die Verachtung der Beteiligten für die deutschen Gesetze, Sitten und Gebräuche zum Ausdruck gebracht wird, in den Lebensalltag unserer Republik und scheint jetzt auch noch zusätzliche Weiterungen zu erfahren.

Es geht auch ohne Hochzeit

Warum sollte man das, was im Zuge einer Türken-Hochzeit den orientalischen Machos ihren Adrenalin-Kick gibt, nicht auch mal einfach so aus Spaß an der Freude machen? Das dachte sich wohl eine Gruppe junger Türken, die am Dienstagabend an der Kreuzung Hardenbergstraße/Ecke Joachimsthaler Straße, also vor dem U-Bahnhof Zoologischer Garten, im Feierabendverkehr offen demonstrierte, wer in Berlin inzwischen das Sagen hat. In einem Video wurde der Vorgang dokumentiert:

Straßenverkehrsgefährdung in der Rush Hour

Zunächst dreht sich mitten im Kreuzungsbereich eine schwarze, hochmotorisierte Limousine mit rauchenden, durchdrehenden Reifen um ihre Achse. Sie „driftet“, wie die PS-Junkies so schön sagen und fährt anschließend auch noch in den Gegenverkehr.

Folkloristisch begleitet wird das Spektakel einem „jungen Mann“, der mitten in der durch die Aktion leergefegten Kreuzung eine türkische Fahne schwenkt, während zwei weitere dazu ein türkisches Freudentänzchen aufführen. Und das – wohlgemerkt – während der Rush Hour.

Damit die Sache auch hinreichend für die Nachwelt dokumentiert wird, beugt sich der Beifahrer der Testosteron-Kutsche aus dem Fenster und filmt das Spektakel mit seinem Handy.

Um der Aktion zusätzliches Gewicht zu verleihen, taucht anschließend noch eine zweite, baugleiche Limousine auf, die ebenfalls mit qualmenden Reifen und Schleuderbewegungen ihr Reifenprofil auf den Asphalt radiert. Dabei gerät das Fahrzeug in gefährliche Nähe einer Gruppe von Fußgängern.

Jede Menge Zeugen – aber keine Anzeige

Noch vor 20 – 30 Jahren hätte eine solche Aktion eine massive Reaktion der einheimischen Bevölkerung, der Sicherheitskräfte und der Justiz unseres Landes nach sich gezogen. Und jetzt?

Wie tief die Deutschen, insbesondere die Berliner, schon gesunken sind, zeigt die Tatsache, dass trotz zahlreicher Passanten, die Zeugen dieser türkischen Landnahme wurden, niemand die Kennzeichen der Fahrzeuge notierte und auch niemand die Polizei verständigte.

Unterwerfung – anders kann man das nicht bezeichnen.

Auf Anfrage der BILD teilte ein Polizeisprecher zu dem Vorfall mit:

„Der Sachverhalt war dem zuständigen Abschnitt bisher nicht bekannt, da der Vorfall trotz etlicher Zeugen nicht angezeigt wurde. Das Video wurde der zuständigen Polizeidienststelle zur strafrechtlichen Prüfung weitergeleitet. Verkehrsermittler untersuchen nun, inwiefern die Protagonisten sich strafbar gemacht haben.“

Die Polizei prüft und untersucht. Mal ehrlich, stärkt das Ihr Sicherheitsgefühl? Aber was will man in einem Land erwarten, in dem die Erosion der inneren Sicherheit, des Rechts, der Ordnung und der sozialen Kontrolle eine direkte Folge der politischen Erosion ist.

Diesen Weg weiter zu beschreiten, wird womöglich zu dem Punkt führen, an dem Zweifel laut werden, ob die Zustände in Deutschland mit den Mitteln unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung noch zu bereinigen sind. Das wäre katastrophal! Deshalb ist sehr zu hoffen, dass sich die CDU wider Erwarten einen Vorsitzenden gibt, der in einer Koalition mit der AfD das politische Ruder herumreißt und wieder für normale Zustände in unserem Land sorgt, bevor womöglich irgendwann radikale Kräfte die Oberhand gewinnen.


Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin. Er kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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