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Grüne wollen Alkoholkonsum einschränken und verteuern

Von CANTALOOP | Davon ausgehend, dass ihrem Erfolg bei den nächsten Wahlen ohnehin nichts mehr im Wege steht, wagen sich unsere Bündnisgrünen mittlerweile auch an die gesellschaftlich sensibelsten Themen heran.

Nachdem das Autofahren unter ihrem enormen Druck auf die Bundesregierung schon maßgeblich verteuert bzw. eingeschränkt wurde und eine Anhebung der Lebensmittelpreise kurz bevorsteht, kommt nach dem Rauchverbot nun eine weitere frohe Botschaft. Alkohol jeder Art sei im Lande viel zu beliebt – und bedürfe deshalb der deutlichen Regulierung. So fordert es eine grüne Gesundheits-“Expertin“ namens Kirsten Kappert-Gonther.

Eine effektive Strategie verlangt sie von der Regierung, wohl wissend, dass es sich hierbei um ein Vorhaben handelt, bei dem sich schon ganz andere Kaliber von Politikern die Zähne ausgebissen haben. Wer so weit, so tief – und gleichermaßen ungeniert in die Privatsphäre der Bürger eindringt, um noch deren intimste Bedürfnisse paternalistisch zu regeln, möchte in Wirklichkeit etwas ganz Anderes. Nämlich austesten, wie weit man gehen kann.

Es ist so ähnlich wie mit dem Tempolimit: wer hierüber bestimmt, beweist, wie groß sein Machteinfluss im Lande ist. Darüber hinaus; Symbole der Deutschen zu schleifen, gehört bekanntlich zu den Primärtugenden eines jeden Grünen. Schon deshalb ist es sehr fraglich, ob es ihnen tatsächlich ernsthaft um die Gesundheit der Bürger geht.

t-online berichtet am 15.02:

Die Grünen im Bundestag fordern ein härteres Durchgreifen des Staats gegen zu hohen Alkoholkonsum – und nehmen dabei auch die Steuern auf Alkohol in den Blick. „Die gesundheitliche Lenkungswirkung von Alkoholsteuern wird von der Bundesregierung nicht genutzt“

Aus einer Anfrage ihrer grünen Fraktion an die Bundesregierung geht hervor, dass die Steuern auf Bier, Spirituosen und Schaumwein zuletzt 2001 angepasst wurden. Einen Ausgleich für die Inflation gebe es nicht, kritisierte Kappert-Gonther. „Laut Suchtexperten sind effektive Maßnahmen für die Alkoholprävention Werbebeschränkungen, höhere Preise und eine geordnete Verfügbarkeit.“

Erst die Verteuerung, dann das Verbot?

Ungeachtet der Tatsache, dass natürlich jede Art von Sucht und Abhängigkeit bedenklich ist, lohnt der Blick gen Skandinavien. Denn dort sind Alkoholika traditionell sehr teuer. Und dennoch trinken die Nordländer kaum weniger davon als die Deutschen. Sie sind nur eben kreativer in der Beschaffung.

Obgleich nach Auskunft der schwarzroten Koalition unser Alkoholkonsum landesweit signifikant zurückgegangen ist – und auch das „Rauschtrinken“ weit weniger als früher verbreitet sei -, gehen die bis dato durchgeführten Maßnahmen den Grünen allesamt nicht weit genug. Vielleicht auch im Hinblick auf ihr zukünftiges Wahlklientel aus dem Orient?

Somit gilt auch für „geistige Getränke“: am besten keinerlei Eigenverantwortung mehr für die Bürger. Sondern ein „besorgter Staat“, möglichst unter grüner Führung, der sich „intensiv“ kümmert. Das dachte Michail Gorbatschow einst auch. Und schränkte die Wodka-Produktion ein. Heute zählt er trotz all seiner Verdienste zu den unbeliebtesten Politikern, die Russland je hatte. Mancherlei Dinge muss man den mündigen Menschen gefälligst selbst überlassen. In diesem Sinne – Prost!




AfD steht schlechter da, als sie selber glaubt

Von KEWIL | Der Donnerstag im Bundestag war wieder extrem unterirdisch. CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak tönte laut, er nenne Höcke einen „Nazi, weil er erwiesenermaßen einer ist“, und die Altparteien brachen sofort vereint in lauten Jubel aus. Reaktion der AfD: null.

Es sprachen anschließend Alexander Gauland und Tino Chrupalla, man hat keinerlei Widerworte gehört. Genau solche Frechheiten von der CDU bis zur roten Mauermörderpartei erfordern aber eine harte Antwort der AfD bis hin zum Eklat.

Natürlich wurden die Ausfälle Ziemiaks tausendfach in Zeitungen und anderen Medien wiederholt und auch gelesen und gehört. Das bleibt doch nicht ohne Wirkung. Wenn man sich nicht wehrt, werden solche Unverschämtheiten einfach geglaubt.

Während Alice Weidel als neu gewählte Vorsitzende der AfD-Baden-Württemberg am Samstag gleich siegestrunken davon redete, dass ihre Partei jetzt auch in Stuttgart Thüringer Ergebnisse erreiche, sehe ich da ganz schwarz.

Schon bei den Kommunalwahlen im letzten Jahr in Baden-Württemberg konnte die AfD mangels Kandidaten ihre Listen nicht voll kriegen und musste viele Prozente verschenken. Dabei haben sich die Leute nicht getraut, für die AfD zu kandidieren aus Angst vor der Meinung ihrer Nachbarn. Wie werden solche Leute jetzt Angst haben, für „Faschisten“ und „Nazis“ zu stimmen und zu kandidieren und Werbung zu machen?

Die AfD hat in Baden-Württemberg seit 2016, immerhin ihrem stärksten Land im Westen, auch zahlreiche Austritte zu verzeichnen, von den Dörfern bis zum Landtag in Stuttgart. Und das wie gesagt alles ohne die unverschämten Nazi-Beleidigungen der Blockparteien in den letzten zwei Wochen.

Es bleibt immer etwas hängen („semper aliquid haeret“), sagt schon ein altes lateinisches Sprichwort, und das gilt auch heute. Es wird höchste Zeit für die AfD, harte Auseinandersetzungen und den Eklat in den Parlamenten und vor Gerichten zu suchen, bis ihre unverschämten Gegner wieder zur Vernunft kommen.

Die AfD steht vermutlich schlechter da, als sie denkt. Die gegnerische Kampagne könnte wirken. Die AfD muss sich endlich angemessen wehren!




Steinmeier jammert und brüskiert die USA

Von WOLFGANG HÜBNER | Die alljährliche Münchner Sicherheitskonferenz (früher „Wehrkundetagung“) ist ein ähnliches Spektakel wie der Ökonomie- und Greta-Gipfel in Davos, nur mit dem unterschiedlichen Schwerpunkt Außen- und Militärpolitik. Die Tagung ist gut für die Luxushotels und Gastronomie der bayerischen Metropole, politisch versucht das Gastgeberland davon zu profitieren. Doch für Deutschland, dessen gesamter Machtkomplex vollauf mit der Abwehr einer drohenden Machtergreifung der AfD unter „Björn Hitler“ beschäftigt ist, wird das Treffen immer unerfreulicher. Denn im antifaschistischen Merkel-Koma wird der zentrale EU-Staat international  trotz unbestrittener Hypermoralweltmeisterschaft zunehmend unbedeutender.

Daran wird die in den konformistischen Medien groß herausgestellte und gefeierte Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in München nichts ändern, im Gegenteil. Denn der Fan von Feine Sahne Fischfilet („Deutschland verrecke, das wäre wunderbar!“) hatte auf der Tagung nicht mehr zu bieten als Tränen über eine Welt zu vergießen, die es nicht mehr gibt, in der die globalen Rüstungsausgaben höher denn je sind. An letzterem verdient übrigens auch die deutsche Industrie mit. Steinmeier beklagte vor allem, dass Russland, China und die USA (in dieser Reihenfolge!) sich mehr um die eigene Macht kümmerten als um die internationale Zusammenarbeit. Diese Kritik wird die östlichen Großreiche gewiss völlig unberührt lassen, nicht aber die USA mit ihrem Präsidenten Trump.

Denn es ist einzig und allein die Macht der USA, die den militärischen Schutz und den ungehinderten Warenverkauf der deutschen Exportnation garantieren kann. Steinmeier spricht schließlich für ein Land, dessen etablierte politische Klasse der eigenen Militärfähigkeit einen geringeren Rang einräumt als dem Import von Sozialasylanten aus aller Welt. Das weiß auch die Trump-Administration längst. Entsprechend gereizt geriet die Reaktion des US-Außenministers Pompeo, der Steinmeiers Kritik nichts schuldig blieb. Sollte Donald Trump im November eine zweite Amtszeit bekommen, wonach es stark ausschaut, dann dürften Steinmeiers und Merkels ebenso offensichtliche wie törichte Trump-Feindschaft für Deutschland und die Deutschen noch sehr teuer werden.

Selbst der Bundespräsident ahnt aber bei allem Gejammer über eine Welt, die nicht so will, wie er oder Merkel, Maas samt dem „Habock“-Duo das gerne hätten, dass sich auch in Deutschland etwas verändern muss. Denn, so Steinmeier: „Deutschland muss mehr beitragen für die Sicherheit Europas, auch finanziell“. Schließlich könne das „geeinte Europa…nur überleben, wenn wir es als konkretesten Ort deutscher Verantwortung begreifen“. In Klarsprache heißt das: „Europa“ gibt es nur, wenn Deutschland zahlt. Und die Deutschen sollen deshalb noch mehr für „Europa“ zahlen, weil beim möglichen Scheitern des „europäischen Projekts“ nichts weniger als „die Lehren der deutschen Geschichte in Frage“ stünden. Nochmals in Klarsprache: Der Erhalt der EU („Europa“) um jeden Preis soll alle Souveränitätsgelüste in Deutschland verhindern.

Dass damit andere europäische Staaten und Völker für ein speziell deutsches Problem instrumentalisiert, ökonomisch und demographisch nebenbei auch missbraucht werden, kümmert den Redner Steinmeier so wenig wie die Tatsache des gerade vollzogenen historischen britischen Abschieds aus dem „europäischen Projekt“. Ein Deutschland, das schon nach einer demokratischen Abstimmung in dem kleinen Bundesland Thüringen gewaltig ins Wanken gerät, das in Hass und Hetze gegen eine knapp 13 Prozent-Partei zu ersticken droht – ein solches Deutschland kann „Europa“ nicht retten, sondern ist für den Kontinent und sich selbst ein Gefahrenherd.

Die derzeit Mächtigen in Berlin haben kein Konzept für die Zukunft, weder für „Europa“ noch für den eigenen Staat. Mit seiner Rede in München hat der Bundespräsident der etablierten politischen Klasse das noch einmal unter Beweis gestellt. Denn es folgen keinerlei konkrete Konsequenzen aus Steinmeiers ausnahmsweise richtiger Feststellung: „Als Deutschland und als Westen können wir die Welt nicht nach unserem Bilde gestalten“. In einem Staat, in dem ohne massive „Antifa“-Störungen keine nichtlinke öffentliche Veranstaltung mehr stattfinden kann, ist es selbst unmöglich geworden, über die Zukunft  Deutschlands frei zu diskutieren und zu streiten. Nicht zuletzt Steinmeier gehört zu denjenigen, die diese Situation aktiv befördern.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Sind „wir“ schuld am Tod der kleinen Laila?

Von SARAH GOLDMANN | Der Fall des ertrunkenen Jungen Alyan Kurdi 2015 zeigte nicht nur, dass durch unsere Sozialsysteme „Flüchtlinge“ nach Europa gelockt werden („Pull-Faktoren“): Abdullah Kurdi, der Vater des Ertrunkenen lebte bekanntlich zu der Zeit sicher in der Türkei und reiste nur mit seiner Familie weiter nach Europa, um sich dort neue Zähne machen zu lassen. Dabei ertranken die ohne Rettungswesten ausgestatteten beiden Kinder und seine Ehefrau, allein der Vater überlebte (mit Rettungsweste).

Der Fall zeigte darüber hinaus, wie eine gewissenlose Asylindustrie das Bild des toten Jungen Aylan Kurdi skrupellos ausschlachtete, indem man seinen Fundort neu arrangierte, um ihn so medienwirksam der Welt präsentieren zu können.

In Zeiten stagnierender Flüchtlingszahlen braucht die Asylindustrie gerade solche Bilder und entsprechende traurige Geschichten dazu. Es gibt sie, und viele deutsche Medien, unter anderem der FOCUS, liefern sie dankbar:

Dieses Foto zeigt ein grausames Schicksal des Syrien-Krieges. Wir schauen in die Augen der kleinen einjährigen Laila. Ihr Vater hat sie durch Schnee und Wind aus einem Zelt in einem Flüchtlingslager zu einem Krankenhaus in Afrin gebracht. Doch Laila ist bereits tot. Sie starb auf seinem Arm. Eine Stunde, bevor er in der Klinik ankam. Er hatte es gar nicht gemerkt.

Das schreibt der syrische Arzt Housam Adnan in einem bewegenden und anklagenden Facebook-Post. Die Geschichte von Laila und ihrem Vater, sie zeigt die ganze Traurigkeit und Unmenschlichkeit dieses Krieges. Laila und ihr Vater, sie waren auf der Flucht, geflohen vor dem Regime von Diktator Assad. Der Arzt Adnan schreibt:

„Heute kam dieses Kind am frühen Morgen in unser Krankenhaus. Ihr Vater brachte sie aus einem Zelt, das mehrere Kilometer von unserer Klinik entfernt steht. Sie litt an einer Erkältung. Er nahm alles aus dem Zelt mit, mit dem er sie warmhalten konnte. Er tat alles, um ihr kleines Herz zu erwärmen. Er trug sie eng an sich und weinte. Er lief seit fünf Uhr morgens durch Schnee und Wind. Er lief durch den Schutt. Er stolperte manchmal. Um sie gegen den Wind zu schützen, drehte er seinen Rücken in den Wind. Er lief durch die zugefrorenen Gräben. Er lief in abgetragenen Schuhen. Seine Gliedmaßen froren, aber sein Herz umarmte sie immer wieder. Er lief zwei Stunden lang, bis er bei uns ankam. Unter Widerstand trennten wir die beiden voneinander. Wir sahen das Engelsgesicht des Kindes. Sie lächelte, ohne Regung. Wir hörten ihren Herzschlag ab. Sie war tot. Schon seit einer Stunde. Er trug ihren Körper durch die Straßen und hatte es nicht bemerkt. Und wir sitzen hier neben unseren Heizungen, unter den Dächern unserer Häuser. 

Ihr, ihr Leute dieser Welt. Ihr Menschen dieser Erde. Ihr alle habt sie getötet.“

Anmerkungen:

  1. Zuerst einmal die Hauptbotschaft des ganzen Textes, vom behandelnden Arzt des syrischen Krankenhauses, Housam Adnan: Hier soll „der Welt“ ein schlechtes Gewissen gemacht werden. Am Schluss seines Textes wechselt er geschickt vom „wir“ zum „ihr“: „Wir“ sitzen alle in unseren warmen Häusern, aber „ihr“ habt sie getötet. Er zeigt mit dem Finger auf alle Menschen „dieser Erde“ (als ob die nicht genug eigene Probleme hätten) und nimmt sich selbst sprachlich fein zurück, indem er sich (und seine syrischen Landsleute) von aller Verantwortung ausnimmt.
  2. Dabei könnte man gerade ihn selbst fragen, warum er denn in dem „mehrere Kilometer“ entfernten Lager keine Hausbesuche gemacht hat. Es dürfte etwa drei bis fünf Kilometer entfernt gewesen sein, da der Vater zwei Stunden brauchte, dabei häufig rückwärts gegen den Wind ging. Warum hat sich der feine syrische Arzt nicht dort nach dem Gesundheitszustand der Bewohner erkundigt? Ärzte ohne Grenzen, vornehmlich aus westlichen, christlich geprägten Ländern, nehmen größere Distanzen auf sich, um arme Patienten in Krisengebieten aufzusuchen.
  3. Was ist außerdem mit den syrischen Ärzten, die nach Deutschland gekommen sind und hier gerne empfangen wurden, von deutschen sozialdemokratischen Kolonialherren, die deren gute Ausbildung lobten? Und die sich rühmen, gut ausgebildete Fachkräfte für lau bekommen zu haben (ähnlich wie früher kostenlose Rohstoffe aus den Kolonien). Warum kehren die nicht nach Syrien zurück und helfen dort? Warum bauen sie (wenn sie nicht Ärzte, sondern stattdessen Ingenieure sind) keine Häuser auf, in denen ihre Mitmenschen von damals nicht frieren und erfrieren müssen? Deutschland hat ihnen hier doch auch Häuser gebaut, warum tun sie nicht dasselbe für ihre Landsleute? Warum sind „wir“ an deren Schicksal schuld und nicht sie?
  4. Wann wurde das Propaganda-Foto aufgenommen? Das Kind ist noch eingewickelt. Hat der behandelnde Arzt (oder der Vater) mit seinem Handy erst ein Foto gemacht, bevor er den Herzschlag untersuchte, wie er schrieb? Dazu hätte man das Kind zum Teil entkleiden müssen.
  5. Soll das Weiße an der Decke Raureif sein oder Schnee, oder ist es Teil der Deckenfarbe? Dann jedenfalls wurde der weiße Teil der Decke so arrangiert, dass er den Eindruck von Raureif oder Schnee erzeugt, um das erfrorene Kind schön kalt aussehen zu lassen. Dazu dann eine Geschichte wie aus tausendundeiner Nacht, mit vielen Einzelheiten (dass der Vater stolpert, gegen den starken Wind rückwärts läuft, dass er zugefrorene Gräben und Schutt überqueren muss und natürlich auch mit „viel Emotion“ (sein Herz umarmte das Kind, Engelsgesicht).

Es ist nicht ausgeschlossen, dass Teile der Geschichte wahr sind, vielleicht sogar die ganze Geschichte. Wahr ist aber auch, dass wir in Deutschland nicht für alles Leid der Welt verantwortlich sind und dass wir uns dagegen verwahren, am Schicksal dieses kleinen Mädchens schuld zu sein. Das sind wir nicht und die implizierten Konsequenzen (nämlich: noch mehr Flüchtlinge von dort aufnehmen) lehnen wir auch deshalb mit aller Entschiedenheit ab!




Merkels Notfallkochbuch: Rezepte für den Krisenfall

Von REALSATIRE | Angriff der Killerviren (z.B. Coronavirus), Blackout bei knapper Kohle und floppender Energiewende, Panik wegen Greta-Klima, drohende Machtübernahme durch AfD-Nazis und Faschisten? Attacken auf die Demokratie sind viele denkbar. Die Kanzlerin jedenfalls sorgt vor und lässt schon mal ein „Notfallkochbuch“ für den Krisenfall drucken im besten Deutschland, das es je gab.

Das brisante Werk des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz (BBK) soll Rezepte für „nahrhafte Mahlzeiten“ enthalten, die auch ohne Strom und Wasser funktionieren. Der Vorstellungstermin wurde bewusst auf den 19. Februar datiert, nämlich zum Jahrestag eines längeren Stromausfalles in Berlin-Köpenik (!).

Trümmerfrauen an die Kochfront!

Das BBK gibt schon mal erste Einblicke in das Kochbuch (ab Seite 34). Dabei soll auf den Erfahrungsschatz der eigenen Bevölkerung zurückgegriffen werden, quasi ein Fall für Trümmerfrauen. Die Sammlung der Kochrezepte soll nämlich in Form eines Wettbewerbs erfolgen: Kochprofis und Bürgerinnen und Bürger werden gleichermaßen aufgerufen sein, ihre eigenen Ideen für das Kochen im Falle eines Stromausfalls einzureichen. Aus den eingegangenen Rezepten wählt eine Jury die besten, kreativsten und leckersten aus. Elektrische Küchengeräte und Leitungswasser sind beim Rezepteinreichen ausgeschlossen, heißt es beim BBK. Berechtigt zur Einreichung von Rezepten werden alle Personen ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland sein.

Danke, Frau Merkel

Die Youtuber Michael Mross und Christian Hiß haben das Kochbuch schon vor seinem Erscheinen köstlich durch den Kakao gezogen:

Dort fragt man zu Recht, warum explizit vom „Kochbuch“ gesprochen wird, wenn man ohne Strom doch eigentlich gar nicht kochen kann. Gewisse Aufklärung gibt ein Blick in den Katastrophenratgeber des BBK zum Thema „Was tun, wenn der Strom ausfällt“? Die Experten raten: „Mit warmer Kleidung lässt sich die Heizung eine Zeitlang ersetzen.“ Oder: „Legen Sie einen Vorrat an Kerzen und Taschenlampen an“.

Darauf wären wir jetzt nicht gekommen. Danke BBK, danke Frau Merkel!


Buchtipp zum Thema:




Walking Classes: Klimabewegung nun völlig durchgeknallt

Von EUGEN PRINZ | Die Jünger der Klimareligion bereiten sich auf die große Pilgerfahrt nach Hamburg vor, denn dort soll am 21. Februar die heilige Greta erscheinen. Etwa 30.000 Anhänger der Lehre vom menschengemachten Klimawandel werden sich dann versammeln, um Zeuge zu werden, wie Blinde wieder sehen, Taube wieder hören, die Rollstühle der Gelähmten neue Reifen tragen und sich das Klima-Wetter bessert, wenn Greta auf Hamburg herabgestiegen ist.

Ihre spirituelle Präsenz wirkt jedoch schon jetzt durch einige Auserwählte in den Reihen ihrer Jünger. Einer Sekte namens „Artists For Future“ wurde Gretas göttliche Eingebung zuteil: Die Idee der „Walking Classes“ war geboren.

Wie weiland die Christen zur Zeit des Römischen Reichs, so sind auch die Jünger der Klimareligion wehrlose Opfer der Verfolgung durch Andersgläubige. In den Schriften der „Artists for Future“ steht zu lesen:

„Genauso lang wie Schülerinnen und Schüler gegen die Klimakrise auf die Straße gehen, genauso lang müssen sie sich blöde Anmachen gefallen lassen. (…) Ein Lieblingsargument der Besserwisser und Wenigtuer ist die Schwänzerei.“

Welch grausames Schicksal! Doch nun hat dank Gretas Eingebung die FFF-Bewegung ein probates Mittel gegen die „blöde Anmache“ gefunden: Die „Walking Classes“. Der Unterricht soll künftig nicht mehr ausfallen, sondern vom Klassenzimmer auf die Straße verlegt werden. Keine schlechte Idee, da während der FFF-Demonstration die Aufnahmefähigkeit für den Unterrichtsstoff ihren Zenit erreicht. Doch wie sieht das Ganze dann in der Praxis aus? Ganz einfach:

„An verschiedenen Stellen der Demo beginnen einsickernde «Lehrkräfte» rückwärts zu gehen, oder sie sitzen, stehen, liegen auf Fahrgeräten, wie Bollerwagen, umgebauten Einkaufswagen oder Rollbrettern, dabei benutzen sie die laute eigene Stimme, oder ein Megafon oder eine Beatbox. Und so teilt man das Thema, das er oder sie sich ausgesucht hat, mit den Umgehenden. Vielleicht 3 Minuten, vielleicht 5 Minuten, solange die Aufmerksamkeit halt hält. Das können Anfassspiele, Lehrstunden über Waschmittel aus Kastanien, Schwedisch für Anfänger oder aggressive Dreisatzlehre sein, ein Märchen, ein gemeinsamer Gesang, eine sich bewegende Skulptur aus Menschen. Sind die Dinge gesagt, getan, gesungen, bleibt die Lehrkraft stehen und lässt die belehrte Demo weiterziehen um 50 Meter weiter, eine neue Stunde zu beginnen, alte Leier, andere Leute, selber Spaß.“

Satire aus – Ernst ein 

An dieser Stelle der ausdrückliche Hinweis: Nein, das sind keine Fake-News! Und das ist auch kein verfrühter Aprilscherz. Es ist vielmehr der Beweis, dass einige Leute im Dunstkreis der FFF-Bewegung nun völlig den Verstand verloren haben.

„Anfassspiele“, Märchen, eine sich bewegende Skulptur aus Menschen – dargeboten von rückwärtsgehenden, beziehungsweise wie Betrunkene in Bollerwagen liegenden Lehrern, die von Schülern gezogen werden. Geht`s noch? Welche Pilze haben denn die geraucht?

Man weiß wirklich nicht mehr, ob man angesichts dieser hirnverbrannten Idiotie einen Lachkrampf bekommen soll oder panische Angst, weil der Wahnsinn anscheinend alle Zügel abgestreift hat.

Wer nun glaubt, dass diese Hirn-Diarrhö auf ewig das Gedankenmodell eines realitätsfernen Eiferers bleiben wird, der irrt. Man macht sich munter an die Verwirklichung dieser Idee aus dem Tollhaus, wie ein Rundschreiben an die Hamburger Lehrkräfte zeigt, das PI-NEWS zugespielt wurde:

Nur weg von hier!

Sieht man sich das alles an, dann geht einem durch den Kopf: Australien – ja, das ist ein schönes Land. Aber halt, die nehmen dort nicht jeden. Da muss man ordentlich was mitbringen, um Gnade vor den gestrengen Augen der Einreisebehörde zu finden. Ein weggeworfener Ausweis und das Wort „Asyl“ genügen dort leider nicht.

Na, dann vielleicht Ungarn oder Polen. Egal – nur weg von hier, bevor das eigene Gehirn auch noch dem grassierenden Wahnsinn anheim fällt und man mit einem rückwärtsgehenden Lehrer „Anfassspiele“ macht.


Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin. Er kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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