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Coronakrise: Merkel empfiehlt „Maß und Mitte“ zu bewahren

Von CANTALOOP | Nach Tagen der Ungewissheit meldet sie sich endlich aus ihrer humanitären Versenkung zu Worte. Unsere Kanzlerin und Führerin der freien Welt. Gerade zurück aus dem Störtebecker Brauquartier kommt nun ihr längst überfälliges Statement zur aktuellen Coronakrise. Dies wurde sehnlichst erwartet – und fiel doch wieder einmal genau so aus, wie man es schon erwarten konnte. Ein unambitioniertes, unverbindliches und seichtes Blabla – ausgeschmückt mit den üblichen Textbausteinen und Worthülsen. Same procedure as every year. Man erfährt nichts, was man ohnehin nicht schon vorher gewusst hat. Nur jetzt halt mit amtlichem Anstrich.

Nach „Wir schaffen das“ und „Nun sind sie halt da“, gilt jetzt: „Maß und Mitte“

Mit Maß und Mitte, also mit exakt jenen Eigenschaften, die Merkel in ihrer Politik längst verloren hat, will sie der Pandemie den Kampf ansagen. Und hofft natürlich insgeheim, dass die zivilgesellschaftliche Wachsamkeit gegen den ihrer Ansicht nach viel bedrohlicheren Rechtspopulismus trotz der Virenangst nicht nachlässt. Auch wenn 500 ml Sterilium mittlerweile 80 Euro kosten – und eine 50-er Packung Mundschutz mit 60 bis 120 Euro zu Buche schlägt, gäbe es keinen Grund zur Beunruhigung. Immerhin werden fortan auch sporadische Grenzkontrollen im 30-km-Raum in Erwägung gezogen, um im Rahmen der Überprüfung unerlaubter Einreisen zusätzlich verstärkt auf Coronainfizierte zu achten. Sehr beruhigend.

Der Rest der Merkelschen Verlautbarungen sind reine Makulatur. Sämtliches, was die Staatsführung derzeit empfiehlt, würde man als Bürger mit intaktem Menschenverstand ohnehin beachten. Sprich: Großveranstaltungen absagen, Körperkontakt meiden, sich die Hände waschen, etc. Jetzt, in einer echten Krise, zeigt sich wieder einmal der wahre Politikstil der Kanzlerin. Diese sichtlich ausgebrannte Person ist nicht in der Lage, konkrete Ansagen zu machen, sondern wird wie immer versuchen, die Sache auszusitzen. In der sicheren Deckung bleiben. Und an „Experten“ zu verweisen, die schon wüssten, was zu tun ist.

Ist das Land wirklich so gut vorbereitet, wie es auf ministerialer Ebene behauptet wird?

Sollte Erdogan nun hunderttausende neue „Schutzsuchende“ aus den Krisengebieten über die Grenze Richtung Almanya aufbrechen lassen, dann könnte dies die größte humanitäre Katastrophe sein, die wir je erleben. Dementsprechend sollte man da als Regierung vorbereitet sein, ein absolut professionelles Krisenmanagement besitzen, die Grenzen mit allem gebotenen Mitteln schützen – und vor allem auch offen gegenüber neuen wissenschaftlich-medizinischen Erkenntnissen sein. Nach Auskunft von chinesischen Forschern der Universität Quigdao hat sich das Bayer Malaria-Medikament „Chloroquin“, bzw. hierzulande bekannt als „Resochin“, im Testbetrieb unter Laborbedingungen als ausgesprochen wirksam gegen den Coronaerreger gezeigt. Das Mittel ist allerdings im europäischen Raum nicht mehr im Handel. Es wird von Bayer jedoch noch produziert – für den pakistanischen Markt. Produkte mit ähnlicher Wirkung gäbe es aber ebenso auch von zahlreichen anderen Herstellern. Ein möglicher Ansatz?

Chinesische Forscher: Bayer Malaria-Mittel erweist sich als wirksam

Somit wäre es regierungsseitig dringend geboten, den Fokus auf effiziente, wirksame und alternative Konzepte zur Eindämmung der Pandemie zu richten, als wohlfeile Binsenweisheiten, Durchhalteparolen und Plattitüden abzusondern, die ohnehin schon jeder verantwortungsbewusste Bürger längst auf dem Schirm hat. Zivilschutzmaßnahmen und entsprechende Schutzausrüstung müssen im Notfall öffentlich ausliegen. Schulen gilt es zu schließen!

Eine Sondersendung „CORONA“ kurz vor der Tagesschau beispielsweise, mit neuesten Erkenntnissen und Verhaltensmaßregeln für die Bevölkerung, wäre angesichts des Umfanges dieser Bedrohung absolut angebracht. Zumal ja die Hauptwahlklientel der CDU, die Bürger im Alter von 60plusX, besonders anfällig für das heimtückische Virus ist.