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Merkels Notfallkochbuch: Rezepte für den Krisenfall

Von REALSATIRE | Angriff der Killerviren (z.B. Coronavirus), Blackout bei knapper Kohle und floppender Energiewende, Panik wegen Greta-Klima, drohende Machtübernahme durch AfD-Nazis und Faschisten? Attacken auf die Demokratie sind viele denkbar. Die Kanzlerin jedenfalls sorgt vor und lässt schon mal ein „Notfallkochbuch“ für den Krisenfall drucken im besten Deutschland, das es je gab.

Das brisante Werk des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz (BBK) soll Rezepte für „nahrhafte Mahlzeiten“ enthalten, die auch ohne Strom und Wasser funktionieren. Der Vorstellungstermin wurde bewusst auf den 19. Februar datiert, nämlich zum Jahrestag eines längeren Stromausfalles in Berlin-Köpenik (!).

Trümmerfrauen an die Kochfront!

Das BBK gibt schon mal erste Einblicke in das Kochbuch (ab Seite 34). Dabei soll auf den Erfahrungsschatz der eigenen Bevölkerung zurückgegriffen werden, quasi ein Fall für Trümmerfrauen. Die Sammlung der Kochrezepte soll nämlich in Form eines Wettbewerbs erfolgen: Kochprofis und Bürgerinnen und Bürger werden gleichermaßen aufgerufen sein, ihre eigenen Ideen für das Kochen im Falle eines Stromausfalls einzureichen. Aus den eingegangenen Rezepten wählt eine Jury die besten, kreativsten und leckersten aus. Elektrische Küchengeräte und Leitungswasser sind beim Rezepteinreichen ausgeschlossen, heißt es beim BBK. Berechtigt zur Einreichung von Rezepten werden alle Personen ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland sein.

Danke, Frau Merkel

Die Youtuber Michael Mross und Christian Hiß haben das Kochbuch schon vor seinem Erscheinen köstlich durch den Kakao gezogen:

Dort fragt man zu Recht, warum explizit vom „Kochbuch“ gesprochen wird, wenn man ohne Strom doch eigentlich gar nicht kochen kann. Gewisse Aufklärung gibt ein Blick in den Katastrophenratgeber des BBK zum Thema „Was tun, wenn der Strom ausfällt“? Die Experten raten: „Mit warmer Kleidung lässt sich die Heizung eine Zeitlang ersetzen.“ Oder: „Legen Sie einen Vorrat an Kerzen und Taschenlampen an“.

Darauf wären wir jetzt nicht gekommen. Danke BBK, danke Frau Merkel!


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