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„Not-Aus“ – warum die aktuelle Krise auch eine Chance ist

Martin E. Renner.

Von MARTIN E. RENNER | Corona-Pandemie, Wirtschaftsabsturz und Börsencrash, neue und alte Zuwanderung, Staats- und Regierungsversagen in praktisch allen Bereichen – dies sind die Zutaten für einen ungenießbaren politischen und gesellschaftlichen Eintopf. Gewürzt mit allzu menschlichen Emotionen wie Zorn, Ohnmacht, Unsicherheit und Angst. Ein Eintopf, den niemand essen möchte, den wir allerdings alle zu verdauen haben. Ein unausweichliches Drama.

Nichts wird mehr so sein, wie es war

Jedes einzelne Thema für sich alleine ist bereits geeignet, unser Leben in unserer Nation in den Grundfesten zu erschüttern. Nichts wird mehr so sein, wie es einmal war – das ist das Schreckgespenst, welches sich immer deutlicher am politischen Horizont abzeichnet. Obwohl dieser Gift-Cocktail bereits zubereitet ist, muss jede einzelne Zutat möglichst für sich betrachtet und analysiert werden. Anders ist eine vernünftige politische Strategie, die aus dieser Krise herausführt, nicht denkbar. Doch das ist hier an dieser Stelle aus Platzgründen nicht zu leisten.

Ein immer übergriffiger agierender Staat hat sich den Bürger schon lange zur Beute gemacht. Als wohlmeinende „Nanny“ getarnt, hat sich der Staat mit seinen Heerscharen an gutbesoldet „Bediensteten“ nicht nur in jeden Lebensbereich hineinreglementiert, sondern erhebt heute immer unverhohlener den Anspruch, die Grenzen des Denk- und Sagbaren festzulegen – und deren Einhaltung zu überwachen. Gleichzeitig hat sich ein beträchtlicher Teil der Gesellschaft an das betreute Denken gewöhnt und freut sich in der Rolle als seiner Alltagslast erleichterter „Schlafmichel“. Er hat sich entmündigen lassen. Der andere Teil unserer Gesellschaft, vornehmlich die Schöpfer und Geschröpften des „staatlichen Wohlstandes“, ist dazu übergegangen einer zunehmend verfilzten selbsternannten Elite, die sich als die Herren der „neuen Systemsklaven“ verstehen, grundsätzlich zu misstrauen.

Die Beutegemeinschaft der Unproduktiven, der Inkompetenten, der Eigensüchtigen

Wesentlicher Faktor auch in diesem Zusammenhang sind die Medien. Längst haben sie sich von ihrer demokratischen Aufgabe als sogenannte 4. Macht im Staate entfernt. Stattdessen mutierten sie zu Herolden und Einpeitscher der Regierenden. Sie sind heute Verkünder und Wächter einer unerträglichen politischen Korrektheit. Sie sind nicht mehr scharfe Sehhilfe des Bürgers, sondern eher dessen Blicklenker und Blickbegrenzer.
Sie versuchen vorzugeben, was der Bürger diskutiert, wen oder was er unterstützt, wen oder was er verurteilt. Viel schlimmer aber: Sie entscheiden, was der Bürger erfährt und was er nicht erfährt. Medien sind heutzutage im Wesentlichen nur noch Beute machende Genossen der Machtgemeinschaft und nicht mehr die Interessenvertreter des freien, unabhängigen und werteorientierten Bürgers.

Angesichts des Szenarios, in dem sich unser Land, in dem sich ganz Europa augenscheinlich befindet, zeigt sich nun das fatale Resultat einer jahrzehntelangen Re-Feudalisierung der Regierenden und ihrer Verwaltungs-Satrapen. Nicht umsonst benenne ich diese Riege der Gierigen schon seit Jahren als jene, welche sich den Staat zur Beute gemacht haben: Als „Beutegemeinschaft der Unproduktiven, der Inkompetenten, der Eigensüchtigen“.

Besinnung auf das Eigene statt interessensvergessenem Multilateralismus

Unsere Gesellschaft zeigt sich tief gespalten, auch das habe ich oft thematisiert. In den Zeiten der Corona-Pandemie und den schon lange vorhersehbaren Verwerfungen einer dysfunktionalen, die Interessen einer nationalen Bürgergesellschaft wenig beachtenden Globalisierungsstrategie mit massiven wirtschaftlichen Zerstörungen, tritt eine neue Dimension hinzu: Nackte Angst. Angst um Leben und Gesundheit. Angst um den Arbeitsplatz. Angst um die wirtschaftliche Existenz. Angst vor der endgültigen Zerstörung seines mitmenschlichen Nachbarschaftsumfeldes.

In Zeiten der Not – und einer großen Not gehen wir entgegen, gilt es, das größte Leid möglichst zu verhindern. Das muss jetzt für jeden politisch aktiven Menschen höchste Priorität haben.

Halten wir fest: Wir haben es ohne jeden Zweifel mit einem eklatanten, vollständigen Versagen unserer satten, dekadenten und überheblichen „Elite“ zu tun. Eine inkompetente Kanzlerin, die permanent dem „Multilateralismus“ das Wort redet – und ihren Kopf bis zu den ersten Virus-Toten in den globalistischen Sand steckt. Ein inkompetenter Wirtschaftsminister, der den Verlust von Arbeitsplätzen verneint, während die ersten Arbeitsvertrags-Kündigungen bereits in der Post sind. Ein inkompetenter Gesundheitsminister, der völlig ahnungslos den Ereignissen hinterher stolpert, keine Anweisungen gibt, keine Entscheidungen trifft, die Ratschläge wirklicher Virus-Experten ignoriert. Ein inkompetenter Außenminister, der dringend benötigte Hilfsmittel und Güter verschenkt – und wenige Wochen später feststellt, dass sie jetzt potentiell Leben retten könnten. Hier. Jetzt. Das Leben unserer Bürger.

Nur die eigenständige Nation kann Krisen meistern

Die Liste des völligen Versagens ist lang – vergessen wir nicht, sie hervorzuholen, wenn die Not überwunden ist. Während andere Nationen grundstürzende Maßnahmen zum Schutz ihrer Bürger treffen, beschließen wir die Erhöhung der GEZ-Gebühren, kämpfen gegen rechts und kündigen eine noch umfassendere Zensur des Internets an. Das einstige Schilda war eine intellektuelle Hochburg gegenüber unserem durch seine Regierung abgewirtschafteten Schandland.

Es ist höchste Zeit, dem Bürger wahrheitsgemäß die Fakten darzulegen: Alles Eigene wurde bewusst zerstört. Unsere Nation ist nicht mehr befähigt, autark und aus eigener Kraft auch nur ein Minimum an Krisenbewältigung zu gewährleisten. Eine völlig irrationale, rein ideologisch motivierte Politik hat uns über Jahre hinweg jeder Identität beraubt. Hat Spaltung statt Zusammenhalt befördert. Hat ein weitgehend homogenes „wir“ durch ein beliebiges „buntes“, gesichts- und geschichtsloses, kulturvergessenes Allerlei ersetzt. Welches heute „Corona-Partys“ feiert, statt sich der Verantwortung für die eigene Gesellschaft bewusst zu sein.

Einst wollte man das Klima und die Welt retten – und steht jetzt nackig und mit leeren Händen da. Jetzt wo es gilt, das eigene Land und seine Bürger zu „retten“.

Die große Transformation wird wohl zum schrecklichen Erlebnis

Da stellt sich dieser Tage eine Frau Bundeskanzler – viel zu spät – vor die Kameras, um den Bürger-Michel zu Werten zu ermahnen, die sie selbst negiert, ignoriert und mit Füßen tritt. An deren Entwertung und Abschaffung sie selbst maßgeblichen Anteil hat. Zugunsten ihrer propagierten „historischen Transformation“, der völligen Selbstaufgabe unserer Nation, des Ausverkaufs deutscher Souveränität zugunsten einer EU, die nun mit hoher Wahrscheinlichkeit auseinanderbrechen wird.

In einem Punkt hat Merkel allerdings recht: Wir stehen vor einer grundstürzenden Zäsur, wie sie unser Land seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr erlebt hat. Die Bürger werden Härten erleben, die das Gros bisher ausschließlich aus den Geschichtsbüchern oder aus Erzählungen ihrer Altvorderen kennt. Das Virus ist „nur“ der Auslöser, der Tropfen, der das Fass nun endgültig zum Überlaufen bringt. Es gibt da nichts schön zu malen oder auch nur weich zu zeichnen. Es wäre ehrlich und aufrichtig, dem Bürger dies deutlich mitzuteilen. Ihn darauf einzustimmen und ihm durch aktive und kompetente Vorgaben und Aktionen Vertrauen zu vermitteln.

„Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch“ (Hölderlin)

Wir werden das gemeinsam durchstehen. Seit Jahren beende ich meine Vortragsreden mit einem Zitat von Hölderlin: „Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch“. Als Alternative für Deutschland werden wir parteiübergreifend mit allen zusammenarbeiten, deren höchste Priorität jetzt in der Rettung von Menschenleben, in der Sicherung ihrer wirtschaftlichen Existenz und in der Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit und der gesetzlichen Ordnung besteht.

Aber wir werden und wir müssen auch anklagen. Wir werden alles daran setzen, die Weichen wieder richtig zu stellen: Wir müssen zurück zu einem deutlichen Mehr an Nationalstaat, an Souveränität und Eigenverantwortung. Das Eigene zu stärken und zu lieben bedeutet nicht, das Andere zu schwächen und zu verachten. Die Kanzlerin und ihre beutegierige Entourage aber betreiben einen politischen und historischen Anachronismus: Sie schwächen und zerstören das Eigene, um das Fremde zu stärken. Ein Wahnsinn, der uns heute schmerzlicher denn je aufzeigt, in welchen Abgrund die (international)sozialistische Ideologie führen muss.

Wir müssen verschenkte Souveränität, auch und gerade im finanziellen Bereich, aus Brüssel zurückfordern, auch wenn darob die „Europäische Union“ zerbrechen sollte. Wir müssen erneut und um vieles lautstärker die derzeitige Währungsunion in Frage stellen. Zurück zu verantwortlicher „bundesrepublikanischer“ Geldwertstabilität. Wir müssen zurück zu einem Minimum an staatlicher „Vorratshaltung“ für den Notfall. Es kann nicht sein, dass wir existenziell auf Zulieferung von Medikamenten von Dritten angewiesen sind. Es darf nicht sein, dass internationale Lieferketten vollständig und ohne Alternativen zusammenbrechen können. Ein Minimum an Autarkie im wirtschaftlichen Bereich muss gesichert sein. Die Liste an Ungeheuerlichkeiten ist lang. Das kostet uns jetzt Arbeitsplätze, das gefährdet wirtschaftliche Existenzen und wahrscheinlich sogar Menschenleben.

Wir müssen die unbegrenzt mit staatlichem Geld gefüllten Gießkannen für unproduktiven und die Gesellschaft zersetzenden „Gutmenschen-Hokuspokus“ begrenzen. Gemeint sind: Gender-, Queer- und Transengaga, Klimairrsinn, NGO-Phantasmen, neo-marxistisches Kulturplemplem, Synkretismuswahn und vieles, vieles, vieles mehr.

Kompetente Generalisten statt ideologisierte Detailstümperei

Das Wichtigste: Wir brauchen kompetente Entscheider in den einzelnen Verantwortungsbereichen und keine grundlos hochgejubelte „Teams“, die doch zumeist nichts anderes sind: als „organisierte Verantwortungslosigkeit“.

Wir brauchen an der Spitze des Staates und ihrer Gliederungen politische Generalisten, die das Heer der „Experten“ nicht zur „wissenschaftlichen“ Untermauerung des eigenen ideologischen Wolkenkuckucksheims, sondern für Entscheidungen zum Wohle des Bürgers und der Nation nutzen. Generalisten, die die fachspezifischen Expertisen zu politischen Entscheidungen zu nutzen imstande sind. Und nicht, wie die jetzigen ideologisierten politischen Detailstümper diese Expertisen immer und immer wieder hilflos gegeneinander abwägen – und am Schluss einfach liegen lassen.

Wer das eigene Land dermaßen kopf- und planlos in eine historische Wirtschaftskrise steuerte und das jetzige Virusdesaster als Grund und nicht nur als Auslöser des selbst herbeigeführten Chaos bezeichnen wird, der braucht uns niemals wieder zu erklären, dass er das Klima oder die Welt retten wolle.

Die „Königin“ steht nackig da

Wenn Merkel heute in Erdogans Geschenk-Spiegel schaut, will sie wohl die Welten-Kaiserin erkennen. In der Realität allerdings steht sie nackig da – und das recht jämmerlich. Die Grenzen, „die wir gar nicht schützen können“ – sind jetzt weitgehend geschlossen. Merkel hat sich selbst ad absurdum geführt. All ihr Gerede der vergangenen Jahre zeugt nur von gähnender Leere: „Bla bla bla“ – es war, ist und bleibt nur ideologisches Geschwätz, ohne jeden Wert, ohne Sinnstiftung für die Nation, für das Land, für die Bürger.

Lassen wir nicht zu, dass sie sich mit den bevorstehenden gravierenden Einschränkungen unserer Bürgerrechte neu einkleidet und als große Retterin und „Bundesmutti“ posiert und neu aufersteht. Auch wenn Ihre Medientrojaner uns mit tausenden Trompeten beschallen werden.

Das Virus wird große Opfer fordern, aber diese schreckliche Prüfung wird vorbeigehen. Achten wir darauf, dass unsere Rechte dann sofort und uneingeschränkt wieder eingesetzt werden.

Sehen wir das Elend als Chance

Wir müssen in unserem Land den politischen Reset-Knopf drücken. Diese Regierung muss ihrer Verantwortung gerecht werden und abtreten oder bei (Neu)Wahlen durch die Wähler negativ bewertet werden. Der Weg aus dieser existenziellen Krise wird neue verantwortungsbereite Protagonisten in Politik, Medien und in der sogenannten Zivilgesellschaft hervorbringen und legitimieren.

Retten wir uns selbst – dann können wir auch wieder anderen helfen. Und gemeinsam ein wahrhaftiges und wehrhaftes Europa der Vaterländer errichten, in dem die Nationen zusammen arbeiten und wieder einander vertrauen können.


(Martin E. Renner ist Bundestagsabgeordneter der AfD. Er war Anfang 2013 einer der 16 Gründer der Partei in Oberursel. Seine Kolumne auf PI-NEWS erscheint alle zwei Wochen)




USA: Hilfspakete in Milliardenhöhe zugunsten der Bevölkerung

Von CANTALOOP | Wenn unseren deutschen Medien in einer Hinsicht Kontinuität attestiert werden kann, dann sicherlich dahingehend, dass hier, unabhängig von deren Wahrheitsgehalt, tagtäglich und mit absoluter Garantie Dutzende von „Trump bashing“-Artikel erscheinen. Dabei herrscht ein breiter Konsens im newsflow des Systemfunks – von taz, ZEIT, über Spiegel bis hin zur Süddeutschen.

So sicher wie das Amen in der Kirche wird stets negativ über einen demokratisch gewählten Präsidenten berichtet, dieser gar wie ein Trottel dargestellt. Dementsprechend hat sich eine vorgefertigte Meinung im unkritischen Teil unserer Bevölkerung etabliert, die besagt, dass nichts, aber auch wirklich gar nichts, was der Trumpschen Gedankenwelt entspringt, irgendeinen Nutzen hätte. So weit – so bekannt.

Nun vernimmt man plötzlich völlig neue Töne. US-Präsident Trump schafft im Moment Tatsachen, die unsere Linkspresse so gar nicht einzuordnen vermag:

Es ist eines der größten Hilfspakete in der amerikanischen Geschichte: Präsident Donald Trump will eine Billion Dollar zur Verfügung stellen, um die Folgen der Coronavirus-Epidemie zu mildern. Die Maßnahmen sollen der Wirtschaft seines Landes helfen, sollen Firmen und Bürger vor dem Ruin retten. Sie finden in beiden Parteien Zustimmung – und könnten die USA fast über Nacht radikal verändern.

Ein neues Gesetz schreibt nun landesweit die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall vor – in anderen Industrienationen selbstverständlich, in den USA ein Novum. Die spärlichen Leistungen der Arbeitslosenversicherung sollen steigen. Wer keine Krankenversicherung besitzt, erhält für bestimmte Behandlungen Zuschüsse.“

Die Rahmenbedingungen ändern sich mit den politischen Notwendigkeiten

Er habe die besten Ideen seiner Gegner einfach „geklaut“, titeln die im üblichen Schubladendenken verhafteten Leitartikler frech – und versuchen immer noch, das Haar in der Suppe zu finden. Da muss doch etwas faul sein? Ausgerechnet ihr größtes Feindbild, der noch vor wenigen Wochen Sozialkürzungen zu Gunsten von Mauerbau und Militäraufrüstung vornehmen wollte, wandelt sich plötzlich zum Menschenfreund?

Lange kämpften die linken US-Demokraten für ein Mehr an Sozialstaat. Und nun setzt ausgerechnet der ihnen so verhasste und vollkommen unberechenbare Republikaner dieses wichtige Anliegen um. Eine triple-win Situation für den Strategen und „Macher“ Trump. Somit nimmt er den demokratischen Spitzenkandidaten Biden und Sanders für die kommende Wahl den Wind aus den Segeln, stärkt dabei seine eigene Position und hilft gleichermaßen Bürgern und Wirtschaft.

Aus der Krise erwachsen neue Möglichkeiten

Wie einst auch unsere Kanzlerin grüne Themen antizipierte, um Machtsicherung zu betreiben, so scheint der gewiefte Taktiker Trump ebenfalls erkannt zu haben, dass es in Krisenzeiten manchmal klug ist, stimmige gegnerische Thesen besser zu übernehmen, anstatt selbige zu bekämpfen. Zumal es – im Gegensatz zu Merkel – nur einen Profiteur dabei geben wird: das amerikanische Volk. Well done, Mr. President!




Björn Höcke zur „Historisierung“ des Flügels

Der Bundesvorstand der AfD hat am Samstag mit überdeutlicher Mehrheit entschieden, dass sich der »Flügel«, zu dessen Initiatoren Björn Höcke gehört, bis Ende April durch eigenen Entschluß aufgelöst haben soll. Im Interview mit „Sezession im Netz“ nimmt Höcke dazu ausführlich Stellung. Hier ein Auszug: „Ich bin als AfD-Mitglied peinlich berührt. Denn diese Forderung kommt zum falschen Zeitpunkt und unterläuft einen Vorgang, den der »Flügel« längst umsetzt: seine Historisierung. Alle, die ihn aufmerksam beobachten, haben das wahrgenommen“, so Höcke. (Weiterlesen auf sezession.de)



Die Profipolitiker jetzt an die vorderste Front!

Von WOLFGANG HÜBNER | Vor einigen Tagen bekam die AfD-Fraktion im sächsischen Landtag ein schlechtes Echo seitens der politischen Gegner und der Medien. Der Grund: Die Fraktion hatte auf eine Sitzung gedrungen, um das Problem der Virus-Krise zu diskutieren. Darauf hatten die anderen Parteien in Dresden aber wenig Lust und begründeten das mit ihrer Furcht vor Infektionen.

Diese Furcht ist verständlich, sie wird auch den AfD-Abgeordneten nicht fremd sein. Aber diese Furcht haben auch Ärzte, Krankenpflegepersonal, Feuerwehrleute, Arbeiter und Angestellte ohne „Home Office“-Möglichkeit  und viele Menschen mehr, die mit Erfüllung ihrer Dienstpflichten dafür sorgen, dass nicht zu viel in der derzeitigen Krise zusammenbricht.

Sie alle haben Politiker gewählt, um auch in schweren Zeiten Gestalter und Entscheider zu ermächtigen, die gesellschaftlichen Geschicke zu bestimmen. Das ist gewiss jetzt keine leichte Last. Doch jeder, der sich für ein gut bezahltes, von etlichen Privilegien begleitetes öffentliches Amt beworben hat, musste und muss wissen, welche besondere Verantwortung damit auch verbunden ist.

Dieser Verantwortung haben professionelle Politiker nun Genüge zu tun. Dazu zählt es, das demokratisch-parlamentarische Leben jetzt fortzuführen und damit auch die Kontrolle aller Zwangsmaßnahmen und Einschränkungen für die Bürger zu kontrollieren. Der Rechtsstaat muss gerade in diesen Zeiten geschützt und verteidigt werden!

Niemand verlangt deshalb vollzählige Sitzungen in den verschiedenen Gremien. Es können Notparlamente mit paritätischer Zusammensetzung der Fraktionen gebildet werden, damit die Arbeits- und Entscheidungsfähigkeit gewährleistet bleibt. Diejenigen Abgeordneten, die dazu nicht gebraucht werden, können sich stattdessen in ihren Wahlkreisen aktiv darum kümmern, wie es um die medizinische Versorgung steht, was die Probleme der lahmgelegten Geschäfte und Betriebe sind, welches die Nöte der Bürger sind und wie darauf reagiert werden kann.

Es sollte auch keine Frage sein, für die Dauer der Krise einen Teil der Diäten für die Bekämpfung des Virus zu spenden. Das betrifft zumindest die nicht geringen Summen, die von Abgeordneten der Länderparlamente und des Bundestages an die jeweiligen Parteikassen abgeführt werden. Damit können auch die Politiker einen Beitrag leisten, die sich wegen ihres Alters oder Vorschädigungen besonders vor Infektionen schützen müssen.

Und es wäre für die Hebung der Moral im Volke sicherlich nicht schlecht, wenn sich bekannte Politiker nach dem Beispiel von Matteo Salvini in Italien als Helfer in einem Krankenhaus betätigen würden. Niemand darf Märtyrer verlangen. Aber in diesen Zeiten sind Politiker nicht weniger gefordert als all die meist viel schlechter bezahlten medizinischen und pflegerischen Kräfte.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Keine schnelle Hilfe für den deutschen Einzelhandel

Von MANFRED ROUHS | Alle deutschen Einzelhandelsgeschäfte, die weder Lebensmittel noch Medikamente verkaufen oder auf bestimmten länderspezifischen Ausnahmelisten stehen, mussten in den letzten Tagen schließen. Für viele fielen die Einnahmen von einem Tag auf den anderen weg. Die Politik versprach ihnen schnelle Hilfe, um Insolvenzen zu vermeiden. Davon kommt offenbar bei den Betroffenen wenig an.

Keine echte Hilfe

Ein Betrieb kann jetzt bei der Arbeitsagentur Kurzarbeit anmelden, wenn mindestens 10 Prozent der Arbeitnehmer von Kurzarbeit betroffen sind. Bislang lag die Schwelle bei 30 Prozent. Da die in Rede stehenden, jetzt geschlossenen Einzelhandelsgeschäfte nichts mehr verkaufen, dürften sie regelmäßig deutlich mehr als jeden dritten Mitarbeiter vorübergehend entbehren können. Die „Hilfe“ hat also kaum messbare praktische Auswirkungen. Die Unternehmen können überwiegend lediglich Leistungen in Anspruch nehmen, die ihnen ohnehin zustehen und die auch ohne die „Großzügigkeit“ der Politiker einklagbar gewesen wären.

Den Einzelhändlern wird zudem empfohlen, sich an ihre Hausbank zu wenden, um Kredite in Anspruch zu nehmen. Kredite haben aber einen schwerwiegenden Nachteil: Sie müssen zurückgezahlt werden. Mit Zinsen!

Banken lehnen viele Kredite ab

Und: Die Banken – einschließlich der öffentlich-rechtlichen Sparkassen – haben trotz der schönen politischen Verlautbarungen ihre Vergabepraxis für Darlehen nicht geändert. Und zwar nicht im Geringsten! D.h.: Wer bislang kreditwürdig war, bekommt einen Kredit. Wer es nicht war, geht leer aus. Und ein Einzelhandelsgeschäft ohne akute Umsätze braucht starke Argumente, um gegenüber einem Bankmenschen seine Kreditwürdigkeit plausibel zu machen. Mit dem Verweis auf die Hausbanken versucht die Politik offenbar, den schwarzen Peter abgelehnter Kreditanträge an andere weiterzureichen.

Vor dem Hintergrund dieser Situation hat Bäcker Bosselmann aus Hannover auf Youtube einen bewegenden Appell an seine Kundschaft gerichtet. Sie allein kann seine Bäckerei und viele andere vielleicht noch retten. Vielleicht auch nicht, das wird sich zeigen. Auf Banken und Politiker setzt Herr Bosselmann offenbar eher weniger, nachdem er festgestellt hat, dass von den abstrakten Kreditzusagen der Politik unten nichts ankommt.

Die Pleitewelle kommt im Herbst

Vielen Politikern ist offenbar klar, dass in den kommenden Monaten Tausende Einzelhändler in die Insolvenz rutschen. Deshalb haben sie die Drei-Wochen-Frist für einen Konkursantrag beim Amtsgericht ausgesetzt – und zwar vorsorglich gleich bis um 30. September 2020. Das wird die Pleitewelle in den Herbst verschieben – aber nicht aufhalten.

Das einzige, was den deutschen Einzelhandel in seiner Vielfalt jetzt noch retten könnte, wäre „Helikoptergeld“ innerhalb von drei Wochen für alle Ladenbetreiber. – Vorschlag: 10.000 Euro auf die Hand für einen Einzelunternehmer, weitere 5.000 Euro pro sozialversicherungspflichtig beschäftigtem Mitarbeiter für alle, die Personal haben.

Das würde – zunächst mal – helfen. Alles andere ist dummes Geschwätz. 


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig und vermittelt Firmengründungen in Hong Kong.




Merkel-Ansprache: Das droht Deutschland

In ihrer Ansprache schwor Bundeskanzlerin Merkel am Mittwochabend die Deutschen auf, noch gravierendere Maßnahmen ein. Die Frage ist: Sind diese gerechtfertigt? Aus der Geisterstadt Berlin Michael Mross und Christian Hiß.




Corona-Koller? Mann verwüstet Lidl-Filiale in Bottrop mit Pulverlöscher

Von EUGEN PRINZ | Seitdem uns die Corona-Pandemie in den Klauen hält, sind die Einzelhandelsgeschäfte zu Kriegsgebieten mutiert. Beim Einkauf regieren Hass, Gier und Futterneid. Die Deutschen sind ein Volk von „Preppern“ geworden, die um jede Rolle Klopapier und jede Tüte Nudeln kämpfen.

Die „altgedienten“ Prepper hingegen lehnen sich bequem in ihren Sesseln zurück und genießen das Gefühl, dass jene, von denen sie jahrelang als Deppen belächelt wurden, nun schmerzhaft erfahren, dass sie in Wirklichkeit die Deppen sind.

Verkaufspersonal ist nicht zu beneiden

Natürlich bekommt auch das Personal in den Läden seinen Teil ab. Verkäuferin zu sein, ist in diesen Tagen nicht Vergnügungssteuer pflichtig. Erklären Sie mal einem panisch-aggressiven Kunden, der um die Sauberkeit seiner Analregion fürchtet, dass er nicht mehr als drei Packungen Toilettenpapier kaufen darf, weil die anderen auch noch was wollen.

Und so ist es kein Wunder, wenn eine solche Situation dann eskaliert, insbesondere wenn auch noch Alkohol mit im Spiel ist.

An dieser Stelle des Artikels ist es erforderlich, einen kleinen „technischen Abstecher“ zum Thema „Feuerlöscher“ zu machen. Diese gibt es mit verschiedenen Befüllungen: Wasser, Pulver, Schaum und CO-Gott-sei-bei-uns-2.

Hüte Dich vor Pulverlöschern!

Was jeder wissen sollte: Verwende niemals einen Pulverlöscher in einer Wohnung oder anderen Räumlichkeiten. Never ever! Soviel Schaden kann der Brand kaum anrichten, wie das feine, weiße Pulver, das bis in die kleinsten Ritzen des Einsatzgebietes und darüber hinaus verstreut wird und exzellent haftet. Als der Autor für den privaten Gebrauch einen Handfeuerlöscher erwarb, warnte ihn der Verkäufer: Eine Wohnung, in der ein Pulverlöscher ausgelöst wurde, wieder sauber zu bekommen, ist ein Alptraum.

Großer Teil des Warenbestandes unbrauchbar gemacht

Doch zurück zum eigentlichen Thema: Am vergangenen Dienstag, gegen 20.30 Uhr, löste ein angetrunkener 54-Jähriger in der Lidl-Filiale Gladbecker Straße in Bottrop, einen solchen Pulverlöscher aus und besprühte damit die ausgestellten Waren, bis das Gerät leer war. Die genaue Schadenshöhe ist noch nicht bekannt. Der in Deutschland geborene Mann ohne Migrationshintergrund (PI-NEWS hat nachgefragt) wurde von der herbeigerufenen Funkstreife festgenommen und ausgenüchtert. Über das Motiv des Täters konnte die Polizei keine Auskunft geben, jedoch dürfte ein Racheakt an der Lidl-Filiale, beziehungsweise dem dortigen Personal, naheliegend sein. Wie PI-NEWS erfahren hat, übernimmt die Versicherung des Unternehmens den Schaden, allerdings wird der Täter anschließend von ihr in Haftung genommen, falls bei ihm etwas zu holen ist.

Was so ein Pulverlöscher anrichten kann, können Sie im Beitragsvideo besichtigen. Schade um die Waren, besonders um das schöne Obst und Gemüse!


Eugen Prinz auf dem FreieMedien-Kongress in Berlin.
Eugen Prinz auf dem Freie
Medien-Kongress in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern. Der bürgerlich-konservative Fachbuchautor und Journalist schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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