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Corona hier – und bald in Entwicklungsländern?

Von SELBERDENKER | Es gibt berechtigte Kritik am gegenwärtigen Umgang mit der Pandemie. Einige behaupten, alles sei eine gewaltige Hysterie, die unterm Strich mehr Schaden anrichtet als Nutzen zu bringen. Es stimmt, die Maßnahmen werden gewaltigen wirtschaftlichen Schaden anrichten und die eh schon ramponierte Weltwirtschaft noch schneller in die sich bereits anbahnende Krise treiben. Die Krise wäre aber auch ohne Corona gekommen. Basis der kommenden Krise ist die Geld- und Wirtschaftspolitik der letzten Jahre.

Auf der anderen Seite ist es allerdings völlig verständlich, dass man eine Überforderung des Gesundheitswesens verhindern will.

Kritische Fragen

Kompetente Kritiker merken an, dass die wissenschaftliche Aussagekraft der momentan überall verbreiteten Zahlen über Infizierte und „Coronatote“ zu hinterfragen ist. Die Zahl der Infizierten ist schlicht davon abhängig, wie viele Testungen es überhaupt gegeben hat. Die tatsächlichen Verbreitungszahlen sind deshalb mit Sicherheit höher und sehr wahrscheinlich haben viele Leute eine Infektion bereits unbeschadet überstanden, sind längst immun und schließen sich trotzdem noch ängstlich in ihrer Bude ein.  Auch die „Coronatoten“ müssen nicht zwangsläufig an Covid-19 gestorben sein, wenn das Virus bei ihnen festgestellt wurde.

Dilettantischer Umgang mit der Pandemie

Außenminister Heiko Maas (SPD) hat sich schon im Februar damit gebrüstet, tonnenweise Schutzausrüstung von Deutschland zu den Genossen nach China geschickt zu haben. Diese würde heute in Deutschland sehr dringend benötigt und steht uns nicht zur Verfügung. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist anzunehmen, dass China zum Beispiel eh über genügend Masken verfügt, weil diese ja dort in großen Mengen produziert werden.

In Deutschland werden Kontaktverbote verordnet und größere Menschenansammlungen verboten – doch vor den deutschen Supermärkten stehen die Menschen völlig ungeschützt in meterlangen Schlangen, um an die rationierten Lebensmittel zu kommen.

Man lässt die Bürger alleine

Dass man es den Deutschen wochenlang zumutet, sich um Klopapier sorgen zu müssen, ist schon unglaublich. Dieser ünnötige Stress wäre vermeidbar gewesen. Dass die Regierenden jedoch nicht dafür sorgen, dass zumindest die gefährdeten Bürger an minimale Schutzausrüstung kommen können, ist direkt lebensgefährlich. Man hätte auch ohne großen Aufwand zentrale Stellen organisieren können, die freiwillige junge Leute vermitteln, die für potentiell Gefährdete Besorgungen übernehmen. Doch das würde Kreativität und ein Verantwortungsgefühl der Regierenden voraussetzen, das offenbar nicht vorhanden ist.

Misswirtschaft, die sich jetzt rächt

„Corona“ wird nicht nur als Sündenbock, sondern auch noch für viele weitere Zumutungen herhalten müssen. Das ist sicher. „Corona“ verleiht den Herrschenden eine unheimliche Machtfülle. Es wurden vom System Merkel in den vergangenen Jahren gewaltige Summen deutscher Steuergelder für mannigfaltige ideologische „Rettungsprojekte“ ausgegeben.

Man rettete den Euro, rettete illegale Migranten, die man selbst ins Wasser gelockt hatte, man rettet weiterhin „das Klima“. Vernachlässigt hat man allerdings die Substanz des Landes: Es gab schon vor Corona zu wenige Ärzte und Pflegende, zu wenige und zu schlecht ausgerüstete Polizisten und Soldaten. Die wirklich wichtigen Bereiche, die die Kernaufgaben des Staates gewährleisten, waren zusätzlich noch besonders durch Merkels Migranten gefordert. Jetzt kommt noch „Corona“ dazu.

„Corona-Flüchtlinge“ – Was wäre wenn?

Wir erleben momentan ein grenzwertig gefordertes Deutschland, um es besonnen auszudrücken. Deutschland, unsere Heimat, das scheinbar so sichere Land, in das die halbe Welt „fliehen“ möchte.

Nehmen wir einfach mal an, dass Corona tatsächlich außergewöhnlich gefährlich ist. Was würde erst passieren, wenn Corona oder ein anderes Virus sich in Entwicklungsländern ausbreitet? Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt eine Karte heraus, auf der die gemeldeten Infektionszahlen ständig aktualisiert werden. Die sind in Afrika demnach noch sehr gering. Doch es sind eben nur die gemeldeten, also getesteten Fälle.

Was könnte eine Krankheitswelle erst in Entwicklungsländern anrichten?

Werden wir bald Vokabeln wie „Corona-Flüchtlinge“ lesen? Es geht nicht darum, Panik zu verbreiten und es wäre ebenso verantwortungslos, auf vernünftige Vorsichtsmaßnahmen zu verzichten. Den Anweisungen zum Gesundheitsschutz ist in jedem Fall Folge zu leisten. Doch es schadet nicht, sich rechtzeitig mit bestimmten Szenarien auseinanderzusetzen. Das sollte uns die ablaufende Krise jetzt schon gelehrt haben.