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Feindbild Israel: Antisemitismus in deutschen Medien  

Von BLACK ON WHITE | Wie PI-NEWS bereits hier und hier berichtete, hatte die AfD-Landtagsfraktion und die Gruppierung „Juden in der AfD“ (JAfD) am Donnerstag zu einem Vortragsabend in den NRW-Landtag in Düsseldorf geladen. Rund 130 Gäste – vor allem aus Nordrhein-Westfalen, aber auch aus Bayern und Hamburg – waren der Einladung gefolgt. Es ging um Israel und darum, wie dieser Staat fortwährend von deutschen Medien verleumdet wird, die gleichzeitig radikal-islamische Staaten und Bewegungen abenteuerlich verharmlosen.

Eine hoch interessante und wichtige Veranstaltung, gekonnt moderiert vom Kölner AfD-Landtagsabgeordneten Sven Tritschler. Als Hauptredner war der Münchner Publizist und Buchautor Michael Klonovsky angereist, der heute als einer der führenden politischen Feuilletonisten gilt.

Klonovsky schrieb einst als „Edelfeder“ für den Focus und ist heute Berater und Redenschreiber von Alexander Gauland. Außerdem als Referenten dabei: Artur Abramovych, Vorstandsmitglied der JAfD, sowie die amerikanisch-israelische Autorin und Musikerin Orit Arfa, deren Großeltern Überlebende eines deutschen KZ waren.

Medien diskreditieren israelische Politiker – und bagatellisieren die Rolle arabischer Führer

Abramovych überbrachte die Grüße der Vorsitzenden der JAfD, Dr. Vera Kosova. Er machte deutlich, dass etwa der hierzulande als „Palästinenserpräsident“ gehandelte Mahmud Abbas schon lange nicht mehr demokratisch legitimiert ist, weil er zuletzt vor 15 Jahren für eine gerade einmal vierjährige Amtszeit gewählt wurde.

Diesen Skandal thematisiere aber kaum ein deutsches Medium – während sich die gleiche Medienwelt immer wieder darum bemühe, die demokratisch gewählte israelische Regierung unter Benjamin Netanjahu als „rechte“, eher verabscheuungswürdige Regierung zu beschreiben.

Orit Arfa beschäftigte sich in ihrer Rede mit dem neuen 181 Seiten starken Nahost-Friedensplan des Weißen Hauses mit dem Titel “Frieden zum Wohlstand” („Peace to Prosperity“). Dieses Verhandlungspapier – über Jahre maßgeblich ausgearbeitet unter anderem vom jüdischen Schwiegersohn Donald Trumps, Jared Corey Kushner – sei zwar noch lange nicht das Gelbe vom Ei, stelle aber eine ernsthafte Verhandlungsgrundlage auch für die Palästinenser dar, so Arfa.

Dass die deutschen Medien kaum über etliche Chancen des US-Papieres berichten, ist für die Autorin ein weiterer Hinweis darauf, dass sie durchweg nicht bereit sind, berechtigte Interessen Israels (und der USA) nachzuvollziehen. Auch die zumeist pro-israelische Nahost-Politik der Trump-Regierung sei deutschen Medien ein ständiger Dorn im Auge.

Schweigeminute für die Opfer des Amokläufers in Hanau

Zu Beginn der Veranstaltung sprach der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Landtag von NRW, Markus Wagner, ein Grußwort. Auf dessen Vorschlag erhoben sich die Versammelten zu einer Schweigeminute – zum Gedenken an die Opfer des furchtbaren Mordanschlags des wahnsinnigen Amokläufers von Hanau.

Typisch für das Verhalten der Mainstream-Medien und der Staatsparteien:

  • Nicht ein Vertreter der klassischen Medien war zur Israel-Tagung in Düsseldorf erschienen.
  • Einer Einladung gefolgt ist auch nicht die sonst so umtriebige Antisemitismus-Beauftragte von NRW, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP).
  • Durch Abwesenheit glänzten ebenfalls trotz Einladung sämtliche Altparteien-Abgeordneten des nordrheinwestfälischen Landesparlamentes – einschließlich ihrer Vertreter im Präsidium des Landtages.

Deutsche Regierung: De jure ein Freund Israels – de facto ein Gegner der Israelis

Am Anfang seiner gewohnt scharfzüngigen und oft gekonnt witzig-ironisch formulierten Rede sprach der Hauptreferent Michael Klonovsky darüber, dass es zu den politischen Ritualen dieser Republik gehöre, die gegenwärtige Verantwortung Deutschlands gegenüber den Juden und dem Staat Israel zu beteuern. Dass diese Beteuerungen der Bundesregierung kaum das Papier wert seien, auf dem sie gedruckt sind, wüssten kundige Bürger freilich längst.

Beispiel: Im Rahmen von vorher kontrovers diskutierten Beschlüssen der UNO zum Nahen Osten stimmt der Vertreter Deutschlands zumeist gegen Israel (sowie gegen die USA) – und für islamisch-diktatorische Republiken wie den Iran, der in „Middle East“, kaum verhüllt, ein oberstes Ziel verfolgt: die Vernichtung des Staates Israel und seiner jüdischen Bürger.

Dass mittlerweile im Deutschen Bundestag die AfD die einzige Fraktion (mit Abstrichen auch die FDP) ist, die sich immer wieder kompromisslos hinter das geographisch sehr kleine Israel stellt (das im Rahmen der bisherigen Nahost-Kriege immer wieder um sein nacktes Überleben kämpfen musste), ist eine Tatsache, die in deutschen Medien fast nie erwähnt wird.

Darf ein Land seine eigene Hauptstadt bestimmen?

Jeder Staat auf dieser Welt hat das Recht, seine Hauptstadt selbst zu bestimmen. So entschied sich das wieder vereinigte Deutschland dafür, nicht mehr Bonn als Hauptstadt zu haben, sondern Berlin. Allein Israel wird dieses Selbstbestimmungsrecht nicht eingeräumt. Klonovsky: „Die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedete am 21. Dezember 2017 eine Resolution, die US-Regierung möge die Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt zurücknehmen.“ Eine große Mehrheit von 128 Staaten – darunter Deutschland – stimmte mit Ja.

Am Tag der UN-Resolution, so berichtete der Referent von Düsseldorf, „trat die ZDF-Moderatorin Petra Gerster im Studio vor einen Videoscreen, der ein Luftbild von Jerusalem zeigte, und erklärte ihren überraschten Zuschauern: ‚Jerusalem grenzt an Israel’“. Gerster hat wohl den Geographie-Unterricht allzu oft geschwänzt. „Die israelische Regierung und das israelische Parlament sitzen nach ZDF-Ansicht also im Ausland.“

Faktenkenntnisse sind beim ZDF offenbar nicht so wichtig. Haltungsjournalismus ist dort vielmehr angesagt. Linke deutsche Journalisten folgen gern der Lesart von arabischen Staaten und radikal-islamischen Gruppierungen in aller Welt – etwa der Hamas –, dass Jerusalem im Grunde arabisch sei und folglich gar nicht zum Staate Israel gehöre.

Dem israelischen Bollwerk gegen den radikalen Islam gebührt Dank und Anerkennung

Michael Klonovsky wundert sich immer wieder über die oftmals krassen Anti-Israel-Positionen in deutschen Medien und Parteien. Nach seinem Dafürhalten müsste Israel auch dann „als unser natürlicher Verbündeter im Nahen Osten“ angesehen werden, wenn es die NS-Verbrechen und die anti-jüdische Geschichte nicht gegeben hätte – „einfach aufgrund der Tatsache, dass es sich um einen Vorposten des Westens und den einzigen Rechtsstaat in diesem Weltteil handelt“.

Israel habe „die Wüste zum Blühen gebracht und zeige seit sieben Jahrzehnten eine bemerkenswerte Selbstbehauptungskraft inmitten einer feindlich gesinnten Umwelt“. Das gelte es zu bewundern – und nicht die islamischen Kräfte, die den Nahen Osten immer wieder in ein blutiges Chaos stürzten.

Fast alle deutschen Medien vermittelten jedoch den Eindruck, dass die Israelis für ihre blühende Gesellschaft eher kritisiert werden müssten. Klonovsky wörtlich: „Die Zuneigung unserer rot-grünen Humanisten gilt ja den toten Juden, weil die im Kampf gegen ‚rechts’ und Dunkeldeutschland besser zu gebrauchen sind als quicklebendige, patriotische, auf Grenzen beharrende Israelis, die ganz und gar nicht bereit sind, in ihrem Land die Bedingungen des Zusammenlebens auszuhandeln.“ Allein dafür, dass Israel fortwährend – als Bollwerk gegen den Islam – „den Westen verteidigt“, gebühre ihm Dank und Anerkennung.

„Völkisches Denken“? Israelis identifizieren sich mit ihrem jüdischen Staat – deutsche Medien reagieren allergisch

Dann sprach Klonovsky über das neue Nationalitätsgesetz von Israel, das kürzlich in der Knesset von einer großen Mehrheit verabschiedet wurde. Hier geht es um den Nationalcharakter Israels. Das Gesetz legt Staatszweck, Fahne, Hymne, Hauptstadt, Amtssprache, Gedenktage und das Einwanderungsrecht von Juden nach Israel fest. Dieses Gesetz hat in den linken Medien des Mainstreams helle Empörung ausgelöst.

Klonovsky formuliert das so: „Die Tatsache, dass ein Parlament den Charakter seines Landes erhalten und nicht abschaffen will, löste in deutschen Redaktionen allergische Reaktionen aus.“ Das Nationalstaatsgesetz, so erklärten Medien deutschen Lesern, Zuhörern und Zuschauern, „werde die Demokratie in Israel abschaffen und die Araber, die im Land leben, völlig entrechten“. Bei Zeit online etwa habe eine agitierende Schlagzeile gelautet: „Ein Israel nur für Juden?“

Und am 19. Juli eröffnete eine Tagesschau-Sprecherin ein Interview mit der Israelkorrespondentin Susanne Glass mit den Worten: „Ein Hassgesetz, sagen die Araber“. Klonovsky berichtet, die Journalistin Glass „ließ sich nicht lumpen und tat kund, ‚die israelische Bevölkerung’ sei ‚in den letzen Jahren immer weiter nach rechts gerückt’“. Einzelne Paragraphen des neuen Gesetzes könnten laut Glass „’innerhalb der EU als fast apartheitsfördernd’ angesehen werden“. Die Süddeutsche Zeitung – von Klonovsky stets als Süddeutscher Beobachter bezeichnet – habe tags darauf mit der aufschlussreichen Überschrift sekundiert: „Diskriminierung per Gesetz“. Der SZ-Kommentar dazu: Zwar dürfe jeder Staat seine Symbole und Riten festlegen, aber was Israel veranstalte, sei „ein bewusster Akt der Exklusion“.

Was in dem israelischen Gesetz im Einzelnen steht, erfahren deutsche Bürger freilich nicht. Dabei wäre es leicht, die elf sehr kurzen Artikel, die insgesamt lediglich 20 Textzeilen umfassen, einfach unkommentiert abzudrucken. Doch das ist wohlweislich nicht geschehen. Denn im Gesetz stehen Postulate, die in Deutschland längst als rechtsradikal verschrien sind. Im Gesetz ist beispielsweise von der „Heimat der Juden“ die Rede – „ganz anders als in Deutschland, das bekanntlich keine exklusive Heimat der Deutschen mehr ist, sondern ein Siedlungsgebiet für alle, die Asyl beantragen und bereit sind, den Modus des Zusammenlebens neu auszuhandeln“ (Michael Klonovsky).

In dem Gesetz für Israel werden auch Hauptstadt, Staatssymbole, Kalender, Sprache und Feiertage festgelegt. Anders als in der Bundesrepublik, „wo Staatssymbole als überholt und peinlich gelten, wo die Kanzlerin einem närrischen Minister die Landesfahne aus der Hand reißen und wegschaffen muss, damit der nicht auf offener Bühne den Nazi spielt, und wo die Landessprache und die Feiertage demnächst sowieso neu verhandelt werden“.

Deutsche Medien befürworten eine unkontrollierte Grenze – und tolerieren gern die „Merkel-Legosteine“

Weiter trug der Redner mit unterschwelligem Zynismus vor, dass im Gesetz kein Wort über oder gegen die Araber steht. Etwas überraschend – kommen doch „die Araber nicht nur zum Leben und Arbeiten nach Israel, sondern auch, um Israelis durch Terroranschläge zu töten“. Dagegen schütze „sich der Staat Israel mit einer befestigten Grenze“. Auch das täten „die braven postnationalen und poststaatlichen Deutschen nicht, sie stellen stattdessen überall im Landesinneren Merkel-Legosteine auf“. Wahrscheinlich sei „doch was dran an dem alten Antisemitengerücht, dass die Juden schlauer sind“.

Aber es kommt noch schlimmer. Die Tagesschau der ARD „brachte es am 13. August – also am Tag des Mauerbau-Jubiläums – fertig, den Stacheldrahtverhau um Honeckers 16 Millionen-Knast in einem Atemzug mit der israelischen Grenze und der amerikanischen Grenze zu Mexiko zu nennen, die im Gegensatz zur Berliner Mauer leider immer noch Menschen ausgrenzten“. Der Referent: Die „Staatsfunker setzten also Honeckers Laufstallbegrenzung, an der es, wenn du von drinnen nach draußen wolltest, den Fangschuss setzte, auf verschwiemelte Weise mit Grenzen gleich, mit denen sich freiheitliche Staaten gegen illegale Einwanderer und, was Israel betrifft, gegen Terroristen schützen“.

Michael Klonovsky vertritt die Meinung, dass die „Progressisten“ in unserem Lande von Israel erwarten. „es möge sich die pazifizierte, auch gegen ihre Feinde tolerante, auf eigene Souveränität und Verteidigung weitgehend verzichtende, Selbsterhalt für Rassismus haltende Bundesrepublik zum Vorbild nehmen“. Der Publizist abschließend dazu: „Allerdings wäre Israel, wenn es sich wie das heutige Deutschland aufführte, übermorgen von der Landkarte verschwunden.“ Zur Freude der meisten Muslime auf dieser Welt.




Köln: Messermänner und Senioren-Trickbetrüger auf dem Vormarsch

Von MANFRED ROUHS | Bei Streitigkeiten und Körperverletzungsdelikten kamen in Köln im vergangenen Jahr häufiger als 2018 Messer zum Einsatz. Das ergibt sich aus dem jetzt vorgelegten Kriminalitätsbericht der Polizei für 2019. Drastisch angestiegen ist zudem die Zahl der Trickbetrügereien zum Nachteil von Senioren, die um 80 Prozent auf 4000 Fälle in die Höhe geschossen sind.

Über die Nationalität der Messermänner, die in 548 Fällen zustachen, dabei 726 Menschen verletzten, 19 Menschen töteten und in 16 weiteren Fällen Menschen zu töten versucht haben, mag die Kölner Polizei nichts mitteilen. Muss sie auch nicht. Wir wissen genug … das Problem ist jung und männlich.

Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ zitiert Kripochef Stephan Becker mit dem Hinweis, die Täter hätten oft „aus völlig nichtigem Anlass“ zum Messer gegriffen und zugestochen.

Mehr Auskünfte mag die Polizei zu den Tricktätern geben, die 2019 erstmals tausendfach alte Menschen um ihr Hab und Gut zu betrügen versucht und dies jeweils in einem von hundert Fällen auch geschafft haben. Sie melden sich telefonisch aus professionell organisierten Callcentern, erzählen abenteuerliche Geschichten und versuchen damit, Senioren zur freiwilligen Herausgabe ihrer Ersparnisse zu veranlassen.

Zur Aufklärung dieser Taten ist die Kölner Polizei auf die Hilfe der türkischen Polizei angewiesen. Denn die Callcenter stehen in der Türkei. Und die türkischen Beamten zeigten sich zuletzt kooperativer als früher – weil die Täter ihre Opfer zunehmend nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Türkei suchten.

Das bedeutet im Umkehrschluss: Solange nur Deutsche zu Opfern wurden, war die Sache den türkischen Behörden offenbar weniger wichtig …


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt. Er ist als Unternehmer in Berlin tätig und vermittelt Firmengründungen in Hong Kong.




Erster Toter der Flüchtlingskrise II: Syrer beim illegalen Grenzübertritt erschossen

Von EUGEN PRINZ | „Wenn wir die Schleusen öffnen, überleben eure Regierungen keine sechs Monate!“

Diese Aussage traf der türkische Innenminister Süleyman Soylu im Juli letzten Jahres (PI-NEWS berichtete). Nun ist es soweit: Erdogan hat die Schleusen geöffnet – näheres dazu hier – weil er von der EU mehr Geld für sein militärisches Abenteuer in Syrien und für die Versorgung der etwa 3.6 Millionen Flüchtlinge in seinem Land erpressen will. Außerdem möchte er, dass die EU der Türkei einen Teil der Flüchtlinge abnimmt.

Nicht nur Syrer

Dass das nicht alles Syrer sind, sondern auch Moslems aus anderen Krisenherden dieses Planeten, ist bekannt. Zudem gibt es Berichte, dass es sich bei vielen dieser „Flüchtlingen“  um Dissidenten handelt, die Assad stürzen wollten, gescheitert sind und deshalb aus Syrien fliehen mussten. Mehr dazu im Video am Ende dieses Beitrags.

Erdogan geht es außer der finanziellen Unterstützung auch noch darum, sowohl EU, als auch die NATO zu nötigen, ihm in Syrien Beistand zu leisten und Druck auf Putin auszuüben. Und wie eingangs erwähnt, will der türkische Präsident zudem einen Teil der Flüchtlinge in seinem Land an die EU loswerden. Über die möglichen Hintergründe dieses Ansinnens gibt ebenfalls das Video am Ende dieses Beitrages Aufschluss.

Bisher keine Einigung

Inzwischen laufen intensive Gespräche zwischen der EU und Erdogan. Nach Berichten der WELT hat der türkische Präsident ein Angebot der EU über eine Milliarde Euro abgelehnt. Sein Kommentar dazu:

„Wen wollen sie hereinlegen? Wir wollen dieses Geld nicht.“

Auch der deutsche Außenminister Heiko Maas bekam vom türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu sein Fett per Twitter ab:

Die Türkei lässt also seine Muskeln spielen. Nach Erdogans Angaben haben sich bereits „Hunderttausende“ auf den Weg an die griechische Grenze gemacht. Die EU-Grenzschutzagentur Frontex erwartet, dass es zu „Massenmigrationsströmen“ aus der Türkei in Richtung Griechenland kommen wird.

Der erste Tote

Können Sie sich, liebe Leser, noch daran erinnern, als man uns 2015 weismachen wollte, es wäre nicht möglich, die deutsche Außengrenze gegen die Flüchtlinge zu schützen? Derzeit zeigen uns die Griechen, dass es dabei nur auf eines ankommt: Die Entschlossenheit, das mit allen Mitteln zu tun. Und die hat die griechische Regierung. Gestern gab es nach ausländischen Medienberichten und einer Meldung auf Twitter den ersten Toten. Der Syrer Ahmad Abu Emad wurde beim Versuch des illegalen Grenzübertritts von griechischen Grenzpolizisten erschossen. Die näheren Umstände sind nicht bekannt, es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass der Syrer dabei Gewalt ausgeübt hat.

Das Elend der Einheimischen

In der Sendung „Spiegel TV“ wurde am 2. März auf RTL in einem Filmbericht mit dem Titel „Lost auf Lesbos“ darüber berichtet, was die einheimische Bevölkerung auf Lesbos derzeit erdulden müssen. Flüchtlinge schneiden in den Plantagen die Olivenbäume ab, weil sie Brennholz brauchen und zerstören so die Existenzgrundlage der Bauern. Außerdem brechen manche der Migranten in die Häuser der ortsansässigen Menschen ein.

Baerbock und Breitenbach: Immer rein damit!

Währenddessen fordert die Grünen-Chefin Annalena Baerbock, dass Deutschland 5000 besonders schutzbedürftige Menschen aus den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln aufnimmt. Ein entsprechender Antrag dazu liege bereits im Bundestag vor, so Baerbock.

Laut der Berliner Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) könne die Bundeshauptstadt kurzfristig bis zu 2000 von jenen Migranten aufnehmen, die die Türkei in Richtung Europäische Union verlassen haben.

„Wir haben freie Unterkünfte, die wir schnell herrichten und belegen können.“

(O-Ton der Berliner Sozialsenatorin Elke Breitenbach)

Es bleibt abzuwarten, ob die Bevölkerung mit diesem großzügigen Angebot der beiden Politiker*innen auch einverstanden ist.

Merkel-Regierung wird kein zweites 2015 mehr aushalten

Wie am Anfang dieses Beitrags erwähnt, hat der türkische Innenminister vorausgesagt, dass „unsere Regierungen“ keine sechs Monate überleben, wenn die Türkei die Schleusen öffnet. Gemeint sind damit natürlich die Regierungen „aufnahmefreundlicher“ Staaten wie Deutschland. Und das wissen diese Regierungen auch. Die Menschen hierzulande werden kein zweites 2015 mehr tolerieren, ohne auf die Barrikaden zu gehen. Deshalb wird die EU alles tun und jede Kröte schlucken, um diesem Spuk so schnell wie möglich ein Ende zu bereiten. Wie schnell das gehen wird, hängt einzig und allein davon ab, wie unverschämt Erdogan seine Karten ausreizt.

Jedenfalls ist die Merkel-Regierung sehr daran interessiert, weiterhin heimlich still und leise, ihre kontinuierliche Ersetzungs-Migration betreiben zu können, die vom „menschengemachten Klimawandel“ und anderen Ablenkungs-Themen trefflich vor den Augen der Öffentlichkeit verborgen wird. Da kann natürlich die Bundeskanzlerin solche Augenöffner wie das, was sich gerade an der türkisch-griechischen Grenze abspielt, überhaupt nicht gebrauchen und wird deshalb auf eine schnelle Übereinkunft mit der Türkei dringen.

Eines steht jedoch jetzt schon fest: Die EU wird aus dieser Nummer nicht ohne die Aufnahme einer bedeutenden Anzahl dieser Flüchtlinge herauskommen, egal wie viel sie am Ende des Tages der Türkei zahlt. Und wer das Gros dieses Kontingents aufnehmen wird, darüber besteht wohl kaum ein Zweifel.

Worüber auch kein Zweifel besteht, ist die Tatsache, dass in dieser Situation wieder mehr Menschen der Wert der AfD erkennen werden.

Interessante Hintergründe zur aktuellen Fluchtbewegung

Ibrahim Seven, 74, Aramäer und damit Ur-Syrer, ist Gründungsmitglied von agadeka e.V. (Verein der Opfervölker des Osmanischen Reichs). In einer Videobotschaft berichtet er über die Hintergründe der derzeitigen Fluchtbewegung aus seiner Sicht:


Eugen Prinz auf dem FreieMedien-Kongress in Berlin.
Eugen Prinz auf dem Freie
Medien-Kongress in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern. Der bürgerlich-konservative Fachbuchautor und Journalist schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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Islam-Invasion 2.0: Wie werden wir uns diesmal wehren?

Von GEORG | In Griechenland wiederholen sich die Bilder von 2015. Merkel wird all diese Typen nach Deutschland holen. 2015 haben wir nichts getan, um die Invasion zu verhindern. Wir haben uns faul und feige in der Glotze angeschaut, wie Hundertausende islamischer Invasoren nach Deutschland eindrangen. Diese Faulheit und Feigheit war eine Schande. Das war Fahnenflucht.

Die Geschichte gibt uns in den kommenden Wochen eine zweite Chance. Wenn wir dieser nächsten Invasion wieder genauso feige begegnen wie 2015, dann werden wir nie wieder mit erhobenem Kopf durch unser politisches Leben gehen können.

2015 hat uns Merkel überrumpelt, wir waren in Schockstarre. Aber 2020 hatten wir fünf Jahre Zeit uns vorzubereiten. Wir haben in dieser Zeit Netzwerke geschaffen, wir haben Kontakte aufgebaut. Jetzt ist es an der Zeit, diese Netzwerke und Kontakte auch einzusetzen.

Wenn wir jetzt diese zweite Invasion über uns genauso feige ergehen lassen wie die erste Invasion von 2015, wird auf diese zweite Invasion eine dritte Invasion und dann eine vierte Invasion folgen.

Die Angriffe auf unsere Grenze werden niemals enden. Und mit jedem neuen Einmarsch wird die Lage schwieriger werden. Eines Tages werden diese Typen nicht nur vor unserer Grenze, sondern vor unserer Haustür stehen.

2020 ist unsere allerletzte Chance.




„Correctiv“ zensiert PI-NEWS-Artikel bei Facebook

Von MANFRED ROUHS | Das in Essen ansässige staatlich geförderte Medienunternehmen „Correctiv“ hat bei Facebook die Zensur zweier Artikel ausgelöst, die bei PI-NEWS veröffentlicht worden sind. Diese Artikel sind jetzt über Facebook nur noch eingeschränkt verfügbar und mit dem Warnhinweis versehen, sie seien inhaltlich falsch und irreführend. Dabei geht es im Einzelnen um folgendes:

Als sachlich falsch und irreführend stuft „Correctiv“ den Artikel „Tobias Rathjen – Produkt einer kranken Gesellschaft“ ein, verbunden mit dem einleitenden Satz. „Der Mörder von Hanau war ein verrückter Verschwörungstheoretiker, aber kein Rechtsextremist.“ „Correctiv“ stellt hierzu fest, diese Darstellung sei „größtenteils falsch: Der Anschlag von Hanau war nach bisherigem Kenntnisstand politisch motiviert.“

Hierzu ist festzustellen: Verschiedene Äußerungen des mutmaßlichen Attentäters von Hanau lassen den Schluss zu, dass der Mann wirren Verschwörungstheorien anhing. Hingegen sind bislang keine Verbindungen des Tobias Rathjen in organisierte politische Milieus bekannt geworden. Auch bekannte liberale Autoren stufen ihn als „irre“ ein, siehe hier. Diese Tatsache wird von „Correctiv“ unterdrückt. Sie soll bei Facebook nicht mehr erscheinen und der Öffentlichkeit vorenthalten werden.

Des weiteren hat „Correktiv“ den Artikel „Erfurter Kita verbietet Faschingsverkleidung“ mit der Einleitung „In einer Erfurter Kita soll dieses Jahr der Fasching ausfallen“ zensiert und behauptet allen Ernstes, er sei „teilweise falsch: Kindern in einer Kita in Erfurt wird nicht verboten, sich 2020 an Fasching zu verkleiden“.

Wahr dagegen ist: Die hier verlinkte Anordnung der Kita Campus Kinderland ist leider echt. Sie verbietet ausdrücklich die Verkleidung der Kita-Kinder am 24. und 25. Februar 2020, also an Fasching. Stattdessen verweist sie auf die Möglichkeit, sich am 17. Januar 2020 bei einer anderen Feier zu verkleiden. Aber der 17. Januar ist eben gerade kein Faschingstag. Insofern ist unsere Aussage zum Verkleidungsverbot richtig und die Aussage von „Correctiv“ ist falsch, siehe auch die Medienberichte hier und hier.

Die Tatsachenbehauptung von „Correctiv“, meine Darstellungen in den beiden zensierten Artikeln seien falsch, ist selbst eine falsche Tatsachenbehauptung. Ich persönlich als Autor sowie der gemeinnützige Verein Signal für Deutschland e.V. sind nicht bereit, diese Zensurmaßnahmen von „Correctiv“ hinzunehmen. Wir werden deshalb „Correctiv“ in beiden Fällen zivilrechtlich auf Unterlassen in Anspruch nehmen.

Unser Ziel ist es dabei, eine Grundsatzentscheidung zur Wiederherstellung der Meinungsfreiheit in Deutschland herbeizuführen. Wir werden deshalb den Rechtsstreit nötigenfalls bis vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte tragen und keinen Aufwand scheuen, um „Correctiv“ in die Schranken zu weisen.

Anm.d.Red.: Die Facebookseite von PI-NEWS wurde vor einigen Tagen von Facebook auf „nicht veröffentlicht“ gestellt. Davor schon gab es unzählige Schikanen gegen die Administratoren der Seite, die Reichweite war willkürlich auf de facto Null heruntergesetzt und jede Menge verlinkte PI-NEWS-Beiträge wurden gelöscht.


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt. Er ist als Unternehmer in Berlin tätig und vermittelt Firmengründungen in Hong Kong.




Video: 201. Pegida vom Neumarkt in Dresden

Zum 201. Mal geht Europas größte aktive Bürgerbewegung Pegida am Montag Abend in Dresden auf die Straße. Die Jubiläumsveranstaltung am 17. Februar hat eindrucksvoll bewiesen: Der Widerstand lebt!

Ob sich die CDU und die FDP damit einen gefallen getan hat, zum Gegenprotest zu Pegida aufzurufen, der ausschließlich die Funktion der Störung der Hauptveranstaltung beeinhaltete, ist fraglich. Denn über alle Parteigrenzen hinweg schlossen sich die Menschen dem patriotischen Spaziergang an und lauschten anschließemd der Rede von Björn Höcke.

So war es jedem möglich, sich sein eigenes Bild von Pegida zu machen.

Pegida ist salonfähig geworden. 200 Großveranstaltungen in 64 Monaten bleiben nicht ungehört. Pegida ist eine Institution in der deutschen Politlandschaft. Das -Orga-Team treibt dem parlamentarischen Arm der roten SA und der Lügenpresse den Angstschweiß auf die Stirn.

Die Argumente gegen Pegida verpuffen, wenn statt von einer asylkritischen Bewegung von einer ausländerfeindlichen gesprochen wird und mittlerweile langweilt es den informierten Leser, wenn er die beiden Worte „mehrfach vorbestraft“ vor dem Namen des Mitbegründers Lutz Bachmann findet.

Kaum eine Talkshow, die nicht Pegida thematisiert, sogar wenn es nicht um die Zuwanderungspolitik geht.

Wichtige Themen, Aufklärung, Lösungen und richtige Prognosen werden in den Redebeiträgen verarbeitet, ohne Parteipräferenzen oder eigenes Kalkül auf eine politische Karriere. Das macht es ehrlich, authentisch und vor allem glaubwürdig.

Pegida lädt jeden Einzelnen herzlich ein, Gesicht für die Zukunft Deutschlands, das Land unserer Kinder und Enkel, zu zeigen. Die Präsenz auf der Straße ist wichtiger denn je!




Norbert Röttgen will noch mehr an Erdogan zahlen

„Gewalt ist immer auch ein Hilferuf“ – Dieses bei PI-NEWS weit verbreitete geflügelte Wort von Claudia Roth hat sich nun auch der CDU-Anwärter für das Bundeskanzleramt, Norbert Röttgen, zu eigen gemacht. Der „Hilferuf“, den er gehört hat, geht aus vom türkischen Diktator und Kriegstreiber Recep Tayyip Erdogan. Dessen Öffnung der Grenze und die Flutung Europas mit „Flüchtlingen“ sei eigentlich ein „Hilferuf“, analysiert der Außenpolitiker:

Norbert Röttgen (54, CDU), hat die Europäische Union davor gewarnt, mit Härte auf die neuesten Vorstöße des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zu reagieren.

Dessen Ankündigung, die Grenzen der Türkei zur EU für Flüchtlinge zu öffnen, habe zwar „die äußere Form einer Drohung“, sei aber dem Inhalt nach „ein Hilferuf“ an Europa, sagte Röttgen der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (FAS). […] Seine Ankündigung, nun die türkische Grenze für Flüchtlinge mit dem Ziel EU offenzuhalten, bedeute: „Seht her, ich bin mit meiner Russland-Politik gescheitert, und jetzt brauche ich die Europäer.“

Röttgen übersetzt das auch gleich für die etwas Begriffsstutzigen: Die Türkei habe Millionen Flüchtlinge aufgenommen und brauche jetzt Geld, mehr Geld. Deshalb müsse „Europa“ „zusätzliches Geld und zusätzliche Hilfe bereitstellen, um diese Menschen vorübergehend zu versorgen“.

Kein Wort über den Kriegseinsatz der Türkei, kein Wort zur Unterstützung des Islams durch die Türkei, zur Produktion von „Flüchtlingen“ durch die Türkei.

Da ist Röttgen ganz wie „Mutti“, deren erster Gedanke auch immer das Scheckheft beziehungsweise der Griff in die Taschen deutscher Steuerzahler ist. Röttgen scheint hier als Bundespapi und paternalistischer Erdogan-Freund die Tradition von „Mutti“ fortsetzen zu wollen. Gnade uns Gott, wenn der Kanzler wird.


Buchtipp zum Beitrag:




Unsere geopferten Kinder

Von ALSTER | Dänemark hat bisher die restriktivste Ausländerpolitik. Dennoch wird in Dänemark, ähnlich wie in anderen westeuropäischen Ländern, die mit fremden Kulturen „angereichert“ wurden, brutale und nicht provozierte Gewalt gegen junge Dänen zum festen Bestandteil des täglichen Lebens. Zunehmend zielen Banden mit Migrationshintergrund auf junge dänische Jungen und Mädchen ab und schlagen brutal zu.

Das uhyggelige (gruselige) Dänemark für Kinder und Jugendliche

Der 19-jährige Lauritz Lindboe Wind, wurde am 22. Februar im Zentrum von Kopenhagen   überfallen. Eine Gruppe junger Migranten ging grundlos auf ihn los. Sie schlugen und traten auf ihn ein, als er bereits bewusstlos am Boden lag. Über sieben Stunden war Lauritz bewusstlos, und seine Mutter Karina Lindboe Wind spürte neben Trauer und Sorge eine unbändige Wut. Erst vor drei Jahren wurde nämlich ihr anderer Sohn (22) ebenfalls in der Kopenhagener Innenstadt angegriffen. Am 25.02. veröffentlichte sie auf Facebook einen Beitrag mit dem Titel „Wenn die Angst einer Mutter Wirklichkeit wird“ und ermutigte Menschen, von ihren Erlebnissen zu berichten. Die Resonanz war so groß, dass dieser Fall es sogar in die Zeitungen und ins Fernsehen schaffte. Sehr viele Mütter und Opfer beschrieben ähnliche Überfälle.

Die Staatsministerin Mette Frederiksen ist erbost…

Nachdem am folgenden Montag ein 17-jähriges Mädchen in Helsingør von vier Jungen ins Gesicht geschlagen und getreten und am  gleichen Tag ein 16-Jähriger am Bahnhof Hillerød mit einer Faust angegriffen wurde, meldete sich sogar eine zornige Staatsministerin auf Facebook:

„Es macht mich so unglaublich wütend, wenn ich von mehreren Fällen höre, in denen junge Menschen brutal angegriffen werden…Wir tolerieren keine Gewalt und Drohungen in Dänemark. Eigentlich ist es gar nicht so schwer, sich richtig zu verhalten. [..] Es ist völlig inakzeptabel. Und weit weg von der sicheren Gemeinschaft, die wir in Dänemark wollen.“

Einige Kommentare ihrer Untertanen:

  • „Worte sind schön – Taten sind besser.“
  • „Jeder hat große Angst, Dinge so zu sagen, wie sie sind, und jeder hat große Angst, als Rassist bezeichnet zu werden. Es gibt also freie Bahn für Muslime, sich so zu verhalten, wie es ihnen gefällt, denn wir dürfen nicht sagen, wer es ist.“
  • „Geh jetzt in den Kampf und schütze dein eigenes Volk und heiße nur diejenigen willkommen, die sich hier richtig verhalten.“
  • „Mette redet wie die Dänische Volkspartei aber regiert wie die radikalen Linken.“

Mettes Antwort

Die Sozialdemokratin Mette Frederiksen wurde Regierungschefin, weil sie den Dänen eine Fortsetzung der restriktiven Ausländerpolitik versprach. Zwei Jahre lang hatte Dänemark einen kompletten Stopp bei der Aufnahme von Flüchtlingen und Migranten gemacht. Nun hat Mette angekündigt, in den kommenden Tagen wieder „Flüchtlinge“ und Migranten aus dem UN-Kontingentplan! aufzunehmen.

Auch in Norwegen kommt es immer häufiger zu Gewalt seitens junger Burschen und Mädchen mit Migrationshintergrund: Sie überfallen und demütigen einheimische Jugendliche, die zahlenmäßig unterlegen sind, filmen das mit und stellen das Video ins Netz. Jeder dritte Einwohner Oslos ist inzwischen Einwanderer der ersten oder zweiten Generation, es dominieren die Pakistaner.

Merkels Freundin, Norwegens Staatsministerin Erna Solberg (H), meinte zur aktuellen Lage, dass Norwegen und Europa auf einen neuen Strom von Migranten und Flüchtlingen aus dem Krieg in Syrien gut vorbereitet sind.

Norwegens Staatsministerin Erna Solberg auf Merkellinie, nicht nur was die Händehaltung betrifft. Gemeinsam arbeiten sie an der Islamisierung Europas.

Schwedens geopferte Kinder

Die „schwedischen Zustände“ der multikulturellen humanitären Großmacht sorgen für besonders horrende Zahlen von Gewaltverbrechen an Kindern der Einheimischen. Judith Bergmann vom Gatestone Institut:

Laut einer neuen Studie der schwedischen Polizei über gemeldete Gewaltverbrechen, bei denen Kinder unter 15 Jahren sowohl Opfer als auch Täter sind, ist die Zahl der Kinder, die andere Kinder ausrauben, in nur vier Jahren um 100% gestiegen… Die Zahl der Gewaltverbrechen, bei denen der Verdächtige ein Kind unter 15 Jahren ist, ist ebenfalls dramatisch gestiegen: Im Jahr 2015 wurden 6.359 Gewaltverbrechen gemeldet, bei denen der Verdächtige ein Kind unter 15 Jahren war. Im Jahr 2019 war diese Zahl auf 8.719 gestiegen. [..]

Die Verbrechen beinhalten „Gewalt gegen den Kopf, Tritte, Waffenbedrohungen, Brennen mit Feuerzeugen, Morddrohungen, Drohungen, die Schule zu bombardieren, Stiche mit Lebensmittelmessern, Bisse und Kinder, die von anderen Kindern zerkratzt, gezogen, geworfen und eingesperrt wurden. Das niedrigste Alter eines mutmaßlichen Täters betrug sieben Jahre.

Samhällsnytt“  zeigt ein Video, in dem ein Mädchen geschlagen und getreten wird. Die Täter filmen und rufen: „Töte sie, wallah!“ Wallah“ ist die umgangssprachliche Verkürzung des Ausdrucks Wahayat Allah: „Ich schwöre bei Allah“

Eine Polizeimeldung vom 24. Februar: Ein Vater in Jordbro war Zeuge, wie sein anderthalbjähriger Sohn von einer Reihe von Kindern im Alter von zehn Jahren mit einem Messer bedroht wurde.

Bis auf einige wehrhafte Länder wie Ungarn und Polen hat der Islam Europa fest im Griff.

Unser Innenminister hat gerade einen Expertenkreis gegen Islamfeindlichkeit beschlossen. Dazu passend ist der heutige „Integrationsgipfel unter ungewöhnlichen Voraussetzungen“.




Bundesliga-Millionäre kontra Kurven-Pöbel

Von WOLFGANG HÜBNER | Es gibt derzeit weit wichtigere Probleme als die kleinen Turbulenzen in der Fußball-Bundesliga. Aber auch die haben einiges sichtbar gemacht, was die vielen Nutznießer des liebsten deutschen Ablenkungsspektakels gar nicht so gerne enthüllt sehen wollen.

Zwar sind selbstverständlich die Beschimpfungen des Milliardärs und Hoffenheim-Mäzens Dietmar Hopp widerlich und dumm, zumal von Fans des mit Abstand reichsten deutschen Klubs. Aber das, was sich am Samstag im Stadion des Hopp-Vereins zugetragen hat, ist nichts weniger als ein sozialer Konflikt, der den aalglatten politischen und wirtschaftlichen Fußballprofiteuren deutlich macht, ihre ansonsten gehätschelten „Ultras“ nicht vollständig im Griff zu haben.

Denn auch wenn alles und durchaus erfolgreich versucht wird, gerade die fanatischsten und am besten organisierten Fans der Vereine politisch für „Diversität“ und gegen „Rassismus“ zu instrumentalisieren, so bleibt doch ein tiefer Abgrund zwischen den spielenden Multimillionären und mitkassierenden Personal des Milliardengeschäfts Bundesliga einerseits, den Gering- und Normalverdienern in den Stadionkurven andererseits.

Letztere sorgen zwar für Stimmung und bunte Choreographie in den Stadien, aber darauf sollen sie sich auch beschränken. Mit einer Ausnahme: Sie sollen notfalls bereit sein, ihre überschüssigen Energien auch außerhalb der Stadien gegen jene zu wenden, die als „Rechte“ denunziert werden.

Niemand unter den Akteuren der Bundesliga betreibt diese Hetze so entschieden wie der Freiburger Trainer Christian Streich, den die FAZ in der Print-Ausgabe vom 2. März 2020 als „Furchtlosen Vorkämpfer“ feiert, weil Streich fordere, Fußball sei auch politisch. Da stört natürlich nicht, dass Streich ein systemkonformer Wirrkopf ist, der ausgrechnet im Blick auf die Ereignisse beim Spiel Hoffenheim gegen Bayern München sagt: „Wir sind in schwierigen Zeiten, wir haben einen Rechtsruck, der bedenklich ist in ganz Europa“.

Der keineswegs unpopuläre badische Warner hat offenbar überhaupt nicht verstanden, was keineswegs allein die „Ultras“ von Bayern oder Dortmund umtreibt – nämlich, wenngleich in verkrampfter und vulgärer Weise, sozialer Protest gegen die Wohlhabenden, Prominenten und Privilegierten. Wer die ganze Woche über malocht, um die Eintrittskarten kaufen und zu Auswärtsspielen reisen zu können, dazu auch noch Heerscharen von Sozialmigranten finanzieren muss – der muss halt seine Aggressionen irgendwo loswerden. Doch in fast allen Profimannschaften herrscht inzwischen so viel Diversität der Nationalitäten, Ethnien und Hautfarben, dass kein „Ultra“ es mehr wagen kann, diese Entwicklung in Frage zu stellen.

Nicht beanstandungswürdig: Anti-AfD-Banner der Kölner „Fans“ einen Tag vor dem AfD-Parteitag in Köln am 21.4.2017.

Da jedoch auch die eingeschworensten Fans (noch) nicht bereit sind, für die Multimillionäre auf dem Rasen und in den VIP-Logen einfach nur die willigen Tanzbären zu spielen, brauchen sie Feindbilder zum Abreagieren. Dazu sich ausgerechnet den verdienstvollen Unternehmer Dietmar Hopp ausgewählt zu haben, ist so bedauerlich wie sicherlich ungerecht.

Es wäre zweifellos viel besser, die Fans würden sich kritisch mit den Streichs, Rummenigges oder mit dem grünen Merkel-Freund Jogi Löw beschäftigen. Diese drei und noch viele mehr verlangen nämlich von ihren Stimmungsmachern in den Stadien nicht nur Kohle für ihre astronomisch hohen Gagen, sondern auch noch strikte politische Konformität im Sinne linksliberal-grüner Korrektheit. Irgendwie gut, dass das noch immer nicht ganz gelingt, nicht mal bei den linken „Ultras“.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Görlitz: Tino Chrupalla bei linkem Terror-Brandanschlag verletzt

Von JOHANNES DANIELS | Der staatlich geförderte Linksterror in Deutschland erreicht einen neuen Höhepunkt: Beim Versuch, sein in Flammen stehendes Auto zu löschen, wurde der AfD-Bundesvorsitzende Tino Chrupalla, 44, in Gablenz (Sachsen) verletzt und erlitt Rauchvergiftungen.

Am Sonntagabend drangen AntiFa-Brandstifter gegen 23:20 Uhr in das abgeschlossene Privatgrundstück des Malermeisters ein und steckten den VW-Caddy des moderaten Politikers in Brand. Chrupalla rief die Feuerwehr und versuchte zunächst selbst, den ausufernden Brand zu löschen. Dabei erlitt er eine Rauchvergiftung und wurde in eine Klinik eingeliefert.

Der Tatort der erneuten steuerfinanzierten Gewalt wurde zunächst abgesichert. Polizeisprecherin Katharina Korch: „Ein Brandursachenermittler kommt am Tage zum Einsatz. Hinsichtlich einer möglichen politisch motivierten Tat hat der polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen.“

Chrupalla verbrachte mehreren Stunden im Krankenhaus. Trotz des brutalen Angriffs auf die zu diesem Zeitpunkt ungeschützte Privatsphäre des deutschen Oppositionspolitikers ermahnte Chrupalla immer noch deeskalierend: „Bei aller Schärfe in der politischen Auseinandersetzung, aber das ist ein direkter Angriff auf meine Familie. Das überschreitet alle nur denkbaren Grenzen. Diese Eskalation muss aufhören.“

BILD scheinheilig: „Mutmaßlich linksradikaler Anschlag im Kreis Görlitz?“

Die mit dreistelligen Millionenbeträgen geförderte linksterroristische AntiFa kann sich der klammheimlichen Sympathie des polit-medialen Komplexes aus Altparteien und Medien ebenso sicher sein wie des begrenzten Verfolgungseifers des linksgrünen Justizapparates: Erst letzte Woche wurden die AntiFa-Täter nach dem arglistigen Anschlag auf ein Parteibüro der AfD in Döbeln im Januar 2019 zu „drastischen“ Bewährungsstrafen verurteilt (PI-NEWS berichtete).

Ein 33 Jahre alter Linksradikaler erhielt eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren, ein 29-jähriger Mittäter wurde zu einer Strafe von einem Jahr und elf Monaten verurteilt. Beide Strafen wurden zur Bewährung auf drei Jahre ausgesetzt. Zudem sollten die Täter je 2500 Euro an die Opferhilfe Sachsen in Chemnitz zahlen. Ein 50 Jahre alter dritter Angeklagter wurde wegen Beihilfe zu einer neunmonatigen Freiheitsstrafe verurteilt. Auch diese Strafe wurde für drei Jahre von einem verständigen Richter zur Bewährung ausgesetzt.

Die Staatsanwaltschaft hatte für die beiden Hauptangeklagten zuvor Freiheitsstrafen von zwei Jahren und vier Monaten beziehungsweise zwei Jahren und zwei Monaten wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion, versuchter Brandstiftung, Sachbeschädigung und Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz gefordert. Ein Zeuge vom Landeskriminalamt sagte aus, dass es im Zuge der Ermittlungen „keine Anzeichen für eine Planung der Tat“ gegeben habe. Da das Gebäude von mehreren Mietparteien bewohnt war, handelte sich juristisch allerdings um einen Mordversuch.

Man kann sich jetzt schon vorstellen, dass die RAF-nahen Gewalttäter im Fall des Anschlags auf den Bundesvorsitzenden der größten deutschen Oppositionspartei – falls sie überhaupt jemals ermittelt werden – mit ähnlichen Strafen im Lichte der derzeitigen deutschen Kuscheljustiz davon kommen werden.

Meuthen: Es zeigt sich, wohin Stimmungsmache der anderen Parteien führt

Auch der AfD-Co-Bundessprecher Jörg Meuthen meldete sich zu dem Anschlag zu Wort: „Ich verurteile den Brandanschlag auf Tino Chrupalla auf das Schärfste. Erneut zeigt sich, wohin die unverantwortliche Stimmungsmache der anderen Parteien führt. Nach der Behandlung seiner Rauchvergiftung konnte Tino Chrupalla das Krankenhaus wieder verlassen. Wie man befürchten muss, ist es aber nur eine Frage der Zeit, bis Menschen noch ernster zu Schaden kommen. Ich appelliere daher an alle Journalisten und Politiker: Mäßigen sie sich endlich in ihren verbalen Attacken gegen die AfD. Extremisten verstehen diese als Aufforderungen zu schlimmsten Straftaten!“




Das „Mea culpa“ einer Wirtin als Schandmal dieser Regierung

Von EUGEN PRINZ | Vergangenen Samstag war in Wesel eine AfD-Veranstaltung in kleinem Kreis mit dem Bundestagsabgeordnete Stephan Brandner geplant. Wie so oft wurde diese von linksradikalen Demokratiefeinden mit Demonstrationen und Mahnwachen „gegen Rechts“ verhindert.

Kurzerhand verlegten die Organisatoren die Veranstaltung ins nahe gelegene Städtchen Voerde in das Gasthaus „Zur Kutsche“, wo das Treffen dann auch durchgeführt werden konnte.

„Mea maxima culpa“ per Video

Einen Tag später veröffentlicht die Wirtin des Lokals, Izabela V. aus Voerde, auf Facebook ein knapp zwei Minuten langes Video, in dem sie völlig aufgelöst und den Tränen nahe, dreimal dafür um „Verzeihung“ bittet, dass sie ihre Räumlichkeiten der AfD zur Verfügung gestellt hat.

Nicht nur das, was sie sagt, sondern auch der deutlich erkennbare, völlig desolate Zustand der armen Frau lässt erahnen, was sie durchmachen musste, nachdem die Öffentlichkeit von der AfD-Veranstaltung in ihren Räumlichkeiten Kenntnis erlangte.

In ihrem Gesicht spiegelt sich nackte Angst und Verzweiflung und es ist nicht schwer, sich die Drohanrufe, Beleidigungen und Beschimpfungen vorzustellen, denen sie offenkundig ausgesetzt war.

„Bitte verzeiht mir, das wird nie wieder vorkommen“. (Die völlig verängstigte Wirtin Izabela V. in ihrem Facebook Video)

Schande über diese Regierung!

Hier wurde ein Mensch dazu getrieben, sich aus Angst um sein Eigentum und seine körperliche Unversehrtheit öffentlich zu erniedrigen. Wie groß muss die Verzweiflung sein, wenn man keinen anderen Ausweg sieht, als in aller Öffentlichkeit so einen seelischen Striptease zu vollziehen.

Diese 96 Sekunden Videomaterial sind aber vor allem eines: Ein beredtes Dokument für den erschütternden Zustand unserer Demokratie und ein Schandmal für diese Regierung, die das Einreißen solcher Zustände zugelassen, ja sogar gefördert hat.

Anmerkung:

Im Kommentarbereich wird zurecht darauf hingewiesen, dass die Gaststätte „Zur Kutsche“ nicht mehr existiert. Dieser Umstand und die Tatsache, dass das alte Namensschild am Eingang immer noch angebracht ist, sowie der volle Name der Betroffenen waren dem Autor bei Erstellung des Artikels bekannt. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes ist der Verfasser jedoch nicht darauf eingegangen. Die Frau hat schon genug mitgemacht und braucht keine Anrufe von Lesern, die das vielleicht anders sehen.


Eugen Prinz auf dem FreieMedien-Kongress in Berlin.
Eugen Prinz auf dem Freie
Medien-Kongress in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern. Der bürgerlich-konservative Fachbuchautor und Journalist schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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Die Krise des Globalismus ist die Chance der AfD

Von FALKO BAUMGARTNER | In den letzten Tagen und Wochen hat sich die Nachrichtenlage stark verdichtet. Die Regierungskrise in Thüringen, der Amoklauf von Hanau, die Einschleppung des Coronavirus und nun der erneute Einsatz der Migrationswaffe durch die Erdogan-Türkei. Das politische Jahr 2020 hat endgültig begonnen. Die Frage lautet, wie soll die von der AfD angeführte patriotische Bewegung auf dieses Bündel an Entwicklungen reagieren?

Immivasion

Die Bilder von der griechischen Grenze wecken traumatische Erinnerungen an das annus horribilis 2015. Und doch ist die Stimmungslage diesmal anders. Damals musste die Mehrheit der Deutschen noch davon überzeugt werden, dass Merkels Politik ein verhängnisvoller Fehler ist. Heute weiß sie es. Antifa-Journalisten mögen wieder händeringend nach kleinen Kindern unter den steinewerfenden Grenzverletzern Ausschau halten, aber der Gedanke an eine zweite Runde „Willkommenskultur“ dreht zuhause auch strammen Multikulturalisten den Magen um – zu sehr dominiert die Angst vor der Erstarkung der AfD.

Auch entlang der Balkanroute hat sich die Situation verändert. Ein Sperrriegel pro-nationaler Regierungen – Ungarn, Polen, Tschechien und seit neuestem auch Slowenien – verlegt den Infiltratoren den Weg nach Mitteleuropa. Selbst das schwache Griechenland scheint diesmal entschlossen, seine Souveränität, jedenfalls zu Lande, mit der Grenzpolizei zu verteidigen.

Aber der Schlüsselakteur bleibt Deutschland. Und hier hat sich seit jenen Tagen wenig getan. Ob Modernisierung des Asyl- und Sozialsystems oder Aufbau eines eigenen Grenzschutzes – alle notwendigen Reformschritte wurden von der Großen Koalition unterlassen. Nicht einmal das bestehende Recht wird durchgesetzt. Der Regierung Merkel IV fehlt schlichtweg der politische Wille, effektiv im Sinne des Rechtsstaats und im Interesse der Nation zu handeln. Aber solange die Magnetpolitik nicht beendet wird, wird auch der migrantische Druck an den Außengrenzen bestehen bleiben. Auch darüber ist die Mehrzahl der Bürger sich mittlerweile im Klaren.

Coronavirus

Zu diesen chronischen Problemen gesellt sich nun die Ausbreitung des Coronavirus. Nüchtern betrachtet sind seine gesundheitlichen Auswirkungen im Vergleich mit früheren Epidemien bislang mikroskopisch klein. Aber psychologisch besitzt der Virus durch das gestiegene Risikobewusstsein einer egozentrierten Spaßgesellschaft, in der die Angst vor dem Tod proportional zum Rückzug des Christentums wächst, politische Sprengkraft. Auch hier könnte sich ein langsamer Meinungswandel anbahnen, wenn den Bürgern klar wird: Der Preis für grenzfreien Personenverkehr in der EU ist der Import von Seuchen, Drogen, Terroristen, Kriminellen und Wirtschaftsmigranten in die Gegenrichtung.

Krise des Globalismus

In der Zusammenschau sind die aufziehende Pandemie und die drohende Wiederauflage der Asylvasion offensichtliche Krisenmomente der Globalisierung. Sie beweisen, dass barrierefreie Personenströme nicht einfach mit dem freien internationalen Warenhandel gleichzusetzen sind, sondern wegen des Faktors Mensch ganz eigene Risiken bergen. Und der Stich dieser Erkenntnis trifft gerade in die Herzkammer des globalistischen Systems, also des globalen Finanzsystems, das an den Börsen seinen größten Einbruch seit der Bankenkrise von 2008 erleidet.

Die Krise der planetaren Klasse, der Einladungspolitiker und Nationalstaatsfeinde sollte eigentlich die Stunde der AfD sein. Denn am Ende gilt immer noch: „It’s the economy, stupid!“ Eine weitere Abkühlung der Wirtschaft könnte in eine echte Rezession übergehen, die die Legitimität der herrschenden Klasse erodieren würde.

Verfassungsschmutzereien

Aber auch das System hat seine Trümpfe in der Hand. Mit „Hanau“ droht vollends eine totale Koalition aller anderen Parteien und organisierten gesellschaftlichen Kräfte gegen die einzige Oppositionspartei im Bundestag. Allen gegenlautenden Bekundungen zum Trotz haben sich die demokratiefernen Parteien schon vor langer Zeit dazu entschlossen, die AfD nicht politisch zu stellen, sondern organisatorisch zu erledigen. Und mit der Partei sollen auch die Themen, die sie anspricht und die mit dem Instrumentarium der Altparteien nicht zu lösen sind, beerdigt werden. Die nächsten Wochen dürften in dieser Hinsicht Klarheit bringen, da die Jahresfrist zur Untersuchung des „Prüffalls“ bereits abgelaufen ist. Sehr wahrscheinlich wird die sogenannte Verfassungsschutzbeobachtung auf weitere Teile der Partei ausgeweitet werden oder sogar die ganze Partei erfassen. Insbesondere die dezimierte SPD und die gereizte CSU knüpfen daran ihre Hoffnung auf Wiederherstellung ihrer alten Glorie, und die rückgratlose CDU wird diesmal willig liefern. Auch weil die Großkoalitionisten wissen: es gibt 2020 keine wichtigen Wahlen mehr, bei denen sie für ihren demokratiefeindlichen Machtmissbrauch abgestraft werden könnten.

Zehn-Punkte-Programm

In dieser Situation ist die AfD gut beraten, einen kühlen Kopf zu bewahren und politische Reife zu demonstrieren. Im Unterschied zu 2015 sitzt sie mittlerweile in allen Landtagen und dem Bundestag. Dieser wachsenden Verantwortung muss sie trotz aller Anfeindungen durch bewusste Sachpolitik und kalibrierte Meinungsäußerungen gerecht werden. Die aktuelle Krise des Globalismus eröffnet ihr die einmalige Chance, die politische Meinungsführerschaft zu übernehmen und die etablierten Parteien mit gezielter Themensetzung vor sich herzutreiben. Nach dem Vorbild des Zehn-Punkte-Programms  von Helmut Kohl 1989, das den Weg zur Wiederherstellung des deutschen Nationalstaats diplomatisch ebnete, könnte ein pro-deutscher und pro-europäischer Forderungskatalog wie folgt aussehen:

  1. Bilaterale Soforthilfe an Material und Personal an Griechenland, Bulgarien und alle anderen EU-Grenzstaaten zur Sicherung der EU-Außengrenze gegen Masseninfiltrationen
  2. Einrichtung eines EU-Fonds zum befestigten, lückenlosen Ausbau der gesamten EU-Landgrenze von Ceuta bis zum Polarkreis nach dem Vorbild von Israel und Ungarn
  3. Erklärung des EU-Türkei-Flüchtlingsabkommen für aufgekündet seitens der Türkei
  4. Diplomatische Aufforderung an die Türkei zum Rückzug ihrer Landtruppen aus Syrien, so dass der syrische Bürgerkrieg zum Abschluss gebracht werden und der Wiederaufbau des Landes endlich beginnen kann
  5. Völlige Einstellung der milliardenschweren EU-Heranführungsgelder an die Türkei
  6. Offizieller Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei ohne alternatives Angebot einer „privilegierten Partnerschaft“
  7. Beendigung der Gespräche der EU-Kommission über eine Visafreiheit für türkische Staatsangehörige
  8. Abschluss von Rückführungsabkommen mit den Herkunftsstaaten der „Flüchtlinge“ nach dem Prinzip, Visaausstellung und Entwicklungshilfe gegen Rücknahme‘
  9. Personenkontrollen an allen deutschen Grenzübergängen zur Verhinderung der weiteren Einschleppung des Coronavirus
  10. Neuverhandlung des Schengener Abkommens zur Wiedereinführung von Grenzkontrollen nach dem freien Willen der EU-Mitgliedstaaten

Je stärker die AfD die politische Agenda dieser Tage beherrschen kann, desto schwerer wird es den Altparteien fallen, ihre Instrumentalisierung des Inlandsgeheimdienstes nicht als selbstdienlichen Machiavellismus wirken zu lassen.