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Ramadan in Hanau: Syrer mit Vollbart stechen auf Passanten ein

Von JOHANNES DANIELS | Dienstagnacht in Hanau: Fastenbrechen meets Zweiklassen-Ausgangsbeschränkung in Hessen: Die Polizei hat nach mehreren Messerattacken mit vier Verletzten „zwei Tatverdächtige aus Hanau vorläufig festgenommen“. Wie das Polizeipräsidium Südosthessen am Mittwoch mitteilte, seien am Dienstagabend gegen 22 Uhr kurz nacheinander vier Personen mit Stichwunden im Klinikum Hanau eingeliefert worden. Daraufhin startete die Polizei eine Fahndung mittels Großaufgebot, wobei auch ein Hubschrauber zum Einsatz kam.

Bei den festgenommenen Tätern handelt es sich nach Mainstream-Presseberichten um „zwei Hanauer – einer 1,90 Meter groß, muskulös, mit dunkelblondem Vollbart und kurzer Hose“. Jedoch handelt es sich bei den brutalen Messer-Wegelagerern nicht um Hessen-Hipster, sondern um zwei „schutzsuchende“ Syrer im Alter von 23 und 29 Jahren – die Opfer stammen aus Syrien, Albanien und dem Irak. Die Messerattacken der Merkelgäste ereignete sich im Zeichen der allgemeinen Ausgangsbeschränkungen für deutsche Staatsbürger unter anderem auch vor einem türkischen Imbiss in der Innenstadt, wie türkische Zeitungen berichten.

„Kein politischer Hintergrund“

Oberstaatsanwalt Dominik Mies geht nach der Messer-Attacke nicht von einem politischen Motiv aus, wie sonst in „Hanau“ vorschnell üblich: „Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir keinerlei Hinweise darauf, dass die Angriffe einen politischen oder fremdenfeindlichen Hintergrund haben“, betonte Mies. Zum Tatgeschehen hätten sich die Tatverdächtigen auch noch nicht eingelassen, so der Oberstaatsanwalt. Die Hintergründe und das Motiv der Tat seien unklar. Ebenso ungewiss ist, ob sich Täter und Opfer kannten oder es ein zufälliges Zusammentreffen war. Die Ermittlungen verlaufen laut Mies „in alle Richtungen“.

„Geschnappte“ trugen Vollbärte

Laut Ermittlern wurden „die Passanten unabhängig voneinander in den Bereichen Leimenstraße/Langstraße“ (praktischerweise knapp 100 Meter vom Klinikum Hanau entfernt), „Hirschstraße und am Freiheitsplatz von der Bande“ angegriffen. Die Männer sollen Vollbärte getragen haben. Nach einem Zeugenhinweis konnten dann die „zwei Hanauer (23/29) vorläufig festgenommen werden“.

BILD regional: „Nach BILD-Informationen vom Mittwoch Vormittag hat sich die Zahl der Verdächtigen mittlerweile auf die zwei Geschnappten reduziert. Die Hintergründe des Angriffs sind bislang unklar.“

BILD liegen allahdings keine Informationen vor, ob die „Vollbärte“ Ergebnis der derzeitigen Schließung von hessischen Friseurgeschäften oder einer haarsträubenden Glaubensbekundung der illegalen Invasoren auf deutschem Eroberungs-Terrain sind. Allgemein ist bekannt, dass bei Teilen der hessischen Bevölkerung gerade zur Fastenzeit die Nerven etwas blank liegen.

Dazu die gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Hanau und des Polizeipräsidiums Südosthessen von Mittwoch:

„Nachdem gestern Abend vier Personen mit Verletzungen, unter anderem Stichwunden, im Klinikum in Hanau erschienen waren, nahm die Polizei nach einem Zeugenhinweis zwei Verdächtige vorläufig fest. Die beiden Hanauer im Alter von 23 und 29 Jahren befinden sich derzeit in Gewahrsam. Die Staatsanwaltschaft Hanau und die Hanauer Kriminalpolizei haben die weiteren Ermittlungen übernommen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 zu melden“.

Es bleibt abzuwarten, ob der Bundespräsident bei dem neuerlichen Amok in Hanau „Worte der Betroffenheit“ spricht und bundesweite „Mahnwachen“ organisiert werden. Nach dem letzten Amoklauf des unter UFO-Paranoia leidenden Tobias R. im Februar hatte Innenminister Horst Seehofer „Rechtsextremismus als die größte Bedrohung in unserem Land“ benannt und danach insbesondere den Schutz von vielen DITIB-Moscheen verstärkt.