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Erst in der Krise zeigt sich der wahre Charakter

Von CANTALOOP | Aktuell gilt: Wer nicht die Anweisungen der Regierung befolgt, wird sterben. Was sich auf den ersten Blick wie eine resolute Drohung anhört, entspricht exakt der derzeit vorgegebenen Regierungsmaxime. Kanzlerin Merkel tut währenddessen das, was sie am liebsten tut. Anweisungen hochmoralischer Natur zu geben und sich keinen Deut um etwaige Kritik, Anregung, oder Nichtgefallen zu scheren.

Wieso auch, denn unliebsame Kritiker hält ihr ja bekanntlich schon der stets untergebene Staats- und Systemfunk vom füllig gewordenen Leibe. Wider Erwarten befindet sie sich abermals im Zenit der Macht und wer geglaubt hatte, am Ende ihrer vierten Legislaturperiode eine sogenannte „lame duck“ vor sich zu haben, der sieht sich getäuscht.

Viele kennen die Orwellsche Fabel von den Bauernhoftieren, die sich nach Demokratie sehnen. Erst sieht auch alles ganz gut aus, nachdem sie den ursprünglichen Despoten verjagt haben. Aber flugs entstehen neue und viel grausamere Unterdrücker, dieses Mal in Gestalt von Schweinen.

Der Schweine-Politiker ist auch hierzulande ein Symbol für einen autoritären Politikstil geworden, in dem die Bürger, als der eigentliche Chef im Ring, mittlerweile um ihre Grundrechte betteln müssen. Und gleichwohl für eine Kaste eitler und selbstgefälliger Polit-Darsteller, für die jene Einschränkungen natürlich nicht gelten, die sie dem (Wahl-)Volk auferlegen.

Die Tradition der Zensur hat kein demokratisches Wesen

Es kennzeichnet einen Schweine-Politiker, seine Gegner nicht für voll, ja zumeist nicht einmal zur Kenntnis zu nehmen. Alle bürgerlichen Gesetze, Einschränkungen und finanziellen Verluste gelten nicht für ihn, oder seinesgleichen. Des Denkens ohnehin entwöhnt, hat man als Volk und Nation gefälligst zu gehorchen und ansonsten demütig auszuweichen, wenn ein Vertreter der Obrigkeit des Weges kommt.

Im Ergebnis hat sich somit seit Kaiser Wilhelm nicht viel geändert. Denn damals wie heute wird verlautbart, sie meinen es ja eigentlich nur gut mit uns Mündeln, pardon – Bürgern. Und mit dieser Taktik werden auch reale Zielkonflikte weitgehend vermieden.

Dementsprechend lässt sich dieses Überlegenheitsgefühl unserer hochwertigen, politischen Kaste unschwer auch in Gestus und Habitus erkennen. Während dem gemeinen Bürger eine Schutzmaskenpflicht auferlegt wird, über deren Sinnhaftigkeit sich trefflich streiten lässt, braucht kein Amts- oder Mandatsträger der höheren Ebene so etwas aufzusetzen. Sehen wir dieser Tage doch eine sichtbar gut aufgelegte Kanzlerin, scherzend und feixend mit dem offenbar wesensverwandten bayerischen MP Söder, anlässlich einer Pressekonferenz – und deutlich sichtbar ohne solch ein profanes Tüchlein vor der feinen Nase.

Die anwesende Journalistenschar, inklusive des politischen Feuilletons, hat unterdessen nichts am Auftritt der Gottgleichen, deren Herkunft getrost als zutiefst demokratiefern bezeichnet werden kann, auszusetzen. Demzufolge sondern diese, wie gewohnt, ihren wohlfeilen und regierungskonformen Gedankenbrei ab, bar jeder ernstzunehmenden Protestnote.

Alternativlosigkeit als Staatsdoktrin

So wie eine nicht zu vernachlässigende Schar von heute populären Grün- und Linkspolitikern in den 70ern nur einen Hauch vom RAF-Terror entfernt war, so knapp schlittern wir gerade an der politischen Demarkationslinie eines Seuchensozialismus mit Öko-Touch entlang. Der allegorische Schweinekopf an der obersten Spitze unserer Eliten beobachtet uns unterdessen scharf und sinniert tagtäglich darüber, was dem Volk, vielmehr dem Pöbel, angesichts der ausgerufenen Krise noch zuzumuten sei.

Mit Corona, alias Covid-19, haben sie nun eine Waffe in die Hände bekommen, von der sie früher nicht einmal hätten träumen können. Jetzt liegt es an uns, die auferlegten Zustände nonchalant zu akzeptieren – oder aber mit allen Kräften dagegen aufzubegehren!




Hiannick Kamba: Totgesagte leben länger

Von MANFRED ROUHS | Phantasie muss der Mensch haben. Und einen Wohnsitz in einem Land wie beispielsweise dem Kongo. Dann könnte man einfach verschwinden, und die Ehefrau kassiert eine sechsstellige Summe von der Lebensversicherung, sobald die eigene Todesanzeige in der Zeitung steht und ein Beamter seinen Stempel auf die erforderliche Urkunde setzt.

So oder so ähnlich ging es offenbar zu im Falle des im Jahr 2016 gerade mal 29-jährigen Fußballsternchens Hiannick Kamba, das eine Zeitlang bei Schalke aufflackerte, aber je verlöscht zu sein schien. Tod durch Autounfall, hieß es.

Jetzt aber, vier Jahre später, ist der mittlerweile 33-Jährige zurück, der offenbar doch ein Leben in Deutschland dem dauernden Verbleib im Kongo vorzieht. Ermittlern und Journalisten tischt er eine herzzerreißende Geschichte auf, der zufolge seine Frau eher aus Versehen in den Versicherungsbetrug hineingeschlittert sein soll.

Demnach sei er „Opfer eines Betrugs geworden“. – „Ja nee, is klar“, sagt man in solchen Fällen im Ruhrgebiet. Und seine (mittlerweile Ex-)Frau wusste natürlich von nichts, logisch. Sowas passiert eben, da kann man nichts machen…

Jetzt sind wir alle gespannt, ob die Ex eine Möglichkeit findet, den „niedrigen sechsstelligen Betrag“, der ihr seinerzeit in den Schoß rutschte, an die Versicherung zurückzuzahlen. Wie wäre es mit einer Spendensammlung?


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig und vermittelt Firmengründungen in Hong Kong.




Video: 4. Virtuelle PEGIDA mit Filip Dewinter

Deutschland erwacht aus dem Dornröschenschlaf. In vielen deutschen Städten erwächst der Widerstand und – man glaubt es kaum – der Westen legt vor.

Wo die Zuwanderung noch beklatscht wurde, reagieren die Leute sehr sensibel, wenn ihnen die Lebensgrundlage entzogen wird. Wenn es ans eigene Geld und der persönliche Wohlstand in Gefahr ist, sind die Menschen draußen.

So am 2. Mai 2020 in Stuttgart, am Wasengelände in Cannstatt, wo nach aktuell nicht genau verifizierbaren Angaben zwischen 5000 und 10.000 Menschen waren.

Trotz Corona!

Wenn ansässige Großkonzerne der Region, wie Bosch, Daimler, Porsche, Allianz oder Kärcher Kurzarbeit oder gar Stellenabbau ankündigen, ist auch der heimelige Schwabe nicht mehr auf dem ausgesessenen Sofa zu halten.

Und es ist gut so! Flächendeckender Widerstand kann vielleicht das Ergebnis erzielen, an dem Pegida Anfang 2015 so nahe dran war.

An diesem Montag ist das Pegida-Team ab 18:30 Uhr auf diesem Youtube-Kanal wieder virtuell am Start, und zwar mit einem prominenten Gast, der selbst im belgischen Parlament sitzt und Pegida von Anfang an fest verbunden ist – Filip Dewinter.

Wir binden den Livestream rechtzeitig hier ein und wünschen schon jetzt gute Unterhaltung!




Corona – brennt schnell alles nieder!

Von SELBERDENKER | Was tut jemand, der richtig Mist auf Kosten der Allgemeinheit zu verantworten hat, die Folgen unausweichlich und unbestreitbar kommen sieht, jedoch nicht möchte, dass man ihn nun auch für das zur Verantwortung zieht, was er zu verantworten hat?

Er beseitigt seine Spuren oder flieht. Sowas ist in der Politik jedoch schlecht möglich, weil alles ja dokumentiert ist und Leute wie Bundeskanzlerin Merkel nicht mal eben so untertauchen können.

Corona als Sündenbock und zugleich als gefährliches Machtvehikel

Eine weitere Möglichkeit, Verantwortung zu „verlagern“, besteht darin, etwas zu finden, auf das man die sich anbahnenden Negativentwicklungen abwälzen kann. Wir bekommen eine globale Wirtschaftskrise, die schwer ausfallen dürfte. Deutschland und Euro-Land wird es härter als andere Teile der Welt treffen, weil das System Merkel und das abgehobene Raumschiff EU in den letzten Jahren eine ideologische, an neosozialistischen Idealen orientierte, statt einer rationalen, an marktwirtschaftlichen Prinzipien orientierte Geld- und Wirtschaftspolitik betrieben hat. Merkel stand als deutsche Kanzlerin all die Jahre dieser Politik vor. Doch Merkels Sündenbock für das Ergebnis ihrer Politik wird „CORONA“ sein.

Das System Merkel hat Deutschland tief gespalten, Europa gespalten, die wirtschaftlich starken Briten aus der EU getrieben, Gesetze gebrochen und gelogen. Das System Merkel mit seinen treuen Staatsmedien, seinem Netz aus dankbaren Schranzen und gut bezahlten Zuträgern aus allen gesellschaftlich relevanten Bereichen, hat Deutschland schwer geschadet und durch die so genannte „Flüchtlingspolitik“ sogar Tote zu verantworten – durch illegale Migranten ermordete Deutsche und tausende herbeigelockte Migranten, die im Mittelmeer ertranken.

Trotzdem hat Merkel durch Corona laut Umfragen wieder Zustimmung wie seit Jahren nicht mehr und kann einen unglaublichen Machtzuwachs verzeichnen. La corona de oro de la reina Merkel. Die goldene Krone von Königin Merkel.

Politiker und andere Besserkassierende mit den „guten Herzen“

Die Politiker tragen das „gute Herz“ oder das „freundliche Gesicht“ zur Schau, die Bürger zahlen für alles üppig – für die Politiker, deren „gutes Herz“, ihr „freundliches Gesicht“ und auch für alle Folgen, die sich daraus ergeben. Der Bürger, auch der von morgen, zahlt und haftet mit seinem Geld, seiner Zukunft, seiner Gesundheit und seiner Sicherheit. Der Politiker kassiert, lässt auch für seine Fehler und Politexperimente den Bürger zahlen, schiebt seine Verantwortung am liebsten gänzlich weg. Selbst wenn er mal zur Verantwortung gezogen werden sollte, muss er höchstens um sein Amt bangen. Doch seine Seilschaften lassen ihn selbst dann zumeist sehr weich und angenehm fallen.

Zu seinen Seilschaften zählen „Promis“ und „wichtige Leute“ aller Art, die nicht selten durch ihn in ihre lukrativen Ämter gelobt wurden. Man erinnert sich und es wird erwartet, dass man sich erinnert. Es sind besserkassierende Künstler, Edeljournalisten, Funktionäre, Wirtschaftsbonzen, Spitzensportler und leider auch die fettesten Zeitgeistlichen aus den obersten Kirchenrängen.

Es sind diese Bessergestellten, nicht die Besseren, die den moralischen Zeigefinger stets höher halten, als der von ihnen zu erziehende Pöbel. Die Auswirkungen ihrer Moralorgien werden sie allerdings zuletzt treffen. Sie selbst sind abgesichert und müssen sich über die schnöden Erfordernisse des täglichen Lebensunterhalts keine Sorgen mehr machen. Viele von ihnen mussten dies nie. Nur der normale Bürger zahlt. Nur er fällt hart – oder in die Abhängigkeit des Staates.

Sie „retten“ Deutschland kaputt!

Sie „retten“ den Euro, sie „retten Europa“, sie „retten die Refugees“, sie „retten das Klima“ und jetzt „retten“ sie uns vor Corona, indem sie weiter das Land lähmen, obwohl längst eine Neubewertung der Lage notwendig wäre. Das alles spielt zusammen. Das Ergebnis dieser ganzen Retterei könnte für uns fatale Folgen haben.

Eine Pandemie ist nicht zu unterschätzen, ja, keine Frage. Sowas haben wir lange nicht erlebt, auch das stimmt. Doch die Maßnahmen müssen immer wieder neu auf den Prüfstand. Man kann doch ein Haus nicht einfach abbrennen, wenn darin Ungeziefer gesichtet wurde. Man muss sich doch auch Gedanken darüber machen, wo man nach dem Brand noch wohnen und arbeiten will.

Manchmal kommt es einem so vor, dass die verantwortlichen Politiker durch den wegen Corona gelegten Brand die Spuren ihrer Politik beseitigen wollen. Wenn die Deutschen vor den rauchenden Trümmern ihrer Wirtschaft stehen, kann man dann sagen: Corona wars!




BPE-Aktion zum Verbot des Muezzinrufs

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Im Zuge der Versammlungsverbote wegen der Corona-Krise wurde in vielen Städten Deutschlands der Muezzinruf gestattet, um einen Ersatz für die ausfallenden Allah-Dienste in Moscheen zu bieten. In München beispielsweise ertönt er täglich um 19 Uhr von vier Moscheen. Da dessen Text aber den alleinigen Anspruch auf die „wahre“ Religion beinhaltet, damit alle anderen Religionen ablehnt und auch noch Atheisten in ihrem Recht auf negative Religionsfreiheit beschneidet, die sich ebenfalls nicht das Bezeugen auf Allah und seinen Propheten anhören wollen, ist die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) aktiv geworden.

In einem Schreiben werden Bürgermeister und Stadträte über die Bedeutung des Muezzinrufes aufgeklärt und aufgefordert, diesen umgehend zu unterbinden. Da in Nordrhein-Westfalen am 13. September Kommunalwahlen stattfinden, wurde bei der ersten Versendung das Hauptaugenmerk auf die Mandatsträger dieses Bundeslandes gelegt.

So befragt die BPE beispielsweise Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker, ob sie Grundkenntnisse über das Wesen und die Ziele des Politischen Islams besitzt, der in den Moscheen, aus denen der Muezzinruf erschallt, Lehre und Verbreitung findet.

Ob sie sich als politisch Verantwortliche mit dem Betreiber der Moschee vor dem Hintergrund dessen Verhältnis zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung und zu den universellen Menschenrechten kritisch auseinandergesetzt hat.

Ob ihr bewusst ist, dass eine politisch agierende islamische Organisation, die die islamischen Schriften als unumstößliche göttliche Gesetzgebung betrachtet und die Durchsetzung der Scharia in Deutschland anstrebt, den Muezzinruf erschallen lässt, mit dem der Überlegenheits- und Herrschaftsanspruch des Politischen Islams gegenüber allen nichtislamischen Religionen und Kulturen proklamiert wird.

Ob ihr klar ist, dass sie als politische Entscheidungsträgerin mit ihrer Zustimmung zum Muezzinruf unter Missbrauch der Religionsfreiheit einem religiös begründeten Totalitarismus den Weg ebnet, der zunehmend zu einer existenziellen Bedrohung für das freiheitliche demokratische Gemeinwesen in Deutschland und für die freiheitliche Lebensweise seiner Bürger heranwächst.

Mit ihrem Schreiben appelliert die Bürgerbewegung Pax Europa an Henriette Reker und alle anderen Bürgermeister sowie Stadträte, dem Politischen Islam eine klare Absage zu erteilen und den Muezzinruf, von dem eine gefährliche politische Botschaft ausgeht, in ihrer Stadt sofort zu verbieten.

Niemand der politisch Verantwortlichen, die heute unter dem fälschlichen Verweis auf eine vermeintlich grenzenlose Religionsfreiheit den grundgesetzwidrigen und verfassungsfeindlichen Islamisierungsprozessen den Weg ebnen, soll sich später einmal herausreden können, er habe von den vom politischen Machtanspruch des Islams ausgehenden Menschenrechtsverletzungen und demokratiefeindlichen Bestrebungen nichts gewusst.

Dem Politischen Islam entschieden zu begegnen ist praktizierter Verfassungsschutz und sittlich gebotene Pflicht eines jeden Demokraten und Menschenrechtlers. Hier der Originaltext des BPE-Schreibens, dem auch noch Informationsflyer beiliegen. Journalistenwatch berichtet ebenfalls.

Darüber hinaus kann jeder Anwohner, der sich durch den Muezzinruf belästigt fühlt, auch selber mit einer Klage aktiv werden. Ein Ehepaar aus Oer-Erkenschwick bekam hierbei im Februar 2018 vom Verwaltungsgericht Gelsenkirchen Recht. So werde mit dem Ruf die „negative Religionsfreiheit“ verletzt. Niemandem dürfe ein bestimmter Glauben aufgezwungen werden, was beim Muezzin-Ruf, der inhaltlich einen islamischen Alleinvertretungsanspruch zulasten anderer Religionen geltend mache, aber der Fall sei. Dieses Urteil kann beispielgebend für alle Städte und Gemeinden in Deutschland sein, in denen sich Bürger durch den Muezzinruf belästigt fühlen.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Kritik am Politischen Islam muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: HU70117753795954288500000000, BIC: OTPVHUHB. Oder bei Patreon.




COVID-19: Übersterblichkeitsrate gibt Rätsel auf

Von EUGEN PRINZ | UPDATE | Jeder kritische Bürger weiß inzwischen, dass der Ausdruck „fragwürdig“ für die Zahlen, mit denen die Bundesregierung und das Robert Koch-Institut in der Corona-Krise operieren, noch schmeichelhaft ist. Das gilt insbesondere für die Sterbefälle, da jeder Tote, bei dem das Virus nachgewiesen wurde, als „Corona-Opfer“ gezählt wird, auch wenn er – was in der kritischen Altersgruppe der Hochbetagten sehr häufig der Fall ist – einer Vorerkrankung erlag und nicht dem Virus.

Diese fragwürdigen Zahlen wurden als Grundlage für den Shutdown verwendet, dessen wirtschaftliche und gesellschaftliche Folgen das Leben der meisten Menschen für immer verändern werden.

EUROMOMO – Das europäische Sterblichkeits-Überwachungsprojekt

Das belastbarste Zahlenmaterial, wenn es um die Gefährlichkeit von COVID-19 geht, ist die Übersterblichkeit. Auf der Internetseite EUROMOMO (=European Mortality Monitoring Project) wird beginnend ab 2015 die Übersterblichkeitsrate (excess mortality) in Europa grafisch dargestellt. Diese bezeichnet die erhöhte Zahl von Sterbefällen während einer bestimmten Zeitspanne, verglichen mit der zur selben Jahreszeit normalerweise erwarteten Sterblichkeit.

Die Seite liefert immer die aktuellsten Zahlen, gegenwärtig bis Ende der 17. Kalenderwoche, also dem 26. April. Und diese geben Rätsel auf. Schauen wir mal rein:

Legende: 

Blaue gestrichelte Linie: Durchschnittliche Sterblichkeit
Rote gestrichelte Linie: Deutlicher Anstieg der Sterblichkeit
Blaue, durchgehende Linie: Sterblichkeitsrate

Deutschland: 

Kurz und knackig zusammengefasst: Wir haben in Deutschland trotz „Corona“ nicht mehr Tote als sonst auch um diese Jahreszeit. Die Grippewelle Anfang 2018 ist deutlich zu erkennen.

Schweden: 

Die „Corona-Toten“ Schwedens sind ebenfalls deutlich zu sehen. Zudem fällt auf, dass Schweden zumindest im Beobachtungszeitraum noch nie eine so hohe Übersterblichkeit hatte, als unter Corona. Allerdings kann man deutlich erkennen, dass die Epidemie dort am Abflauen ist. Diese Statistik ist auch insofern interessant, weil Schweden als einziges der betroffenen Länder Europas auf einen Shutdown verzichtet hat.

Prof. Stefan Homburg berichtete bei der Demo für Grundrechte in Hannover, dass Schweden unter starkem internationalen Druck stand, ebenfalls einen Shutdown durchzuführen:

„Alle anderen europäischen Regierungen wollen, dass Schweden als letztes Land fällt, denn inzwischen wissen die Regierenden, dass Corona nicht gefährlicher als Grippe ist, dass das ganze ein Riesenhoax ist. Und es wird vollkommen klar sein, wenn in einem Monat der Lockdown aufgehoben ist, unsere Wirtschaft kaputt ist, die Psychen kaputt sind, (…) dann wird die Politik sagen: ‚Ja, wir haben riesige Schäden angerichtet, aber diese Schäden anzurichten, war notwendig, weil wir sonst hier riesige Todeszahlen bekommen hätten. Und diese Lüge kann man widerlegen, indem man auf Schweden hinweist‘ (…).“

Nun kann man argumentieren, dass im Gegensatz zu Deutschland, Schweden eine sehr hohe Übersterblichkeitsrate hat und dies auf den Shutdown-Verzicht des Landes zurückführen ist. Um das zu relativieren, hilft ein Blick auf andere europäische Länder, die in den Shutdown gingen:

Frankreich:  

Frankreich hat eine deutlich höhere Übersterblichkeit als Schweden, es fällt auch auf, dass diese etwa doppelt so hoch liegt, wie bei den vorangegangenen Influenza-Epidemien. Auch hier ist „Corona“ bereits wieder Abklingen.

Italien:

Das selbe gilt auch für Italien.

Belgien:

In Belgien ist die Übersterblichkeit etwa viermal so hoch, wie in vorangegangenen Influenza-Epidemien. Auch hier klingt die Corona-Epidemie bereits ab.

UK (England):

Hier ist die Übersterblichkeitsrate förmlich explodiert und auch im Vergleich zu früheren Influenza-Epidemien exorbitant. Zudem kann von einem Abflauen auch noch nicht die Rede sein.

Ratlosigkeit angesichts dieser Zahlen

Der Vergleich lässt den Betrachter etwas ratlos zurück. Warum gibt es in Deutschland keine erhöhte Übersterblichkeit, obwohl der Shutdown hierzulande nachweislich erst nach dem Abflauen der Corona-Epidemie in Kraft gesetzt wurde?

Und warum ist die Übersterblichkeit in manchen Ländern so exorbitant hoch? Das Virus ist überall das selbe, daran kann es nicht liegen. Liegt es vielleicht an der ärztlichen Versorgung? Der katastrophale Zustand der Gesundheitssysteme im Vereinigten Königreich und in Italien ist bekannt. Aber hätte es da nicht schon bei den Grippeepidemien in der Vergangenheit ähnliche Übersterblichkeitsraten geben müssen?

Oder wurde gar die Statistik manipuliert, um den Shutdown zu rechtfertigen? Dann hätte man aber die Zahlen aus Deutschland auch „frisieren“ müssen.

Welche Zahlen soll man nun tatsächlich zur Beurteilung der Gefährlichkeit von COVID-19 zugrunde legen: Die aus Deutschland oder die aus dem Vereinigten Königreich?

Nimmt man die letzteren, lässt sich die Behauptung, COVID-19 wäre nicht gefährlicher als eine Grippe, nicht aufrecht erhalten. Nimmt man die Zahlen aus Deutschland, ist COVID-19 für die meisten Menschen nicht weiter tragisch.

Angesichts der weitreichenden Folgen des Shutdowns, sollten erheblich mehr Anstrengungen unternommen werden, Licht ins Dunkle zu bringen.

UPDATE 14.00 Uhr:

Falsche medizinische Behandlung eine der Ursache für die Übersterblichkeit?

Nach der Lektüre dieses Artikels hat sich ein PI-NEWS Leser, ein Arzt, mit dem Autor in Verbindung gesetzt und darauf hingewiesen, dass nicht die Höhe des Umkehrpunktes (Peak) entscheidend für die Gesamtsterblichkeit ist, sondern die gesamte Fläche (Integral) unterhalb eines „Übersterblichkeitsausschlages“, also die Fläche unter Welle:

Demnach kann derzeit nur England (ohne Wales und Schottland) überhaupt eine erhöhte Übersterblichkeit im Vergleich zu 2017/18 nachweisen.

Nach Meinung des Arztes, ist die Ursache des derzeit extrem schnellen Anstiegs und und ebenso schnellen Abfalls mit hohem Peak auf falsche Behandlungsmethoden zurückzuführen. Seine Worte:

„Der derzeit extrem schnelle Anstieg und schnelle Abfall mit hohem Peak dürfte wohl durch falsche Therapien verursacht sein, während vorher keine systematische Intensivbehandlung durchgeführt wurde. Die Oma starb im Bett, nicht auf Intensiv.“

In diesem Zusammenhang verweist der Autor darauf, dass es starke Hinweise darauf gibt, dass bei Corona-Patienten eine Beatmung mit Intubation unter Umständen die Überlebenschancen des Patienten verschlechtert, wie in diesem Artikel bereits ausgeführt wurde.

Diese These wird auch von einem New Yorker Art untermauert, der sich diesbezüglich besorgt in einem YouTube Video an die Öffentlichkeit gewandt hat.


Eugen Prinz auf dem FreieMedien-Kongress in Berlin.
Eugen Prinz auf dem Freie
Medien-Kongress in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern. Der bürgerlich-konservative Fachbuchautor und Journalist schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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