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10.000 plus bei Grundgesetzdemo in Stuttgart

Am Samstag fand in Stuttgart die 7. Demonstration der Initiative „Querdenken711“ für das Grundgesetz und gegen überzogene Coronaschutzverordnungen statt. Michael Ballweg, IT-Unternehmer aus Waiblingen und Anmelder der Kundgebung, wurde von der Stadt dazu genötigt, von ursprünglich geplanten 50.000 Teilnehmern „nur“ 10.000 auf das Gelände am Cannstatter Wasen zu lassen.

Wieviele es letztendlich waren, darüber schweigen sich offizielle Stellen aus. Wie die Polizei vermeldete, wurden die  Schutzabstände, gekennzeichnet durch Markierungen auf dem Boden, weitestgehend eingehalten. Nur als Ken Jebsen, das Gesicht von KenFM, zum Abschluss der Kundgebung auf die Bühne gebeten wurde, war die Sogwirkung für viele zu groß, so dass die Menschen an die Absperrgitter strömten.

Jebsen verließ die Bühne, noch bevor er seine Rede richtig begonnen hatte. Er begründete dies damit, dass er den Menschen auf Augenhöhe begegnen wolle und „weil die Zeit vorbei ist, bei der sie, die Bürger, sich von oben herab voll texten lassen müssen“.

Es sprachen noch ein Mediziner, eine Pflegekraft und viele weitere Redner. Außerdem gab es zwischendurch musikalische Beiträge (siehe das Livestream-Video von Samstag).

Denunzierende Berichterstattung in den Staatsmedien

Die ARD-Tagesschau brachte noch am gleichen Tag einen tendenziösen Beitrag nach dem Motto:

Der Bericht ließ in der Gesamtbetrachtung nur einen Schluss beim uninformierten Zwangsgebührenzahler zu: Irgendwie doch alles Nazis und Verschwörungstheoretiker und wer es jetzt noch nicht ist, wird sich aufgrund seiner Teilnahme an den Demos in Zukunft radikalisieren. Wie immer bei solchen Anlässen gab ein sogenannter Rechtsextremismusexperte, diesmal Oliver Decker, der extra aus Leipzig dazu angekarrt wurde, sein Erziehungsstatement ab.

Rechtsextremismusforscher mit Glatze? Sehr verdächtig…

Auch ein interviewter SPD-Politiker durfte in der Aktuellen Kamera Tagesschau natürlich nicht fehlen. Er zeigte sich über die „Mischung“ der Protestierenden und dem damit verbundenen Zulauf not amused. Kontrollverlust scheint hier die Sorge hinter dem Altparteiengestammel zu sein. Und als krönender Abschluss wird eine Demonstration in Nürnberg gezeigt, wo Bürger entrüstet darauf reagieren, dass ihre Demonstration von der Polizei aufgelöst wird. Die Bürger sind dort natürlich alles „Nazis“. Und so ist die Welt aus Sicht der Meinungsmacher wieder in Ordnung.

Der Youtuber Oliver Flesch (Deutschlandkurier) hat sich in einem Video ausführlich mit dem Tagesschau-Beitrag zur Stuttgart-Demo befasst:

Die Staatsmedien wurden auf der Demo entsprechend mit „Lügenpresse“-Sprechchören bedacht. Auch auf Protestplakaten war Kritik an GEZ-zwangsfinanzierter Berichterstattung zu lesen. Veranstalter Ballweg nahm in nachfolgendem Video zur Berichterstattung der letzten Zeit Stellung:

Der SWR zeigte in seinen Nachrichtensendungen ebenfalls eine dezidiert tendenziöse Berichterstattung über die Demonstrationen gegen die Grundrechteeinschränkungen in Stuttgart und anderen Städten, wie in München, wo 3000 statt der angemeldeten 80 Menschen auf die Straße gingen. Als Schlusspunkt wurde ein Interview mit Sibylle Thelen von der Landeszentrale für politische Bildung gezeigt. Fazit: man solle sich als Demokrat von „diesen Demonstrationen distanzieren“.

Auch das ZDF warnte vor „neuen Allianzen“. Schlussendlich erschöpft sich die Berichterstattung in der Warnung vor Verschwörungstheoretikern und Rechtspopulisten. ZDF-Faktencheck hyperventiliert:  Ken Jebsen hat an einer Stelle angeblich etwas falsches gesagt. Eine Sozialpsychologin darf ihren Senf dazu geben und schon sind die Teilnehmer als Spinner deklassiert. Ein paar Bilder noch von einer Demonstration in gleicher Sache in Berlin, die angeblich durch Verschwörungstheorien angeheizt eskaliert und der unbedachte  Zuseher ist in Angst und Schrecken versetzt.

Das ZDF-Kamerateam immer auf der Suche nach dem "passenden" Motiv.
Das ZDF-Kamerateam – immer auf der Suche nach dem „passenden“ Motiv.

Bei WELT24 (Springer) wird vor „Vereinnahmung durch Verschwörungstheoretiker und Rechtspopulisten“ gewarnt.  Zu den Menschenmassen auf dem Cannstatter Wasen wird schauernd angemerkt: „Die Bilder wirken wie aus einer anderen Zeit“.

Stern „Enthüllungsjournalistin“ Sophia Maier im Einsatz.

Bei n-tv wird offensichtlich von anderen abgeschrieben. So bleibt am Ende des Textes nur die Warnung vor einer  „Vereinnahmung durch Verschwörungstheoretiker und Rechtspopulisten“.

Einzig die Stuttgarter Nachrichten lassen die Demonstrationsteilnehmer in einem Videobeitrag in fairer Art und Weise zu Wort kommen:

Worüber die „Lückenpresse“ in ihrer Berichterstattung meist einen weiten Bogen macht, ist die Offenlegung linksextremistischer Taten. So wurden im Vorfeld der Veranstaltung auf den Wegen zur Kundgebung großflächig öffentlicher Raum mit linkspropagandistischen Parolen unter anderem durch Sprühaktionen verunstaltet. Zudem wurden eine ganze Reihe an Personen auf „Fahndungsplakate“ gedruckt, dessen Konterfei großflächig verklebt und pauschal und denunzierend als „Nazis“ bezeichnet. Darunter AfD-Politiker und der Chef der alternativen Gewerkschaft Zentrum Automobil, Oliver Hilburger. Ihr Verbrechen: Sie zeigten Gesicht bei den vorangegangenen Grundgesetzdemos. Dort wurden von Linksextremisten auch die Portraitbilder geschossen.

Offensichtlich werden durch die aktuelle Berichterstattung und entsprechende Äußerungen aus der Politik solche Taten begünstigt. Mit schlechtem Beispiel geht hier der grüne Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, voran. Die AfD-Stuttgart hat in dieser Sache einen offenen Brief an ihn geschrieben.

Wie friedlich die Demonstrationsteilnehmer hingegen ihre Meinung kundtun, war am Samstag einmal mehr zu beobachten. Hier wieder zum Schluss eine Auswahl an bisher noch nicht präsentierten kreativen Meinungsäußerungen:

PI-NEWS wird auch bei der 8. Demo gegen den Corona-Wahn in Stuttgart am 16. Mai wieder vor Ort sein und berichten…