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Joe Biden: Schwarze Trump-Wähler sind keine Schwarzen

Von ARENT | Der US-Präsidentschaftskandidat der Linken, Joe Biden, hat sich in einem Radiointerview mal wieder um Kopf und Kragen geredet. Diesmal erklärte er einem verdutzten Moderator, dass Schwarze, die Trump wählen, „keine Schwarzen“ wären.

In dem Interview, in dem der Moderator Charlamagne Tha God nach einer schwarzen Vizepräsidentin fragte, blockte er ab und verstieg sich schließlich zu der Aussage:

„Ich sage Ihnen was: Wenn Sie ein Problem damit haben, sich klar zu werden, ob Sie für mich oder für Trump sind, dann sind Sie nicht schwarz.“

Diese Äußerung ist natürlich einigermaßen skurril: Die Hautfarbe einer Person sollte ja eigentlich eher von ihrem Pigmentanteil abhängig sein, nicht von ihrer politischen Einstellung? Und ob ein Schwarzer nun Trump oder Biden wählt, ist doch erst mal seine Entscheidung?

In der seltsamen Vorstellungswelt von Linken ist das aber nicht so. Dinge wie Hautfarbe oder Geschlecht sind hier hochpolitisch, sie sind eine Frage von gut und böse, richtig oder falsch.

Daher sind Linke grundsätzlich „schwarz“, während Konservative grundsätzlich „weiß“ sind. Deshalb werden Demokraten wie Elisabeth Warren zum „Indianer“ erklärt, deshalb sind Antisemiten wie Ilhan Omar willkommen – und deshalb mag Joe Biden zwar so aussehen wie ein dünnes Weißbrot, ist aber im Grunde seines Herzens ein dicker schwarzer Gangsterrapper.

Für Linke ist Hautfarbe so etwas wie Geschlecht – quasi freie Wahl. Und wenn ein Schwarzer es wagt, Trump zu wählen, dann hat er sich dazu entschieden, weiß zu sein. Also böse.

Das Ganze zog vorhersehbare Proteste nach sich, die die Äußerung als herablassend und rassistisch kritisierten. Immerhin ist es nicht gerade geschickt, einem Schwarzen, der eine schwarze Vizepräsidentin fordert, abzusprechen, „schwarz“ zu sein. Oder ihm zu erklären, wen er wählen soll, damit er weiterhin als „schwarz“ gilt.

Es wirft aber auch mal wieder ein Schlaglicht auf das diskriminierende und schlicht rassistische Weltbild, das Linke typischerweise vertreten – alte weiße Männer sind schlecht, Schwarze sind gut. Amerikaner, Israelis und Deutsche sind böse, IS und Hamas aufrechte Widerstandskämpfer.

Und am Ende dürfen Schwarze eben nur dann schwarz sein, wenn sie Links sind.