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Wenn Corona plötzlich keine Rolle mehr spielt…

Von RAMIN PEYMANI (Liberale Warte) | Zu Zehntausenden standen sie dicht gedrängt auf den Straßen und Plätzen. In Berlin, Hamburg und einer Vielzahl weiterer Städte wurde am Samstag gegen Rassismus demonstriert. Der gewaltsame Tod des Afroamerikaners George Floyd hat die „Black Lives Matter“-Kampagne aus den USA nun auch nach Deutschland getragen, in ein Land, in dem der Rassismus viele Formen kennt, in dem die Diskriminierung Schwarzer aber gottlob verhältnismäßig selten zu beklagen ist.

Auf einmal spielten Abstandsregeln, Maskenpflichten und Versammlungsbeschränkungen keine Rolle mehr. Diejenigen, die wochenlang jeden im Internet niedergebrüllt hatten, der auch nur den leisesten Zweifel an den weitreichenden Anti-Corona-Reglementierungen äußerte, scherten sich plötzlich tausendfach einen feuchten Kehricht um irgendwelche Gesundheitsgefahren. Wer für das Richtige eintritt, muss den Vorwurf mangelnder Solidarität eben nicht fürchten, mit dem er gerade noch die Verweigerer des Maskentragens in die rechte Ecke gestellt hatte. Welch widerwärtige Doppelmoral!

Die Politik stand den Protesten mit einer Mischung aus Genugtuung und Hilflosigkeit gegenüber. Niemand wollte riskieren, dass die linksextreme Szene nach den Attentaten rund um die EZB-Eröffnung in Frankfurt und den Hamburger G20-Gipfel deutsche Städte einmal mehr in Kriegsschauplätze verwandelt. Die extrem gut vernetzten und ausgesprochen schlagkräftigen Kampftruppen linker Staatsalimentierter machen jeder Regierung Angst. Groß war die Sorge in Berlin, die Steilvorlage für den Aufmarsch der Guten könne durch hässliche Bilder brennender Autos und geplünderter Geschäfte vereitelt werden.

Menschenansammlungen machen Spahns Beschränkungen zur Lachnummer

Und so ließ man sie gewähren, die Anti-Rassismus-Kämpfer, obwohl das mulmige Gefühl überwog. „Besorgt“ zeigte sich etwa Gesundheitsminister Spahn, der fürchten muss, dass die ungehinderten Menschenansammlungen die seit März verordneten Beschränkungen zur Lachnummer degradieren. Wem will man erklären, warum es zwar völlig in Ordnung ist, wenn sich 15.000 Menschen auf dem Alexanderplatz aneinander kuscheln, dass aber ein paar Radfahrer nach einer Spritztour zum Rast nicht gemeinsam auf einer Parkbank Platz nehmen dürfen?

Die Regierenden haben die Unterstützung einer willkommenen politischen Botschaft über ihre Pflicht gestellt, die Bürger vor gesundheitlichen Gefahren zu schützen. Sie haben damit gegen ihren Amtseid verstoßen. Und sollte demnächst das Infektionsgeschehen nach den öffentlichen Anti-Rassismus-Partys wieder an Fahrt gewinnen, werden die Verursacher der Pandemieverschärfung die Ersten sein, die ihre Mitmenschen lauthals rücksichtloser Selbstsucht bezichtigen, wenn sie ihre Maske beim Joggen zuhause lassen.

Vielleicht käme ein Wiederaufflammen der Corona-Krise dem einen oder anderen Verantwortlichen aber gar nicht so ungelegen, fällt es doch inzwischen immer schwerer, die monatelang eingeübten Rituale weiter zu verteidigen. Der Kanzlerin, die nicht zur völligen Rücknahme der Maßnahmen bereit ist, bevor ein Impfstoff existiert, dürften wieder anziehende Ansteckungsgeschwindigkeiten ohnehin eher recht sein. Der Traum von der Bundestags-Briefwahl ist für die von der Krise profitierende Union noch lange nicht ausgeträumt. Wer möchte so kurz vor dem Ziel einfach aufgeben?

Nur wenige behördliche Auflagen

Die Anti-Rassismus-Proteste werfen aber auch noch ein weiteres Schlaglicht auf den Zustand der Demokratie. Wurden einige derer, die sich in streng reglementierten „Hygienemärschen“ gegen die Corona-Beschränkungen wendeten, noch vor kurzem mit aller polizeilichen Härte, die amerikanische Züge trug, aus dem Verkehr gezogen, wurden Demonstrationen untersagt, weil das Hochhalten des Grundgesetzes angeblich die öffentliche Ordnung bedrohte, gab es in fast zwei Dutzend deutschen Städten am Wochenende nur wenige behördliche Auflagen. Verstöße gegen Corona-Regeln wurden allerorten großzügig toleriert. Auch so geht Doppelmoral.

Doch zurück zum Grund der Proteste: Es ist ziemlich offensichtlich, dass einiges schief läuft in den Vereinigten Staaten – vor allem bei der Polizei, deren Auftreten schon bei einfachen Verkehrskontrollen martialisch anmutet. Es muss sich etwas ändern. Wer nach einem Bagatelldelikt achteinhalb Minuten lang auf dem Hals eines offenbar stark alkoholisierten Festgenommenen kniet, ist – auch in den USA – nicht nur völlig ungeeignet für den Beruf des Polizisten, sondern gehört mit aller Härte des Gesetzes bestraft.

Dass eine deutsche Regierungschefin Polizisten öffentlich des Mordes anklagt, ehe die von der Staatsanwaltschaft als Totschlag in einem besonders schweren Fall („second degree murder“) eingestufte Tat überhaupt vor Gericht gelandet ist, sendet allerdings ein ebenso fatales Signal an den Rechtsstaat aus wie das Messen mit zweierlei Maß bei der Einschränkung des Demonstrationsrechts. Es bereitet Sorge, dass die Angst der Politik vor der ANTIFA offenbar um ein Vielfaches größer ist als die vor Corona.




George Floyd war kein Vorbild für die Jugend

Von MANFRED ROUHS | Der Tod des Schwarzafrikaners George Floyd hat eine weltweite Protestbewegung ausgelöst, die von neomarxistischen, sich selbst als „anti-rassistisch“ definierenden, offenbar gut organisierten Parteien und anderen politischen Initiativen getragen wird. Diese Protestwelle kostete mehrere Menschenleben, forderte zahllose Verletzte und richtete immense Sachschäden an.

So entsetzlich der Tod von George Floyd zweifellos auch war: Diese politische Protestwelle hat sich verselbständigt, und sie schadet der Sache der Afroamerikaner mittlerweile mehr als sie nützt.

Das scheint die schwarze US-amerikanische Youtuberin und politische Autorin Candace Owens ähnlich zu sehen. Sie hat deshalb eine in den USA umstrittene und in Deutschland von den Massenmedien selbstverständlich totgeschwiegene, kritische Auseinandersetzung mit George Floyd veröffentlicht, die mittlerweile ins Deutsche übersetzt worden ist. – Sehen Sie selbst!

Die neue Ikone der Neomarxisten schneidet bei ihr nicht gut ab. Denn der Mann war ein Straftäter und Drogenkonsument, der die Polizei herausgefordert hat. Das rechtfertigt den überaus harten Polizeieinsatz gegen George Floyd nicht. Aber es rechtfertigt Zweifel an der Verklärung, die dieser Mann derzeit politisch interessengeleitet in den USA, Europa und in anderen Teilen der Welt erfährt.


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und hat die Broschüre Coronazeit – Leben im Ausnahmezustand“ herausgegeben. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig und vermittelt Firmengründungen in Hong Kong.




George Floyd – zwei Prognosen

Seit Weiße auf der Straße knien und um Vergebung für ihre Hautfarbe bitten; seit alle Abstandsregeln aufgehoben sind, weil in den Großstädten der westlichen Welt gegen Rassismus und für den Wert schwarzen Lebens demonstriert wird; seit klar ist, dass der kriminelle Floyd ein „sanfter Riese“, die weiße Welt hingegen die Zerstörerin von Frieden, Klima und dem großen Miteinander ist, wissen wir – ja was eigentlich?

Wir wissen nicht mehr als das, was der konservative Publizist Martin Lichtmesz in den vergangenen drei Jahren geschrieben und prognostiziert hat: Er hat mit Rassismus. Ein amerikanischer Alptraum und mit Hierarchie der Opfer exakt beschrieben, was von den USA herkommend über den großen Teich nach Europa schwappen wird.

Aber der Reihe nach: Rassismus ist tatsächlich ein Alptraum für Amerika. Das liegt nicht daran, dass es besonders viel davon gebe. Auch die USA, die ja bekanntlich das rassistische Deutschland niederwarfen, um noch bis in die sechziger Jahre gesonderte Bänke, Schulen, Busse und Universitäten für Schwarze bereitzuhalten, haben dazugelernt und betonen bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit, dass jeder gleich behandelt werde und dieselben Chancen habe.

In seinem Bändchen Rassismus zeigt nun aber Lichtmesz, dass jemand immer dann ein echtes Problem hat, wenn er ständig betont, dass er keines habe. Und so ist das auch: Weiße und Schwarze, Hispanier und Asiaten – sie alle sollen zwar stets und immer und ohne Probleme eine große Nation sein. In Wirklichkeit leben sie aber recht streng voneinander getrennt und ohne echtes Verständnis füreinander in ihren eigenen Stadtvierteln. Man ignoriert das irgendwie im Alltag, aber immer dann, wenn es ernst wird, kommt es ans Tageslicht.

Lichtmesz zeigt, dass Wahlen in den USA längst zu ethnischen Wahlen geworden sind: Man wählt je nach Hautfarbe vor allem so oder so, und aller Negation zum Trotz spielt das richige Ansprechen dieser Hautfarbe eine Riesenrolle im Wahlkampf. Wir Europäer kennen das noch nicht recht, aber es wird auch bei uns dazu kommen, prognostiziert Lichtmesz.

Und mehr: Kann Europa etwas von den USA lernen? Aber ja: Europa muss Europa bleiben, und das bedeutet eben auch, dass es der Kontinent der Europäer bleiben muss. Wer von Amerika lernen will, muss sagen: Lasst uns die dortigen Fehler nicht wiederholen. Wir dürfen unsere Landsleute keinem Experiment opfern!

Um diese Opfer geht es im zweiten Bändchen von Lichtmesz: Die Frage, warum gerade George Floyd zu einem Fanal wurde, verweist auf eine Hierarchie der Opfer: Weil Weiße von vornherein eher Täter sein sollen und Schwarze Opfer (der Kultur, der Geschichte, der Polizei, des Bildungssystems usw.), müssen sie anscheinend wenigstens in einem Bereich einen Ausgleich erfahren: schwarze Opfer, aber auch die Opfer unter den eingewanderten Syrern und Afghanen, den Nigerianern und Zigeunern, erfahren deutlich mehr Beachtung als diejenigen Frauen und Mädchen, die vergewaltigt wurden oder die niedergestochenen jungen Deutschen der letzten Jahre.

Lichtmesz dröselt diese ideologische Ungerechtigkeit in seinem Bändchen auf und prognostiziert eben das, was wir nun erlebt haben: schwarze Ikonen struktureller weißer Gewalt und eine völlige Lähmung der Weißen, die sich im Angesicht des goldenen Sarges alles bieten lassen müssen.

Kann man alles nachlesen, kann man alles wissen. Lesen und verschenken.

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In einem anderen Land…

Von PETER BARTELS | „Thomàs ist heute 66 geworden“, sagte Sabine … Also kippt sich Dein irischer Schwager im Pub von County Clare mal wieder die Hucke mit Guinness voll?! … Sabine: “Quatsch, Irland hat doch auch Corona“… Seit Merkels schlaffer Arm es will, steht die halbe Erde still.

Unsereiner entkommt nach sechs Monaten zwar langsam den Schatten des Todes, aber er kennt das Land nicht wieder, in dem er zu leben begann: Wickelkind bei Hitlers Selbstmord … Zeitungsausträger bei Adenauer in Schwarzweiss … Volontär bei Weinbrand Willys schlaffer Wahlkampf-Hand auf der Schwäbischen Alb … Redakteur bei Helmut Kohls Kriegsgräber-Geschwafel auf der Rhein-Terrasse des Kanzler-Bungalows  …

Dabei schleuste doch Ungarn längst tausende DDR-Deutsche durch den Eisernen Vorhang via Wien nach BRD-Deutschland; ein polnischer Papst und ein ebenso polnischer Gewerkschaftsführer hatten die „Arbeiter und Bauern“ schon vorher gegen die roten Betonköpfe aufmucken lassen.

Doch als dann die Wiedervereinigung kam, war Kohl, der „Vater der Einheit“ (BILDtöter Kai Diekmann), gerade beim Krimsekt in Warschau … So what, Deutschland, Europa, die Welt schien seit der Sintflut endlich auf dem Weg in ein neues Goldenes Zeitalter. Trotz RAF-Bomben und GRÜNER Bullentreter. Aber dann kam Merkel…

Die Nichtsnutze hinter Merkels Schürze

Auch unsereiner hätte sich nicht träumen lassen, dass die dünne Frau auf dem BILD-Sofa dereinst ohne einen einzigen Schuß den kapitalistischen Westen abwatscheln und auf Links watschen würde. Hatte sie doch ein halbes Leben an Pastoren-Papas Tisch die Milch der roten Denkungsart gleich kannenweise serviert bekommen. Natürlich schaffte es die Plumpe von der Betriebskampfgruppe beim kapitalistischen Klassenfeind dann nur, weil eine „Corona“ von zweit und drittklassigen Nichtsnutzen hinter ihrer Schürze solange antichambrierte, bis sie „ihre“ Pöstchen hatte.

Erst schaffte sie mit Hilfe der Schreib-Schranzen den „Vater der Einheit“ ab. Dann demolierten die roten Kolonnen in den gelben Friesennerzen via Tsunami in Japan die Kernkraftwerke in Deutschland endgültig. Schließlich ließ das ehemalige Agitations-Angela des Mauerstaates die deutschen Grenzen von „südländisch aussehenden“ jungen Männern und Afrikanern  „mit dunklem Teint“ fluten. Weil man 1000 Kilometer „Grenzen nicht schützen kann“. Der Austausch eines Volkes nahm seinen Lauf. Bertolt Brecht auf des Pudels Kern verballhornt: Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt, die Regierung löst es auf, holt sich ein neues.  Erst zu Lande, dann zu Wasser, dann nächtens durch die Luft. Natürlich kostete das Milliarden. 30 per Anno. 150 Milliarden seit 2015.

Unsereiner verschwand erst mal mit dem Kalauer – Köpper vom 3 Meter-Brett in den feuchten Waschlappen aus dem Leben, das man so lebte. Der Aufprall auf der Granittreppe war hart; zweimal Genick-, einmal Brustbeinbruch, Und erwachte danach  „in einem anderen Land“, auf einem anderen Planeten: Pest und Cholera überall. Deutschland, Italien, Spanien, Frankreich, Brasilien, Amerika. Es war nur eine Frage von Wochen, spätestens Monaten, wann in Europa die 50 Millionen Pest-Toten aus dem Mittelalter getoppt werden würden,

Führer/In befiel, wir folgen dir!

Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen röhrten wie weiland die Stalinorgel den Menschen die „German Ängst“ ins Gedärm. Der braune Nazi-Sender„Radio Belgrad“ mit Lili Marleen? Front-Betreung. Ein „Kessel Buntes“ unter den roten Stasi-Nazis?  Heimat-Betreuung. Das Neue Deutschland war eine Schülerzeitung gegen die rote Einheitsfront von BILD bis Süddeutscher Alpenpravda oder FAZ-Vorwärts. ARD, ZDF, Phoenix? Megaphone der Macht. Und diese Macht hatte sich endlich frank und frei hinter selbstgehäkelten Pest-Tüten zum kapitalistischen Einheitsblock von CDU, CSU bis SPD, FDP, GRÜNEN UND SED-LINKEN selbst ermächtigt. Denn die Scheissenangst der Germans war groß, das Klopapier bald ausverkauft. Führer/In befiel, die Untertanen folgen dir …

Fast im Stundentakt immer neue Frontberichte von Hopkins-Uni oder Koch-Institut. Humboldt-Virologen hüstelten wider besseres Wissen Kitas und Schulen in die Dauerferien. Kanzler- und Gesundheitsminister/Innen legten Kneipen, Restaurants und Ferieninseln trocken, fegten Autofabriken und Fußballstadien leer. Großes Wunder: Die Grenzen ließen sich plötzlich doch schließen. Kleines Wunder: Es gab doch n o c h Polizisten! Sie machten sogar Jagd auf „Großfamilien“ ohne Pest-Tüten, kontrollierten hoch zu Ross sogar Liegewiesen.

Und die meisten der Bio-Deutschen ließen sich mit klammheimlicher Freude freiwillig wochenlang in den Balkon- und Garten-Gulag sperren; endlich konnten Garage, Keller, Dachboden auf Vordermann gebracht werden. Krokodilstränen ins Taschentuch schniefend ob des Besuchsverbot bei Omma in der Rentnerbewahranstalt, dito beim Erb-Onkel. Behörden, Justiz machten in Home-Office. Sogar die KfZ-Zulassungsstellen platzierten Termine nach Gusto – in Winsen/Luhe eine Woche Wartezeit, in Landshut sogar zwei. Obwohl kaum ein Auto produziert wurde, jeder Händler dem potenziellem Käufer den Autositz vergoldete.

Natürlich mussten alle irgendwie über Wasser gehalten werden. Lehrer, Landwirte, Bahn, Lufthansa, Künstler. 1500 Milliarden Euro auf Pump. Nochmal 750 Milliarden der EU. Da fielen die popeligen 150 Milliarden für Muttis Gäste seit 2015 gar nicht mehr groß auf… Wer ins Grübeln kam, den stellte BILD an den Pranger: Corona-Leugner!! Mindestens so schlimm wie Klimaleugner, Fleischfresser, Raucher, Nazi.

Sieben Tage, 320 Infektionen, 20 Tote

Aber im ZDF schnappatmet immer noch der „heute“-Schrat mit dem großem Kopf, dem kleinen Gesicht und den ganz-ganz kleinen Äugis mit warmen Worten die neueste Ernte des Corona-Sensenmannes: „In Deutschland gibt es laut John-Hopkins-Universität 185.696 bestätigte Infektionsfälle. Insgesamt sind 8685 Menschen im Zusammenhang mit Corona gestorben.“

Das hört sich so an, wie über Nacht, also von gestern auf heute.  Soll es auch. Das Kerlchen mit den Kontaktlinsen verschweigt, dass die Infektionen tatsächlich immer weniger werden, in den letzten sieben Tagen sogar wieder um 30 Prozent zurück gegangen sind. Dass nur noch 320 neue Infektionen dazu kamen und “nur“ noch 20 Menschen „im Zusammenhang mit Corona“ gestorben sind. Immerhin, er nuschelt wie beiläufig auch das journalistische Hintertürchen „im Zusammenhang“ ins Mikro. Was soviel heißt wie: Die Menschen könnten natürlich auch an einem Veganer-Klopps, einem Freiland-Ei oder einer Tofu-Torte erstickt sein. Oder vom Krebs, dem dritten Herzinfarkt, einem Schlaganfall, einfach aus Altersschwäche dahingerafft worden sein. Zufällig hatten sie eben auch noch Corona. Also Exitus „im Zusammenhang mit Corona“…

Die 100.000 Trump-Toten in den USA sterben natürlich alle „definetly“ an der Corona-Pandemie. Ohne jeden „Zusammenhang“, einfach so, basta. US-Wahlkampf eben! Und deutsche Journalisten geben so lange nicht auf, bis Hillary endlich Präsidentin ist. Oder Biden. Und Obama wenigstens Außenminister. Trump muss auf jeden Fall weg, weg, weg. Deutsche Väter und Großväter sind ja auch marschiert, soweit die Socken trugen. Via Stalingrad sogar bis Sibirien …

Das Verschweigen der Belämmerten

Kein Wort irgendwo in Merkelhausen, dass die letzte Grippe-Welle 2017/18 allein in Deutschland 25.600 Menschen dahinraffte (mit und ohne Impfe!). Kein Wort, dass weit über 90 Prozent der bis jetzt „im Zusammenhang mit Corona“ gestorbenen 8685 Menschen deutlich über 80 Jahre alt waren. Das Verschweigen der Belämmerten „passt“ eben in das grün-rote Murcks-Manifest: Gestern die Kernkraft. Heute die Autos. Morgen die alten Nörgler und Nichtsnutze.  „Und übermorgen gehört uns die ganze Welt!“ Amerika first …

Corona? Eine Art Grippe. Mal Hongkong Grippe, mal Spanische Grippe. An der ist schon der „aufregende Maler“ (BILD am Sonntag) Egon Schiele vor 98 Jahren gestorben. Hat sich damals jemand darüber aufgeregt? Oder vor zwei Jahren über die 25.600 Grippe-Toten? Gottseidank ist da ja noch die AfD!? Ja, aber die hat zur Zeit alle Hände voll damit zu tun, sich wieder abzuschaffen. Der Westen first…


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (KOPP-Verlag) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor. Kontakt: peterhbartels@gmx.de.




Der Gratismut der MDR-Moderatorin Stephanie Müller-Spirra

Sowas nennt man wohl heutzutage "Haltungsjournalismus": MDR-Sportmoderatorin Stephanie Müller-Spirra mit politisch-ideologischer Agenda.

Von SARAH GOLDMANN | Stephanie Müller-Spirra hat sich fein gemacht für die Moderation der MDR-Sendung „Sport im Osten“ am letzten Samstag. Passend zum Thema trug sie ein T-Shirt mit der Aufschrift „NO HEART FOR HOMOPHOBIA – FASCISM – RACISM – HATE“.

Das ist sehr ehrenwert. Sie soll und muss auch kein Herz haben für Homophobie, weil es sie nicht gibt. Die Verfasserin dieses Artikels wagt die Behauptung, dass niemand in diesem Lande Angst vor Homosexuellen hat oder haben muss. Es gibt aber sehr wohl Hass auf Schwule. In Berlin gibt es sogar Gegenden, wo Homosexuelle sich nicht liebkosend durch die Straßen bewegen sollten. Es sind arabisch-islamisch geprägte Gegenden in deutschen Großstädten, in denen die Homosexuellen Angst haben müssen, ihre Hasser haben sie nicht. Und nun zu Ihnen:

Hätten Sie, Stephanie Müller-Spirra, denn den Mut, als Beispiel, vor der Berliner Sehitlik-Moschee für gleiche Rechte von Schwulen und Lesben zu demonstrieren? Dort war Homosexuellen vor sechs Jahren ein Betreten der Moschee wegen ihrer sexuellen Orientierung verwehrt worden (PI-NEWS berichtete). „No heart for homophobia“ – trauen Sie sich, das dort vor der Moschee auf einem Plakat zu zeigen? Ein einfaches „Ja“ würde uns sehr zufrieden stellen.

No heart for fascism. Kein Herz für Faschismus, da stimmt jeder vernünftige Mensch zu. Nur, wo gibt es Ihrer Meinung nach in diesem Lande Faschismus? Meinen Sie damit die AfD? Damit würden Sie sich im opportunistischen Bereich des deutschen Journalismus von heute bewegen, in dem es als chic gilt, parteilich und unsachlich gegen die AfD zu hetzen. Haben Sie den Mut, wenn Sie das so meinen, es auch auszusprechen und zu begründen?

Oder sollten Sie diejenigen meinen, die sich anmaßen, über Grundrechte anderer zu bestimmen, nach eigenem Gutdünken, ohne Gesetz, ohne Verhandlung mit Gerichtsurteil und mit selbst angemaßtem Freibrief, die Meinungsäußerungen anderer zu verbieten, mit Gewalt, auch mit tödlicher Gewalt? „Antifa“ nennen sich die Neofaschisten, die alles attackieren, was ihrer Definition nach „Nazi“ ist. Wenden Sie sich gegen solche, die andere ins Koma prügeln, weil sie „rechts“ sind? Haben Sie den Mut, sich dazu zu erklären?

Drei Fragenkomplexe haben wir hier an Stephanie Müller-Spirra gestellt, eigentlich sind sie einfach zu beantworten. Müller-Spirra kann das auf PI-NEWS tun, ungekürzt und unverändert, und wenn sie will, auch in einem Folgebeitrag. Wir treten ein für kontroversen Dialog.

Allerdings vermuten wir, dass die Dame sich hier opportunistisch als Redakteurin neuen Stils an den Zeitgeist anbiedert und alles ängstlich vermeiden wird, was sie in ein „schlechtes“ Licht rücken oder in Probleme bringen könnte. Wir gehen von einem Gratismut aus, wie er bei Millionen Mitläufern in diesem Lande ausgeübt wird. Gesicht zeigen oder Haltung zeigen nennen sie diese gefahrlose Selbstbeweihräucherung. Wir vermuten, dass das auch bei Stephanie Müller-Spirra der Fall ist, lassen uns aber gerne vom Gegenteil überzeugen.

Selbstverständlich können die (zahlenden!) Zuschauer des Sportprogramms des MDR eine Stellungnahme einfordern, wie die Aufschrift des T-Shirts von Müller-Spirra zu verstehen ist. Antworten des MDR werden wir gerne veröffentlichen.

Kontakt:

MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Anstalt des Öffentlichen Rechts
Gesetzliche Vertreterin:
Prof. Dr. Karola Wille (Intendantin)
Kantstr. 71 – 73
04275 Leipzig
Tel.: 0341 300 9696
publikumsservice@mdr.de


(Hinweis an unsere Leser: Wir bitten Sie bei Schreiben an die Kontaktadresse trotz aller Kontroversen in der Sache um eine höfliche und sachlich faire Ausdrucksweise)




Es kommt nicht auf die Farbe der Köpfe an, sondern auf den Inhalt

Von SELBERDENKER | Vor wenigen Wochen noch gab es offiziell schulfrei, weil das kleine Mädchen Greta das Weltklima retten wollte. Jetzt ist wieder offiziell keine Schule, kein Kindergarten und die ganze Wirtschaft wurde gelähmt, mit schwerwiegenden Folgen, die noch unabsehbar sind. „Wegen CORONA“.

Es wurde eine massive Einschränkung der Grundrechte befohlen, es gab Polizeigewalt gegen (tatsächlich) friedliche Bürger und Kritiker wurden von den Staatsmedien verächtlich als „Corona-Leugner“, „Verschwörungstheoretiker“ und „Aluhüte“ abgestempelt. Demonstrationen wurden „in Zeiten von Corona“ als „verantwortungslos“ gebrandmarkt. Die Proteste gegen die Corona-Beschränkungen verliefen trotzdem alle zivilisiert und friedlich.

Gute gewalttätige und schlechte friedliche Demos?

Doch jetzt kam in den USA ein Schwarzer durch einen weißen Polizisten ums Leben und deshalb wurden auch in Deutschland, mit voller Unterstützung der Staatsmedien, Großdemonstrationen „gegen Rassismus“ organisiert. In diesem Jahr ist Präsidentschaftswahl in den USA. Präsident Trump hat den Angehörigen des Toten sein Beileid ausgesprochen und schnellstmögliche Aufklärung zugesichert. Doch seine Gegner werden alles tun, um den weltweit organisierten „Anti-Rassismus“-Protest gegen Trump zu lenken.

Kein Mensch hält bei diesen Protesten mehr irgendeinen Abstand, niemand spricht da noch von Teilnehmerbegrenzungen „wegen Corona“, obwohl unsere Kinder weiterhin deshalb nicht zur Schule gehen dürfen.

Der Protest ist nicht friedlich, obwohl der Staatsfunk dies permanent betont. Unter den Demonstranten sind tausende gewaltbereite Linke und aufgebrachte Migranten. Sie dominieren die Straßen. Die Polizei ist völlig überfordert und wird einen Teufel tun, gegen dieses Gemisch ähnliche Härte zu zeigen wie gegen die friedlichen „Corona-Leugner“.

Ein einziges Bild oder Video von einem am Boden liegenden Schwarzen mit einem Polizisten darüber könnte wilde Reaktionen und noch größere Verwüstungen auslösen. Viele warten nur auf eine solche Gelegenheit. Die wirklichen Hintergründe sind solchen Subjekten völlig egal.

Die Teufelsspirale für Hirnlose durchbrechen

Es gibt schon jetzt Bilder von randalierenden Schwarzen, die unter wildem Geschrei Weiße blutig und bewusstlos prügeln und marodierend durch die Straßen rennen. Eine berittene britische Polizistin wurde schwer verletzt, nachdem „BlackLivesMatters“-Demonstranten ihr Pferd angegriffen hatten und sie auf dem flüchtenden Tier sitzend mit dem Gesicht gegen eine Verkehrsampel knallte. Die Staatsmedien bringen solche Bilder natürlich nicht oder nur ungern. Das passt nicht zur politischen Stoßrichtung dieser „objektiven Qualitätsjournalisten“. Um weiße Leben sorgt man sich offenbar weniger. Niemand ist empört. Niemand soll sich empören.

Solche Dinge machen wütend, bestätigen Vorurteile, man neigt seinerseits zu Pauschalisierungen. Wo übermächtige linke Medien noch weiter aufstacheln, sollten konservative jedoch das Gegenteil tun, damit die Teufelsspirale des Chaos und der Irrationalität keine neue Nahrung bekommt.

Nicht „die Schwarzen“ sind der Gegner! Es gibt besonders in Deutschland noch mehr destruktive Weiße als destruktive Schwarze. Die Gegner sind die Leute, die eine weitere Spaltung und eine Eskalation wollen, die unserem Land noch mehr schadet. Es gibt auch schwarze Unterstützer von Trump und konservative Schwarze. Die sind auf unserer Seite. So wie viele Weiße langsam die ewige Täterrolle ablehnen, lehnen viele Schwarze und andere Migranten nämlich auch die ewige Opferrolle ab.




Neubrandenburg: Fahndung nach brutalem Raubüberfall

Von EUGEN PRINZ | Der 5. April 2020 wird einer jungen Mutter aus Neubrandenburg noch lange in Erinnerung bleiben. Zusammen mit ihrem Kleinkind machte sie am Ihlenpool, einer malerischen Parkanlage mit Weiher in der Neubrandenburger Oststadt, einen Sonntagnachmittags Spaziergang.

Gegen 14.00 Uhr wurde die 32-Jährige von einer unbekannten männlichen Person von hinten gepackt und auf eine Parkbank gezogen. Dort forderte der Angreifer in gebrochenem Deutsch die Herausgabe von Bargeld. Er drohte damit, das Kleinkind in den Teich zu werfen, wenn die Mutter seiner Aufforderung nicht nachkommen würde. Das Dumme daran: Die Frau hatte kein Geld bei sich.

Kein Geld – da wurde der Unbekannte gewalttätig

Aus Wut darüber schlug der Täter der jungen Mutter mit einem bislang unbekannten Gegenstand auf den Kopf. Anschließend wollte er noch eine brennende Zigarette auf ihrer Wange ausdrücken. Nur dem Umstand, dass die Geschädigte den Kopf rechtzeitig zur Seite drehen konnte, ist es zu verdanken, dass es bei einer oberflächlichen Brandwunde blieb.

Inzwischen wurde glücklicherweise ein Radfahrer auf den Überfall aufmerksam. Er schrie den Angreifer an, die Frau in Ruhe zu lassen, worauf dieser die Flucht in Richtung Norma in der Ziolkowskistraße ergriff.

Die Geschädigte musste aufgrund ihrer Verletzungen ambulant im Klinikum Neubrandenburg behandelt werden. Das Kind kam mit dem Schrecken davon.

Da sich bisher immer noch keine erfolgreichen Ermittlungsansätze ergeben haben, ist die Neubrandenburger Polizei jetzt mit einem Phantombild des Täters (siehe Beitragsbild) an die Öffentlichkeit gegangen.

Täterbeschreibung:

Etwa 25 Jahre alt, 1,75 bis 1,85 Meter groß, schlank, sieht sportlich und sehr gepflegt aus. Sprach gebrochen Deutsch und trug eine graue Jogginghose sowie eine schwarze Strickjacke mit Kapuze.

Die Polizei bittet bei der Aufklärung der Tat um Mithilfe aus der Bevölkerung und fragt: Wer kennt die abgebildete Person? Wer kann Angaben zu den Personalien oder einem möglichen Aufenthaltsort der abgebildeten Person machen? Die Ermittler bitten alle Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395-55 82 5224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Kommentar: 

Der Autor erhält täglich etwa ein Dutzend Emails mit Berichten regionaler und überregionaler Mainstream-Medien über schwere Straftaten, deren Tatverdächtige entweder gesichert oder mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Zuwanderungshintergrund haben. Hätte jede einzelne dieser Meldungen noch vor vier Jahren einen Aufschrei der Entrüstung unter der Leserschaft hervorgerufen, werden sie mittlerweile nur noch mit einem Achselzucken zur Kenntnis genommen. Das wirft natürlich bei den Autoren die Frage auf, ob es sich überhaupt noch lohnt, darüber zu berichten. In diesem Fall hat sich der Verfasser dafür entschieden, zumal diese Öffentlichkeitsfahndung Unterstützung verdient.

Knapp abgeschlagen auf Platz 2 im Entscheidungsfindungsprozeß des Autors, landete übrigens ein Iraker aus Dortmund, der seine Frau umgebracht haben soll, weil sie sich von ihm trennen wollte. Nachdem er die selbe „Scheidungsnummer“ vor einigen Jahren auch schon in den Niederlanden bei seiner ersten Frau durchgezogen hat und dafür eine Haftstrafe (die offenbar nicht lange genug war) verbüßte, hätte es der zweifache Witwer fast auf Platz 1 geschafft. Aber nur fast. Obwohl die Schlagzeile „Scheidung auf Irakisch“ durchaus ihren Reiz gehabt hätte. 

Sie sehen, liebe Leser, diese Zeiten machen zynisch. 


Eugen Prinz auf dem FreieMedien-Kongress in Berlin.
Eugen Prinz auf dem Freie
Medien-Kongress in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern. Der bürgerlich-konservative Fachbuchautor und Journalist schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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