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Familiennachzug: Frisches Blut zum Aufbau neuer Clanstrukturen?

Von EUGEN PRINZ | Am 1. Juni veröffentlichte der FOCUS in seiner Rubrik „FOCUS WISSEN“ einen Artikel, der zuerst im Magazin „Welt der Wunder“ erschienen ist. In ihm werden die von kriminellen Araberclans in Deutschland errichteten (wörtlich) „Parallelstaaten“ thematisiert.

Die Quintessenz: Der deutsche Rechtsstaat wird seit Jahrzehnten von kriminellen „Araber-Clans“ systematisch ausgehebelt. Im Gegensatz zu anderen Erscheinungsformen der Organisierten Kriminalität suchen die Clans selbstbewusst die Konfrontation mit der Staatsmacht. In ihren hermetisch abgeriegelten Strukturen fordern jene, die einmal als Schutzsuchende zu uns gekommen sind, nun selbstbewusst ein, in ihren „Gebieten“ vom Staat in Ruhe gelassen zu werden.

De facto exterritoriale Bezirke in deutschen Großstädten

Vor den Augen des hilflosen Rechtsstaats sind in deutschen Großstädten islamisch geprägte Parallelstaaten mit eigenen Gesetzen, Richtern, und hunderttausenden von Bürgern entstanden.

In den von den Clanmitgliedern beanspruchten Hoheitsgebieten haben deutsche Gesetze de facto keine Geltung mehr. Behörden werden in den besetzten Vierteln nicht anerkannt, deren Mitarbeiter nicht in die Wohnung gelassen.

Staatliche Institutionen wie Schule und Jugendamt wurden auf diese Art ausgeschaltet. Staatsbedienstete, die dennoch versuchen, in den Clan-Territorien deutsches Recht durchzusetzen, werden zu Vogelfreien, das gilt auch für Polizisten, die in den Clangebieten wohnen.

Ralph Ghadban, deutscher Autor und Publizist mit libanesischen Wurzeln, kämpft in Berlin seit Jahren gegen diese Strukturen. Als Folge der massiven Drohungen aus dem Clan-Milieu, steht Ghadban unter permanentem Polizeischutz.

Typisches Stammesverhalten

Erhellend: Ghadban bezeichnet die Hass-Reaktion als typisches Stammesverhalten, das  insbesondere die Gruppe der libanesischen Familienclans seit Jahrhunderten prägt, egal wo sich deren Mitglieder befinden. Aktuell hätten sie die Rudelbildung als eines ihrer effektivsten Einschüchterungsinstrumente erstmals in der digitalen Welt angewandt; moderne Netzwerke verstärkten damit archaische Strukturen. Beispiel gefällig? Schreitet irgendwo im Clangebiet eine Polizeistreife ein, erscheint schon nach wenigen Minuten eine mittels WhatsApp alarmierte Horde von 50 oder 100 „junger Männer“ und kesselt die Beamten ein.

Nun muss man wissen, dass große Teile der kriminellen Araberclans auf Bürgerkriegsflüchtlinge aus dem Libanon zurückgehen, die in den 1980er Jahren nach Deutschland kamen und hier Asyl erhielten.

Im Lichte dieser Tatsache betrachten wir nun eine Meldung in der ZEIT vom 31. Mai 2020.  Der Tenor: Die Obergrenze für den Familiennachzug wurde im Jahr 2019 nicht erreicht. Statt der „erlaubten“ 12.000 Visa für Angehörige von subsidiär Schutzberechtigten wurden im vergangenen Jahr „nur“ 11.129 Visa erteilt.

Wohin fließt der Familiennachzug?

Pro Jahr knappe 12.000 Menschen aus den Krisenregionen der moslemischen Welt mehr in Deutschland. Und wo werden diese sich ansiedeln? Gleichmäßig über das Bundesgebiet verteilt? Bestimmt nicht. Sie fließen in die Communities ihrer Landsleute und verstärken die dort schon bestehenden Familien- und Clanstrukturen. Der in diesem Kulturkreis immanente Kinderreichtum tut ein übriges.

Werden sich diese von der deutschen Bundesregierung unter der Führung Merkels auf Kosten der Steuerzahler mit einem ständigen Zufluss von weiteren Mitgliedern versorgten kulturfremden Communities in unser Rechts- und Gesellschaftssystem integrieren?

Oder ist vielmehr damit zu rechnen, dass weitere extraterritoriale Enklaven innerhalb des deutschen Hoheitsgebietes entstehen?

Die Antwort auf diese Frage ist nicht schwer.


Eugen Prinz auf dem FreieMedien-Kongress in Berlin.
Eugen Prinz auf dem Freie
Medien-Kongress in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern. Der bürgerlich-konservative Fachbuchautor und Journalist schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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Face Shield Affäre: Die bayerische AfD-Landesvorsitzende legt nach

Von EUGEN PRINZ | Der  unbefangene Beobachter kommt nicht umhin, zu konstatieren, dass die Familie Söder, beziehungsweise die Baumüller-Gruppe, in der „Face Shield Affäre“ nicht unbedingt über die besten PR-Berater verfügt. Diese hätten wissen können, dass das Internet nichts vergisst und findige Spürnasen deshalb sehr schnell darauf stoßen würden, dass neben der auf der Homepage des Unternehmens veröffentlichten Pressemitteilung mit dem Titel „Gemeinsam schlagkräftig gegen Corona„, bei Pressedienstleistern eine zweite, im Lichte der aktuellen Ereignisse für den bayerischen Ministerpräsidenten sehr kompromittierende Version existiert.

Die Details dazu brauchen an dieser Stelle nicht nochmals dargestellt werden. Sie können sie hier nachlesen, oder dem aktuellen YouTube Video der bayerischen AfD-Landesvorsitzenden Corinna Miazga, das in diesem Beitrag eingebettet ist, entnehmen.

Eine streitbare Landesvorsitzende

Auch hätte sich Söder im Kreise seiner Informanten bei der AfD, die er sicherlich hat, etwas genauer über Miazga erkundigen sollen. Dann hätte er erfahren, dass die bayerische Landesvorsitzende keinem Streit aus dem Weg geht und nach vorne marschiert, wenn man versucht, sie unter Druck zu setzen. Insofern muss Söder damit rechnen, dass die „Face Shield Affäre“ jetzt erst richtig ein Politikum wird, statt heimlich, still und leise in der Versenkung zu verschwinden.

Ein nächster Schritt zur Eskalation ist das aktuelle, an Söder gerichtete Video der YouTuberin Miazga mit dem Titel „Verklag mich doch„. Wer sich den Inhalt zu Gemüte führt, kommt unweigerlich zu dem Schluss, dass der bayerische Ministerpräsident besser daran getan hätte, in dieser Sache keinen Wind zu machen.

Wirtschaftsminister Aiwanger plädiert für Face Shields statt Masken 

Inzwischen hat der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger laut einem Bericht des bayerischen Rundfunks das Ziel, Personal mit Kundenkontakt vom Maskenzwang zu befreien, wenn es Face Shields trägt. Kein Zweifel, das wäre eine große Erleichterung für das Verkaufs- und Bedienungspersonal und es bleibt zu hoffen, dass die „Face Shield Affäre“ keinen negativen Einfluss auf die diesbezügliche Entscheidungsfindung  hat.

Ansonsten bleibt abzuwarten, ob die Firma Baumüller Services, künftig Face Shields zu Verkauf anbietet. Denn in der Pressemitteilung auf der Internetseite des Unternehmens heißt es ja lediglich:

„Alle produzierten Face Shields wurden für die eigenen Mitarbeiter bzw. für Spendenzwecke hergestellt.“

Daraus könnte man schließen, dass künftig produzierte Face Shields des Unternehmens im Zuge der Corona-Krise genauso wie der „Hygiene Buddy“ ins Sortiment gehen und vermarktet werden.

Wagt man das angesichts der aktuellen Entwicklung? Es bleibt spannend.


Eugen Prinz auf dem FreieMedien-Kongress in Berlin.
Eugen Prinz auf dem Freie
Medien-Kongress in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern. Der bürgerlich-konservative Fachbuchautor und Journalist schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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Wenn Fußballmillionäre sich mit Ghetto-Kriminellen solidarisieren…

Von LUX PATRIA | Die tränentriefenden Gesten und Bekenntnisse „gegen Rassismus“ nehmen in der Fußball-Bundesliga inzwischen immer absurdere Ausmaße an. Der „Antirassismus“ als Geschäftsmodell, um moralisch Punkte zu sammeln im großen Fußballzirkus und als Selbstvermarktung, um gut rüberzukommen und den eigenen Marktwert zu erhöhen. Nicht nur „Sex sells“, „Coloured Skin“ ebenso.

Ein ziemlich dünner anpolitisierter Firniss, der nicht verbergen kann, dass die meisten kriminellen Schwarzen in den USA von Schwarzen und schwarzen Polizisten (!) getötet werden. Und das hat seinen handfesten Grund. Die Minderheiten-Litanei vom armen benachteiligten Schwarzen hat spätestens seit Martin Luther King nichts mehr mit der Wirklichkeit zu tun. Denn der warnte schon damals die schwarze Community davor, sich selbst ins Abseits zu stellen, statt sich mit Tatkraft in die Gemeinschaft Aller einzureihen.

Die Hautfarbe muss noch immer herhalten als Argument für die kriminellen Eskapaden in den Schwarzenghettos, frei nach dem Schema: „Hilfe, ich bin ein Schwarzer und man diskriminiert mich wegen meiner Hautfarbe, also muss ich kriminell sein…“

Es sind immer wieder friedfertige schwarze Prediger und erfolgreiche schwarze Amerikaner, die diesen Irrsinn zu Recht kritisieren. Aber eine einflussreiche Lobby verhindert den großen gesellschaftlichen Diskurs über die wahren Ursachen der Ghettokriminalität. Durch das große Dogma der Unantastbarkeit schwarzer Minderheiten („Black Lives Matter“) und ähnlichen Unsinn, wird die Legitimation für kriminelle Selbstghettoisierung frei Haus geliefert.

Ein Geschäftsmodell, das floriert und sich immer wieder automatisch erneuert, wenn mal wieder ein schwarzer Kriminineller aus dem Ghetto ums Leben kommt. So perpetuiert man das ewige Dogma vom bösen Rassismus des weißen Mannes, der natürlich die Schuld am straffälligen Treiben von schwarzen Kriminellen trägt.

Und so mutiert der „Antirassismus“ zum Schuldumkehrprinzip, das den großen Motor des Immer-Weiter-So aus unerschöpflichen Vorräten der Pseudomoral betankt. Bravo, wieder ein schönes Eigentor selbstbekrönten schwarzen Herrenmenschentums.




Zur Effektivität des Lockdowns

Von DR. JÖRG SCHIERHOLZ | Der anfänglich befürchtete Zusammenbruch des Gesundheitssystems ist Gott sei Dank nicht eingetreten. Viele Intensivbetten sind frei und es zeichnet sich ab, daß sich die rund mit oder am Coronavirus 8.000 Gestorbenen weit unterhalb der Grippewelle von 2017/18 mit geschätzten 25.000 Tote bewegen. Nun mehren sich nach der Veröffentlichung der Analyse des suspendierten BMI-Regierungsreferenten Stephan Kohn die Stimmen aus der Wirtschaft und dem Gesundheitswesen, welche die Effektivität der Corona-Maßnahmen infrage stellen und auf schwere Folgeschäden der Corona-Krise hinweisen.

Eine Studie der US-amerikanischen Großbank JP Morgan (Headline einer Zeitschrift: Shock study claims curfews didn’t slow coronavirus spread despite ‘destroying livelihoods’) kommt zu dem Ergebnis, die Regierungen seien durch „fehlerhafte wissenschaftliche Arbeiten“ dazu verleitet worden, den Lockdown zu verhängen, der „ineffizient oder zu spät“ gekommen sei und insgesamt wenig Wirkung zeigte.

Das Herunterfahren des gesellschaftlichen Lebens würde extreme Nebenwirkungen für die Wirtschaft mit sich bringen, anders als das Hochfahren von Corona-Tests oder die forcierte Entwicklung neuer Medikamente. Verhaltensänderungen wie häufiges Händewaschen und das Tragen von Schutzmasken oder auch Wetterveränderungen hätten einen größeren Einfluß auf die Infektionsrate als der Lockdown der Wirtschaft, und das ohne seine enormen Kosten.

Pandemie-Kurven glichen sich

In vielen europäischen Ländern deuten Studien darauf hin, daß die Maßnahmen „keine Veränderung der Pandemieparameter“ wie der R-Rate bewirkten, heißt es im Bericht von JP Morgan. „Gleichzeitig wurden Millionen von Lebensgrundlagen durch diese Abriegelungen zerstört.“ Im April kam Isaac Ben-Israel, der Vorsitzende des Nationalen Rates für Forschung und Entwicklung in Israel zu dem ähnlichen Schluß, daß Lockdown-Maßnahmen im internationalen Vergleich keinen meßbaren Einfluß auf die Eindämmung der Pandemie hätten. Die Pandemie-Kurven glichen sich – ganz egal was für Maßnahmen die jeweiligen Regierungen ergriffen hatten. Der Verlauf der Epidemie sei immer gleich. In den ersten sechs Wochen verbreite sich das Virus rasch, nach der achten Woche begänne ein Rückgang.

Die medizinischen Kollateralschäden des Lockdowns, präzise aufgeführt in der ins Abseits gestellten Kohn-Analyse, geraten doch mehr und mehr in den Blickpunkt. Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) meldet fast ein Drittel weniger Patienten bei den Hausärzten. Zwei Drittel der Patienten hätten ambulante Operationen nicht wahrgenommen. 80?Prozent der Bürger blieben regulären Vorsorgeuntersuchungen aus Angst vor einer Corona-Infektion fern.

Ein Drittel weniger Darmkrebspatienten, laut Krebsregister rund 20.000 Fälle, auch mit Blut im Stuhl bleiben dem Arzt fern. Eine frühe Behandlung des Darmkrebses ist für den Heilungserfolg ausschlaggebend. Wegen der fehlenden Brustkrebsvorsorgeuntersuchung gehen Ärzte auch davon aus, daß Brustkrebsleiden später entdeckt und dann schwerer behandelbar werden. Auch die Zahl der in Tumorkonferenzen vorgestellten Patienten wäre um ca. die Hälfte zurückgegangen. Es wäre mit einer Welle von onkologischen Neudiagnosen im Sommer und Herbst zu rechnen.

„Chronische Krankheiten machen keine Coronapause“

Professor Dietrich Andresen, Notfallmediziner und Kardiologe sowie Chef der Deutschen Herzstiftung, berichtet von 20 bis 30 Prozent weniger Patienten mit Herzproblemen in den Kliniken. Schwere Komplikationen mit Infarktpatienten nehmen allerdings zu, da die Infarktpatienten erst Tage nach dem Ereignis einen Arzt aufsuchen würden. Vermutlich sei die Angst vor COVID-19 größer als die vor einem Herzinfarkt. Das Deutsche Ärzteblatt titelt dazu lapidar: „Chronische Krankheiten machen keine Coronapause“.

Im Gegensatz dazu: Kein Lockdown, keine Grenzschließung, keine Kontaktverbote – dies ist der liberale Sonderweg von Schweden. Die Strategie, mit offenen Schulen, Geschäften, Restaurants und einer weiter laufenden Wirtschaft einer intelligenten Selbstkontrolle der Bürger zu vertrauen, ist aber auch in Schweden hoch umstritten.

Mit knapp 400 Todesopfern pro Million Einwohner liegt Schweden höher als Deutschland (100), Dänemark (97) und Norwegen (43), aber deutlich niedriger als in den strengen Lockdown-Staaten wie Italien (542 Tote je Million Einwohner), Spanien (615), Belgien (901) oder Frankreich (435). Das Offenhalten von Gesellschaft und Wirtschaft habe also nicht – wie von Kontaktsperren-Befürwortern prophezeit – zu einer Katastrophe geführt. Die oben genannten medizinischen Kollateralschäden sind viel geringer. Daß nun die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den schwedischen Weg ausdrücklich lobt, ist daher politisch für viele Regierungen Europas brisant.

Gefährliches Zögern

In einer gemeinsamen Recherche wurde von der Welt am Sonntag und dem Bayerischen Rundfunk untersucht, ob die deutsche Regierung gemessen an dem zum jeweiligen Zeitpunkt verfügbaren Informationsstand zeitgerecht handelte oder ohne Not zögerte und Warnungen ignorierte. Taiwan hatte bereits am 31. Dezember 2019 wegen Corona seinen Seuchenschutzplan aktiviert. Das Europäische Zentrum für Seuchenprävention (ECDC) hingegen  äußerte noch am 9. Januar, es gebe nur ein „geringes“ Risiko für Reisende und es sei auch kaum zu erwarten, daß die EU betroffen sein werde.

Parallel übernahm die  WHO weitgehend ungeprüft die abwiegelnden Verlautbarungen des Regimes aus Peking. Die deutsche Regierung verließ sich in dieser Phase vor allem auf die Angaben des RKI, dieses wiederum seinerseits auf die WHO und ECDC, welche von einem „milderen Infektionsgeschehen als bei der Grippe“ ausgingen. Vom Telefongespräch am 22. Januar zwischen Kanzlerin Merkel und Machthaber Xi Jinping berichteten chinesische Medien, Merkel habe China für seine Bemühungen und seine Offenheit und Transparenz im Zusammenhang mit der Krankheit gewürdigt. Das Kanzleramt nahm dazu nicht weiter Stellung.

Einen Tag später wurde die Millionen-Stadt Wuhan abgeriegelt. Öffentlichkeitswirksam spendete das Auswärtige Amt im Rahmen gleich zweier Hilfslieferungen dem Weltmarktführer für medizinisches Schutzmaterial, China, genau das in Deutschland knapp werdende Schutzmaterial. Erst am 4. März erließ der gemeinsame Krisenstab von Bundesinnen- und Bundesgesundheitsministerium unter dem Eindruck der Klagen von Ärzten und Rettungspersonal ein Exportverbot für medizinische Schutzausrüstung.

Gefahr hätte früher erkannt werden können

Die meisten Staaten in der EU indes ignorierten die Gefahr der Knappheit von Schutzausrüstungen. Vor Corona gab es nie eine politische Diskussion, solche Lager für Schutzmaterialien anzulegen, erklärte der NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). Dies ist sehr verwunderlich, da dies ja die Pandemie- und Katastrophenschutzpläne ausdrücklich vorschreiben, nicht nur in Deutschland.

In Abstimmung mit dem RKI wurde wochenlang vom Gesundheitsministerium verbreitet, ein Mundschutz biete „keine hinreichende Evidenz“ bezüglich der Verhinderung einer Ansteckung Gesunder. Mundschutzmasken trügen die Asiaten ja wegen der schlechten Luft dort. Händewaschen sei wichtig, Grenzkontrollen auch gegenüber Reisenden aus Hochrisikoländern hingegen kein Thema. In der Situation mahnte der Hallenser Virologe Alexander Kekulé in einer öffentlich-rechtlichen Talkshow frühzeitig Maßnahmen für Flughäfen an und warnte wegen der Gefährlichkeit des Virus vor „chinesischen Verhältnissen“. Demgegenüber stellte Professor Christian Drosten am 2. März in der Bundespressekonferenz fest, Covid-19 wäre eine mild verlaufende Krankheit.

Das Bundesgesundheitsministerium zögerte noch Ende Februar mit der Absage der Internationalen Tourismusmesse ITB in Berlin. Die Entscheidung erfolgte vonseiten der Veranstalter selbst, dann folgte eine Kettenreaktion bei der Fußballspiele, der Schulunterricht und Volksfeste ausfielen – leider viel zu spät. Kekulé hatte bereits im Februar dazu geraten. Dann waren Wintersportorte wie Ischgl oder der Karneval mit der „Kappensitzung“ von Gangelt im rheinischen Landkreis Heinsberg schon die entscheidenden Drehscheiben zur Verbreitung der Corona-Seuche. Fazit der Recherche: „Hätte man die Gefahr früher eindämmen können, wäre das massive Herunterfahren des Landes nicht notwendig gewesen.“

Uneinigkeit in der Wissenschaft

Ein großes Problem ist die Uneinigkeit in der Wissenschaft selbst. Nun eskaliert der Streit zwischen der Boulevardzeitung Bild und dem Charité-Virologen Drosten, der eine tendenziöse Berichterstattungmit „Zitatfetzen von Wissenschaftlern ohne Zusammenhang“ bemängelte. Bild berichtete über eine „grob falsche“ Studie Drostens, die festhielt, daß Kinder so infektiös wie Erwachsene sein könnten. Wissenschaftler aus mehreren Ländern übten an der Studie massive Kritik. Drosten, der auch die Bundesregierung berät, habe statistisch unsauber gearbeitet und seine wissenschaftlichen Empfehlungen möglicherweise den Wünschen der Politik angepaßt. Seine Empfehlung an die Politik lautete, Schulen und Kitas vorerst nicht zu öffnen.

Auch Professor Kekulé ist der Meinung: Drosten und sein Team von der Berliner Charité hätten die Studie zurückziehen müssen. Pikant: Er hatte bereits öffentlich vor der Gefährlichkeit des Virus zu einem Zeitpunkt gewarnt, als die von Drosten beratene Bundesregierung jede Gefährdung in Deutschland noch bestritt. Drosten wiederum hatte den dritten Virologen im Bunde, Hendrik Streeck, wegen „fachlichen Fehlleistungen“ in der berühmt gewordenen Heinsberg-Studie über die Bild kritisiert.

Streeck wiederum erwartet im Gegensatz zu Drosten für Deutschland keine zweite Corona-Welle, sondern sogenannte Hotspot-Ausbrüche wie in Singapur. Die Uneinigkeit unter den beratenden Virologen erschwert politische Entscheidungen. Warum sich die Regierung nur von einigen wenigen Hof-Virologen beraten läßt, und nicht von einem hochkarätigen interdisziplinären Team, bleibt ein Rätsel.

Totale Isolierung ist unangebracht

So wie es ausschaut, wird man einige Zeit mit dem Virus auf dem Planeten leben müssen und Hygienemaßnahmen werden zur ständigen Routine. Eine panische Angst vor dem Virus oder totale Isolierung aber sind nach jetzigem Wissensstand unangebracht.

Der legendäre Milliardär Howard Hughes beispielsweise litt unter hygienischen Phobien, die es ihm unmöglich machten, Menschen die Hand zu geben oder unsterile Oberflächen zu berühren und verbunkerte sich in den letzten Jahren seines Lebens im obersten Stockwerk seines Hotels in Las Vegas. Die Rollläden heruntergelassen urinierte er in eigens desinfizierte Gläser und statt Keim-verseuchten Schuhen trug er Kleenex-Boxen.

Nur durch einen Türspalt konnten vereinzelt Menschen mit ihm kommunizieren. 1976 verstarb er trotz aller hygienischen Vorsichtsmaßnahmen an den Folgen seiner Morphiumsucht mit 71 Jahren. Der amerikanische Comedian und Fernsehmoderator Bill Maher formulierte folgerichtig: „Ihr könnt nicht das ganze Universum desinfizieren“.



(Im Original erschienen in der Jungen Freiheit)




Bystron: Antifa jetzt auch in Deutschland ins Visier nehmen

Nachdem US-Präsident Donald Trump am 31. Mai angekündigt hat, die „Antifa“ als Terrororganisation zu verbieten (PI-NEWS berichtete), fordert jetzt die AfD, es ihm gleich zu tun.

Der AfD-Obmann im Auswärtigen Ausschuss, Petr Bystron, lobte die Ankündigung des US-Präsidenten: „Donald Trump zieht die richtigen Schlüsse: Er bezeichnet diese latent gewaltbereiten Schlägertrupps als Terroristen und erwägt das Verbot dieser Terrororganisation. Die Antifa-Mitglieder sind strukturell demokratiefeindlich. Ihr linksextremes Weltbild richtet sich gegen die demokratische Verfasstheit unseres Landes ebenso wie gegen die freie Marktwirtschaft. Die AfD begrüßt daher die Ankündigung Präsident Trumps ausdrücklich und fordert sowohl die EU als auch die Bundesregierung auf, ebenfalls gegen diese offen extremistisch agierende Terrorgruppe vorzugehen.“

Die amerikanische Antifa habe ihre Wurzeln in Deutschland und ihre Unterstützer in den deutschen Medien, so Bystron weiter. „Wir bieten Donald Trump an, die Verbindungen zwischen der international agierenden Antifa, den Medien und den politischen Lobbygruppen zu untersuchen und aufzudecken, um weiteres rechtliches und politisches Vorgehen gegen diese Terroristen zu ermöglichen.“

Bystron, der 2018 in den USA mit dem Eagle Award der konservativen Phyllis-Schlafly-Stiftung ausgezeichnet wurde, appelliert an weitere Politiker, sich dem Beispiel Trumps anzuschließen und sich international gegen die Antifa auszusprechen.

Auch der Vorsitzende der niederländischen PVV, Geert Wilders, verurteilte die Gewalt von links. In einem aktuellen Presse-Statement schrieb er: ‘‘Die Antifa hasst die Freiheit und die Rechtsstaatlichkeit. Sie verbreiten weltweit Einschüchterung und Gewalt. Hass gegen ihr eigenes Land ist ihr Sauerstoff. Sie bezeichnen sich selber als Anti-Rassisten und Anti-Faschisten, aber in Wahrheit sind sie die neuen Faschisten und Rassisten unserer Zeit.“ („‘Antifa hates freedom and the rule of law. They use intimidation and violence worldwide. Hate to their own nation is their oxygen. They claim to be anti-racists and anti-fascists but truly they are the new fascists and racists of our time.’“)




Jetzt bewerben: Stipendium für Gegenöffentlichkeit

Wie oft hat man schon gehört, dass es Unmut bei ehrenamtlichen patriotischen Aktivisten über manche AfD-Berufspolitiker gibt, die sich auch im Habitus den Altparteien viel zu schnell angeglichen haben.

Der Kölner AfD-Abgeordnete Roger Beckamp gehört sicher nicht zu dieser Kategorie und leistet neben der Landtagsbühne außerordentlichen Einsatz in den sozialen Medien und auf seinem Youtubekanal. Dafür hat er auf zahlreichen Außeneinsätzen bei Antifa-Demos und anderen unappetitlichen Zeitgenossen auch reale Steherqualitäten bewiesen.

Dennoch hat Beckamp das eingangs geschilderte Problem aufgegriffen. Wie kann die patriotische Gegenöffentlichkeit und das ehrenamtliche politische Vorfeld der AfD gezielt gefördert werden?

Nach dem Motto “Handeln statt nur reden” geht Beckamp auf eigene Kosten in die Offensive: Per Videobotschaft hat er ein Stipendium in Höhe von 500 Euro monatlich für einen jungen Aktivisten im Alter bis 29 Jahre ausgelobt.

Bewerber möchten sich bis 26. Juni mit einem Konzept ihres angedachten Projekts der patriotischen Gegenöffentlichkeit bei Beckamp melden. Starttermin des einjährigen Stipendiums soll bereits am 1. Juli sein.

Für kluge rechte Köpfe heißt es jetzt also: Ran an die Tasten oder Videokamera!

» Bewerbungen bitte an roger.beckamp@landtag.nrw.de oder per Facebook.




Die ARD und Trumps Verbot der Antifa

Von SARAH GOLDMANN | Nach dem Tod des schwarzen Drogenkonsumenten George Floyd (PI-NEWS berichtete) haben Linksextremisten der amerikanischen „Antifa“ versucht, die Stimmung für Plünderungen, Randale und Mordanschläge auf Unschuldige auszunutzen. US-Präsident Donald Trump reagierte auf die Tollwütigen, indem er die Nationalgarde gegen sie einsetzte und ein Verbot der Linksfaschisten ankündigte.

In den Augen unserer Lügenpresse hat er damit gleich zwei grobe Fehler begangen: nämlich dass er die bei uns in linken Kreisen romantisch verklärten Faschisten verbieten wollte und dass er das als Donald Trump tat, was an sich und grundsätzlich unser linkes Fernsehen in Rage bringt, ganz egal, was er als solcher tut oder unterlässt. Wie geht das deutsche Fernsehen nun genau damit um, wenn ein amerikanischer Präsident Linksextreme verbieten will? Mit sprachlichen Feinheiten und grobschlächtigen Argumenten:

Für US-Präsident Donald Trump ist offenbar klar, wer hinter den Ausschreitungen der vergangenen Tage steckt. Und er weiß auch bereits, was er dagegen unternehmen will. „Die Vereinigten Staaten werden militante Antifa-Gruppen zu Terrororganisationen erklären“, kündigte er auf Twitter an.

Sprachliche Feinheit 1:

Wenn es „für Donald Trump offenbar klar“ ist, wird indirekt damit suggeriert, dass es nicht für alle so klar sein muss, dass die militante Antifa hinter den Ausschreitungen steckt. Der Tagesschau-Artikel bemängelt deshalb auch anschließend, dass Trump „keine Belege dafür liefere“ und tritt den Gegenbeweis an:

Doch erste Daten von Verhafteten bestätigen diese These nicht. So sollen nach Aussagen des Gouverneurs von Minnesota die meisten Verhafteten ihren Wohnsitz im Bundesstaat haben. Sehr wohl aber waren einige Gruppen bestens vorbereitet. Die Polizei beschlagnahmte Lieferwagen ohne Nummernschild auf dem Weg nach Minneapolis. Darin Äxte, Baseballschläger, Benzin. Aus anderen Städten heißt es, man habe sowohl Linksradikale verhaftet, als auch Mitglieder nationalistischer Gruppen, die die Proteste nutzen wollten, Hass gegen Schwarze zu schüren und einen Rassenkrieg zu provozieren.

Grobschlächtiges Argument 1:

Wenn die meisten Verhafteten „ihren Wohnsitz im Bundesstaat haben“ ist das also ein Beleg dafür, dass sie nicht der Antifa angehören können? Welch krude Logik. Wenn man als Randalierer aus Minnesota stammt, dem US-Bundesstaat mit einer Fläche von zwei Dritteln der Bundesrepublik Deutschland, dann kann man also nach Ansicht der ARD-Tagesschau kein Antifa-Mitglied sein?

Grobschlächtiges Argument 2 und sprachliche Feinheit 2:

Sodann: Wenn Menschen die Nummernschilder ihrer Autos abschrauben und Baseballschläger mit sich führen, dann sind sie was? Mitglieder nationalistischer Gruppen? Nein, das haben wir nicht gesagt, wird die Tagesschau antworten. Richtig, nur indirekt unterstellt, indem im Zusammenhang mit den aufgefundenen Baseballschlägern „nationalistische Gruppen“ und ihre (der ARD bekannten) Intentionen ausführlich angeführt werden, während man auf die Linksradikalen nur mit einem Wort eingeht. So steuert man Stimmungen.

Grobschlächtiges Argument 3:

Mit der Häme eines Zehntklässlers bemerkt der unbekannte Schreiber des Tagesschau-Artikels, dass man die Antifa gar nicht verbieten könne, weil es sie im Grunde gar nicht gebe. Ein bei Linksfaschisten beliebtes Argument, ein deutsches Argument im Grunde. Sobald man nicht als eingetragener Verein (e. V.) im Vereinsregister steht, existiert man quasi nicht, so das ARD-Antifa-Argument, das den Artikel quasi einrahmt:

US-Präsident Trump macht Linksradikale für die Unruhen in den USA verantwortlich. Nun kündigte er erneut an, militante Antifa-Gruppen als Terrororganisationen einzustufen. Doch wie das gehen soll, ließ er offen. […] Ohnehin ist aber unklar, wie ein Verbot der Antifa mangels Organisationsstrukturen des losen Bündnisses funktionieren soll. Schon einmal hatte der US-Präsident von einem möglichen Verbot der Antifa gesprochen. Das ist gut neun Monate her – und blieb nicht mehr als eine Ankündigung.

Natürlich gibt es die Antifa. Sie zieht mit ihren Symbolen und Waffen durch die Straßen, greift Polizei und Oppositionelle an und wird von Linksfaschisten mit entsprechenden Ansteckern sogar im deutschen Bundestag beworben. Und selbst wenn eine Terror-Organisation nur lose Strukturen aufweist, ist das noch lange kein Argument dafür, sie nicht zu verbieten. Dann müsste man auch Pädophilen-Ringe in Ruhe lassen oder die Mafia.

Der ARD-Artikel ohne Verfasser ist „mit Informationen von Andreas Landwehr, ARD-Studio Washington“ geschrieben worden, vielleicht stammt er auch von ihm. Über den berichtet Wikipedia, dass er „eigene Einschränkungen“ habe, diese aber nie in den Vordergrund stelle. Das würde hier durchaus passen.




„Es geht darum, Freiheit und Rechtsstaat wiederherzustellen“

Am Sonntag fand in der Stuttgarter Innenstadt die „9. Mahnwache für das Grundgesetz“ der Initiative Querdenken 711 statt. Der Youtuber Markus Gärtner war vor Ort und hat einige interessante Eindrücke und Statements von Teilnehmern eingeholt.