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„Party- und Eventszene“ auch in London aktiv

Von MANFRED ROUHS | Die deutsche „Party- und Eventszene“ macht im Ausland Schule. Offenbar in Anlehnung an die offiziellen Verlautbarungen der deutschen Polizei nach den Ausschreitungen in Stuttgart sprach die Polizei in London von „Krawallen der Partyszene“, nachdem im multi-kulturellen Stadtteil Brixston bei Ausschreitungen 22 Beamte verletzt und mehrere Einsatzfahrzeuge von Polizei und Rettungskräften zerstört wurden. Die Bilder gleichen denen aus Stuttgart verblüffend. Eine Feier sei aus dem Ruder gelaufen, teilten die Londoner Medien einer staunenden Öffentlichkeit mit. Nur vier „Partygänger“ konnten festgenommen werden.

Schauen wir uns die Bilder genauer an, dann stellen wir fest: Die Randalierer sehen aus wie Zuwanderer, sie reden wie Zuwanderer, sie verhalten sich wie Zuwanderer. Es ist schwer zu leugnen: Das sind tatsächlich Zuwanderer, und was sie da veranstalten ist keine Party, sondern ein mittlerer Bürgerkrieg.

„In einer Zeit des allgemeinen Betrugs ist es ein revolutionärer Akt, die Wahrheit zu sagen“, schrieb einst George Orwell. Wir leben offensichtlich heute in einer solchen Zeit des allgemeinen Betrugs. Und die politischen Verantwortlichen dieser Zeit gehen offenbar davon aus, dass die Öffentlichkeit nicht reif ist dafür, reinen Wein eingeschenkt zu bekommen. Oder begreifen sie tatsächlich selbst nicht, was mittlerweile überall in Europa vor sich geht?

Letzteres scheint Marc Felix Serraro, der für die „Neue Züricher Zeitung“ aus Berlin über Deutschland berichtet, zumindest nicht für unmöglich zu halten. Er schreibt: [1]

„CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak etwa twitterte, dass ihn die Gewaltausbrüche in Stuttgart erschütterten. Dem schloss sich die Grünen-Chefin Annalena Baerbock an. Der Staat müsse konsequent gegen Gewalt vorgehen, ‚egal woher sie kommt‘, schrieb sie. Saskia Esken, die Vorsitzende der SPD, wunderte sich indes über die ‚blindwütige Randale‘. Unbegreiflich sei ihr das.

Nun ist es grundsätzlich nicht verkehrt, wenn Politiker zugeben, dass sie etwas nicht begreifen. Allerdings gibt es auch ein Nicht-Begreifen-Wollen. Wenn irgendwo im Land eine Straftat begangen wird, bei der Fremdenfeindlichkeit eine Rolle gespielt haben könnte, warten Vertreter von Union, SPD, FDP, Grünen und Linkspartei selten das Ende der Ermittlungen ab, um ihr Urteil zu sprechen. Man könnte dieses Verhalten als demokratische Wachsamkeit loben, weil gewaltbereite Rassisten und Neonazis tatsächlich eine große Gefahr für die innere Sicherheit darstellen. Leider ist sie auffallend einseitig, die Wachsamkeit dieser Demokraten.

SPD und Grüne (und die Linkspartei sowieso) drücken bei linker Randale und Gewalt nicht nur regelmäßig beide Augen fest zu, sie bekennen sich sogar als ‚Antifa‘-Sympathisanten. Und zusammen mit den Unionsparteien und der FDP stehen sie ratlos vor dem Problem, dass bei weitem nicht alle, aber leider mehr als eine Handvoll junger Männer mit Migrationshintergrund dem deutschen Staat und seinen Ordnungshütern ablehnend bis feindselig gegenüberstehen. Man sieht diese Verachtung in den Videos aus Stuttgart, man hört sie im migrantisch dominierten deutschsprachigen Gangsta-Rap, man kann sie regelmäßig im Auftreten der Zehntausende Mitglieder zählenden kriminellen Großfamilien im Land erleben. Man muss all das aber auch sehen, hören und erleben wollen.“

Die Pandemie des nicht sehen, hören und erleben Wollens scheint mit Corona eines gemeinsam zu haben: Sie macht an Ländergrenzen nicht halt. Gerade erst wütete sie in Stuttgart, jetzt infiziert sie offenbar die Gemüter in London.


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs [2], Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V. [3], der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen [4] per Streaming und hat die Broschüre Coronazeit – Leben im Ausnahmezustand“ [5] herausgegeben. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig und vermittelt Firmengründungen in Hong Kong [6].

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