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Ist es (auch) Wahnsinn, so hat es doch Methode

Martin E. Renner.

Von MARTIN E. RENNER | „Wenn die Leute das gegenwärtige Bank- und Geldsystem verstünden, würde es vermutlich eine Revolution noch vor morgen früh geben“, wird Henry Ford gerne zitiert.

Nun ist dieser Ausspruch bereits einige Jahrzehnte alt und hat dennoch nichts in seiner Aktualität eingebüßt. Tatsächlich ist es heute noch viel schlimmer. Unter dem zunehmenden „Meinungs- und Haltungsterror“ der international-sozialistischen Kulturmarxisten gerät jedes Maß in unserer Gesellschaft und unserer Politik aus den Fugen. Diesen Ausspruch Fords kann man heute auf nahezu jedes beliebige politische Feld anwenden.

Mehltau linker Ideologien

Politik, Bildung, Forschung, Wissenschaft, Wirtschaft, Kirchen, Gewerkschaften, hunderte, vielleicht sogar tausende NGO’s und Stiftungen und Institutionen der sogenannten „Zivilgesellschaft“ sorgen dafür, dass überall die demokratische Freiheit, vor allem aber die Meinungsfreiheit unter dem düsteren Mehltau linker Ideologen mit ihrer linken Ideologie erstickt zu werden droht.

Auch das Mehrheitsprinzip, das Fundament einer freiheitlichen, demokratischen Grundordnung, wird beständig bedroht und negiert. Die Meinungsbildner spalten die Gemeinschaft und propagieren die Interessen einzelner – manchmal sehr marginaler Gruppen. Durch die Addition und Zusammenführung der Minderheitenpropaganda – Gendergagaisten, Transendiskutanten, Veganerallmacht, etc., etc. – wird die schweigende und leidensmatte Mehrheit marginalisiert und die Minderheiten setzen sich in ihrer Bedeutsamkeit im öffentlichen Debattenraum dominant und ungehindert durch.

 

Zwar besteht die grundgesetzlich garantierte Meinungsfreiheit – man darf durchaus das Recht auf freie Rede in Anspruch nehmen. Ganz anders allerdings verhält es sich mit der Freiheit nach der Rede.

 

Die „demokratieorientierte Obrigkeit“ drückt die Augen zu

Befindet man sich erst im Visier der allgegenwärtig lauernden Haltungs-, Gesinnungs- und Ideologiewächter, kann dies leicht zu massiven Widrigkeiten bis hin zum Verlust der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Existenz führen. So erklärt es sich, dass kaum eine Instanz groß Notiz davon nimmt, wenn mittlerweile Wirte und Gastgeber, die bereit sind der AfD Versammlungsräume zur Verfügung zu stellen, unter massiven Bedrohungen ihrer Existenz zu leiden haben.

Das alles unter den durchaus wohlwollenden Augen einer ach so „demokratieorientierten“ Obrigkeit. Die sich mittlerweile nicht einmal mehr die Mühe macht, das permanente Messen mit zweierlei Maß zu verbergen.

Es ist genau dieser Sachverhalt, der die Meinungsfreiheit, das Recht auf freie Rede, zunehmend zu einer Farce werden lässt. Und damit einen der wesentlichsten Grundpfeiler unserer Demokratie der Zerrüttung und damit dem Verderben anheimfallen lässt.

Kein Interview mit Oppositionspolitikern

Wenn der Chefredakteur einer großen Tageszeitung erneut bekräftigt, mit Vertretern der größten Oppositionspartei kein Interview zuzulassen – und schon gar nicht in aktuell gewordenen Vorwahlzeiten – dann müsste dies in einer Demokratie sofort zu einem öffentlichen Aufschrei führen. Müsste. Eigentlich.

Wenn eine repräsentative Umfrage erneut zum Ergebnis hat, dass fast jeder zweite Bundesbürger sich durch die herrschende politische Korrektheit in seiner Meinungsfreiheit drastisch eingeschränkt sieht, sollte und müsste dies ebenfalls zu einem Aufschrei führen.

Wenn mittlerweile die angeblich unabhängige Presse mit 220 Millionen Euro Steuergeldern durch die Bundesregierung gepampert wird, sollte und müsste auch das zu einem Aufschrei führen. Mit oder ohne Corona-Krise.

Doch der Aufschrei bleibt aus. Jedenfalls öffentlich – denn für Öffentlichkeit braucht es Medien, welche die entsprechenden Tabubrüche transportieren, zum Thema machen und damit in den öffentlichen Diskurs einbringen. Sind also die 220 Million Euro genau dafür gedacht? Und – wer beißt schon die Hand, die einen füttert?

 

Demokratie ist nicht „Haltung“ und nicht „Gängelung“

So kommt es, dass demokratische Prinzipien, denen wir unsere bürgerlichen Freiheiten verdanken, zunehmend durch „Haltung“ und „Gängelung“ ersetzt werden. Hinter einer erkennbar bröckelnden demokratischen Fassade gelten „Freiheiten“ nur noch für die mainstream-konformen Bürger, also jene mit der „richtigen“ Haltung. Und genau diese „gegängelten Haltungsbürger“ nehmen in diesem Szenario gar nicht mehr das dringend gebotene „Freiheitliche“ in unserer Demokratie wahr, sondern ordnen sich „schmuck und schnieke“ den allerseits gepriesenen Opportunitäten des ach so wohlmeinenden „Nannystaates“ unter.

So kann ein offensichtlich mindestens linksradikaler Georg Restle quasi permanent seine kruden – um einmal ein von den Linken präferiertes Wort zu gebrauchen – und seine demokratiefeindlichen Einschätzungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk verbreiten und seinen Pflichtzahlern in die Ohren speien. So kann eine linksextremistische Antifa unbehelligt marodieren und gewalttätig gegen Andersdenkende agieren.

 

„Schutzgelder“ für Presse- und Verlagshäuser

So können quasi über Nacht „Schutzgelder“ in Höhe von 220 Millionen Euro durch den Deutschen Bundestag geprügelt werden. In der Tat, wenn „die Leute“ das nur verstehen würden: Der entsprechende Antrag der Koalitionsparteien an den Haushaltsausschuss datiert auf den 30. Juni – nächtens – dieses Jahres. Dort wurde er in der Sitzung am 01. Juli dieses Jahres – eingepackt in ein ganzes Konvolut unterschiedlichster Anträge – ohne jede Debatte mit der vorhandenen Mehrheit der Koalition durchgewunken – um am folgenden Tag im Deutschen Bundestag – eingebettet in ein ganzes Konvolut unterschiedlichster Haushaltsposten – verabschiedet zu werden.

Kurzum: 220 Millionen Euro gehen an die ehedem und eigentlich unabhängigen Verlags- und Pressehäuser, ohne dass irgendjemand auch nur 5 Minuten darüber debattiert hätte, darüber debattieren konnte.

 

Auf diese Weise wird unter der Ägide, also unter dem Schutz und Schirm der Merkel-Koalition, Politik gemacht – und es ist höchste Zeit, dass die Menschen sich dafür zu interessieren beginnen.

Wenn wir in unserem Land eine Wende herbeiführen wollen und können, so ist es unabdingbar, für eine eigene, mutige Gegenöffentlichkeit zu sorgen, beziehungsweise diese dort zu unterstützen, wo sie zu wachsen beginnt. Auch hier in diesem PI-NEWS-Medium, das sei einmal positiv bewertet zum Ausdruck gebracht.

 

Aus den Kontrolleuren der politischen Macht wurden Herolde der politisch Mächtigen

Die immer noch den Ton und Takt angebenden bundesdeutschen Merkelmedien haben sich mehrheitlich freiwillig dem identitäts- und wohlstandszerstörenden Joch der antidemokratischen „Politischen Korrektheit“ unterworfen. Ihrem demokratischen Auftrag werden sie schon lange nicht mehr gerecht. Im Gegenteil, sie sind zu bloßen Handlangern und Bütteln der fast schon feudal herrschenden „Eliten“ mutiert, die genehme Informationen und Haltungen maximal aufbauschen. Und nicht genehme Informationen filtern, verzerren und mit plumper Häme kommentieren. Oder ganz ausblenden und totschweigen.

Ein Beispiel gefällig? Jessica Whitaker, eine junge Mutter wurde von Schwarzen ermordet, nur, weil sie „BlackLivesMatter“ in „AllLivesmatter“ öffentlich korrigierte. Sage und schreibe ein einziger kleiner Artikel erschien zu diesem Thema in der bundesrepublikanischen „Hauptstrom-Presse.“ Eine häufigere und detailreichere Berichterstattung hätte natürlich ein wenig die überall wirkende „Rassismus-Kampagne“ in ihrem Erfolg mindern können.

 

Opposition ohne Öffentlichkeit ist kaum und nur schwer zu leisten – und wir alle wissen, wie „sachlich, objektiv und neutral“ die Medien über unsere, die einzige Oppositionspartei seit Anbeginn an berichten. Wir alle wissen, wie beispielsweise über Donald Trump oder Victor Orban berichtet wird. Man muss Trump nicht mögen. Aber Freiheit beginnt dort, wo man sich anhand der Fakten, die gerne different ausfallen dürfen, sein Bild, seine Meinung, sein Urteil selbst bilden kann. Folgt man der ausschließlichen Berichterstattung unserer Medien, ist das für den Bürger eine fast nicht leistbare Aufgabe. Auch hier bedarf es eines demokratischen Aufschreis.

 

Der „rote Star“ im Auge der Medien

So, wie der Verdurstende in der Wüste Wasser benötigt, so brauchen wir Medien, die dem Bürger wieder Brille für das Weltgeschehen und das gesellschaftliche Leben sind. Und zwar mit klaren Gläsern – nicht mit den tiefroten Ideologiefiltern der derzeitigen und unverfroren kulturmarxistisch agierenden Merkel-Medien.

Der heutige „rote Star“ im Auge der Mainstream-Medien verunmöglicht jede kritische Auseinandersetzung mit der neo-marxistischen (Der große Sprung, China; heute genannt: Die Transformation unserer Lebensweise, Davos) und kulturrevolutionären Zerstörungswut dieser Regierungskoalition unter der Führung der Frau Bundeskanzler (früher FdJ-Sekretärin und Agitprop-Funktionärin), die im Geiste noch immer in den unfreiheitlichen und unbürgerlichen Kategorien der kommunistischen DDR verhaftet zu sein scheint.


(Martin E. Renner ist Bundestagsabgeordneter der AfD. Er war Anfang 2013 einer der 16 Gründer der Partei in Oberursel. Seine Kolumne auf PI-NEWS erscheint alle zwei Wochen)

 




Krawallnacht: Grüne stellen Falschbehauptung auf – ohne Folgen

Von CANTALOOP | Einige Beschützer der sogenannten „Partygänger“ in Behörden und Verwaltung versuchen derzeit, die polizeilichen Ermittlungen hinsichtlich der Stuttgarter Randalenacht dahingehend zu beeinflussen, indem sie einfach falsche Behauptungen aufstellen, um ihr Klientel zu entlasten. So wurde kolportiert, die Ermittler würden eine „Stammbaumforschung“ betreiben. Ein Unwort und Kampfbegriff, nahe an der NS-Rhetorik, welches so allerdings nie gefallen ist. Und sämtliche Dauerempörten von Chebli bis Özdemir meldeten sich prompt zu Wort, um diese für sie unerträglichen Nachforschungen zur wahren Herkunft der Gewalttäter zu sabotieren.

Der Zweck ist klar – jede weitere Diskussion soll so im Keim erstickt werden. Doch leider ging ihre Intention dieses Mal „nach hinten los“ Der eifrige Grünen-Youngster im Stuttgarter Stadtrat Marcel Roth (28) wurde nun der Falschaussage überführt. Aber keine Spur von Reue, denn trotzdem fordert seine Partei, dass der mögliche Migrationshintergrund der Täter nicht in die Erkenntnisarbeit der Polizei einzubeziehen sei, da dieser ihrer Ansicht nach keine Rolle spiele.

Asymmetrische Debattenkultur und Meinungsfreiheit

Und weitere Folgen für diese ganz offensichtliche Lüge des jungen Herrn Stadtrats gibt es nicht. Es geht diesen Stichwortgebern bei ihrer „Wahrheitsbeugung“ offenbar darum, Polizei und Bürgerschaft einzuschüchtern, um damit eine Schwächung der gesamten Gesellschaft zu erreichen. Damit wird letzten Endes der gesamte Staat destabilisiert – und der Weg für linke Utopien ist frei.

Nicht weiter verwunderlich in Zeiten, wo ein nicht unbeträchtlicher Teil der Gesellschaft erkennbar undeutsch und andere Teile offen antideutsch geprägt sind. Hier werden von Mandatsträgern und Establishment in aller Stille neue Regeln installiert und gleichsam unverblümt Partei ergriffen für Kriminelle und Gesellschaftsfeinde, die mit antifaschistischen Terroristen verbündet, zweifellos als Phalanx – wenn nicht sogar als „Tscheka“ der deutschhassenden Identitäts-Linken gelten dürfen.

Da sie offensichtlich allesamt dieselben Ziele und Absichten unterstützen, nämlich eine Anarchie. Stuttgart als Menetekel: Die dortige Gewalt, Brutalität und Zerstörung ist, folgt man dieser Logik weiter, nicht nur legitim, sondern sogar erwünscht. Auf dem Weg zu einer in ihren Augen gesellschaftlich höheren Ebene. Namentlich; zur Überwindung der verabscheuten bürgerlichen Ordnung. Dazu erforderlich: ein Umsturz und die anschließende Neuausrichtung nach öko-sozialistischen Kriterien.

Undeutsche und antideutsche Subkulturen gegen das Bürgertum

Die Akzeptanz von Migrantenkriminalität, die ja im Grund schon mit der illegalen Einreise selbiger beginnt, ist somit Teil des Konzeptes. Danach werden die Untaten ihrer Schutzbefohlenen, die in Wirklichkeit nichts anderes als ihre „menschlichen Waffensysteme“ sind – gewissermaßen das Proletariat der Neuzeit – regelmäßig beschönigt, verharmlost – oder im Idealfall ganz verschwiegen. Wer als „Bourgeois“ gewalttätige Einwanderer dennoch thematisiert, erntet regelmäßig Empörung/Entsetzen/Missbilligung der linken Nomenklatura. Neueste Stufe; auch die absurdesten Falschbehauptungen linker Amtsträger in der Öffentlichkeit bleiben vollkommen folgenlos. Der Begriff „Stammbaumforschung“ ist seitens der Ermittler so nie gefallen, sondern wurde von einem grünen Nachwuchspolitiker und dessen Umfeld gezielt lanciert.




Wie rassistisch ist Eskimo-Eis?

Von MANFRED ROUHS | Ein dänischer Eishersteller hat angekündigt, seine bekannteste Marke umzubenennen: „Eskimo-Eis“ wird es künftig nicht mehr geben. Denn Eskimo, so die Begründung, sei eine veraltete, herabsetzende Bezeichnung für das Volk der Inuit, steht also mit Mohren und Zigeunern auf der Verwerflichkeitsskala inakzeptabler Begriffe aus derselben Stufe.

Die Tugendwächter der politischen Korrektheit wird eine solche Entscheidung freuen. Aber was haben Mauretanier, Landfahrer und arktische Jäger von der europäischen Sprachverwirrung?

„Der Mohr war Eroberer, nicht Sklave“, behauptet ein Kulturhistoriker im Berliner „Tagesspiegel“. Der Zigeuner ist schwer von der gleichnamigen Romantik zu trennen. Und dass der Begriff Eskimo herabsetzend gemeint sein könnte, muss erst aufwendig erklärt werden, weil kein durchschnittlicher Mitteleuropäer von selbst auf eine solche Idee kommt. Soweit tatsächlich einer bestimmten Gruppe von Menschen negative Attribute zugeschrieben werden, ändert die Neubenennung nichts an der Typisierung und den „Vorurteilen“. Denn dann heißt es eben: „Käthe, hol die Wäsche von der Leine, Sinti und Roma sind in Anmarsch …“

Was uns die Rassismusdebatte unserer Tage wirklich lehrt, ist, wie Konformitätsdruck und Opportunismus funktionieren. Das Nachplappern von Floskeln ersetzt dabei das Nachdenken. Und eine Bodenbildung im Niveau der Debatte ist derzeit noch nicht absehbar.

Die Begriffe „Eskimo“ und „Eis“ passen für die meisten Mitteleuropäer ganz gut zusammen. Sie zu verwerfen bedeutet auch, sich selbst zu geißeln für eine bislang an den Tag gelegte, kollektive rassistische Grundhaltung. Wer so denkt, erhebt sich moralisch über die Generationen der eigenen Eltern und Großeltern, die als verdorben gelten, weil sie Mohr, Zigeuner und Eskimo gesagt haben.

Jeder Sprachverwirrung geht eine Verwirrung des Geistes voraus. Die Sprachverwirrer unserer Tage unterliegen offenbar der Wahnvorstellung, sie selbst seien die besten Menschen aller Zeiten und die Generationen vor uns seien allesamt moralisch rückständig gewesen.

Was für eine Arroganz, was für eine Selbstüberschätzung!


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und hat die Broschüre Coronazeit – Leben im Ausnahmezustand“ herausgegeben. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig und vermittelt Firmengründungen in Hong Kong.




Frankreich: Großbrand in der Kathedrale von Nantes

Im April vergangen Jahres zerstörte ein Feuer die Pariser Kathedrale Notre Dame. Jetzt hat es die berühmte Kathedrale von Nantes getroffen. Die Einsatzkräfte der westfranzösischen Stadt wurden am Samstag gegen 7.45 Uhr wegen eines Brandes in dem spätgotischen Bauwerk verständigt. Meterhoch konnte man die Flammen hinter den kunstvollen Fenstern der Hauptfassade lodern sehen, schwarzer Rauch stieg auf.

Nach Angaben des Feuerwehrchefs Laurent Ferlay seien 104 Feuerwehrleute und 45 Rettungsfahrzeuge aus rund 20 Brand- und Rettungszentren des zuständigen Departements Loire-Atlantique im Einsatz gewesen.

„Wir haben gemeinsam mit den Dombehörden Maßnahmen zum Schutz des gesamten Gebäudes und der Kunstwerke durchgeführt“, erklärte Ferlay. Am späten Vormittag konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Die Rettungsarbeiten würden aber vermutlich noch den ganzen Tag andauern, berichten französische Medien. Noch sei die Einsturzgefahr nicht gebannt.

Völlig zerstört wurde jedenfalls die große Orgel aus dem Jahr 1868. Dort soll auch das Feuer entstanden sein. Das Feuer soll an drei Stellen gleichzeitig ausgebrochen sein. Einmal direkt an der Orgel und auch links und rechts davon. Nicht nur aus diesem Grund gehen die Brandsachverständigen von Brandstiftung aus.

Wieder wurde offensichtlich mit Absicht wertvolles westliches Kulturgut zerstört. (lsg)




Medien, ihr Beitrag zur Radikalisierung

„…Volksverhetzende Pegida-Parolen konnten jahrelang folgenlos gebrüllt werden. Die wehrhafte Demokratie wehrte und wehrt sich zu wenig; sie schläft zu viel und hält das Schnarchen für Aktivität. [..] Auch deshalb ist es zur Veralltäglichung der Unverschämtheiten gekommen, ist das Internet partiell eine braune Kloake geworden…Wenn Volksverhetzung Volkssport wird, darf der Staat nicht einfach zuschauen. Endlich hat der Bundestag ein Gesetz gegen Hass und Hetze im Netz beschlossen“, so bellte es mit rollendem R an einem Juni-Sonntagmorgen aus dem Radio (NDR-Info). Heribert Prantl hatte seine Meinung kundgetan – so wie wir ihn kennen.

So oder so ähnlich schallt es beinahe stündlich wie ein Trommelfeuer aus fast allen Medien dem freiheitsliebenden Hörer und Leser entgegen. Die Ächtung, Ausgrenzung und Entmenschlichung der kompletten AfD und ihrer Wähler, die unterscheidungslos und undifferenziert als potentiell verfassungsfeindlich und rechtsextremistisch abgestempelt werden, ist kaum noch steigerungsfähig. Der noch nicht untertänige und nicht gehirngewaschene Bürger kann nur noch ohnmächtig und genervt die Propagandamedien ausschalten und meiden.

Heribert Prantl war ab Januar 2011 Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung. Seit dem 1. März 2019  ist er Rentner, aber noch als Kolumnist und Autor der SZ tätig.

Ein Aussteiger aus der Heerschar der MSM-Journaille

Bei eben dieser „Prantl-Prawda“ arbeitete Birk Meinhardt als Reporter. Nun hat er ein Buch geschrieben mit dem Titel „Wie ich meine Zeitung verlor“. Darin schildert er, warum er der Süddeutschen Zeitung den Rücken kehrte.

Birk Meinhardt, geboren 1959 in Berlin-Pankow, studierte Journalistik an der Karl-Marx-Universität Leipzig und war Sportjournalist bei der „Wochenpost“ und der „Jungen Welt“. Nach der Wende war er ab 1992 als erster DDR Journalist („Ostler“)  zunächst als Sportjournalist, dann ab 1996 als Reporter bei der Süddeutschen Zeitung tätig. Er erhielt den Kisch-Preis 1999 und 2001. Nach einer anfänglichen Euphorie über das neue Tätigkeitsfeld spürt er zunehmende Parallelen zum einstigen DDR-Dasein. Seinen Artikeln wird eine gewisse Haltung abverlangt. Das kennt er, und das wollte er nie wieder erleben. Wurden „früher“ kritische Berichte mit dem Hinweis auf den möglichen Missbrauch durch den Klassenfeind im Westen zensiert, so hieß es nun, dass eine Reportage „den Rechten“ in die Hände spielen könnte. Birk Meinhardt konstatiert, dass die Medien selbst eine „Riesenschuld an der Verhärtung der gesellschaftlichen Fronten tragen, die sie so beklagen“.  Immerhin hat hier mal ein Journalist einen kleinen Spalt zu einer dringend angesagten Diskussion aufgemacht – die es aber nicht gibt!

Die Sudel-Edes im „demokratischen“ Deutschland

Der deutsche Journalist von heute will erziehen, „ihm ist jegliche eigene Meinung fremd, er arbeitet im Schutze der Merkel-Politik, die ihn, wenn nötig, vor Entgleisungen und falschen Einschätzungen bewahrt, er achtet ihren Rat und ihre Kritik, er fühlt sich als Teil der ganz großen Koalition des Volkes und insbesondere der CDU/CSU und der SPD“ (Gudrun Eussner, PI-NEWS 2017).

Von München bis in den hohen Norden Deutschlands betreiben heutige Journalisten den wortgleichen sozialistischen „Kampf gegen Rechts“. Nicht alle sind dabei so direkt und ungehobelt wie ein Herr Prantl. Der Stellvertretende Chefredakteur beim Hamburger Abendblatt, Matthias Iken, (Funke Mediengruppe) bringt ständig ganz hanseatisch aber verdeckt seinen Kampf gegen die AfD unter die Leser.

Beispiele:

Eine Umfrage unter Flüchtlingen brachte 2016 das Ergebnis, dass 43 Prozent ein schwules Paar als Nachbarn ablehnen – bei Einheimischen liegt der Anteil bei 13 Prozent. Vielleicht verbindet sich da die Weltsicht mancher AfD-Wähler mit der von Flüchtlingen? [Hamburger Abendblatt 1/2020]

Oder: „…Kollegah und Farid Bang…„Mache mal wieder ’nen Holocaust“, heißt es da. Danach entblödete sich Kollegah nicht zu sagen, er stehe „für Toleranz und gegen alle Vorurteile rassistischer oder religiöser Art“. Na, klar. Björn Höcke sicher auch.“

Wie die meisten Medien ist das Hamburger Abendblatt nur noch die Propagandastimme des Regimes, hier des rot/grünen Senats.

Nochmal Prantl:

Schwarz-Rot-Gold: Das ist die bundesdeutsche Nachkriegsgeschichte. Doch in das Gold der Glückseligkeit von 1989/90 mischen sich seit Jahren immer mehr braune Streifen. Sie werden immer dicker und fetter. Das Gold wird braun…

Wer genauer hinsieht, sieht nur rot!

Bestellinformationen:
» Birk Meinhardt: Wie ich meine Zeitung verlor, 144 S., 15,00 Euro – hier vorbestellen!

 




Bodo Ramelows Niveau: „Drecksack“ und „Stinkefinger“

Von EUGEN PRINZ | Die politischen Sitten in unserem Land verwahrlosen dank der linksextremen Ideologen in den Parlamenten immer mehr. Der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow  von den Linkspartei markierte gestern einen neuen Tiefpunkt, was die demokratische Debattenkultur betrifft.

In einer Landtagsdebatte über den Umgang mit Akten zum „Nationalsozialistischen Untergrund“ verwies der AfD-Abgeordnete Stefan Möller, der auch der Landessprecher seiner Partei in Thüringen ist, mit den Worten „Schauen Sie sich doch mal selbst an, wer in Ihren eigenen Reihen ist“, auf den RAF-Terroristen Christian Klar, der für einen Bundestagsabgeordneten der Linken arbeitet.

Verfassungsschutz eine „skandalgeneigte Behörde“

Danach bezeichnete Möller den Verfassungsschutz in Thüringen zurecht als „skandalgeneigte Behörde“ und sagte mit Blick auf den Ministerpräsidenten des Landes:

„Wer da schon alles Tolles beobachtet wurde, nicht wahr, Herr Ramelow?“

Was nun folgte, würde man vielleicht in einer übel beleumundeten Spelunke unter Betrunkenen erwarten, aber nicht in einem Landesparlament. Ministerpräsident Ramelow zeigte dem AfD-Abgeordneten Stefan Möller den „Stinkefinger“ und bezeichnete ihn in der Folge noch als „widerlichen Drecksack“.

Die AfD-Fraktion ließ daraufhin den Ältestenrat des Landtages einberufen, die letzte Sitzung vor der Sommerpause wurde unterbrochen.

Reue und Einsicht mit kurzer Halbwertszeit

Zunächst zeigte sich Ramelow in einem Tweet reumütig:

Die Reue hielt jedoch nicht lange. Schon wenig später wiederholte Ramelow in einem Interview mit dem MDR seine Verbalinjurien und erhielt dabei noch Unterstützung von Thüringens Linke-Fraktionschefin Hennig-Wellsow. Ein Stinkefinger sei die einzig anständige Reaktion auf einen „Unanständigen“, erklärte sie.

Es ist nicht weiter verwunderlich, dass die Parteifreundin Ramelow die Stange hält. Sie hat ja als „Blumenstrausswerferin“ bereits bewiesen, dass sie keinerlei Anstand besitzt und ähnlich charakterlos ist, wie der Ministerpräsident. Nicht unerwähnt bleiben soll auch noch, wie die Mainstream-Medien über diesen unsäglichen Vorgang berichten. t-online schreibt:

Bei einer Debatte über den NSU im Thüringer Landtag hat ein Redner der AfD-Fraktion gezielt Ministerpräsident Bodo Ramelow provoziert. Der reagierte impulsiv.“

Kommentar:

Man kann es also Ramelow quasi nicht verdenken, wenn er ein bisschen „impulsiv“ reagiert, nachdem er „provoziert“ wurde. Da fehlen einem wirklich die Worte bei diesem unverschämten Framing. Auf der anderen Seite mag man sich gar nicht ausmalen, was geschehen wäre, wenn AfD-Landessprecher Möller dem Ministerpräsidenten den Stinkefinger gezeigt und ihn als „widerlichen Drecksack“ bezeichnet hätte. Die Titelseiten sämtlicher Zeitungen und Magazine der Mainstream-Medien und ein ARD-Brennpunkt wären Möller sicher gewesen.

Der Autor arbeitet derzeit an einem Artikel, in dem die Gefahr aufzeigt wird, dass wir nach „dem großen Crash“ nicht wie erhofft, von einer Koalition aus konservativen Kräften inklusive der AfD regiert werden, sondern die Sozialisten das Ruder übernehmen. Sieht man sich Typen wie Ramelow und Hennig-Wellsow an, weiß man, was uns dann erwartet.


Eugen Prinz auf dem FreieMedien-Kongress in Berlin.
Eugen Prinz auf dem Freie
Medien-Kongress in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern. Der bürgerlich-konservative Fachbuchautor und Journalist schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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