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Lego duckt sich feige weg

Von MANFRED ROUHS | Kampfhubschrauber des Typs V-22 Osprey („Fischadler“) haben in Afghanistan und im nahen Osten bereits manchen Dschihadisten das Leben gekostet. Sie können nahezu überall senkrecht starten und landen. Wie aus dem Nichts tauchten sie über den Stellungen der Taliban, von Al Qaida oder dem IS auf, und noch bevor die Glaubenskrieger ein Gebet sprechen konnten, hagelte es MG-Geschosse aus der Luft.

Am 1. August 2020 hätte ein maßstabgetreuer „Fischadler“ als Lego-Bausatz erscheinen sollen. Aber daraus wird nichts. Denn nicht nur, aber auch in Deutschland haben Medien und linke Szene gegen dieses Modell für technik- und militärbegeisterte junge Menschen Front gemacht.

In Berlin beispielsweise belästigten Personen aus dem Umfeld der Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstverweigerInnen e.V. Mitte Juli Kunden eines Lego-Geschäftes. Dabei hatte dieses Geschäft selbstverständlich weder den erst projektierten „Fischadler“ im Sortiment, noch anderes klassisches „Kriegsspielzeug“. Die selbsternannten „Friedenswächter“ warfen dem Einzelhändler gleichwohl vor, von Verträgen des dänischen Unternehmens mit Rüstungsproduzenten zu profitieren.

Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner (DFG-VK) e.V. war ab der Mitte der 1970er Jahre eine aus Ost-Berliner Bargeldkoffern finanzierte Vorfeldorganisation der DKP. Ihr Ziel war es, den Wehr- und Widerstandswillen der westdeutschen Bevölkerung gegen den Kommunismus zu untergraben. Von der historischen Deutschen Friedensgesellschaft der Bertha von Suttner war da schon nur noch der Name übrig. Nachdem die Gelder aus Ost-Berlin ausfielen, büßte der Verein ab den 1990er Jahren drastisch an Bedeutung ein. Die Umbenennung von „Kriegsdienstgegner“ in „KriegsdienstverweigerInnen“ vermochte den Bedeutungsverlust nicht aufzuhalten.

Demo der DFG-VK vor einem Berliner Lego-Geschäft im Juli 2020.

Nicht solche Splittergruppen, sondern ein massenmedialer Betrieb, der alles Militärische und damit auch jeden Widerstandswillen des Volkes gegen innere und äußere Bedrohungen dämonisiert, ist die Ursache der Verdrängung von Militärmodellen und -bausätzen aus unserem öffentlichen Leben. Ein guter historischer Modellbausatz wird dadurch zur Bückware, die auch für Erwachsene nur noch schwer aus dem Ausland zu beschaffen ist.

Von Firmen wie Lego ist kein Widerstand zu erwarten. Für sie würden anprangernde Kampagnen der Medien Umsatzeinbußen bedeuten, die sie sich nicht leisten wollen.


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und hat die Broschüre Coronazeit – Leben im Ausnahmezustand“ herausgegeben. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig und vermittelt Firmengründungen in Hong Kong.




Bonn: 27-Jähriger von „Dunkelhäutigen“ gejagt und getreten

Dienstagnacht traf ein 27-Jähriger gegen 23.40 Uhr auf der Rheindorfer Straße in Bonn-Beuel auf ein Trio „Dunkelhäutiger“. Die Männer hielten ihn an und forderten die Herausgabe von Bargeld. Der junge Mann weigerte sich. Nach kurzem Handgemenge gelang ihm vorerst die Flucht. Die drei dachten aber gar nicht daran ihre Beute entkommen zu lassen. Sie jagten ihr auserkorenes Opfer durch die Straßen.

Schließlich konnten sie den 27-Jährigen einholen und ließen ihrer Gewaltaffinität freien Lauf. Sie traten auf den Mann ein und prügelten ihn krankenhausreif. Danach seien sie über die Kaiser-Konrad-Straße in Richtung der B56 geflüchtet, heißt es.

Eine unmittelbar eingeleitete Nahbereichsfahndung der Polizei blieb erfolglos.

Die Täter werden im Polizeibericht wie folgt beschrieben:

  • Täter 1: Etwa 18-24 Jahre alt – ca. 182 cm groß – dunkelhäutig – schwarze, kurze und gelockte Haare
  • Täter 2: Etwa 18-24 Jahre alt – ca. 180cm groß – dunkelhäutig – schwarze, kurze und gelockte Haare trug dunkle Jacke, dunkle Jeans
  • Täter 3: Etwa 18-24 Jahre alt – ca. 175 cm groß – dunkelhäutig – schwarze, kurze und gelockte Haare – trug schwarze Sweatjacke, dunkle Hose

Schon seit Jahren überziehen diese und ähnliche Taten von, in der Systempresse verniedlichend „jungen Heranwachsenden“ genannten Tätern die Stadt. Bonn wurde von der Hautstadt Deutschlands zu einer der Hauptstädte des Verbrechens, wo Clan-Kriminalität und Migrantengewalt Alltag ist. (lsg)




Michael Klonovsky: Die neuesten Streiche der Schuldbürger

Sicher: Es ist zum Heulen, was die dümmste Politikergeneration der Nachkriegsgeschichte mit Deutschland anstellt. Sie macht aus dem Land der Dichter und Denker, der Erfinder und Ingenieure einen Flecken Erde, der von Schulschwänzern, Denunzianten der Sorte Haldenwang und Willkommensbesoffenen verunstaltet wird.

Man kann all dies nur noch mit Spott, Häme und Ironie ertragen. Der ungekrönte Meister darin ist der Publizist Michael Klonovsky. Ungekrönt ist er aber nur deshalb, weil im besten Deutschland, das Merkel und Steinmeier je kannten, kritische Schriftsteller eben keine renommierten Preise mehr erhalten.

Das sei jedoch nur nebenbei erwähnt, denn auch ohne Auszeichnungen ist es ein Genuss, dem Feuerwerk an klugen und bissigen Notizen zusehen zu dürfen, das Klonovsky in seinem aktuellen Buch „Die neuesten Streiche der Schuldbürger“ abbrennt.

Eine Kostprobe gefällig? Über die wackeren „Kämpfer*innen gegen rechts“ schreibt er, man würde von ihnen „nicht einmal die Nasenspitze sehen, wenn sie Nachteile davon hätten“. Klonovsky widmet sein Buch übrigens allen Gefallenen des Kampfes gegen Rechts.

Diese „Helden“ sind es, die unser Land „in eine von Genderbeauftragten und Politologen geprägte Bananenrepublik“ verwandeln. Doch was werden sie einst hinterlassen? Klonovsky notiert dazu: „Im Kaiserreich herrschte deutlich weniger Vielfalt als in Merkeldeutschland. Außer an Nobelpreisträgern.“

Doch selbst das mit der Vielfalt lässt sich bezweifeln: Denn wer weder der „Merkeltreuen Volksfront“ noch der „Volksfront der Getreuen Merkels“ angehöre, habe es schwer in diesem Land. Das bekommt sogar das Grundgesetz zu spüren, über das Klonovsky schreibt: Es müsse „so lange geändert werden, bis es keine verfassungsfeindlichen Stellen mehr enthält“.

Außerdem stellt sich ja neuerdings die Frage, ob es wirklich bis ins kleinste Detail in gendergerechter Sprache verfasst ist und ob nicht die Anliegen der Klimajugend zu kurz kommen. Wer sich darüber nicht nur empören möchte, sondern zwischendurch auch einmal über so viel Unsinn lachen kann, sollte den finalen Acta diurna-Band von Klonovsky auf jeden Fall zur Hand nehmen. Allen anderen ist eh nicht mehr zu helfen.

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ARD: Halbherzige Offenheit zu Tierquälerei in islamischen Ländern

Es ist wohl eher selten, dass die ARD eine eigene Reportage mit dem FSK-Vermerk „ab 16 Jahren“ (an anderer Stelle: 12) ausstattet und sie erst ab 22 Uhr öffentlich zugänglich macht. Bei der Reportage „Tiertransporte gnadenlos“ ist das in der ARD-Mediathek der Fall.

Es ist eine Reportage, die den Weg von Kälbern aus Deutschland auf ihrer grausamen Reise zum Schlachthof im Ausland begleitet, ein Weg in die Hölle. Am Anfang stehen gutgläubige Bauern (Im Video ab 7:50), die meinen, ihre Tiere kämen für ein bis zwei Jahre in einen Mastbetrieb in der Nähe, im Umkreis von 50 – 100 km, und dann anschließend in einen Schlachthof.

Es ist ein Thema für sich, ob und wie weit sich hier der Bauer selbst belügt und das einfach gerne glauben möchte. Denn insbesondere Bullenkälber sind auf dem Markt nicht loszuwerden. So verkauft man vielleicht gerne auch zum kleinen Preis und stellt keine Fragen. Die Tiere haben einen weiten Weg vor sich.

Bereits in Deutschland werden unnötige Umwege gefahren und Ruhe- und Tränkzeiten missachtet. Die Reportage zeigt einen deutschen Veterinär, der das quasi mit einem Achselzucken quittiert. Die Hölle beginnt richtig, wenn die Tiere dann in Spanien auf Schiffe getrieben werden, die für den Transport nicht ausgerüstet sind. Steile Aufgänge gehen sie z. B. nur hinauf, wenn sie mit Elektroschockern angetrieben werden. Die ganze Ausstattung ist beim gezeigten Schiff völlig ungeeignet, Tiere verenden auf dem Weg durch das ganze Mittelmeer und werden einfach über Bord geworfen.

Richtig brutal geht es nach der qualvollen Verschiffung allerdings in den Zielländern zu. Hier der O-Ton der Reportage ab Minute 17:55:

Deutsche Tiere gehen vor allem in die arabischen Staaten. Wie geht es dort mit ihnen weiter? Uns werden Aufnahmen zugespielt, die zeigen, wie Transporteure und Schlachter in diesen Ländern mit den Tieren umgehen. Aufnahmen, die an Grausamkeit kaum mehr zu überbieten sind. Es ist mit das Schlimmste, was die Redaktion bislang an Tierschutzverletzungen zu Gesicht bekommen hat. Die Bilder können wir deshalb auch nur zum Teil zeigen.

Selbst Kinder schauen hier zu, eine Stimmung wie auf einem Volksfest. Die Rinder werden zunächst angebunden, dann mit äußerster Gewalt fixiert. Sie werden getreten, geschlagen, umgeworfen, brutal vom LKW gezerrt. Es herrscht kein Respekt, kein Mitleid mit der geschundenen Kreatur, nur reine Gewalt. Die Schlachter stehen im Blut, während Rindern ohne Betäubung die Halsschlagader aufgeschnitten wird. Uns liegen Bilder aus Gaza, Beirut und auch der Westbank-Region vor.

Es folgen weitere Grausamkeiten, die man nicht einmal mit Worten wiedergeben mag. Dem Film gebührt das Verdienst, dies ohne Rücksicht auf die Herkunft der Barbaren dargestellt zu haben, deren Länder ja genannt werden, mehr aber auch nicht.

Keine Frage danach, warum sie in den genannten Ländern so grausam sind, wie sie sind. Keine Frage danach, wie die vorherrschende „Religion“ dort, der Islam, zu solchen Grausamkeiten steht. Kein Interview mit Imamen oder mit den Gläubigen dazu. Keine Feststellung, dass im Islam nicht nur nichts gegen solche Grausamkeit getan wird, sondern dass das betäubungslose Schächten (wie im Judentum) sogar vorgeschrieben ist, es ist Teil der religiösen Vorschriften. Kein Wort dazu, dass Muslime auch in Deutschland schon vor knapp zehn Jahren das betäubungslose Schächten gerichtlich durchgesetzt haben. Fazit eines muslimischem Metzgers damals in Hessen: „Jetzt ist das rechtmäßig, jetzt müssen die das dulden.“ Seit der Zeit sind viele mit ähnlichen Einstellungen in unser deutsches Vaterland gekommen.




Medien erfinden „neue Kauflaune“

„Die Deutschen haben wieder Lust auf Konsum“, lesen wir heute in üblicher Medien-Eintracht in den Schlagzeilen vor allem der großen Blätter. Klar, die Nachricht kommt von den Agenturen. Und die wiederum haben sie von der GFK, die ihr jüngstes Konsumbarometer publiziert hat.

Das signalisiert nach einem historischen Einbruch in den Corona-Monaten eine Erholung, die ganz überwiegend von Lockerungen und Nachholkäufen getragen wird, aber nicht von „neuer Konsumlaune.“

Die Fake News von der Erholung beim Konsum relativiert sich zudem stark, wenn man in die regionalen und lokalen Zeitungen schaut. Dort wird enorm verhalten berichtet. Es wird gar beklagt, dass Kurzarbeit, Maskenpflicht und drohende Arbeitslosigkeit die Laune der Konsumenten drastisch zügeln. Nur mit gezielten Bedarfskäufen könne der Handel nicht überleben, heißt es.

Das klingt doch schon ganz anders als eine neue Rush Hour zwischen den Supermarkt-Regalen, die der Blick nach vorn auch gar nicht aufkommen lassen kann. Denn zwei Tage nach dem EU-Gipfel, den die Medien im Mainstream spontan bejubelt haben, wird deutlich, was da alles auf uns zukommt: CO2-Steuer, Plastik-Steuer, Digital-Steuer ….




„Harte Urteile“ im Fall der Freiburger Gruppenvergewaltigung?

Von HINNERK GROTE | „Gruppenvergewaltigung in Freiburg: Täter zu harten Strafen verurteilt“. So oder so ähnlich liest man es in den Mainstreammedien, soweit sie es überhaupt erwähnen. Fakt ist: Nach immerhin fast zwei Jahren hat es die Jugendkammer des Landgerichts Freiburg zustande gebracht, die Täter der abscheulichen Gruppenvergewaltigung einer 18-jährigen Frau in Freiburg in der Nacht vom 13. auf den 14. Oktober 2018 (PI-NEWS berichtete hier und hier) zu ahnden.

Und hier für diejenigen, die die damalige Berichterstattung nicht verfolgt oder bei denen der Fall in Vergessenheit geraten ist: Der jungen Frau war nach Feststellungen des Gerichts in einer Disco in Freiburg eine Ecstasy-Tablette angeboten worden, vermutlich von einem der Täter. Über Tattoos wären sie damals auf der Tanzfläche ins Gespräch gekommen. Anschließend sei ihr eine unbekannte Substanz – offenbar K.O.-Tropfen – ins Getränk gemischt worden. Als sie gemeinsam mit dem Hauptangeklagten Majd H. die Disco verließ, soll er sie in ein Gebüsch gezerrt, ihr die Kleider vom Leib gerissen und sie vergewaltigt haben, so Staatsanwalt Rainer Schmid zum Prozessauftakt. Dann soll der 22-Jährige zurück in die Disko gegangen und die anderen Männer zu sexuellen Handlungen an ihr motiviert haben. Draußen liege eine Frau, „die man ficken könne“, soll H. gesagt haben. Teilweise hätten sich die Täter zeitgleich und ungeschützt an der jungen Frau vergangen, so der Staatsanwalt. Sie sei auch oral missbraucht worden. Mit ihren Fingernägeln und einem Stock versuchte sie sich gegen die Angreifer zu wehren – vergeblich.

Zunächst eine Auflistung der verhängten Strafen für alle Täter:

Majd H.: Verurteilt wegen Vergewaltigung, Haftstrafe: 5 Jahre und 6 Monate
Alaa A.: Verurteilt wegen Vergewaltigung, Haftstrafe: 4 Jahre und 3 Monate
Timo P.: Verurteilt wegen Vergewaltigung, Haftstrafe: 4 Jahre Haft
Ahmed A.: Verurteilt wegen Vergewaltigung und Handels mit Betäubungsmitteln, Jugendstrafe: 3 Jahre
Mustafa I.: Verurteilt wegen Vergewaltigung, Haftstrafe: 3 Jahre und 6 Monate
Jekar D.: Verurteilt wegen Vergewaltigung, Haftstrafe: 3 Jahre und 6 Monate
Mohamed H.: Verurteilt wegen Vergewaltigung, Haftstrafe: 3 Jahre Haft
Yahia H.: Verurteilt wegen Vergewaltigung, Jugendstrafe: 1 Jahr und 2 Monate
Muhanad M.: 11 Monate Jugendstrafe für Betäubungsmittelbesitz
Kosay A.: Verurteilt wegen Unterlassener Hilfeleistung, Haftstrafe: 4 Monate
Ayham A.: Verurteilt wegen unterlassener Hilfeleistung, 6 Monate Jugendstrafe zur Bewährung

Wie schon unschwer an den Vornamen erkennbar, handelt es sich bei so gut wie allen Verurteilten, bis auf einen, um Angehörige eines bestimmten, uns hinlänglich für gewalttätige Übergriffe auf Frauen bekannten Kulturkreises. Die meisten der zur Tatzeit zwischen 18 und 30 Jahre alten und zum Teil mehrfach vorbestraften Männer sind sog. „Geflüchtete“: Acht Syrer, zwei aus dem Irak und aus Algerien stammende Männer sowie ein Deutscher ohne Migrationshintergrund. Es liegt die Vermutung nahe, dass sie auch in ihren Heimatländern nicht gerade zivilisiertes Verhalten an den Tag gelegt haben und deshalb durchaus als „Geflüchtete“ oder vielleicht doch eher als „sich auf der Flucht Befindende“ bezeichnet werden dürfen. Auf der Flucht vor Strafverfolgung.

Dem Autor, selbst erfahrener Strafrechtler, sind nun weder die Prozessakten bekannt, noch hat er den Verhandlungen beigewohnt. Er geht jedoch davon aus, dass das Verfahren strafprozessual korrekt abgelaufen ist. Selbst die Verhandlung vor einer Jugendkammer, auch für deutlich dem Jugendalter entwachsene Angeklagte, ist in diesem Fall nach geltendem Recht nicht zu beanstanden, zumal auch die Jugendkammer normales Strafrecht, also das für Erwachsene, anwenden kann und es auch getan hat. Das Strafmaß für eine Vergewaltigung einer Deutschen durch einen Deutschen bewegt sich so um die vier Jahre bei einem Ersttäter. Es bleibt wenig Raum für Urteilsschelte.

Zu schelten ist jedoch die Äußerung des Richters, mit der er die Straftäter warnte und sagte, dass wenn sie ihr Leben nicht ändern würden, sie einen Großteil ihrer Zeit in Deutschland im Gefängnis verbringen werden. Da geht er offenbar und wohl in Kenntnis der derzeitigen politischen Situation davon aus, die Täter würden in Deutschland bleiben dürfen. Doch für derartige Straftäter kann und darf es keinerlei Zukunft in Deutschland geben, nicht im Knast und schon gar nicht in Freiheit. Wer unser Gastrecht missbraucht, hat sein Gastrecht verwirkt. Wirklich? So heißt es in § 53 Abs. 1 des Aufenthaltsgesetzes:

Ein Ausländer, dessen Aufenthalt die öffentliche Sicherheit und Ordnung, die freiheitliche demokratische Grundordnung oder sonstige erhebliche Interessen der Bundesrepublik Deutschland gefährdet, wird ausgewiesen, wenn die unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles vorzunehmende Abwägung der Interessen an der Ausreise mit den Interessen an einem weiteren Verbleib des Ausländers im Bundesgebiet ergibt, dass das öffentliche Interesse an der Ausreise überwiegt.

Vermeintlich konkretisiert wird das dann in § 54 des Aufenthaltsgesetzes, wonach das Ausweisungsinteresse besonders schwer wiegt, wenn ein Ausländer wegen einer oder mehrerer vorsätzlicher Straftaten rechtskräftig zu einer Freiheits- oder Jugendstrafe von mindestens zwei Jahren verurteilt worden ist …, rechtskräftig zu einer Freiheits- oder Jugendstrafe von mindestens einem Jahr verurteilt worden ist wegen einer oder mehrerer vorsätzlicher Straftaten … gegen die sexuelle Selbstbestimmung nach den §§ 174, 176 bis 178, 181a, 184b, 184d und 184e jeweils in Verbindung mit § 184b des Strafgesetzbuches,

Schließlich gibt es noch die sogenannte Ermessensausweisung gemäß § 55 Aufenthaltsgesetz. Insbesondere jede Straftat eines Ausländers eröffnet das Ermessen der Ausländerbehörde im Hinblick auf eine Ausweisung, soweit diese nicht nur einen vereinzelten oder geringfügigen Verstoß darstellt (§ 55 Abs. 2 Nr. 2 Aufenthaltsgesetz).

Derart schwammige Vorschriften bedeuten nur eins: Wir werden die nie wieder los.

Und sie werden natürlich auch noch „ihr gutes Recht“ wahrnehmen und Revision einlegen, der der BGH stattgeben und das Verfahren an eine andere Kammer des LG Freiburg zurück verweisen wird, die dann zu dem gewünschten Ergebnis gelangt.

Und selbst wenn das nicht geschehen sollte: Unter Anrechnung der Untersuchungshaft dürften die Täter heute schon fast alle auf freiem Fuß sein.

Das ist Gerechtigkeit in Deutschland im Jahre 2020. Wie bestellt, so geliefert.




Nach der „alten Umweltsau“ nun das „Arschlochkind“

Von EUGEN PRINZ | Das althergebrachte Familienbild von Vater, Mutter und Kindern, die von ihren Eltern zu anständigen Menschen erzogen werden, ist den links-grünen Staatszersetzern ein Dorn im Auge. Eine stabile Familie, in der die althergebrachten Werte gelebt und an die Kinder weitergegeben werden, ist das größte Hindernis auf dem Weg zur sozialistischen Indoktrination unseres Nachwuchses. „Wir wollen die Lufthoheit über den Kinderbetten erobern“, verkündete deshalb bereits im November 2002 der ehemalige SPD-Generalsekretär und jetzige Finanzminister Olaf Scholz.

Mit dem Ausbau der Kinderbetreuung und der damit einhergehenden, als staatliche Aufklärung getarnten Frühsexualisierung des Nachwuchses, sowie der Unterminierung autoritärer Strukturen und dem zunehmenden Einfluss von Gossen- und Fäkalsprache („meine Oma ist ne alte Umweltsau„) im Umgangston als neue Normalität, werden die Kinder immer mehr dem elterlichen Einfluss entzogen.

Die Zersetzung von Anstand und Werten beim Nachwuchs findet auf breiter Front statt: In Kitas und Schulen, im Fernsehen, in den sozialen Medien, in der Literatur und nun auch im Spiele-Bereich.

„Wer verkackt sein Kind am besten?“

Ende 2019 brachte der Schweizer Verlag „Kampfhummel Spiele“ das von der Firma „Brainfart“ (Hirnfurz) illustrierte Kartenspiel „Arschlochkind – Wer verkackt sein Kind am besten“ heraus.

Das Machwerk fristete mehr oder weniger ein Schattendasein, bevor sich jetzt eine große  Drogeriemarktkette mit 567 Filialen in Deutschland entschloss, das „Spiel“ zum Preis von 27,99 Euro in ihr Sortiment aufzunehmen. Dass dieses Kartenspiel hält, was der Name  verspricht, zeigt das offizielle „Erklärvideo“ zu „Arschlochkind“.

Spielanleitung für „Regel-Nazis“

Wir erfahren in dem Video zunächst, dass im Karton unter anderem auch eine Spielanleitung für „Regel-Nazis“ zu finden ist. Damit wird insinuiert, dass jeder, der etwas von Regeln hält, ein „Nazi“ ist.

Ziel des Spiels sei es, erfahren wir weiter, das eigene Kind mittels negativer Erziehungskarten „zum ultimativen Arschlochkind“ heranzuziehen.

Die Karte mit der Aufschrift: „Wird regelmäßig mit dem Gürtel gezüchtigt“ verändert beispielsweise den „Arschlochfaktor“ von Gertrud, erfahren wir in dem vor Fäkalsprache triefenden „Erklärvideo“.

Hier noch ein wörtliches Zitat daraus:

„Danach spielt er die Aktionskarte ‚ein feuchter Kuss von Oma‘ auf mich – der Arsch. Das finde ich natürlich Scheiße und wehre dies mit meiner ‚Abwehrkarte‘ ab.“

Das Kind, das am Ende des Spieles den „größten Arschlochfaktor“ hat, ist der Sieger.

Pädagogisch wertvoll“

Damit kein falscher Eindruck entsteht, findet sich vorne auf der Packung noch der Hinweis, dass dieses Machwerk „Pädagogisch wertvoll“ sei.

Auch bei Amazon und Thalia ist das „Spiel“ erhältlich. Gerade Thalia ist immer vorne mit dabei, wenn es darum geht, missliebige Bücher von Autoren der Alternativen Medien aus den Regalen zu nehmen. Aber ein vor Fäkalsprache triefendes Machwerk, das in Zeiten, in denen Deutschland noch kein Irrenhaus war, sofort auf den Index der jugendgefährdenden Schriften gekommen wäre, bleibt im Sortiment.

Wie dem Autor aus einer großen bayerischen Filiale der Drogeriemarktkette berichtet wurde, war das Verkaufspersonal – und nicht nur das der Spielwarenabteilung – geschockt, als das „Arschlochkind“ plötzlich im Regal auftauchte. Kein Wunder, befinden sich doch viele Mütter unter den Verkäuferinnen.

Ein Kommentator brachte es unter dem „Erklärvideo“ auf den Punkt:

„Die Schweizer Spielemacher sind nicht weltoffen, sondern haben den Arsch offen!! Die Gesellschaft verblödet nur noch.“

Wer die Geschäftsführung der Drogeriemarktkette bitten möchte, dieses „Spiel“ im Interesse der Kinder und Jugendlichen, die es im Regal entdecken und womöglich kaufen, aus dem Sortiment zu nehmen, kann dies hier tun. Wir bitten die Leser, dabei die Regeln des Anstands zu wahren und ihr Anliegen sachlich vorzutragen.


Eugen Prinz auf dem FreieMedien-Kongress in Berlin.
Eugen Prinz auf dem Freie
Medien-Kongress in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern. Der bürgerlich-konservative Fachbuchautor und Journalist schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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