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ARD: Halbherzige Offenheit zu Tierquälerei in islamischen Ländern

Es ist wohl eher selten, dass die ARD eine eigene Reportage mit dem FSK-Vermerk „ab 16 Jahren“ (an anderer Stelle: 12) ausstattet und sie erst ab 22 Uhr öffentlich zugänglich macht. Bei der Reportage „Tiertransporte gnadenlos“ ist das in der ARD-Mediathek der Fall.

Es ist eine Reportage, die den Weg von Kälbern aus Deutschland auf ihrer grausamen Reise zum Schlachthof im Ausland begleitet, ein Weg in die Hölle. Am Anfang stehen gutgläubige Bauern (Im Video ab 7:50), die meinen, ihre Tiere kämen für ein bis zwei Jahre in einen Mastbetrieb in der Nähe, im Umkreis von 50 – 100 km, und dann anschließend in einen Schlachthof.

Es ist ein Thema für sich, ob und wie weit sich hier der Bauer selbst belügt und das einfach gerne glauben möchte. Denn insbesondere Bullenkälber sind auf dem Markt nicht loszuwerden. So verkauft man vielleicht gerne auch zum kleinen Preis und stellt keine Fragen. Die Tiere haben einen weiten Weg vor sich.

Bereits in Deutschland werden unnötige Umwege gefahren und Ruhe- und Tränkzeiten missachtet. Die Reportage zeigt einen deutschen Veterinär, der das quasi mit einem Achselzucken quittiert. Die Hölle beginnt richtig, wenn die Tiere dann in Spanien auf Schiffe getrieben werden, die für den Transport nicht ausgerüstet sind. Steile Aufgänge gehen sie z. B. nur hinauf, wenn sie mit Elektroschockern angetrieben werden. Die ganze Ausstattung ist beim gezeigten Schiff völlig ungeeignet, Tiere verenden auf dem Weg durch das ganze Mittelmeer und werden einfach über Bord geworfen.

Richtig brutal geht es nach der qualvollen Verschiffung allerdings in den Zielländern zu. Hier der O-Ton der Reportage ab Minute 17:55:

Deutsche Tiere gehen vor allem in die arabischen Staaten. Wie geht es dort mit ihnen weiter? Uns werden Aufnahmen zugespielt, die zeigen, wie Transporteure und Schlachter in diesen Ländern mit den Tieren umgehen. Aufnahmen, die an Grausamkeit kaum mehr zu überbieten sind. Es ist mit das Schlimmste, was die Redaktion bislang an Tierschutzverletzungen zu Gesicht bekommen hat. Die Bilder können wir deshalb auch nur zum Teil zeigen.

Selbst Kinder schauen hier zu, eine Stimmung wie auf einem Volksfest. Die Rinder werden zunächst angebunden, dann mit äußerster Gewalt fixiert. Sie werden getreten, geschlagen, umgeworfen, brutal vom LKW gezerrt. Es herrscht kein Respekt, kein Mitleid mit der geschundenen Kreatur, nur reine Gewalt. Die Schlachter stehen im Blut, während Rindern ohne Betäubung die Halsschlagader aufgeschnitten wird. Uns liegen Bilder aus Gaza, Beirut und auch der Westbank-Region vor.

Es folgen weitere Grausamkeiten, die man nicht einmal mit Worten wiedergeben mag. Dem Film gebührt das Verdienst, dies ohne Rücksicht auf die Herkunft der Barbaren dargestellt zu haben, deren Länder ja genannt werden, mehr aber auch nicht.

Keine Frage danach, warum sie in den genannten Ländern so grausam sind, wie sie sind. Keine Frage danach, wie die vorherrschende „Religion“ dort, der Islam, zu solchen Grausamkeiten steht. Kein Interview mit Imamen oder mit den Gläubigen dazu. Keine Feststellung, dass im Islam nicht nur nichts gegen solche Grausamkeit getan wird, sondern dass das betäubungslose Schächten (wie im Judentum) sogar vorgeschrieben ist, es ist Teil der religiösen Vorschriften. Kein Wort dazu, dass Muslime auch in Deutschland schon vor knapp zehn Jahren das betäubungslose Schächten gerichtlich durchgesetzt haben. Fazit eines muslimischem Metzgers damals in Hessen: „Jetzt ist das rechtmäßig, jetzt müssen die das dulden.“ Seit der Zeit sind viele mit ähnlichen Einstellungen in unser deutsches Vaterland gekommen.