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Medien, ihr Beitrag zur Radikalisierung

„…Volksverhetzende Pegida-Parolen konnten jahrelang folgenlos gebrüllt werden. Die wehrhafte Demokratie wehrte und wehrt sich zu wenig; sie schläft zu viel und hält das Schnarchen für Aktivität. [..] Auch deshalb ist es zur Veralltäglichung der Unverschämtheiten gekommen, ist das Internet partiell eine braune Kloake geworden…Wenn Volksverhetzung Volkssport wird, darf der Staat nicht einfach zuschauen. Endlich hat der Bundestag ein Gesetz gegen Hass und Hetze im Netz beschlossen“, so bellte es mit rollendem R an einem Juni-Sonntagmorgen aus dem Radio (NDR-Info). Heribert Prantl hatte seine Meinung kundgetan – so wie wir ihn kennen.

So oder so ähnlich schallt es beinahe stündlich wie ein Trommelfeuer aus fast allen Medien dem freiheitsliebenden Hörer und Leser entgegen. Die Ächtung, Ausgrenzung und Entmenschlichung der kompletten AfD und ihrer Wähler, die unterscheidungslos und undifferenziert als potentiell verfassungsfeindlich und rechtsextremistisch abgestempelt werden, ist kaum noch steigerungsfähig. Der noch nicht untertänige und nicht gehirngewaschene Bürger kann nur noch ohnmächtig und genervt die Propagandamedien ausschalten und meiden.

Heribert Prantl war ab Januar 2011 Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung. Seit dem 1. März 2019  ist er Rentner, aber noch als Kolumnist und Autor der SZ tätig.

Ein Aussteiger aus der Heerschar der MSM-Journaille

Bei eben dieser „Prantl-Prawda“ arbeitete Birk Meinhardt als Reporter. Nun hat er ein Buch geschrieben mit dem Titel „Wie ich meine Zeitung verlor“. Darin schildert er, warum er der Süddeutschen Zeitung den Rücken kehrte.

Birk Meinhardt, geboren 1959 in Berlin-Pankow, studierte Journalistik an der Karl-Marx-Universität Leipzig und war Sportjournalist bei der „Wochenpost“ und der „Jungen Welt“. Nach der Wende war er ab 1992 als erster DDR Journalist („Ostler“)  zunächst als Sportjournalist, dann ab 1996 als Reporter bei der Süddeutschen Zeitung tätig. Er erhielt den Kisch-Preis 1999 und 2001. Nach einer anfänglichen Euphorie über das neue Tätigkeitsfeld spürt er zunehmende Parallelen zum einstigen DDR-Dasein. Seinen Artikeln wird eine gewisse Haltung abverlangt. Das kennt er, und das wollte er nie wieder erleben. Wurden „früher“ kritische Berichte mit dem Hinweis auf den möglichen Missbrauch durch den Klassenfeind im Westen zensiert, so hieß es nun, dass eine Reportage „den Rechten“ in die Hände spielen könnte. Birk Meinhardt konstatiert, dass die Medien selbst eine „Riesenschuld an der Verhärtung der gesellschaftlichen Fronten tragen, die sie so beklagen“.  Immerhin hat hier mal ein Journalist einen kleinen Spalt zu einer dringend angesagten Diskussion aufgemacht – die es aber nicht gibt!

Die Sudel-Edes im „demokratischen“ Deutschland

Der deutsche Journalist von heute will erziehen, „ihm ist jegliche eigene Meinung fremd, er arbeitet im Schutze der Merkel-Politik, die ihn, wenn nötig, vor Entgleisungen und falschen Einschätzungen bewahrt, er achtet ihren Rat und ihre Kritik, er fühlt sich als Teil der ganz großen Koalition des Volkes und insbesondere der CDU/CSU und der SPD“ (Gudrun Eussner, PI-NEWS 2017).

Von München bis in den hohen Norden Deutschlands betreiben heutige Journalisten den wortgleichen sozialistischen „Kampf gegen Rechts“. Nicht alle sind dabei so direkt und ungehobelt wie ein Herr Prantl. Der Stellvertretende Chefredakteur beim Hamburger Abendblatt, Matthias Iken, (Funke Mediengruppe) bringt ständig ganz hanseatisch aber verdeckt seinen Kampf gegen die AfD unter die Leser.

Beispiele:

Eine Umfrage unter Flüchtlingen brachte 2016 das Ergebnis, dass 43 Prozent ein schwules Paar als Nachbarn ablehnen – bei Einheimischen liegt der Anteil bei 13 Prozent. Vielleicht verbindet sich da die Weltsicht mancher AfD-Wähler mit der von Flüchtlingen? [Hamburger Abendblatt 1/2020]

Oder: „…Kollegah und Farid Bang…„Mache mal wieder ’nen Holocaust“, heißt es da. Danach entblödete sich Kollegah nicht zu sagen, er stehe „für Toleranz und gegen alle Vorurteile rassistischer oder religiöser Art“. Na, klar. Björn Höcke sicher auch.“

Wie die meisten Medien ist das Hamburger Abendblatt nur noch die Propagandastimme des Regimes, hier des rot/grünen Senats.

Nochmal Prantl:

Schwarz-Rot-Gold: Das ist die bundesdeutsche Nachkriegsgeschichte. Doch in das Gold der Glückseligkeit von 1989/90 mischen sich seit Jahren immer mehr braune Streifen. Sie werden immer dicker und fetter. Das Gold wird braun…

Wer genauer hinsieht, sieht nur rot!

Bestellinformationen:
» Birk Meinhardt: Wie ich meine Zeitung verlor, 144 S., 15,00 Euro – hier vorbestellen!