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Wenn man als Bürger gezwungen wird, „gut“ zu sein

Von CANTALOOP | Der ideale Menschentypus soll hierzulande neu entstehen. Der öko-gender-polit-korrekte ECCE HOMO, geschlechts- und willenlos, bereinigt von allen Trieben, Ehrgeiz und Süchten – nur noch gesteuert von Vernunft, Selbstlosigkeit und Philanthropie. Vom teutonischen Problem zum globalistischen Idealmenschen.

Nun kennt jeder das Gefühl, das einen beschleicht, wenn man zu seinem Glück gezwungen werden soll. So ist es beispielsweise für jeden Opernfan eine Schmach, sich Schlagermusik, oder dergleichen anzuhören. Für den robusten Fußballfan ist es Gräuel, sich ein Tennismatch anzusehen. Eine Marathoneinkaufstour mit Familie am Samstagmorgen? Äußerst selten ein Vergnügen. Ebenfalls kaum vorstellbar: Als Konservativer auf einen Parteitag der Linkspartei zu gehen. Kann man alles mal machen, tut es aber widerwillig und ist froh, wenn es vorbei ist.

Eine Intoleranz gegenüber grundsätzlichen Meinungen und Ansichten

In diesem Sinne kann man sich auch gut vorstellen, dass es eigentlich nicht funktionieren kann, wenn eine zahlenmäßig eigentlich überschaubare, hippieblütige Elite beschließt, all ihre biodeutschen „Untertanen“ in einem Maße zu formen, so dass diese fortan wie der perfekte Mensch werden. Der gerne und unbegrenzt „Geflüchtete“ aufnimmt, horrende Steuern dafür bezahlt, Auto, Motorrad plus seine ölbasierte Hausheizung lächelnd verschrottet, Fahrrad fährt, CO2, Kapitalismus und „Atomenergie“ fürchtet und seiner immer genaueren Überwachung freudig zustimmt. Ein Mensch, der, obgleich als eigenständig denkendes Wesen geboren, nichts mehr hinterfragt, sondern willfährig die Weisungen der Regierenden befolgt. Für eine von Oben beschlossene „gute Sache“.

Ein Minderheitenkult bestimmt unser Alltagsgeschehen

Die Diskrepanz zwischen all denjenigen, die eine konservative Einstellung innerlich pflegen und denen, die tatsächlich den Mut besitzen, selbige auch nach außen offensiv zu vertreten, könnte größer nicht sein. Viel einfacher, als zu seiner rechtschaffenen Meinung zu stehen ist es mittlerweile, sich unter das allumfassende grüne Diktum unterzuordnen. Und so zu tun, als ob man deren Aktionen gut fände, um den eigenen gesellschaftlichen Status so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. Wohl wissend, dass es eigentlich falsch und feige ist.

Nur noch Neid- und Verbotsdebatten – nichts Konstruktives mehr

Obgleich die Kampfbegriffe linker Rabulistik wie „Hass und Hetze“ bis dato juristisch nicht definiert sind, bestimmen diese wie ein Korsett neben der ebenfalls künstlich auferlegten politischen Korrektheit unseren Alltag. Selbst wenn dieses meinungsunterdrückende System noch grobe methodische und inhaltliche Mängel aufweist, so findet es dennoch eine große Anzahl an Unterstützern und Verteilen, die einen Nutzen, oder Vorteile für sich darin erkennen können. Wer sich einmal die Mühe macht, gute Nerven hat und eine Seite, wie beispielsweise den „Volksverpetzer“ besucht, der weiß, welche Geisteshaltung hier gemeint ist. Dort heißt es stellvertretend für viele andere Grünmedien: Wir, „die Guten und Vernünftigen“ gegen alle anderen. Und schon werden auch Forderungen nach behördlichen „Antirassismus-Schulungen“ für Kartoffeldeutsche aus diesen Kreisen laut.

Die Generation der radfahrenden „Anti-Raser“ (m/w/d) wird jetzt geformt

Zusätzlich wird verlautbart, bis spätestens 2021 kommt das bundeseinheitliche Tempolimit. Gegen alle Widerstände und Koalitionspartner wird dies von den Grünen durchgesetzt werden, so der Kanzlerkandidat in spe und Pferdeflüsterer Habeck im Interview. Wir wissen, dieses Tempolimit gilt als Symbol und Chiffre. Wem es als Partei gelingt, diese letzte Bastion bürgerlicher Freiheit zu schleifen, der hat die Deutschen auf den Knien.

Das Automobil als Synonym von Individualität, Mobilität und Freiheit gilt längst als Feindbild. Auto- bzw. Kradfahrer werden kriminalisiert. Es gibt kein „Recht zum Rasen“, sagt Habeck immer wieder, wenn er nicht gerade seinen Heiligenschein poliert. Als gesicherte Erkenntnis gilt: Wer diese Tempobremse tatsächlich durchsetzt, kann auch sämtliche anderen angedachten Verbote lächelnd erzwingen. Gegen alle Logik, Physik und gesunden Menschenverstand. Aber Vorsicht; nur weil man kein ausdrückliches Recht auf etwas hat, heißt dies noch lange nicht, dass es verboten gehört. Gesetze funktionieren nämlich exakt andersherum, es ist eigentlich alles erlaubt, was nicht explizit verboten ist.

Und jetzt wiederholen wir alle brav:

Es gibt: ….kein Recht auf Sicherheit, kein Recht auf Wirtschaft, kein Recht auf einen Vollzeitjob, kein Recht auf Parken in der Innenstadt, kein Recht auf deutsche Kultur, kein Recht auf Deutschland, kein Recht auf SUVs, kein Recht auf Diesel, kein Recht auf folgenloses Äußern anderer Meinungen, kein Recht auf Wohlstand, kein Recht auf einen Schweden-/Kachelofen“.. bitte selbst fortsetzen!