1

Jetzt geht es in Berlin um viel mehr

Wenn Demonstrationen etwas verändern könnten, wären sie längst verboten. Nicht wahr, Frau Merkel?

Von WOLFGANG HÜBNER | Wenn es die Rädelsführer in der Bundesregierung und im Berliner Senat beabsichtigt hatten, mit ihrem Verbot der Freiheitsdemonstration am Samstag die neue Volksbewegung einzuschüchtern und zu spalten, haben sie sich völlig verkalkuliert. Soweit erkennbar, ist das Gegenteil der Fall, denn es gibt den vielstimmigen Ruf: Jetzt erst recht!

Und wer sich bislang gefragt haben sollte, welchen Sinn solch ein Massenaufmarsch in der deutschen Linkshauptstadt eigentlich macht; ob Mann oder Frau wirklich an der Seite von Leuten durch die Straßen ziehen sollte, die ganz andere Ideen und Ziele im Kopf haben – der SEDSPD-Innensenator Andreas Geisel hat mit seiner Verbotsankündigung und der Androhung von Polizeigewalt sowie dem Hinweis auf die Verteidigung des „Systems“ Klartext geredet.

Es geht am Samstag in Berlin also nicht mehr zuvorderst um die kritische Reaktion auf eine medizinische Bedrohung, die dereinst wahrscheinlich als Fakedemie eingestuft werden könnte. Und es geht auch nicht länger nur um den maximalen politischen Missbrauch von multimedial geschürten Ängsten und Sorgen von Millionen inzwischen zwangsmaskierten Menschen und vielen ruinierten Existenzen. Es geht nun um die Verteidigung elementarster demokratischer Menschenrechte und um nichts weniger als um unsere Freiheit als Individuen und als Volk. Bei dieser Verteidigung dürfen und können keine Kompromisse gemacht werden, auch keine faulen.

Mit wem sollten diese Kompromisse auch geschlossen werden? Mit Lügnern, die noch immer sagen und schreiben, am 1. August 2020 hätten in Berlin nur 17.000 demonstriert? Mit skrupellosen Angstmachern, die eine „Zweite Welle“ des Virus beschwören, wo alle Fakten eine ganz andere Sprache sprechen? Mit linken Ideologen, die in Berlin am Samstag nur zu gerne sogenannte „Gegendemonstrationen“ der subventionierten Antifa genehmigen? Mit Heuchlern, die Riesendemos in Weißrussland bejubeln, in denen fast niemand vermummt mit Maske zu sehen ist? Nein, mit diesen Kräften ist kein Kompromiss möglich, denn es gibt ein Grundgesetz, das den Deutschen die Freiheiten garantiert, die in Berlin verboten und unterdrückt werden sollen.

Die wichtigste Botschaft der Demonstration wird die schiere Masse, wird die Zahl derer sein, die mit ihrer Teilnahme am Samstag diesen Freiheitswillen bezeugen. Wenn Geisel und die FDJ-Streberin es nicht schaffen, um Berlin bis Samstag eine Mauer zu bauen, wird es nicht zu verhindern sein, dass Hunderttausende die Sehenswürdigkeiten dieser Stadt einmal mit einem großen Spaziergang erkunden. Berlin freut sich ja immer auf Gäste. Und am Samstag wird es viele Gäste haben!


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.