„Partei Allahs“ soll in Deutschland Ammoniumnitrat-Sprengstoff lagern

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Die gewaltige Explosion von 2750 Tonnen Ammoniumnitrat am Dienstag in Beirut hat gezeigt, was diese Substanz als Sprengstoff anrichten kann. Bisher ist von 135 Toten und 5000 Verletzten die Rede, 100 Menschen werden vermisst. Die Wohnungen und Häuser von einer Viertel Million Menschen wurden durch die verheerende Druckwelle vernichtet. Bisher ist noch unklar, warum das Ammoniumnitrat, das zur Düngung oder eben als Sprengstoff genutzt werden kann, seit 2014 im Hafen von Beirut lagerte. Der Verdacht liegt nahe, dass es die Terror-Organisation Hisbollah, die im Libanon sogar an der Regierung beteiligt ist, dort zur Verwendung für Sprengstoffanschläge bunkerte, bis sie die Zeit dafür gekommen sieht. Der Grund für die jetzige Explosion wird derzeit als Fahrlässigkeit angenommen.

„The Times of Israel“ berichtete am 2. Mai über Informationen des israelischen Geheimdienstes Mossad, dass die Hisbollah („Partei Allahs“) in Deutschland mehrere Hundert Kilogramm Ammoniumnitrat besitze. Deutsche Sicherheitsbehörden seien schon Monate zuvor in Kenntnis gesetzt worden, dass sich der potentielle Sprengstoff in Lagern in Süddeutschland befände. Außerdem lieferte der Mossad detaillierte Informationen über Geld-Netzwerke und Bankverbindungen, über die die Hisbollah Millionen von Euro in die Organisation schleuse. Am 30. April wurde dann die Hisbollah in ganz Deutschland als Terror-Organisation verboten.

Was Ammoniumnitrat anrichten kann, war am Dienstag in Beirut zu beobachten. Die WeLT brachte am gleichen Tag die Nachricht über den möglichen Besitz dieses sprengstofffähigen Materials der radikal-islamischen Organisation in Deutschland. Bisher wurde die deutsche Öffentlichkeit nicht darüber informiert, ob diese Substanzen sichergestellt wurden.

Es wäre jetzt angebracht, da diese Terror-Organisation schon für einige verheerende Anschläge wie 1983 auf das Hauptquartier der US-Marines in Beirut mit 243 Toten verantwortlich ist. Auch in Europa wurden schon Attentate auf israelische, amerikanische und jüdische Ziele verübt.

Das Ziel der Hisbollah ist nicht nur die Vernichtung Israels, sondern die Verwirklichung der Herrschaft des Politischen Islams. Der Iran hat die Hisbollah schließlich gegründet, um den „Export der Islamischen Revolution“ zu betreiben.

Nach Angaben des Verfassungsschutzes soll die Hisbollah in Deutschland über rund 1050 Anhänger aus dem extremistischen Spektrum verfügen, deren Unterstützer auch in Moschee- und Kulturvereinen organisiert seien. Das sind mehr als genug Extremisten, um in unserem Land gewaltige Erschütterungen auszulösen.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Kritik am Politischen Islam muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: HU70117753795954288500000000, BIC: OTPVHUHB. Oder bei Patreon.