1

Vorwärts zum gesellschaftlichen Erstickungstod!

Von WOLFGANG HÜBNER | Die Angst vorm Ersticken ist der Treibstoff auf dem Weg zum gesellschaftlichen Erstickungstod. Mit verblendeter, aber auch kalkulierter Konsequenz wird von den politisch-medial Mächtigen in Deutschland immer weiter auf diesem Weg gegangen. Dabei spielen wissenschaftlich-medizinische oder psychologische Erkenntnisse überhaupt keine Rolle mehr, denn diese müssten ein ganz anderes Vorgehen als die Verschärfung der Zwangsmaßnahmen gebieten. Inzwischen soll das maskierte Volk sogar dankbar sein, wenn es überhaupt noch privat feiern oder in sehr begrenztem Maße gesellig sein kann, ohne dass staatliche Kontrolleure mit eingeladen werden müssen.

Die am Donnerstag vom gesamten etablierten Parteienkartell in Bund und Ländern vereinbarten Zwangsmaßnahmen schränken das demokratische, kulturelle und gesellschaftliche Leben auf weitere viele Monate, tatsächlich aber auf unabsehbare Zeit nicht nur ein, sie erdrosseln es. Dabei geht es nicht um die Fortsetzung der sogenannten Geisterspiele im Profifußball. Das ist noch das geringste Übel, wenngleich für viele Menschen durchaus ein Verlust, sich als Masse zu erleben und zu feiern. Viel einschneidender sind die Beschränkungen von kulturellen Darbietungen, ob nun in der Hochkultur oder mehr noch der Populärkultur. Hieß es nicht viele Jahr lang, Deutschland sei stolz auf seine einmalige, mit vielen Milliarden subventionierte Kulturlandschaft?

Und gehören Volksfeste, Festivals, große Privatfeiern und auch Beerdigungen nicht zu den Ereignissen, die das Leben der Menschen bereichern und erträglicher machen? Doch das zählt nicht für die politischen Entscheider, die so großen Gefallen an ihrer neuen Macht über die angstgeschüttelten Untertanen gefunden haben. Was einzig zählt ist, dass der  entmachtete Souverän das Arbeitssystem am Laufen hält, gerne auch mit Maske. Industrie, Dienstleistungen, Handel müssen florieren, danach sollen sich die steuer- und abgabenpflichtigen Arbeitsbienen gefälligst vor den Bildschirm setzen und sich von ARD und ZDF berieseln lassen. Auch die Schulen sind ja nicht um der Kinder und Jugendlichen willen geöffnet, sondern damit beide Eltern ungestörter malochen können.

Die Menschen in dieser „schönen neuen Realität“ werden derzeit zu Laboraffen für eine düstere Zukunft degradiert, in der sie nur noch funktionieren, aber nicht mehr eigenständig agieren oder gar widerständig sein sollen. Das Deutschland der Merkel, Söder, Wieler oder Haldenwang ist drauf und dran, der freiheitsfeindlichste Vorreiter im „Westen“ zu werden. Wer sich mit der deutschen Geschichte beschäftigt hat, weiß nur zu gut, welch geringen Stellenwert darin Freiheitlichkeit hatte. Aber vielleicht ist es auch gut erkennen zu müssen: Freiheit ist weder selbstverständlich noch ein Geschenk – Freiheit muss verteidigt und immer wieder neu erkämpft werden. Wenn ein Volk das nicht begreift, wird es gebückt gehen müssen. In Berlin wird sich am Samstag zeigen, wer das nicht als Schicksal erleiden will.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.