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Währungscrash: In „Betongold“ fliehen?

Von PROF. EBERHARD HAMER | Die weltweite Corona-Hysterie macht die Hälfte aller Mediennachrichten aus. Täglich verordnet die Politik neue Gesundheitsvorschriften wie zum Beispiel Freiheitsbeschränkungen für die Bevölkerung, die diese aus Angst vor der Ansteckung (82 Prozent) sogar für ihr Privatleben erträgt und befolgt.

Unter dem wachsenden Donner der Coronageschütze vollziehen sich entscheidende Lebensveränderungen für uns:

  • Nicht mehr die Parlamente, sondern die Exekutive bestimmt inzwischen, was zu geschehen hat, beteiligt die Legislative nicht einmal daran.
  • Ohne Corona-Angst hätte sich die Bevölkerung nicht ihr Verhalten vorschreiben und ihre Freiheit so wie heute einschränken lassen.
  • In internationaler Hysterie haben die Regierungen (Ausnahme Schweden und Weißrussland) sogar einen Wirtschaftscrash eingeleitet (Lockdown), der längst angekündigt war, an dem aber niemand persönlich schuld sein wollte.
  • Völlig enthemmt haben unter Corona-Vorwand die Zentralbanken und Finanzpolitiker ein Billionenfeuerwerk in die Luft geschossen und ihre Währungen damit gesprengt.

Die Geldvermehrung („Gelddrucken“) hat in den letzten Monaten die vorstellbaren Größenordnungen von Millionen oder sogar Milliarden verlassen und hantiert nun mit Billionen – tausend Milliarden mal tausend Millionen. Trump hat Rothschilds Firma Blackrock zwei Billionen Dollar allein dafür überwiesen, die amerikanischen Börsen damit zu pflegen und sie nicht abstürzen zu lassen. Die EU hat ein 1,5 Billionen-Programm für die Rettung verzockter Banken und Unternehmen sowie noch unbekannter Öko-Pläne (Green Deal) beschlossen. Die angeblichen Corona-Sonderprogramme der europäischen Staaten machen mehrere Billionen aus (Deutschland allein 1,5 Billionen Euro). Die Geldvermehrung kennt keine Grenzen mehr.

Erstaunlich ist, dass das internationale Finanzsyndikat und seine Zentralbanken trotz hemmungsloser Geldflutung immer noch Vertrauen der Bevölkerung in die Währung aufrechterhalten können. Die internationale Hochfinanz selbst hatte bereits seit Jahren die Flucht in die Sachwerte angetreten (dadurch stiegen Börsen, Immobilienpreise und der Goldpreis), viele Mittelständler aber sehen erst jetzt, dass der Geldwert explodieren wird, dass die Zentralbanken längst dabei sind, das Bargeld abzuschaffen und digitales Geld einzuführen, bei dem sie die Menschen im existenziellen Finanzgriff haben und jede Währungsreform am leichtesten per Mausklick durchführen können.

Wer klug ist, muss erkennen, dass der Geldwert nicht mehr nur langsam, sondern künftig rasant schwindet. Damit verlieren auch alle monetären Werte an wirklichem Realwert, wie Bargeldguthaben, Ansparvermögen, Altersversicherungen, Aktien, Derivate, Darlehen und Fonds usw. Ein Teil des finanzgewohnten Mittelstandes hat bereits wie die internationale Hochfinanz die Flucht in die Sachwerte nachvollzogen, ein anderer Teil jedoch noch nicht. Und dieser Teil merkt jetzt, dass seine Geldwerte in höchster Gefahr sind und dass er handeln muss.

In Geldanlagen kann er nicht mehr gehen, auch in Aktien nicht mehr, da diese kein Realwert, sondern nur monetärer Spekulationswert sind. Bleiben also Gold und „Betongold“.

Der in den letzten Monaten gestiegene Goldpreis hat gezeigt, dass viele Anleger Sicherheit statt Rendite durch Goldkäufe suchen.

Die Hauptvermögensanlage des Mittelstandes ist aber nach Untersuchungen des Mittelstandsinstituts die Immobilienanlage (60 Prozent). Wenn viele vor der Geldentwertung in Immobilienbesitz flüchten, steigen naturgemäß die Immobilienpreise. Inzwischen sind in den Großstädten sogar Immobilienpreisblasen entstanden, was zeigt, dass es den Immobilienkäufern nicht mehr um Rendite, sondern um Flucht in Sachwerte und Sicherheit geht.

Aber sind Immobilien wirklich sichere Vermögensanlagen?

Der Autor hat in seinem Crash-Buch (Der große Crash-Ratgeber, Kopp-Verlag 2016) unterschieden zwischen Crash-Sicherheit und Nach-Crash-Sicherheit.

Wenn alle Geldwerte in Crash und Währungsreform abgewertet werden, sind Realwerte wie Immobilien davon nicht betroffen. Der Crash selbst wirkt monetär und erst nachher real durch Wertverlust der früher überbewerteten Realgüter.

Während oder nach dem Crash droht aber dem Immobilienrealvermögen eine besondere Gefahr, die etwa selbst verwaltetem Goldvermögen (also Goldvermögen, das der Inhaber selbst zu Hause hat) nicht droht: der staatliche Zugriff. Schon 1952 wurde in Deutschland nach der Währungsreform – der Abwertung des monetären Vermögens um 90 Prozent – für das Immobilienvermögen ein „Lastenausgleich“ eingeführt, eine Sonderbelastung von 50 Prozent des Einheitswertes als Zwangshypothek auf jedes Grundstück. Begründet wurde dies damals schon mit angeblichem „Gerechtigkeitsausgleich“. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat schon vor zwei Jahren als Ausgleich für die Geldentwertung durch Geldflutung eine Einmalabgabe von zehn Prozent aller Vermögen empfohlen. Die rot-grünen Umverteiler fordern Sondersteuern für alle Vermögen über eine Million Euro. Sie haben errechnet, dass sechs Billionen Euro Schulden nach der Währungsreform durch sechs Billionen Immobilienvermögen ausgeglichen werden können. Schon Schäuble hat als Finanzminister eine eigene Abteilung zur Ausarbeitung einer Lastenausgleichsabgabe im Bundesfinanzministerium unter amerikanischer Führung eingesetzt. Wir müssen also mit einer Lastenausgleichsabgabe nach Crash und Währungsreform rechnen.

Sollte eine Lastenausgleichsabgabe kommen, wäre dies eine Teilenteignung von Immobilienvermögen nach 90 Prozent-Enteignung (Währungsreform) der Geldvermögen. Es kommt also nur noch darauf an, wie hoch die Ausgleichsabgabe und die Teilenteignung der Grundstücke dann wird.

Das hängt zunächst davon ab, welcher Wert für die Immobilien angesetzt werden wird: der Marktwert oder der Einheitswert. 1952 wurde von den Einheitswerten ausgegangen, die damals weniger als die Hälfte (heute etwa 40 Prozent) des Marktwertes waren. Die Finanzämter haben nur einen Einheitswert, keinen Marktwert. Letzterer könnte auch nicht willkürlich angenommen werden, weil dies zu einer Prozessflut führen würde. Im Übrigen hat das Bundesverfassungsgericht eine Höchstgrenze für Sonderbelastungen mit 50 Prozent des Marktwertes gezogen. Ab dieser Grenze wären Sonderabgaben bzw. Teilenteignungen verfassungswidrig. Damit ist jedenfalls die Hälfte des Marktwertes durch Art. 14 GG verfassungsgeschützt.

Dieser Schutz des Grundgesetzes heißt aber nicht, dass 50 Prozent des Einheitswertes geschützt seien. Rot-grüne Räuberregierungen könnten also auch 60 oder 70 Prozent des Einheitswertes – bis 50 Prozent des Marktwertes – als Sonderabgabe erheben.

Immerhin ist der Staat im Crash nach der privaten Wirtschaft ebenfalls in Existenznot. Wenn sich die Gewinne der privaten Wirtschaft halbieren, bekommt der Staat von ihr auch nur die Hälfte der bisherigen Steuern. Und wenn Massenentlassungen im Crash kommen, sinken entsprechend die Sozialbeiträge, wogegen die Sozialanforderungen ebenso steigen. Der Staat braucht also für bestehende Verpflichtungen dringend Geld, was er nicht hat und was er auch aus Krediten vorerst nicht bekommen kann. Um nicht selbst abschlanken zu müssen, das heißt um seine Bürokratie und den Sozialmoloch zu erhalten, müsste der Staat also zusätzliche Einnahmen erzielen. Diese sind nun einmal am privaten Immobilienvermögen am besten greifbar und auch politisch als „Gerechtigkeitsabgabe“ verkäuflich.

Würde man von einer Lastenausgleichsabgabe nach dem Crash von 50 Prozent des Einheitswertes ausgehen, würde dies auf die unterschiedlichen Immobilien unterschiedlich wirken:

  • Landwirtschaftliches Vermögen könnte überhaupt nicht zusatzbelastet werden, weil die Landerträge keine Zusatzlasten mehr tragen, ohne die Existenz der Landwirte zu vernichten.
  • 40 Prozent unserer Immobilien sind eigengenutzte Häuser oder Wohnungen. In diesen Fällen sind Zwangshypotheken direkte Enteignungen, greifen in die Substanz ein und müssen aus der Substanz abgedeckt werden. Die Privateigentümer sind also die von der Enteignung eines Lastenausgleichs am schärfsten Betroffenen.
  • Bei Mietobjekten reduziert ein Lastenausgleich die Rentabilität des Objekts, weil die Sonderzahlungen aus der Miete abgezogen werden müssen. Entsprechend sinkt die Rentabilität des Gesamtobjekts. Das hat für viele Mittelständler, die sich Mietimmobilien als Alterssicherung angeschafft haben, zur Folge, dass ihre Alterssicherung entsprechend schwindet, weil die Nettomieten nach Abzug der Lastenausgleichsabgabe entsprechend gering werden.
  • 70 Prozent der Mietobjekte sind aber in der Hand internationaler Fonds. Für diese ist ausschließlich die Rendite interessant. Sinkt die Rendite unter die anderer Anlagemöglichkeiten, ziehen sie sich sofort aus diesem Investment zurück. Wir werden also damit rechnen können, dass die internationale Spekulation sich nach der ersten Ausgleichsabgabe aus dem deutschen Immobilienmarkt massiv zurückzieht und dadurch die Immobilienpreise erheblich fallen werden.
  • Für Gewerbeimmobilien bedeutet eine Vermögenssonderabgabe eine Erhöhung der Betriebsabgaben und damit eine Verminderung der Betriebsgewinne, die ohnehin schon im Crash zusammengeschmolzen sind. Viele Unternehmen werden dies nicht durchhalten können. Gewerbeimmobilien werden deshalb zu verminderten Preisen auf den Markt kommen, aber nicht leicht wieder einen Mieter finden.
  • Geldwertbesitzer verlieren also in der unausweichlichen Währungsreform bis zu 90 Prozent, Immobilienbesitzer höchstens die Hälfte ihres Immobilienwertes (Art. 14 GG), möglicherweise auch weniger. Dies hängt von der Zusammensetzung der nächsten Regierung 2021 ab. Bei dominierendem Umverteilereinfluss wird der Lastenausgleich höher, hätten wir dann eine bürgerliche Mehrheit, wäre er geringer. Da aber 90 Prozent unserer Bevölkerung Arbeitnehmer sind und nur 40 Prozent unserer Bevölkerung Immobilienvermögen hat, wird die politische Mehrheit für mehr Ausplünderung der Immobilienbesitzer, also für mehr Umverteilung, votieren.

Zusammengefasst wird die derzeitige Geld- und Schuldenschwemme früher oder später zu galoppierender Inflation und Währungsreform führen. Bisher wurden zuerst die Sparer geplündert (700 Milliarden durch Nullzins), in der kommenden Währungsreform die Eigentümer des Fiat-Geldes und aller monetären Werte bis zu 90 Prozent.

Nicht nur staatliche Finanznot, sondern auch die von den Umverteilern geforderte angebliche „soziale Gerechtigkeit“ führen dann auch zur Ausbeutung der Immobilienbesitzer – je nach politischer Mehrheit zu mehr oder weniger Enteignung.

Immerhin kommen Immobilienbesitzer nur halb so ausgebeutet aus der Umverteilung des Lastenausgleichs wie die Geldwertbesitzer. Immobilien kommen also zwar nicht ungeschoren, aber besser aus der Krise als monetäre Werte.


Prof. Eberhard Hamer.
Prof. Eberhard Hamer.

PI-NEWS-Autor Prof. Dr. Eberhard Hamer (* 15. August 1932 in Mettmann) ist ein deutscher Ökonom. Sein Schwerpunkt ist die Mittelstandsökonomie. In den 1970er Jahren gründete er das privat geführte Mittelstandsinstitut Niedersachsen in Hannover und veröffentlichte über 20 Bücher zum Thema Mittelstand. Hamer erhielt 1986 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Seine Kolumne erscheint einmal wöchentlich auf PI-NEWS.




Das Paradoxon des „antifaschistischen Schutzwalls“

Von KONSTANTIN | Der antifaschistische Schutzwall war in der Zeit des Kalten Krieges das Paradebeispiel eines Euphemismus. Das Wort bezeichnete auf vermeintlich positive Art und Weise die Berliner Mauer, die Millionen Menschen im Sozialismus einsperrte. 30 Jahre nach der Wiedervereinigung und des Sturzes des Eiserneren Vorhangs dämmert dem ein oder anderen, dass dieser Schutzwall tatsächlich ein Schutz vor dem Faschismus bot – und zwar paradoxerweise vor dem Linksfaschismus.

Der Satz von Walter Ulbricht darf in keiner DDR-Dokumentation fehlen. „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen“, verkündete der DDR-Staatsratsvorsitzenden am 15. Juni 1961 auf einer internationalen Pressekonferenz in Ost-Berlin. Es geschah anders. Eine Mauer wurde gebaut, die in Berlin den in Stein gemeißelten Eisernen Vorhang bildete, der sich nach dem zweiten Weltkrieg über Mittel- und Osteuropa gelegt hatte. Damals wie heute war sozialistische Politik darum bemüht, „schlechte Bilder“ zu vermeiden. Und wenn „schlechte Bilder“ schon nicht mehr zu verhindern sind, weil einem sonst das Staatsvolk davonläuft, braucht es zumindest einen Neusprech, der die dunkle Realität in ein sprachlich helles Licht rückt. In einer Zeit, in der Framing noch Propaganda genannt wurde, war dann schnell der Begriff des „antifaschistischen Schutzwalls“ geboren.

Als Framing noch Propaganda genannt wurde

Der Begriff ist aus dem sozialistischen Weltbild geboren. Demnach ist der Faschismus die autoritäre Fortführung des Kapitalismus. Das Wort Nationalsozialismus vermeiden Sozialisten gerne, da es zu viele Fragen über die geistige Verwandtschaft beider totalitärer Ideologien aufwirft. Wenn nun aber in einer sozialistischen Gedankenwelt der Faschismus eine Fortführung des Kapitalismus, sprich der Marktwirtschaft, ist, dann ist die Marktwirtschaft ja eine Vorform des Faschismus, also auch irgendwie Faschismus, richtig? Folgend dieser zugegeben wirren Gleichung, war die Bundesrepublik mit ihrer erfolgreichen Marktwirtschaft und „bürgerlichen Demokratie“ damit ein faschistisches System. Eine Abschirmung von diesem war damit eine antifaschistische Tat und DDR-Grenzschützer eine Art „Antifa“.

Vom Antitotalitarismus zum diffusen „Kampf gegen Rechts“

Erschreckenderweise hat sich dieses Weltbild seit 2005 in Deutschland Bahn gebrochen. In veröffentlichten Diskursen wird zunehmend alles Bürgerliche, Konservative, Liberale als „Rechts“ und damit irgendwie faschistisch definiert. Allen voran das einstige selbsterklärte Bollwerk gegen den Sozialismus, die CDU/CSU, hat eine fast vollständige Abkehr vom Antitotalitarismus vollzogen. Es geht nicht mehr um eine Verurteilung von Links- und Rechtsextremismus, sondern in voller Breite und möglichst unscharf „gegen Rechts“.

Es war sicherlich nicht alles schlecht in der DDR. Aber unsere politik-mediale Elite scheint bemüht, alles, was schlecht in der DDR war, zu übernehmen. Von der planwirtschaftlichen Autowirtschaft über eine „nachhaltige“ geplante Energiewirtschaft bis hin zum eben erwähnten Faschismusbegriff des Unrechtsstaates, den die Unionsparteien übernommen haben.

Freie Meinungsäußerungen, Debatten und auch freie Marktwirtschaft wird immer weiter eingegrenzt in Westeuropa. Viele sprechen bereits vom Linksfaschismus, der sich breit macht. Wer öffentlich gegen die Parteilinie verstößt, muss mit beruflichen und sozialen Konsequenzen rechnen. Wer sich offen an Oppositionsarbeit gegen die Regierung beteiligt und auf Alternativen zur Regierungspolitik hinweist, wird von den milizartigen Strukturen der „Antifa“ bedroht und angegriffen. Manche Beobachter ziehen Parallelen zu den SA-Schlägertrupps der Nazis.

Geschichte reimt sich und neigt zur Ironie

Diese Schlägertrupps sind interessanterweise im ehemaligen Westdeutschland besonders stark vertreten, während zahlreiche Landkreise in der ehemaligen DDR von dieser modernen Plage noch verschont bleiben. Auch ein Blick in den ehemaligen Ostblock zeichnet ein ähnliches Bild. Die Völker zwischen Ostsee und Adria haben ein gesundes Verhältnis zu ihrer Nation und ihre Volkswirtschaften weisen eine enorme Dynamik auf. Gewalt gegen Andersdenkende gibt es sicherlich, aber nicht in der systematischen Form und geframt als „zivilgesellschaftliches Engagement“.

Während die Gesellschaften in Westeuropa wie aktuell Frankreich von islamischen Enklaven bedroht werden, ist dergleichen in Ungarn oder Polen unbekannt. Westeuropa ist offensichtlich vom Linksfaschismus befallen und leidet bereits unter dessen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Misswirtschaft. Im Osten dagegen herrscht Aufbruch und Freiheit. Es scheint, als hätte der antifaschistische Schutzwall seine Wirkung gegen den Linksfaschismus erfüllt. Es zeigt sich mal wieder: Geschichte reimt sich nicht nur, sie neigt auch zur Ironie.




Der angekündigte Endsieg der globalen Umsturzbewegung

Von RAMIN PEYMANI (liberale-warte.de) | Die Tage werden kürzer. Der Winter naht. Düster sind die Aussichten nicht nur in Deutschland. Alle, die noch vor wenigen Wochen gehofft hatten, der Spuk möge bald ein Ende haben, oder naiv genug waren zu glauben, die Politik würde keinesfalls eine vollständige Zerstörung der sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Strukturen riskieren wollen, sehen sich inzwischen eines Besseren belehrt.

Der zur Normalität erklärte Ausnahmezustand wird in die Länge gezogen. Verordnungen werden längst in kleinen Zirkeln beschlossen, die als Organe in den Verfassungen gar nicht vorgesehen sind. Dabei trägt bei genauer Betrachtung die im Frühjahr geschaffene gesetzliche Grundlage zur Bekämpfung eines angeblichen Notstands heute nicht mehr. Weltweit haben Regierungen jedoch Gefallen daran gefunden, ihren politischen Willen ohne eine lästige Parlamentsintervention durchzusetzen.

Noch zu Jahresbeginn schier undenkbare und politisch niemals durchsetzbare Entscheidungen werden unter Berufung auf die Corona-Krise mittlerweile in Windeseile herbeigeführt. Die Europäische Union hat auf diese Weise innerhalb weniger Wochen die von Südeuropa langersehnte Transferunion errichtet. Zudem wurde die Individualmobilität auf ein Minimum reduziert, befinden sich erste Unternehmen in staatlicher Obhut und ist der Weg der Alimentierung eines immer größeren Teils der Bevölkerung weiter beschritten worden.

Die Parlamente, die schon bei den Absprachen über billionenschwere „Rettungspakete“ in der Staatsschuldenkrise und während der Aufkündigung der Asylabkommen zur millionenfachen Ansiedlung von Zuwanderern weitgehend außen vor geblieben waren, sind nunmehr endgültig Zaungäste.

Corona ist der zündende Funke, auf den die Kollektivisten in aller Welt viele Jahre lang so sehnsüchtig gewartet haben

Es wird durchregiert – und alle berufen sich auf Corona. Dabei ist es den Verantwortlichen gelungen, die aktuelle Krise mit den inszenierten Krisen aus der Vor-Corona-Zeit zu verknüpfen. Die Formel ist dieselbe und sie ist ebenso simpel: Es ist die Art, wie wir leben, die uns das Unheil eingebrockt hat. Dieser These kann man sich durchaus anschließen.

Natürlich haben die Gepflogenheiten in China die Entstehung und Verbreitung des Virus begünstigt, selbst dann, wenn man annimmt, es sei aus einem Labor entwichen. Natürlich ist in einer vernetzten Welt die globale Ansteckung praktisch nicht zu verhindern. Natürlich sind durch falsche Weichenstellungen zig Milliarden in Regierungsapparate und militärische Ausrüstung geflossen statt in den Gesundheitssektor. Das rächt sich vielerorts, wie wir nun beobachten können.

Und doch greift die These – wie auch beim Klimawandel – zu kurz, der Mensch sei der Grund allen Übels. Corona ist der zündende Funke, auf den die Kollektivisten in aller Welt so sehnsüchtig gewartet haben. Über Jahre hinweg haben sie mit einer orchestriert geschürten Klimahysterie daran gearbeitet, marxistisch-leninistischen Gesellschaftslehren zur Renaissance zu verhelfen. Der einheitlich denkende, gleichförmig handelnde und im Kollektiv aufgehende Mensch ist ihr Ziel.

Die Narrative der drohenden Auslöschung der Menschheit und der bevorstehenden globalen Klimakatastrophe wurden dabei so aufdringlich gesetzt, dass heute schon Neugeborene die Worte direkt nach Mama und Papa lernen. Mehrfach sind die Einpeitscher der Klimabewegung allerdings ihrer wahren Motive überführt worden, und einige von ihnen propagieren offen das Mittel der Gewalt zur Durchsetzung ihrer Umsturzphantasien.

Ein totaler Neustart soll her, und niemand versucht zu verschleiern, dass es dabei um den endgültigen Sieg des Ökofaschismus geht

Seit fünf Jahrzehnten kommen die Vertreter der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen „Eliten“ in Davos zusammen. Dort legen sie einmal im Jahr, vorbei an Wählern und Parlamenten, fest, welche Weichenstellungen vorgenommen werden sollen. Das Ganze findet keinesfalls geheim statt, umso bedenklicher ist, auf wie wenig Kritik das alljährliche außerparlamentarische Treiben stößt.

Immer weiter ist das „Weltwirtschaftsforum“ im Laufe der Zeit nach links gerutscht. Inzwischen ist die Durchsetzung größtmöglicher gesellschaftlicher Konformität das Hauptanliegen der Teilnehmer, unter ihnen die Staats- und Regierungschefs aller maßgeblichen Länder. Nun prahlen die Ausrichter unverhohlen mit dem Slogan „The Great Reset“. Ein totaler Neustart soll her, und niemand versucht zu verschleiern, dass es dabei um den endgültigen Sieg des Ökofaschismus geht.

Dieser hat in der Kombination mit dem Corona-„Regiment“ die entscheidende Schlagkraft entwickelt, um eine andere Ordnung zu erschaffen, in deren Zentrum das Wohlverhalten des Einzelnen im Sinne der politischen Doktrin steht. Zwar soll auch weiterhin marktwirtschaftliches Handeln möglich sein, doch nur noch zu den Bedingungen der Öko- und Gesundheitsfaschisten. Wer ausschert, wird aussortiert.

Dass das Forum 2021 nicht im Januar stattfindet, sondern erst im Mai, zudem nicht im verschneiten Davos, sondern im sonnig-warmen Luzern, ist eine Randnotiz, die zeigt, wie professionell die „Neustarter“ dafür sorgen, dass die richtigen Bilder transportiert werden. Der Weg in die Unfreiheit wird nicht bei Corona enden. So mancher Schriftsteller hat diese Entwicklungen vorausgesehen. Das Meisterwerk „1984“ und der „Report der Magd“ könnten Gutgläubigen zu interessanten Erkenntnissen verhelfen.


(Im Original auf liberale-warte.de erschienen)




„Seenotrettung“ in Europa und Australien im Vergleich

Von KONSTANTIN | Der Nürnberger EKD-Pfarrer Matthias Dreher hat es getan: Er hat das staatskirchliche Dogma der Seenotrettung in Frage gestellt. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Heinrich Bedford-Strohm, widersprach laut verschiedener Medien umgehend. Insbesondere stellte Bedford-Strohm die Tatsache in Frage, dass die „Seenotretter“ der Grund dafür seien, dass Menschen sich in Seenot begeben. Laut des EKD-Vorsitzenden sei diese Behauptung widerlegt. Die theologische Diskussion soll hier nicht im einzelnen wiedergegeben werden. An dieser Stelle soll ein Vergleich sprechen. Wir wagen einen Blick nach Australien.

Australien ist das Land, das 2014 ein Experiment gewagt hat. Was passiert, wenn wir auf illegale Einwanderung mit Abschottung reagieren. Es war der Beginn einer vermeintlich herzlosen Politik. „No Way – you will not make Australia Home“ lautete der Slogan. General Campbell sprach damals mit grimmiger Miene in die Kamera (PI-NEWS berichtete). Die Botschaft war klar: Illegale Einwanderung lohnt sich nicht, Australien wird niemals deine Heimat werden. Das Ziel war es, Migranten bereits vor der Abfahrt von der Sinnlosigkeit ihres Unterfangens zu überzeugen. Die, die sich dennoch aufs Meer wagten, wurden abgefangen und auf Inselstaaten wie Nauru verfrachtet.

Konsequente Grenzpolitik Australiens zerstörte das Schleppergeschäft

Die Politik war auch in Australien hoch umstritten. Einige Migranten verklagten die australische Regierung erfolgreich und erhielten Entschädigungszahlungen. Aber es passierte noch etwas anderes. Die Zahlen die Überfahrten brachen ein. Das Geschäft der Schlepper war zerstört und während im Jahr 2012 noch 417 Menschen bei der Überfahrt ertranken, sank diese Zahl in 2014 auf Null!

2015 das selbe Bild. Kein „Flüchtling“ ertrank in diesem Jahr auf dem Seeweg nach Australien. Es gab keinen australischen Alan Kurdi, der von seinen Eltern ohne Schwimmweste auf ein kleines Boot gesetzt wurde. 2016 starb erneut niemand. Und 2017? Kein ertrunkener Migrant. 2018 waren es Null und 2019 auch. Kein Wasser in der Lunge, keine Leichen im Meer. NULL! Diese Daten stammen von einem Forschungsprojekt der australischen Monash-University, das versucht, möglichst alle Todesfälle im Zusammenhang mit australischen Grenzen zu erfassen.

Im gleichen Zeitraum wurde in Mitteleuropa eine gegenteilige Politik verfolgt. 2015 erhob sich eine links-grüne Erweckungsbewegung in Deutschland. Die Bilder der Willkommenskultur gingen um die Welt. Die Bundesregierung, Gerichte und linke Aktivisten hielten den deutschen Sozialstaat für illegale Einwanderer offen. Ungebildete Migranten aus Afghanistan und anderswo können mit dem Übertritt über die deutsche Grenzen ihre Einkommen ohne Arbeit leicht mehr als verzehnfachen. Parallel stiegen im Vergleich zu 2014 die Zahlen der Ertrunkenen Menschen im Mittelmeer von 3000 auf 4000 bzw. 5100 (2016). Insgesamt sollen zwischen 2014 und 2020 über 20.000 Menschen im Mittelmeer ertrunken sein.

Fahrlässige Tötung durch „Seenotrettung“?

20.000 Menschen sind eine gigantische Anzahl. 20.000 tote Körper. Nicht jeder dieser Toten geht auf die deutsche Willkommenskultur zurück. Aber eine konsequente Rückführung an die Küsten Nordafrikas und klare Ansagen an illegale Einwanderer hätte die Todeszahlen im Mittelmeer genauso wie in Australien zusammenbrechen lassen. 20.000 tote Migranten sprechen eine deutliche Sprache. Aber nicht für Gutmenschen. Sie sind so erhaben, dass sie ihr ach so moralisches Handelns nicht einmal hinterfragen müssen. Nein, die evangelische Kirche beteiligt sich sogar an der sogenannten Seenotrettung, die Menschen in Schlauchbooten aufs Mittelmeer lockt. Es stellt sich die Frage: Ist das Mord? Nein, ist es nicht. Und das nicht nur, weil es in Deutschland bereits für die Aussage „Multikulti tötet“ Hausdurchsuchungen mit Spezialkommando gegeben hat. Mord ist es tatsächlich nicht. Es ist kollektive fahrlässige Tötung.

Aber wir werden uns die Finger wund schreiben können. Die Gutmenschen werden das Sterben im Mittelmeer nicht beenden. In ihrer ideologischen Besessenheit scheint es keinen Ausweg mehr zu geben. Sie werden deshalb eher den „Kampf gegen Rechts“ ausweiten. Gutmenschen scheinen unfähig, wirkliche Empathie für die Toten zu entwickeln. Empathie ist das Hineinfühlen in eine andere Person. Die schwarzen Schutzbedürftigen scheinen für die Gutmenschen jedoch nur Zahlen und Propagandazweck. 20.000 Tote sind schrecklich. Damit soll die Frage erlaubt sein, ob die Seenotrettungsmasche auch fortgeführt würde, wenn weiße Grünen-Wähler*innen oder Malte, Lukas und Fridolin aus dem Prenzlberg im Mittelmeer ertrinken würden? Wir wissen es nicht. Aber die Frage sollte erlaubt sein.




„Das beste Deutschland aller Zeiten“

Von PETER BARTELS | „Wir leben im besten Deutschland, das es jemals gab!“ Häuptling Schmale Lippe hatte gesprochen. Anlass: 30 Jahre Wiedervereinigung. Wer? Frank Walter Steinmeier, 64, SPD. Ach der? Ja, der. Mal wieder…

Von Fake zu Fakten? Machen wir’s mild: Wunsch: Das beste Deutschland, das es jemals gab! Wirklichkeit: Belastung durch Steuern und Sozialabgaben 39,3 Prozent (OECD-Durchschnitt: 25,9 Prozent). Kein Staat der Erde ist so gierig! Die „reichen“ Deutschen haben pro Kopf ein Vermögen von 35.000 US-Dollar. 41 Prozent sogar weniger als 10.000 Dollar. JouWatch-Bestman Max Erdinger:Die notorisch gierigen Schweizer hingegen haben gewissenlose 228.000 Dollar zusammengerafft.“… Und: Selbst in „armen“ Ländern wie Spanien und Italien bunkern die bürgerlichen Nimmersatts unanständige Summen in Höhe von 95.000 bzw. 92.000 Dollar. In den natürlich noch ärmlicheren USA immerhin noch 66.000 Dollar pro Kopf.

Mein Gott, Walter…

Hier sank das Rentenniveau zu Beginn der „erfolgreichen Ära Merkel“ (so der Bierdeckel-Sauerländer) von 52,6 Prozent des Nettolohns in 2005 auf 48,0 Prozent in 2019 … „In den gottlosen Niederlanden liegt er bei lasterhaften 106 Prozent.“ Darauf noch ein Erdinger: „Die OECD warnt vor der zunehmenden Altersarmut in Deutschland, kritisiert das deutsche Rentensystem. Was die präpotente „FAZ“ infam nennt, weil die OECD zu sagen wagt: Selbst wer sein ganzes Leben Vollzeit arbeitet, bekommt in Deutschland deutlich weniger als im OECD-Durchschnitt.

Mein Gott, Walter…

Die Spitzenverdiener der FAZ-Fuzzys maulen: Was es daran zu mäkeln gibt, erschließt sich dem „Bürger“ nicht. Schließlich lebt der deutsche Rentner … im „besten Deutschland, das es jemals gegeben hat“. Außerdem hat sich die Zahl der genügsamen Zeit- und Leiharbeiter während Merkel von 464.000 auf erfreuliche 900.000 doch fast verdoppelt … Der Anteil vorbildlicher Empfänger von Niedriglöhnen liegt im europäischen Vergleich mit über 20 Prozent sogar an der Spitze…

Laut regierungsnaher (-amtlicher?!) Bertelsmann-Stiftung waren 2018 bereits 21,3 Prozent aller Kinder armutsbegünstigt. 2010 lag diese Quote „nur“ bei  18,2 Prozent. Auch das ist ein Indiz dafür, dass „wir“ … innerhalb von nur acht Jahren um über drei Prozent „besser“ geworden sind auf „unserem“ Weg zum besten Deutschland, das es je gab.

Mein Gott, Walter…

Auch die „weise Steuerung der Energiewende durch die dazu Berufenen“ (Erdinger) leistete ihren Beitrag zur Verarmung der Menschen. Der Strompreis liegt deutlich über dem der G20-Ländern. Die monatliche Eiskugel des grünen Trittin kletterte von ursprünglich 0,69  um das zehnfache auf 6,76 Cent. Erdinger: „Sogar Türken und Italiener (Platz zwei und drei) erlauben sich in gottloser Dekadenz einen um zehn Cent günstigeren Strompreis als unsereiner.“

Mein Gott, Walter…

Ebenfalls hoch ist die Zahl nichtdeutscher Tatverdächtiger laut Polizeilicher Kriminalstatistik im besten Deutschland aller Zeiten, zeigt sie doch, wozu grenzenlose Toleranz bei gleichzeitiger Verarmung gut ist. Von lausigen 492.000 Tatverdächtigen (2014) ist die Zahl auf 577.000 (2019) hochgeschnellt – ein stolzes Plus von 17,2 Prozent. Während die Zahl biodeutscher Tatverdächtiger um 212.000 sank …

Max Erdinger: „Auch hier wird eindrücklich sichtbar, wie weise die Grenzöffnung 2015 für „alle“ gewesen ist. Allein 2019 wurden laut BKA 46.000 Bio-Deutsche Opfer von Gewaltdelikten mit mindestens einem Zuwanderer als Tatverdächtigem.

Das beste Deutschland, das es jemals gab? Mein Gott, Walter…


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER!-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (KOPP-Verlag) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor. Kontakt: peterhbartels@gmx.de.




Video-Restream: Coronainfo-Tour aus Freiburg

Nach dem anstrengenden Mittwoch mit gleich vier Kundgebungen in vier verschiedenen Städten machte die erfolgreiche Coronainfo-Tour mit Bodo Schiffmann, Samuel Eckert, Wolfgang Greulich und Ralf Ludwig heute nur um 11 Uhr in Freiburg (Video hier!) Halt.

Für Freitag sind in Planung: Memmingen (ca. 11 Uhr), Augsburg (ca. 15 Uhr) und Ingolstadt (ca. 18 Uhr).

Aktuelle Infos zu den jeweiligen Tour-Stationen gibt es auf coronainfo-tour.de.

Alle Kundgebungen der Coronainfo-Tour werden LIVE auf dem dlive-Kanal von Samuel Eckert, aber auch von diversen Youtubern vor Ort übertragen.

Wir wünschen gute Unterhaltung und viel Erkenntnisgewinn!




Staatsauftrag: Zersetzung

Von NADINE HOFFMANN | Hautnah, live und in Farbe bei einer großen „Umwandlung“ dabei zu sein, kann nicht jeder von sich behaupten. Noch dazu bei einer so weitreichenden und mit Arglist durchgeführten. Also, Applaus, ein wenig Anerkennung muss man den Akteuren dann also doch zollen, setzen sie immerhin ihre ganze Kriminalität an den Tag, um uns davon zu überzeugen, dass Zerstörung eine tolle Sache ist, wenn man nicht zuckt. Bitte bewegen Sie sich nicht, bleiben Sie ruhig, dann schmerzt es nicht so sehr.

Die DDR wurde überwunden, weil die kleinsten Keimzellen der Gemeinschaft zusammenhielten. Das haben die Reste des real existierenden Sozialismus – wieder an den Schalthebeln der Macht – glasklar erkannt und machen sich nun mit ähnlich Empathiegestörten von der ehemaligen anderen Seite des Zauns daran, diesen Fehler in der Bundesrepublik Deutschland nicht zu wiederholen. Alles muss raus. Wobei die Staatssicherheit von den heutigen Möglichkeiten nur träumen kann, Smartphone, GPS und Alexa. Antikapitalistischer Sicherheitsapparat, hättest du je erahnen können, dass die Leute darum betteln, beobachtet zu werden?

Die Familie, zumal die mit bezopften Mädchen und Jungs mit Spielzeugäxten, ist ein Grundübel, das überwunden werden muss. Die Familie ist das Atom, das zu spalten ist. Die Akribie dieser Spaltung erinnert dabei an die der Nationalsozialisten. Dort besteht noch etwas, das muss weg, kaputt gemacht und in seine Einzelteile zerlegt werden. Ähnlich agieren wohl Psychopathen beim Auseinandernehmen ihrer Opfer. (Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass sich irgendwo in diesem Wahnsinn ein angehender Doktor befindet, der unsere so unselig gewordene Gesellschaft analysiert und auf die richtige Medikation setzt. Aber das nur nebenbei.)

Sind keine Kinder da, trenne man das Paar dadurch, der Frau zu erzählen, wie unterdrückt sie sei und den Mann zum Chauvinistenschwein zu etikettieren, das zur feministisch-rituellen Schlachtung zu führen ist. Funktioniert nur bei heterosexuellen Zusammenkünften, versteht sich. Der gemeinsame Höhepunkt ist überdies nur eine Erfindung des Patriarchats, die daraus möglicherweise entstehende Zeugung ein Parasit im Körper der Frau und Menschen unterschiedlichen Geschlechts sollten sich ohnehin nicht vermehren. Frei nach Links und Grün. Der Feminismus ist moderner Menschenhass.

Die ja wiederum das innehaben, was im „Volksmund“ Deutungshoheit genannt wird. Und diese ist für sie der VIP-Ausweis, die Goldene, das ewige Eintrittsticket für die große Zersetzung der deutschen Einzelteilchen. Die Spaltung auf Staatsrezept, sozusagen. Die Sektierer drücken den roten Knopf. Der Adjutant ist der Tastaturtäter, der Schreiberling, der Gesinnungsjournalist, der Medienpreisträger. Gesäumt wird der Straßenrand von Fridays for Future-Fatalisten, die die perfekten Idioten geben.

Der Putsch von oben gegen das eigene Volk erfährt reichlich Euphemismen. Er ist gelebte Diesunddas und nötiges Soundso, sagen die Stasireste und Mao-Jünger. Man nehme einen Haufen Dreck und bewerbe es mit fairgetradetem Bio-Kakao. Siehe da, es wird geschluckt. Es gibt jedoch noch reichlich „Überzeugungsarbeit“ zu leisten, vor allem im dunklen Teil Deutschlands. Man ist dabei, dafür sorgen die tradierten Methoden von Onkel Mielke, der uns zum Schluss doch liebhatte. Ein bisschen soziale Ausgrenzung hier und ein wenig Denunziantentum da („Der wählt die AfD!“) und es riecht nach dem Mief des Arbeiter- und Bauernstaates. Auf eines ist Verlass, der Mensch will einfach nicht alleine sein. Deshalb ist die Trennung aus einer Gesellschaft ja so wirkungsvoll. Traumatisiert macht man alles mit. Nun haben wir auch den besseren Begriff für die Überführung unseres Gemeinwesens: Es ist die Traumatisierung ihrer Mitglieder, die Entmenschlichung und Überführung in die innere Isolation. Und sie ist wirkungsvoll, diese Zersetzungsmethode, so wirkungsvoll, dass jede Diktatur, die diese Erde schon gesehen hat, sich ihr immer wieder bedient, auch wenn sie es anders nennt, zum Beispiel Transformation.


(Die PI-NEWS-Gastautorin Nadine Hoffmann ist MdL, Sprecherin für Umweltpolitik und Tierschutz der AfD-Fraktion Thüringen)




Gerald Grosz: Ein Zeitalter der Unfreiheit zieht auf

Der Youtuber Markus Gärtner hat mit dem österreichischen Politiker, Unternehmer, Autor, TV-Kommentator und Blogger Gerald Grosz gesprochen.

Es geht um den täglichen Wahnsinn in der Politik, sein neues Buch „Im Karussell des Wahnsinns“, Corona, Erdogan, Merkel sowie andere Politiker und politische Greueltaten, die Grosz regelmäßig im Fernsehen unseres Nachbarlandes mit unübertroffenem Klartext seziert, aufspießt und in der Luft zerreißt.

Am meisten treibt ihn die seit acht Monaten währende Corona-Hysterie um, die „die Wirtschaft vernichtet, unsere Betriebe ruiniert, die Rechte der Bürger aushöhlt und unsere Gesellschaft spaltet“.

Grosz sieht ein Zeitalter der Unfreiheit vorher: „Was wir jetzt einleiten, ist die größte wirtschaftliche Katastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg“, sagt der eloquente Konservative.