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AfD-Fraktion fordert Kindheit ohne Abstand und Maske

Der familienpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Martin Reichardt, hat am Mittwoch einen Antrag der AfD-Fraktion im Bundestag [1] vorgestellt, der unsere Kinder im Alter bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr von der Maskenpflicht und der Abstandsregelung befreit.

Reichardt forderte, dass bei allen Corona-Maßnahmen die Auswirkungen auf das Kindeswohl zu prüfen seien. Die Eltern wären auch von der Maskenpflicht befreit, wenn sie sich mit ihren Kleinkindern in der Öffentlichkeit bewegen.

Er zitierte zu Beginn seiner Rede den ehemaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann mit den ihm zugeschriebenen Worten: „Man erkennt den Wert einer Gesellschaft daran, wie sie mit den schwächsten ihrer Glieder verfährt.“ Dieses auch heute noch gültige Zitat zeige, so Reichardt, den Wert einer Regierung, wie sie mit den Schützenswertesten, den Kindern, umgehe; dieser Wert stehe bei null.

In keiner der Corona-Maßnahmen, so Reichardt, wurden das Wohl und die Rechte der Kindes mit einbezogen. Er bezog sich auf eine Umfrage des Kinderhilfswerks zum Weltkindertag, nach der 72 Prozent der Befragten dies bejahten und appellierte an die Zuhörer, die getroffenen Maßnahmen zu hinterfragen und Verantwortung für sich und die Kinder zu übernehmen.

Es gäbe keine wissenschaftliche Studie, die einen positiven Einfluss durch das Tragen einer Maske auf den Pandemieverlauf nachweisen würde. Dies wurde vom Säulenheiligen der Bundesregierung, Christian Drosten, in einer Anhörung im Gesundheitsausschuss im Bundestag bestätigt.

Die Zahlen zur Reproduktion bewiesen, dass das Tragen von Masken keine Auswirkungen auf das Infektionsgeschehen habe. Die Zahlen der Infektionen innerhalb der Bevölkerung seien beruhigend, aber nicht in den Augen der Kanzlerin. Sie wolle die Zügel anziehen und ein „brachiales Durchgreifen“ empfehlen. Die Personen, die unter der Maske und der sozialen Distanz leiden würden, seien, wie Reichardt anmahnte, unsere Kinder.

Die grüne Verbotspartei plakatierte, dass Masken „Freiheit“ [2] seien. Masken, Abstand und Angst, so Reichardt, seien aber genau das Gegenteil von Freiheit, denn sie raubten den Kindern Freiheit und Gesundheit. So hätten 89 Prozent der innerhalb einer Studie befragten Kinderärzte vermehrt psychische Probleme bei ihren kleinen Patienten festgestellt. Neben Kopfschmerzen, Schlaf- und Konzentrationsstörungen leide auch die Seele.

Während Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) mit einem Gesetz die Hundehalter zu regelmäßigem Gassi gehen verpflichten will, sollen Kinder in Quarantäne von der Familie separiert werden. Das Recht auf Spielen und sich frei bewegen werde ihnen genommen. “Vielleicht sollte sich lieber Frau Klöckner statt Frau Giffey um das Wohl der Kinder unserer Kinder kümmern!”, so Reichardt spottend.

Zum Ende seiner Rede bat er, auch im Namen einer Mutter, die ihn vor kurzem angerufen habe, um Zustimmung zu seinem Antrag. Die junge Mutter habe gesagt, dass ihr Kind durch das Tragen einer Maske Sicherheit, Vertrauen und das Lachen genommen werde. Reichardt rief zuletzt die Abgeordneten auf, unseren Kindern wieder Nähe, ihr Lachen und ihre Gesundheit wiederzugeben.

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