Procter & Gamble baut in der türkischen Industriestadt Gebze für 80 Millionen US-Dollar eine neue Produktionsanlage.

Von KONSTANTIN | So viel Doppelmoral war selten. Der Konsumgigant Procter & Gamble (P&G) konnte die Black Lives Matter-Bewegung gar nicht schnell genug unterstützen. P&G erstellte einen eigenen Spot, in dem suggeriert wird, Weiße seien in den USA grundsätzlich mächtig und Schwarze unterdrückt. Gleichzeitig investieren diese Moralapostel munter in der Türkei. Redefreiheit, Pressefreiheit, Anerkennung des Völkermords an den Armeniern, Religionsfreiheit, spielen plötzlich keine Rolle mehr.

Der türkische Industrieminister Mustafa Varank konnte bei einem Besuch der P&G-Fabrik in Kocaeli Anfang September seine Freude kaum in Worte packen. Der Konzern hat nach eigenen Angaben im letzten Jahrzehnt nicht nur 238 Millionen US$ in das Erdogan-Reich investiert, sondern greift auch vermehrt auf türkische Produkte in seinen Produktionslinien zurück. Sehr zur Freude von Varank und sicherlich auch von Recep Tayyip Erdogan. Denn die Türkei braucht gute Schlagzeilen und Investitionen für frische Devisen.

Die militärischen Eingriffe in Syrien, Irak, Libyen und die Besetzung von EU-Territorium in Nord-Zypern kosten Geld. Als neuestes Abenteuer hat Erdogan den Süd-Kaukasus erwählt. Nach übereinstimmenden Berichten kämpfen dort von der Türkei bezahlte syrische IS-Kämpfer gegen die indigenen armenischen Bewohner. Die Söldner nehmen allerdings keine weiche türkische Lira, sondern nur harte Dollar. Diese müssen über Direkt-Investitionen und Exporte rangeschafft werden, womit wir wieder bei Procter & Gamble wären.

Procter & Gamble – war da nicht was? Genau, das ist der Konzern, der nach dem tragischen Tod von George Floyd eine umstrittene Werbekampagne gestartet hat. In der Werbung werden Weiße Amerikaner auf emotionale Weise angesprochen. Tenor: es reicht nicht, gegen Rassismus zu sein, sondern man muss aktiv gegen systemische Ungerechtigkeit aufstehen. Der Clip suggeriert: Wer nicht sofort handelt, macht sich schuldig. Schuldig an was? Das Video bezieht sich auf das Amerika aus dem Jahre 2020, nicht 1820. Es gibt in den USA keine schwarzen Plantagenarbeiter in Ketten und keine Sklaverei mehr. Die westliche Zivilisation hat dieses Verbrechen im Gegensatz zur islamischen Zivilisation aus eigenem Antrieb überwunden und abgeschafft.

Was es noch gibt, sind im Vergleich zur deutschen Polizei sehr robust, manchmal brutal vorgehende Sicherheitskräfte. Dabei kommen immer wieder auch Unschuldige zu Schaden. Übrigens sowohl Weiße als auch Schwarze. Für P&G Amerika reichte der Fall Floyd jedoch aus, eine Generalanklage gegen das „Weiße Amerika“ zu verfassen.

Ähnliche Kampagnen von P&G in der Türkei sind dagegen unbekannt. Wie wäre es mit einem Video zum Jahrestag des türkischen Völkermords an den Armeniern? Der Konzern könnte ein Video mit den armenischen Opfern zeigen und die türkische Öffentlichkeit zur Vergangenheitsaufarbeitung aufrufen. Das Motto könnte sein: Ihr habt die Wahl – wer schweigt, hat mitgemordet. P&G könnte natürlich auch die Unterdrückung von Christen in der Türkei thematisieren oder die Unterdrückung der Kurden. Hier würde sich ein TV-Beitrag in kurdischer Sprache anbieten, um auf die missachteten Rechte dieser Minderheit einzugehen. Die Pressefreiheit wäre auch ein sinnvolles Betätigungsfeld. Dabei sind die Missstände in der Türkei unumstritten und die Auswahl an tatsächlichen Ungerechtigkeiten riesig.

Einfach riesig ist auch die Auswahl an Procter & Gamble-Produkten in deutschen Supermärkten. Pampers, Ariel, Lenor sind bekanntlich windelweich. Da kann man keine harte Kante gegen Erdogan erwarten.  Aber wussten Sie auch, dass Braun, Gilette, Head & Shoulders und Meister Propper offensichtlich mit BLM sympathisieren? Und selbst die Medizinprodukte von Wick gehören zur P&G-Familie. Das bleibt einem fast im Halse stecken. Wer auf Nummer Sicher gehen will und weder Erdogan noch BLM unterstutzen möchte, sollte daher auf solide Discounterprodukte ausweichen. Da spart man nicht nur Geld, sondern beruhigt auch sein Gewissen.

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16 KOMMENTARE

  1. BLM-Unterstützer Procter & Gamble investiert in Erdogan-Türkei

    Ja und? Was ist jetzt?

  2. Naja, das Verhalten von Procter und Gamble ist doch total Burn, Loot, Murder.

    Gesetzt den Fall, die Procter und Gamblers stufen die Türken als Pocks ein, ist es schwarzsuprematistisch korrekt BLM, wenn Pocks weisse Armenier vertreiben und schlachten.

    Und wenn die Procter und Gamblers die Türken als Weisse betrachten, ist auch total BLM, wenn Weisse gegen Weisse Krieg führen.

    Ausserdem stinkt Geld nicht, wie schon die Alten Römer beim Kassieren von Uringeld festgestellt haben und da wird man als strammer Globalist ja wohl selber noch ein bisschen Blutgeld einsacken dürfen.

  3. Ist das da auf dem Foto tatsächlich die Procter und Gamble-Delegation?

    Die ist aber garnicht BLM sondern ganz schön rein weiss.
    Gehört der Weisse Riese denn auch zu G&P?
    :mrgreen:

  4. Die Gesinnungsschnüffelei der neuen SED (CDU/CSU, SPD, Grüne, Linke,) ist schwer Staatszersetzend. Die überwunden geglaubte Stasi scheint wiederauferstanden zu sein.
    In groß aufgezogenen Berichten wird in den Systemmedien über angebliche „rechte Umtriebe“ von Einzelpersonen oder Gruppen bei den Sicherheitskräften (Bundeswehr und Polizei) dieses Landes schwadroniert. Die Gesinnungsschnüffler gehen dabei offensiv und unverdeckt in vor. Dabei scheint es auch keine Rolle zu spielen, dass die Sicherheitskräfte damit insgesamt diskreditiert werden. Betrachtet man das Ganze einmal ohne linksgrünen Schleim/ Schaum vor dem Mund ergibt sich ein anderes Bild. Was genau wird denn da Beanstandet? Da werden bis auf wenige Einzelfälle fast ausnahmslos patriotisch eingestellte Personen unter einen Generalverdacht gestellt um angeblichem, in den meisten Fällen herbeifabuliertem „Rechtsextremismus“ entgegen zu treten. Es ist jedoch unabdingbar in solchen Institutionen wie Bundeswehr und Polizei Leute die aus innerem Antrieb patriotisch eingestellt sind zu beschäftigen. Nur diese sind bereit Deutschland auch aus diesen Gründen vor Angriffen von innen (Polizei) und von außen (Bundeswehr) zu schützen. Nur sie sind wenig Korruptionsanfällig. Ist dieser Patriotismus nicht vorhanden und diese Personen handeln nur wegen dem Geld, dann hat man nichts anderes als eine verdammte korruptionsanfällige Söldnertruppe denen das Land egal ist. Genau das schafft dann die Voraussetzung, dass man mit „Polizisten“ zum Beispiel einfach „verhandeln“ könnte um einer schärferen Bestrafung zu entgehen, denn man wüste ja „die machen das nur wegen dem Geld“.

    Jetzt ist auch noch die Studentenschaft mit ihren Studentenverbindungen in den Fokus der linken, Stasi- ähnlichen Gesinnungsschnüffler geraten. Die werden von linken Idioten durchleuchtet um auch die Universitäten überall stamm auf Links zu bürsten. Deutschland soll so von Innen destabilisiert und auf Internationalsozialismus getrimmt werden in dem Patriotismus keinen Platz mehr hat.

    Bei diesen ganzen Aktionen wird völlig außer Acht gelassen, dass jedweder Sozialismus schon immer den Himmel versprochen, aber die Hölle geliefert hat.

    Die noch verbliebenen patriotischen Kräfte müssen dem entschieden im Namen der Freiheit entgegentreten. Die Frage muss lauten: —- Wollt ihr Freiheit oder Sozialismus! —-. Beides geht nicht.

  5. Wenn p+g sich aus allerlei scheinbar edlen motiven so sehr fuer blm einsetzt,
    andererseits mit der islam-chauvinistischem erdogan tuerkei geschaefte macht,
    dann sicher auch einsatz fuer lgbt und sonstige sonderlinge in dieser tuerkei.

    „…Seit Trump sie im TV-Duell erwähnte, erhalten die rechtsextremen Proud Boys
    viel Aufmerksamkeit. Die LGBTIQA-Community kapert nun den Hashtag…“

    aus ZETT, dem kinderteller der stetig unterirdischer nervenden ZEIT
    HAttps://ze.tt/proudboys-queere-community-uebernimmt-hashtag-von-rechtsextremen-lgbtqia-antirassismus-twitter

  6. nicht die mama 8. Oktober 2020 at 16:08
    Naja, das Verhalten von Procter und Gamble ist doch total Burn, Loot, Murder.

    Gesetzt den Fall, die Procter und Gamblers stufen die Türken als Pocks ein, ist es schwarzsuprematistisch korrekt BLM, wenn Pocks weisse Armenier vertreiben und schlachten.

    Und wenn die Procter und Gamblers die Türken als Weisse betrachten, ist auch total BLM, wenn Weisse gegen Weisse Krieg führen.

    Ausserdem stinkt Geld nicht, wie schon die Alten Römer beim Kassieren von Uringeld festgestellt haben und da wird man als strammer Globalist ja wohl selber noch ein bisschen Blutgeld einsacken dürfen.

    Solche globalen Großkonzerne gehen dahin wo es gute Rahmenbedingungen für die Produktion und vielversprechende Absatzmärkte gibt. Und gerade was Absatzmärkte angeht, bedienen solche Konzerne mit ihrem Engagement und der Werbung auch punktgenau die Klientel, die das dann massenhaft konsumieren werden
    Und in den eben genannten Bereichen ist Deutschland auf dem absteigenden Ast.
    Schaut man sich das Strassenbild in Deutschland an, gibt es beim weiblichen Teil der indigenen Deutschen kaum noch Absatzmärkte für Kosmetika – allenfalls scheinen noch Piercing- und Tattoostudios Chancen auf Wachstum zu haben.
    So wie sich im Gegensatz zu weiblichen Deutschen die Nexer-Weiber aufbrezeln, ist nachvollziehbar, dass dieser Konzern BLM unterstützt – damit die den ganzen scheiß auch kaufen.

  7. Black lives matter und die Türkei ist schon eine interessante Kombination.

    Dafür, dass die Türkei erstaunlich viele Neger importiert hat, gibt es erstaunlich wenig Neger. Irgendwas muss die Türkei anscheinend anders und richtig gemacht haben…

  8. Procter & Gamble ist schon okay.
    Die helfen doch den Negern, mit ihren Waschmitteln weißer als weiß zu werden und dadurch dann automatisch zur privilegierten Oberschicht zu gehören.
    Aber nicht mehr als 500 mL des Waschmittels täglich einnehmen, warnen Verbraucherschützer.

  9. @ghazawat 8. Oktober 2020 at 16:24

    „Irgendwas muss die Türkei anscheinend anders und richtig gemacht haben…“

    Die abgeschnibbelten Genitalien wurden sinnvoll verwertet, so entstand dann Döner-Kebap.

  10. @nicht die mama 8. Oktober 2020 at 16:16

    „Ist das da auf dem Foto tatsächlich die Procter und Gamble-Delegation?

    Die ist aber garnicht BLM sondern ganz schön rein weiss.
    Gehört der Weisse Riese denn auch zu G&P?“

    Und nur eine „bitch“ darunter, sexistisch.

  11. ghazawat 8. Oktober 2020 at 16:24
    Black lives matter und die Türkei ist schon eine interessante Kombination.

    Dafür, dass die Türkei erstaunlich viele Neger importiert hat, gibt es erstaunlich wenig Neger. Irgendwas muss die Türkei anscheinend anders und richtig gemacht haben…

    Es geht P&G anscheinend nur um die Produktionskosten. Da scheint die Türkei nicht schlecht zu sein.
    Und was die Übernahme von Wella in Darmstadt, das dann folgende Filetieren sowie Leichenfleddern und das abschließende Verschleudern auf dem Ramschtisch angeht, sieht man, was man von diesem widerlichen Drecks-Konzern zu halten hat.

  12. Das_Sanfte_Lamm 8. Oktober 2020 at 16:22

    Stimmt alles.

    Auch, dass die Chefetage bei P&G eben aus Heuchlern besteht, die sich die Gutmensch-Tarnkappe aufs Haupt pflanzen oder ihr eigenes Mortalherrenmenschentum ausleben.

    Und das, obwohl sie`s nichtmal müssten.

    In Niedriglohnländern billigst produzieren und ihren Scheiss in Hochpreisländern teuer verkaufen können sie ja schon lange.
    Und die angesprochenen Pock-Weiber kaufen den Scheiss auch ohne dass die Vorstände von P&G mit Hurrah und Anlauf in den Ar*ch der BLMs springen und sich dabei noch gegenseitig wegschubsen müssen.

  13. @ Erich-m 8. Oktober 2020 at 16:13
    „…das P&G …können in der EU und USA nicht mehr hergestellt…Umweltauflagen …“

    und der alte weisse (ewiggestrige, spiessige, frauenfeindliche, chauvi-macho-kolonial..)
    maennerverein auf der buehne im bild hat ja nur … maenner !

    sicher wird p&g in erdogans kalifat offene jurteneingaenge einrennen,
    wenn sie dort die gleichen bedingungen wie in den usa praktizieren wollen:
    maenner-frauen je 50p, davon 10p anders sexuelle, 5p jihadies, 1p juden …
    bis 2050 zeozwo-freie produkte, 30 stunden woche bei vollen lohn, elternurlaub,
    freigestellte gewerkschafter ohne arbeitspflicht, einen umweltbeauftragten…

  14. 18_1968 8. Oktober 2020 at 16:25

    Die haben doch jetzt auch Farbwaschmittel im Angebot, dass Buntes bunt bleibt.

  15. Bei Waschmitteln fällt mir immer wieder das köstliche Buch Mohrenwäsche von Tm Sharpe ein.

    Müsste eigentlich längst auf dem Index stehen…

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