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Razzia auf CIA-Server in Frankfurt?

Wieviel hat Deutschland mit dem angeblichen US-Wahlhack zu tun? Anwältin Sidney Powell deutete eine Beteiligung von „Deutschland und sogar Venezuela“ an, und Ex-CIA-Agent Larry Johnson berichtet, die angebliche Server-Razzia in Frankfurt richtete sich gegen die CIA.

Im Gespräch mit Maria Bartiromo von Fox News (Video oben) sagte Trump-Anwältin Sidney Powell am Sonntag, sie habe genug Beweise, um „die Wahlergebnisse in mehreren Staaten zu kippen“. Präsident Trump habe nicht um mehrere hunderttausende Stimmen gewonnen, sondern um Millionen Stimmen, sagte Powell. Diese Stimmen wurden mit der umstrittenen Dominion-Software unterschlagen, die speziell zu diesem Zweck erfunden wurde.

Powell verfüge über eidesstattliche Aussagen, dass die Software dazu konzipiert wurde, um Wahlen zu fälschen, zuerst in anderen Ländern und nun in den USA. „Ich stelle nie Behauptungen auf, die ich nicht beweisen kann“, so die erfahrene Korruptionsanwältin, die jetzt offiziell ins Team von Präsident Trump befördert wurde.

Die Chefin der CIA, Gina Haspel, müsse „sofort entlassen werden“, da sie nicht Alarm geschlagen habe, so Powell, und legte den Verdacht nahe, die CIA habe das System auch genutzt, um Wahlen im Ausland zu manipulieren. „Die CIA, der FBI und andere Behörden hatten mehrere Beschwerden über Unregelmäßigkeiten mit diesem System vorliegen“, und hätten nichts getan, sagte Powell. Haspel war vergangene Woche überraschenderweise von Trump aus den wöchentlichen Geheimdienstbriefings ausgeladen worden.

Powell suggerierte auch, dass Deutschland konkret an dem größten Wahlbetrug in der Geschichte der USA beteiligt sei. Die Software hätte einen Patch, mit dem in der Wahlnacht darauf zugegriffen wurde. „Sie können mit einem USB-Stick oder aus dem Internet neue Software auf die Wahlmaschinen laden, aus Deutschland oder aus Venezuela.“

Wie PI-NEWS berichtete kursieren seit vergangener Woche Gerüchte, dass es eine US-Razzia auf einen Server in Frankfurt gegeben haben, der mit der Wahlmanipulation in USA zu tun habe. Auf Gateway Pundit enthüllte der Ex-CIA-Mitarbeiter Larry Johnson mehr, wie Freie Welt berichtet:

„Aus zuverlässiger Quelle weiß ich, dass eine Einheit unter dem Befehl von USEUCOM (United States European Command) tatsächlich Computerserver konfisziert hat. Sie waren Eigentum der CIA, nicht von Scytl oder Dominion. Das US-Militär ist dazu befugt, denn alle CIA-Operationen in Europa finden unter dem Deckmantel des US-Militärs statt. Die CIA-Agenten vor Ort gelten also bei den deutschen Behörden (und allen anderen, die fragen sollten) als Militärangehörige oder -berater.

Wir haben auch bestätigt dass die CIA-Chefin Gina Haspel von dieser Aktion nicht informiert war. Daher kann ich bestätigen, dass eine Aktion in Deutschland auf US-Gebiet durchgeführt wurde, die eine CIA-Einrichtung betraf. Ich gehe davon aus, dass wir erfahren werden, dass die CIA am Wahlbetrug mit Dominion und Dominion-Software beteiligt war.“




In Sindelfingen sind Deutsche in der Minderheit

Von KEWIL | Das einst schwäbische Sindelfingen war die erste deutsche Stadt, in der die einheimischen Deutschen um 2018 herum in die Minderheit kamen und beherrscht werden von 127 anderen Nationen. Die Zahlen sind klar: 52 Prozent der Sindelfinger haben Migrationshintergrund, 48 Prozent nicht.

Natürlich sülzt die Stuttgarter Zeitung aktuell über „Vielfalt“ und „Buntheit“ und wie toll das alles sei. Und sie schreibt nichts über die vielen tausend Doppelpässe und nachgeschmissenen Staatsbürgerschaften. Nein, das ist alles egal. Und um Integration geht es auch nicht mehr. Der neue Begriff heißt „Teilhabe“:

„Die drei Zielgruppen eines Teilhabekonzepts wären dann die ‚Neuankömmlinge in Sindelfingen‘, die ‚langjährigen Bewohner‘ und die ‚Einheimischen‘. Auf diese drei solle sich das Teilhabemanagement ausrichten.“

Aber Teilhabe woran? Angepeilt ist

„eine Kultur des Willkommens, eine Kultur des Dialogs, Integration durch Sport, Dialog der Religionen, gleiche Chancen in der Bildung, Demokratie und Beteiligung vor Ort, Teilhabe an der Verwaltung.“

Das könnte man doch einfacher sagen – die Mehrheit will alles bestimmen, und die Mehrheit sind halt jetzt die Anderen. Sindelfingen hat 65.000 Einwohner und ein riesiges Mercedes-Benz Werk, wo rund 35.000 Daimler-Mitarbeiter für Diesel und Benziner schaffen, was die dämlichen Einwohner nicht hindert, zu 23 Prozent Grün zu wählen.

Sindelfingen ist nicht die einzige Stadt, wo die einheimischen Deutschen nicht mehr in der Mehrheit sind. Man denke an Frankfurt, Offenbach oder Heilbronn. Zuwanderung und Geburtenrate werden unaufhaltsam dafür sorgen, dass andere an die Macht kommen. Wie hat Sarrazin vor Jahren geschrieben? Deutschland schafft sich ab! Recht hat er!




Video-Restream: Coronainfo-Tour aus Tübingen, Ulm und Kempten

Nach den verbotenen Kundgebungen am Sonntag macht die erfolgreiche Coronainfo-Tour von Dr. Bodo Schiffmann, Samuel Eckert, Wolfgang Greulich und Ralf Ludwig heute wieder an drei Stationen Halt.

Es ging los um 11 Uhr in der schwäbischen Universitätsstadt Tübingen ohne Maskenpflicht (Video hier), um 15 Uhr war der Tourbus dann auf dem Münsterplatz in Ulm mit RA Markus Haintz (Video hier), und die Abendveranstaltung mit abschließender feierlicher Nationalhymne und Handylichtern fand um 19 Uhr in Kempten im Allgäu statt (Video hier). Alle drei Kundgebungen sind genehmigt.

PI-NEWS-Leser, die in der Nähe der Veranstaltungsorte wohnen: Bitte hingehen, unterstützen und wenn möglich mit Fotos, Videos und/oder Text dokumentieren (an: info@pi-news.net).

Alle Kundgebungen der Coronainfo-Tour werden LIVE auf dem Dlive- und twitch-Kanal von Samuel Eckert, aber oftmals auch von diversen Youtubern vor Ort übertragen. Wir binden die Videos – sobald verfügbar – in diesen Beitrag ein.

Aktuelle Infos zu den jeweiligen Stationen der Coronainfo-Tour gibt es hier und auf den Telegram-Kanälen von Samuel Eckert und Wolfgang Greulich.

Wir wünschen gute Unterhaltung und viel Erkenntnisgewinn!




Biden droht Deutschland wegen Nord Stream 2 mit Wirtschaftskrieg

Von MANFRED ROUHS | Dem Jubel deutscher Politiker und Journalisten über den umstrittenen Erfolg Joe Bidens bei der amerikanischen Präsidentschaftswahl könnte im Januar Ernüchterung folgen, falls Biden tatsächlich ins Weiße Haus einziehen sollte. Denn in diesem Fall droht Deutschland ein regelrechter Wirtschaftskrieg mit den USA.

Während Donald Trump eher hinhaltenden Widerstand gegen das bereits zu rund 95 Prozent fertiggestellte Erdgasprojekt Nord Stream 2 geleistet hat, will Biden diese deutsch-russische Kooperation aggressiv bekämpfen und ohne Rücksicht auf eine absehbare massive Beschädigung der deutsch-amerikanischen Beziehungen verhindern. Das berichtet die „Bild“-Zeitung.

Demnach soll jedes Wirtschaftsunternehmen, das sich an Nord Stream 2 beteiligt, mit einem US-amerikanischen Embargo belegt werden – bis hin zu den beteiligten Versicherungen. Die Unternehmen sehen sich dann vor die Wahl gestellt, entweder Beiträge zu Nord Stream 2 zu leisten und deshalb keine Geschäfte mehr mit den USA und mit US-Unternehmen machen zu können, oder bei Nord Stream 2 auszusteigen.

Ein ähnliches Embargo, wie es Biden in diesem Zusammenhang gegen deutsche Interessen plant, besteht ansonsten nur gegenüber dem Iran, Nordkorea und Kuba.

Bidens Lächeln ist unehrlich und trügerisch: Der Mann ist nur bedingt handlungsfähig – eine Marionette der Wall Street. Was immer die Geldmacht in den USA von ihm anfordert: Biden wird liefern!


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und hat die Broschüre Coronazeit – Leben im Ausnahmezustand“ herausgegeben. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig und vermittelt Firmengründungen in Hong Kong.




Helge Lindh diskutiert mit Michael Stürzenberger über Politischen Islam

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | SPD-Mann Helge Lindh zählt sicherlich zu den gegenüber dem Islam unkritischten Bundestagsabgeordneten. Beispielhaft seine geradezu anbiederischen Glückwünsche am 31. Juli zur betäubungslosen massenhaften Tierquälerei, dem islamischen „Opferfest“. Bei der Bundestagsdebatte über „Islamismus“ am 13. Februar dieses Jahres lenkte er in seiner Rede komplett vom Thema ab, hob die Leistungen von Moslems in den letzten Jahrzehnten für unsere Gesellschaft hervor und wies auf vermeintlichen „antimuslimischen Rassismus“ sowie angebliche „Islamophobie“ hin, anstatt auf die immensen Probleme des radikalen Islams einzugehen.

Am 30. Oktober hatte die AfD eine Aktuelle Stunde zu dem Thema „Lehren aus den Attentaten in Frankreich – Islamismus und Parallelgesellschaften zurückdrängen“ beantragt. Helge Lindh bezeichnete diesen AfD-Antrag als „zutiefst unanständigen und widerwärtigen Versuch, die Attentate für eigene Zwecke zu instrumentalisieren“. Dr. Curio sei ein „Hassprediger im Bundestag“ und damit ein „Komplize der Hassprediger des Terrors“. Immerhin gab Lindh zu, dass das bisherige Schweigen der Linken zu islamistischem Terror auch auf dem Wunsch beruhte, kein Wasser auf die Mühlen der Rechtsextremisten zu geben. Aber dies dürfe kein Argument sein.

Lindh meinte auch, dass sich Moslems nicht rechtfertigen müssten, denn diese Terror-Anschläge würden „nicht in ihrem Namen“ geschehen. Der Terror werfe sicherheitspolitische Fragen auf und sei ein Thema der Asylpolitik. Es müsse Prävention geben. Die Antworten darauf müssten aber „mehr Freiheit, nicht weniger“ bedeuten. Keinesfalls dürften Moslems „unter Generalverdacht“ gestellt werden. Man müsse in unserer Gesellschaft eine „Gleichheit für alle“ ermöglichen, womit er wohl auch die Gleichstellung des Islams meint. Lindh lenkte auch schnell auf rechtsextreme Anschläge wie Hanau ab und beschrieb, wie Moslems dort „gelitten und gefühlt“ hätten.

Die Basler Zeitung bewertete diese Auslassungen von Lindh in ihrem Artikel „Das Schweigen der Feiglinge“ wie folgt:

Es ist genau dieses böswillige Klischee vom Rassisten oder Islamophoben, das viele Leute davon abhält, sich klar gegen islamistische Extremisten zu äussern. Oder wie es der SPD-Abgeordnete Helge Lindh am Freitag im Deutschen Bundestag ausdrückte: Es gebe eine Unfähigkeit, nach islamistischen Attentaten zu trauern, weil die Menschen Angst hätten, damit Wasser auf die Mühlen der Rechtsextremisten zu leiten. Doch diese Haltung ist feige und kontraproduktiv: Von ihr profitieren genau die falschen, nämlich Islamisten und die radikale Rechte.

Am vergangenen Samstag hielt die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) in Wuppertal eine siebenstündige Kundgebung zur Aufklärung über den Politischen Islam (PI-NEWS übertrug den Livestream, bisher 70.000 Zuschauer auf dem YouTube-Kanal von EWO live). Wuppertal ist der Wahlkreis von Helge Lindh, wo er 2017 mit 31,5 % der Stimmen das Direktmandat zum Einzug in den Bundestag holte. Bevor Lindh zu unserer Kundgebung ging, twitterte er:

Dann beobachtete er unsere Veranstaltung auf dem Johannes Rau-Platz und machte Fotos der Plakate. Ich sprach ihn an und fragte ihn, ob er beim Politischen Islam nicht auch Probleme sehe. Er antwortete, er sehe nur in mir ein Problem. Daraus entwickelte sich ein höchst aufschlussreiches knapp halbstündiges Gespräch, in dem Lindh einen tiefen Einblick in seine wirklichkeitsferne Vorstellungswelt gab (Video oben).

So würde ich „Stimmung gegen alle Muslime“ machen. Es stünde mir nicht zu, zu definieren, was „modern eingestellte Moslems“ seien. Meine Kritik sei „schändlich“ für unser Land. Ich versuchte freundlich, aber bestimmt und eindringlich, Helge Lindh die Gefährlichkeit des Politischen Islams zu erklären. Denn nur mit sachlichen und ruhig geführten Gesprächen können wir unsere wichtige Botschaft in alle Parteien hineintragen.

Bei Helge Lindh haben wir es aber mit einem besonders hartnäckigen Realitätsverweigerer zu tun. Er meinte, der Terror habe „nichts mit dem Islam“, sondern nur mit „dschihadistischer Ideologie“ zu tun. Tausende Attentäter hätten ihren ideologischen Input „nicht aus dem Kreis von Moslems“. Es sei „viel zu einfach“, zu behaupten, der Islam sei daran schuld. Seiner Meinung nach seien „soziale Probleme“ die Ursache und jene, die radikalisieren würden. Er kenne viele Moslems, die friedlich seien, und diese Erfahrung habe er in vielen Moscheen gemacht. Die Terroristen würden „nicht in derem Namen“ handeln. Parallelgesellschaften sehe er nicht, viel eher sei meine Gedankenwelt „eine Parallelgesellschaft“ und meine Gedanken zeichneten „eine Karikatur dieses Landes“. Hamed Abdel-Samad sei „nicht auf der Höhe der Theologie“ und würde „keine akzeptablen Ansichten“ vertreten. Die Behauptung, alles käme aus dem Islam, würde „keiner theologischen Überprüfung standhalten“.

Als Lindh das Gespräch auf die Nazis und ihren Holocaust lenken wollte, beschrieb ich ihm den Nazi-Islam-Pakt, der die Judenfeindlichkeit als gemeinsame ideologische Grundüberzeugung teilte. Auf die Aussage von Hitler, dass die Germanen mit dem Islam die Welt erobert hätten und nur durch die schlappe Duldsamkeit des Christentums davon abgehalten worden wären, meinte er, dass es bezeichnend wäre, Hitler als Quelle für die Bewertung des Islams zu verwenden. Lindh kommt es ganz offensichtlich nicht auf die Ergründung der Fakten zum Politischen Islam an, sondern nur auf die Darstellung seiner vermeintlich menschenfreundlichen Gesinnung, in der er sich gerne sonnen möchte und wofür man derzeit noch viel Applaus vom linksgrünen Mainstream erhält.

Direkt nach unserem Gespräch veröffentlichte er auf Facebook drei Fotos der Kundgebung und schrieb:

Ich habe eben live mit Michael Stürzenberger, dem islamfeindlichen, rechtspopulistischen Extremisten, vor dem Rathaus in Wuppertal gestritten, on air auf YouTube. Aus dem Publikum wurde ich als Parasit beschimpft. Den Johannes-Rau-Platz meiner Stadt überlasse ich nicht Hetzern und Spaltern der „Bürgerbewegung Pax Europa“. Wegschauen und schweigen kann ich nicht. Antimuslimischer Rassismus ist eine Schande, die Instrumentalisierung des Terrors für Rassismus ist eine Schande. Wer statt Sorge um Corona und Kampf gegen Rechtsterrorismus, dschihadistischen Terrorismus und jede Form von Gewalt Muslime unter Generalverdacht stellt und solche Hetzdemos organisiert, der hat das Grundgesetz nicht begriffen. Muslime, Christen, Juden, Atheisten stehen gemeinsam im Kampf gegen den Hass. Johannes Rau würde schaudern angesichts dessen, was auf seinem Platz geschah.

Viel scheint also erstmal nicht hängengeblieben zu sein von den Fakten, die ich ihm zu vermitteln versuchte. Aber bei manchen müssen die Dinge eben erst ein bisschen sacken. Die sich rasch verschlimmernden Zustände in der Realität werden das Übrige dazu beitragen, dass früher oder später jeder aufwacht. Selbst so Resistente wie ein Helge Lindh.

Bundestagsdebatte „Islamismus und Parallelgesellschaften zurückdrängen“

Nachdem Lindh im Gespräch mit mir in Wuppertal die Bundestagsdebatte am 30. Oktober erwähnt hatte, sah ich mir diese genauer an. Sie begann mit einer fulminanten und faktengestützten Rede von Dr. Gottfried Curio, im Video von „Parlament TV“ ab 7 Stunden 24 Minuten. Der innenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion sprach klar aus, dass das Zulassen illegaler Migration töte. Frankreich handele nun und schließe radikale Moscheen. Dies sei folgerichtig, denn nach Studien würden 75% der europäischen Moslems den Koran wörtlich nehmen und die Scharia über die Gesetze der jeweiligen Länder setzen. Frankreich habe den Irrweg der Duldung beendet, Deutschland setze ihn hingegen fort. Macron sei eben ein Sohn Voltaires, Merkel eine Tochter Honeckers. Es fände ein Kampf um die Zivilisation statt, der hierzulande durch Feigheit und Selbstverleugnung ignoriert werde. Die Parallelgesellschaften würden wachsen und das Umfeld darstellen, auf dem die Terrortaten ermöglicht werden.

Auf Dr. Curio folgte Alexander Throm von der CDU, der eine zunehmende Radikalisierung feststellte und einen „Kampf gegen islamistischen Terror“ forderte, bei dem man „dauerhaft wachsam und konsequent“ sein müsse. Gefährder müssten kontrolliert und wenn möglich abgeschoben werden. Es müsse geprüft werden, ob dies für solche Personen auch nach Syrien und Afghanistan ermöglicht werden könne.

Linda Teuteberg (FDP) sah in den „unvorstellbaren Gräueltaten des Islamischen Staates“ eine strukturelle Bedrohung für den Frieden, der man entschlossen entgegentreten müsse. „Islamisten“ würden unsere pluralistische Vielfalt mit Füßen treten. Religionen dürften auch kritisiert werden und der Begriff „Islamophobie“ sei strikt abzulehnen. Liberal zu sein bedeute weder beliebig noch naiv zu sein.

Die Ausführungen von Helge Lindh sind im Video ab 7:42:15 zu sehen. Auf ihn folgte Petra Pau (Die Linke) und erklärte es als „schweren Fehler“, wenn man den „islamistisch-dschihadistischen Hintergrund“ der Attentate mit Moslems und dem Islam gleichsetze, womit man Unschuldige pauschal beschuldige. Alle Religionen würden gleichberechtigt zu unserem Land gehören. Petra Pau bestätigte den Vorsitzenden des Zentralrats der Moslems in Deutschland, Aiman Mazyek, der die tatsachenwidrige Behauptung aufstellte, die Terroristen würden „gegen den Koran und gegen den Propheten“ handeln. Die AfD würde die Terroranschläge für „Hetze und Feindschaft gegen Moslems und den Islam missbrauchen“. Sie sei „Stichwortgeber für rassistische und fremdenfeindliche Attentate“.

Irene Michalic (Grüne) behauptete, dass die Terroristen „Kleinkriminelle“ seien. Man müsse das „Muster“ für den Terror besser verstehen und die Netzwerke ausleuchten. Es müsse „null Toleranz“ gegenüber Gefährdern geben.

Christoph Bernstiel (CDU) lieferte eine bemerkenswerte Fehleinschätzung (im Video ab 7 Stunden 59 Minuten):

„Jeder Islamist, der den Koran zitiert, repräsentiert genausowenig den Islam wie ein Rechtsextremist, der die Deutschlandfahne schwenkt, Deutschland repräsentiert.“

Bernd Baumann (AfD) beschrieb (im Video ab 8:04:40), dass Frankreich geradezu in Flammen stünde. 874 Kirchen seien angezündet oder verwüstet worden. Die Gegengesellschaften würden wuchern, dort werde die freiheitliche Gesellschaft verachtet. Staatspräsident Macron habe festgestellt, dass es einen islamischen Separatismus gebe, dessen Endziel es sei, die Kontrolle zu übernehmen. Es müsse eine Rückeroberung geben, wozu eine Mobilisierung der Nation nötig sei.

Daniela De Ridder (SPD) beschwerte sich über „antimuslimische Hetze“. Die SPD werde keine „Verächtlichmachung einer Religion“ zulassen. Man müsse vielmehr „soziale Verwerfungen“ bekämpfen.

Philipp Amthor (CDU) stellte fest, dass die Attentäter „islamistisch radikalisiert“ seien und der „Islamismus“ eine „akute Gefahr“ darstelle. Man dürfe aber nicht behaupten, dass nahezu jeder Moslem ein Terrorist sei, denn „ein Großteil der 4,5 Millionen Moslems“ lebten in Frieden mit uns und wollten auch keinen Terrorismus. Für „Islamismus“ dürfe es jedoch keine Toleranz geben, er müsse bekämpft werden. Die AfD habe hingegen nur Scheuklappen zu bieten und würde polemisieren. Amthor unterstellte der AfD, dass sie die Attentate „instrumentalisieren“ würde und ihr es weder um Frankreich noch um Samuel Paty ginge.

Karl-Heinz Brunner (SPD) unterstellte, dass die AfD wie die Attentäter den Fanatismus in den Mittelpunkt stellen wollten. Der Rechtsstaat gelte zwar für alle, aber gegenüber Hasspredigern und Islamisten müsse es eine Nulltoleranzpolitik geben.

Michael Kuffer (CSU) meinte, dass der Islam als Religion mit dem Christentum die „Barmherzigkeit“ und die „Nächstenliebe“ teilen würde (im Video ab 8 Stunden 27 Minuten). Er vergaß zu erwähnen, dass dies im Islam nur für Moslem untereinander gilt, keinesfalls gegenüber „Ungläubigen“. Immerhin räumte er ein, dass der „politisch radikale Islamismus“ dazu im Widerspruch stehe. Folgendes Zitat von Kuffer ist bemerkenswert:

„Der politisch radikale Islam ist eine Form des Faschismus.“

Man darf gespannt sein, wie sich diese Bundestagsdebatten entwickeln, wenn sich solch grausame Terror-Anschläge des Politischen Islams nicht nur in Frankreich und Österreich, sondern auch wieder in Deutschland ereignen. Dann dürfte die Klarheit und Schärfe der Politiker-Aussagen zunehmen. Wenn dem dann nicht durchgreifende politische Maßnahmen folgen, könnten sich viele Bürger ihre Wahlentscheidung im kommenden Jahr gründlich durch den Kopf gehen lassen. Und 2021 ist ein Superwahljahr mit den Landtagswahlen am 14. März in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sowie den Kommunalwahlen in Hessen, den Landtagswahlen in Thüringen (25. April), Sachsen-Anhalt (6. Juni) und Mecklenburg-Vorpommern (Herbst), den Kommunalwahlen in Niedersachsen (12. September), der Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin und der Bundestagswahl (Herbst).


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Kritik am Politischen Islam muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: HU70117753795954288500000000, BIC: OTPVHUHB. Oder bei Patreon.




Not macht erfinderisch: Live-Sendungen aus Schnellroda

Die Coronamaßnahmen der Merkel-Regierung setzen vielen kleinen und mittleren Unternehmen zu und sorgen zudem dafür, dass wir uns nicht mehr treffen können. Auch im Widerstandsmilieu sind viele Veranstaltungen ausgefallen, weil Versammlungen entweder gar nicht mehr erlaubt waren oder aufgrund von Verordnungen nur mit geringer Teilnehmerzahl durchgeführt hätten werden können. Was war 2020 schon möglich? Nicht viel.

Aber: Not macht erfinderisch! Im Internet sind zahlreiche neue Formate entstanden. Auch in Schnellroda, dem berühmt-berüchtigten Komplex aus Verlag Antaios, Institut für Staatspolitik und Zeitschrift Sezession, geführt von Ellen Kositza, Götz Kubitschek und Erik Lehnert.

Die Schnellrodaer haben auf Youtube mittlerweile über 11.000 Abonnenten, denen sie wöchentlich neue, anspruchsvolle Videos anbieten. Natürlich kann auch jeder zusehen, der nicht Abonnent ist…! Neben Buchbesprechungen, Vorträgen und Podcasts („Am Rande der Gesellschaft“) gibt es seit zwei Wochen auch eine Live-Sendung: Kubitschek und Lehnert sprechen jeden zweiten Mittwoch über einen wichtigen Schriftsteller oder Vordenker.

Die ersten beiden Folgen zu den großen Autoren Ernst Jünger und Ernst von Salomon kann man hier und hier ansehen. Deutlich wird: Lehnert und Kubitschek sind in eine Lücke vorgestoßen. Die ungezwungenen, aber lehrreichen und mit umfassendem Wissen vorgetragenen Gespräche ersetzen wenigstens zum Teil das, was eigentlich mit Publikum in Dresden und Berlin hätte präsentiert werden sollen.

Lehnert und Kubitschek können auf jahrzehntelange Leseerfahrung und eine zwanzigjährige verlegerische und publizistische Arbeit zurückblicken. Das merkt man ihren Gesprächen an: Hier wird spontan, unterhaltsam und bildend zugleich über Autoren, Bücher und politische Entwicklungen diskutiert. Es ist so, dass man nach wenigen Minuten das Gefühl bekommt, man säße direkt mit am Tische und hätte auch ein Bier in der Hand.

Und man sitzt ja auch (fast) live dabei: Denn rechts neben den Videos öffnet sich ein „Chat-Fenster“, wo jeder Nutzer Fragen an die beiden Protagonisten stellen und mit anderen Zusehern debattieren kann. Hunderte haben diese Option bereits genutzt. Nur so entsteht auch in Corona-Zeiten ein Raum, der vor dem Zugriff der Maßnahmen-Fetischisten einstweilen geschützt ist.

Damit es so bleibt, sollte man die Schnellrodaer unterstützen, zum Beispiel mit einem Abonnement ihres Youtube-Kanals oder mit dem Bestellen des Buches auf antaios.de, das gerade im Video besprochen wurde. Man tut damit sich selbst und seiner Abendgestaltung einen großen Gefallen.

» Hier geht es zum Youtube-Kanal Schnellroda!




Es sind ja nur Griechen

Von W. SCHMITT | Mit ihrer neuen Strategie „Blaues Vaterland“ („mavi vatan“) erklärt die Türkei große Teile des griechischen und zypriotischen Mittelmeers zum türkischen Hoheitsgebiet – und der EU ist das völlig egal. Ginge es aber um Frankreich oder Spanien, würde zum Beispiel Marokko Teile der spanischen See zu marrokanischem Gebiet erklären, wäre die Antwort der EU sicher anders: Sehr schnell könnten Spanien oder Frankreich mit der Solidarität aller EU-Mitgliedsländer rechnen, selbst das faule Deutschland würde eine kleine Fregatte in die spanischen oder französischen Gewässer entsenden, um Flagge zu zeigen, der marokkanischen Expansion wäre schnell ein Ende gesetzt.

Die aktuelle Aggression der Türkei gegen Zypern und Griechenland macht daher wieder einmal deutlich: Es gibt in der EU zwei Klassen von Mitgliedsländern. Zum einen gibt es die vollwertigen Mitgliedsländer des alten Abendlands Westeuropas: Frankreich als Chef-Land der EU an erster Stelle, gefolgt von Italien, Deutschland, Spanien, Belgien, Luxemburg und den Niederlanden. Diese Länder entscheiden mehr oder weniger unter sich, was Sache ist in der EU. Nur diese Länder sind wirklich wichtig, alle anderen Länder sind zweitrangig.

Diese anderen zweitrangigen Länder lassen sich aus Brüsseler Sicht noch in zwei weitere Untergruppen einteilen: zum einen die Peripheriestaaten des klassischen Abendlands, also Portugal, Irland, Schweden, Österreich, Malta, Finland und das Baltikum. Diese Länder  gelten noch als halbwegs standesgemäß, man hört ihnen deshalb in Brüssel höflich zu, wenn sie sie sich melden, man lässt sie immerhin ausreden.

Der Rest der EU allerdings zählt zu jener Untergruppe, die in Brüssel nur am Katzentisch geduldet wird: Alle slawischen Länder, Ungarn und die Länder der Orthodoxie, also Rumänien, Bulgarien, Griechenland und Zypern. Diese Länder waren dem westlichen Abendland schon immer suspekt und sind es heute auch in der EU. Diese Länder schreit man an, man brüllt sie nieder, und man überzieht sie mit Klagen, wenn sie aufmucken und ihre Meinung sagen.

Diese grundsätzliche Zweiklassenherrschaft der EU erklärt deshalb auch, weshalb die aktuelle territoriale Ausweitung der Türkei auf Kosten Griechenlands und Zyperns der EU-Elite in Brüssel völlig egal ist. Letztlich sind es ja nur Griechen. Griechen gelten in der westeuropäischen EU-Elite nur als halbzivilisiertes Randvolk. Man fährt zu den Griechen in den Urlaub, man trinkt mit ihnen Ouzo und tanzt Syrtaki, aber für vollwertig nimmt man sie nicht. Ist man wieder daheim, sitzt man in Brüssel wieder in den feinen französischen Restaurants, lobt die frischen Austern und macht sich lustig über Pommes mit Suvlaki.

Wir sehen also: Alles wie immer in Europa, das alte Spiel wiederholt sich auch heute wieder. 1453 hat man die Griechen in Konstantinopel im Stich gelassen, weil es ja nur Griechen waren und das Abendland für Griechen grundsätzlich keinen Finger krumm macht. Auch später im 19. Jahrhundert hat im griechischen Befreiungskampf gegen die Türken kein einziger europäischer Staat den Griechen geholfen – die deutschen „Philhellenen“ mussten auf eigene Kosten in den griechischen Befreiungskrieg ziehen.

Und so ging es immer weiter: 1923 hat Westeuropa – ganz besonders verwerflich – sogar kräftig dabei mitgemischt, Millionen Griechen aus ihrer Heimat in der heutigen Westtürkei, wo die Griechen seit 3500 Jahren gelebt haben, auszusiedeln, damit die Türken in dieser alten griechischen Heimat mehr Platz hatten. 1955 hat nach den türkischen Progromen an den Griechen von Istanbul kein einziger westeuropäischer Staat Konsequenzen gezogen, als die Griechen in Istanbul massenhaft von Türken massakriert wurden und anschließend – nach 3000 Jahren! – aus Byzanz/Konstantinopel fliehen mussten.

1974 marschierte die Türkei in Zypern ein und hält Nordzypern nun schon seit 46 Jahren rechtswidrig besetzt, das kratzt in Brüssel niemanden, da gibt es gegen die Türkei nicht mal ein klitzekleines Sanktiönchen – aber bei der russischen Besatzung der Krim markierte die EU sofort den starken Max. Und jetzt nimmt sich die Türkei wieder ein Stück vom griechischen Kuchen, und Westeuropa tut wieder nichts. Auch die griechischen Inseln Lesbos und Samos stehen bereits auf der türkischen Speisekarte, jucken wird das in Brüssel niemanden, wenn die Türkei dort ihre Flagge hissen wird. Hauptsache, die französischen Austern schmecken.




„Bleib-zu-Hause“-Video verhöhnt Nachkriegs-Zeitzeugen

Von DER ANALYST | Es gibt kaum etwas, das nachdenklicher macht und berührender ist, als die Erzählungen der Zeitzeugen, die am eigenen Leib die Schrecken des Zweiten Weltkriegs und die Entbehrungen der Nachkriegszeit erfahren haben. Man kann sich heute gar nicht mehr vorstellen, was diese Menschen durchleiden mussten. Trotzdem fanden sie noch die Kraft, Deutschland nach dem Krieg wieder aufzubauen.

Es sind, beziehungsweise waren, alte Männer und Frauen, die teils mit den Tränen kämpfend, in Interviews vor laufender Kamera von ihrem Schicksal berichteten. Die meisten sind inzwischen verstorben. Wir tun gut daran, ihre Lebensleistung, von der wir unendlich profitiert haben, nie zu vergessen.

Gipfel der Geschmacklosigkeit

Die Bundesregierung verhöhnt jetzt das Andenken jener Zeitzeugen mit einem Propagandastreifen, in dem im Stil eines solchen Interviews die Bürger dazu animiert werden sollen, gefälligst zu Hause zu bleiben, Chips zu essen und den ganzen Tag faul auf dem Sofa zu liegen.

Die Handlung ist schnell erzählt: Ein alter Mann erinnert sich vor der Kamera an den „Corona-Winter 2020“, mit dessen Schrecken er als 22-Jähriger konfrontiert wurde. Damals habe „das ganze Land auf uns geschaut“, als „eine unsichtbare Gefahr alles, an was wir glaubten, bedrohte und das Schicksal dieses Landes plötzlich in unseren Händen lag“. Er und die anderen „Helden“ dieser Epoche „taten das, was von ihnen erwartet wurde, das einzig Richtige“: Zuhause bleiben, Chips essen und den ganzen Tag auf dem Sofa liegen – wie bereits erwähnt.

Dieses auf YouTube zu besichtigende infantile Machwerk ist an Geschmacklosigkeit kaum mehr zu überbieten, wird aber zweifellos bei vielen durch Framing, Nudging und Desinformation empfänglich gemachten Gehirnen auf fruchtbaren Boden fallen.