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Der Krieg, den Frankreich verlieren wird

Von WOLFGANG HÜBNER | Erklärungen der französischen Regierung zufolge befindet sich unser Nachbarland im „Krieg gegen die Ideologie des Islamismus“. Dazu kann vorausgesagt werden: Diesen Krieg wird Frankreich verlieren. Denn Ideologien können nur erfolgreich bekämpft werden, wenn deren Ideologen und die von ihnen Ideologisierten, also konkrete Personen,  vernichtend geschlagen werden. Dazu hat Frankreich weder in der Welt, ja noch nicht einmal im eigenen Land die Macht und den Willen. Die „Ideologie des Islamismus“ ist nämlich nichts anderes als der weltliche Machtanspruch einer Religion, die unverträglich ist mit freiheitlichen Gesellschaften.

Wenn Frankreich, in dem Millionen Menschen leben, die sich zu dieser Religion bekennen, nicht bereit ist, aus dieser Erkenntnis die entsprechenden radikalen Konsequenzen zu ziehen, dann ist die pathetische Versicherung der Macron-Regierung nichts als Wortgeklingel. Und selbst wenn es wirklich mehr sein sollte, also eine ehrlich gemeinte Absichtserklärung, dann wird es bei diesem Krieg keine tatkräftigen Verbündeten finden, schon gar nicht in Deutschland, wo die Regierung noch nicht einmal die Opfer islamischen Terrors namentlich zu nennen wagt.

Wenn ein früherer Regierungschef von Malaysia es als legitim bezeichnet, „Millionen von Franzosen zu töten“, aber fast jedes westliche Land sich schwer tut, sogenannte importierte oder selbst gezüchtete „Gefährder“ unschädlich zu machen, so lange diese noch keine Morde begangen haben, sind Kriegserklärungen für diejenigen, denen sie gelten, nur heiße Luft. Sie sind vielmehr sogar eine Ermutigung, den nächsten Kopf abzuschneiden, die nächste Kirche zu schänden und die verachteten Franzosen oder Deutschen weiter in Furcht und Selbstdemütigung zu treiben.

Kriege lassen sich nur gewinnen mit dem Einsatz von unbedingtem Willen und der Bereitschaft zu Gewaltanwendung. Frankreich ist faktisch nur bereit, die Opfer des terroristischen Islam würdig zu betrauern, Deutschland ist noch nicht einmal dazu willens.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.