Volker Zierke eröffnet in "Enklave" eine Welt aus Militär und Abenteuer und dies nicht in der Vergangenheit, sondern in der Zukunft. Einer Zukunft, die um die Notwendigkeit von Männlichkeit, Mut und Kampf für die menschliche Entwicklung weiß.

Eine Transsexuelle scheidet aus der Bundeswehr aus und bekommt zum Abschied ein Einhorn mit Regenbogenschweif an den Geländewagen. Kampfpanzer bieten genügend Komfort, um auch Schwangere befördern zu können. Regelmäßig stehen Mutproben und Korpsgeist in der Kritik. Annegret Kramp-Karrenbauer und Eva „Teletubbi“ Högl arbeiten an der politisch korrekten Bundeswehr, das KSK wird in Teilen aufgelöst und neu formiert. Ideologie und Haltung sind wichtiger als Kampfkraft und Wehrhaftigkeit, die Bundeswehr ist längst in weiten Teilen eine Karikatur des einstmals weltweit geschätzten und respektierten deutschen Soldatentums.

Leben wir in einer verweichlichten, ja verweiblichten Zeit? Ja! Doch sind wir zu diesem Schicksal verdammt? Mitnichten!

In seinem Erstlingswerk Enklave zeichnet Volker Zierke ein gegenteiliges Bild: Er eröffnet eine Welt aus Militär und Abenteuer und dies nicht in der Vergangenheit, sondern in der Zukunft. Einer Zukunft, die um die Notwendigkeit von Männlichkeit, Mut und Kampf für die menschliche Entwicklung weiß.

Der Aufbruch ins Abenteuer, die Lust am Erkunden, die Freude am Spiel, der Reiz der Gefahr ist eines der Leitmotive in Enklave. Auch wenn das Buch weniger Antworten gibt als Fragen aufwirft über eine positive Zukunftsvision, die man ansonsten in der patriotischen Literatur mit wenigen Ausnahmen vergebens sucht, führen diese Fragen weg vom bloßen Lamentieren über den Verlust von Bürgerrechten und allzu Alltäglichem des Politbetriebes.

Sie führen hin zu der Möglichkeit, eine andere Zukunft zu denken, die eben nicht dystopisch ist, auch wenn sie mit grundlegenden Veränderungen einhergeht. Ein nostalgischer Rückgriff auf Vergangenes wird stets zum Scheitern verurteilt sein. Und eingedenk eingangs erwähnter Entwicklungen sind grundlegende Veränderungen mehr als nötig.

In Enklave erhält ein junger Offizier von der Obrigkeit den Auftrag, bewaffnete Dissidenten zu jagen, die sich auf einer abgelegenen Insel versteckt halten. Nach und nach kommt er dahinter, dass die Rebellengruppe um Oberst Khyber ein Geheimnis aufgedeckt hat – und sich nun gegen das System stellt. Dieses System, die Welt in Enklave, ist kriegerisch und gefährlich. Im ewigen Kampf kann sich nur beweisen, wer den »Kodex« befolgt und im Krieg das große Abenteuer statt den großen Zerstörer sieht.

Spannende und mitreißende 132 Seiten für schmale 15 Euro. Dazu ein ästhetisch ansprechendes Cover. Enklave ist das perfekte Weihnachtsgeschenk für Männer jeden Alters.

Bestellmöglichkeit:

» Volker Zierke: Enklave – hier bestellen!

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9 KOMMENTARE

  1. ZITAT:
    Ideologie und Haltung sind wichtiger als Kampfkraft und Wehrhaftigkeit, die Bundeswehr ist längst in weiten Teilen eine Karikatur des einstmals weltweit geschätzten und respektierten deutschen Soldatentums.
    ZITAT ENDE

    So ist es!
    Ich hatte in einem anderen Zusammenhang noch Folgendes als Kommentar geschrieben:

    Selbst bin ich ein absoluter Gegner der Wehrpflicht und auch strikt gegen Frauen in Heeres-Kampfverbänden.
    Heeres-Kampfgruppen (z. B. sog Panzergrenadiere) erfordern sowohl körperlich als auch von der Motivation her Fähgkeiten, die Frauen m. E. nur in Ausnahmefällen gleichwertig – so wie gut veranlagte und optimal trainierte Männer – erbringen können. Männliche Wehrpflichtige ohne zielführende Motivation sind – auch wenn körperlich geeignet – für Kampftruppen ebenso kontraproduktiv.
    Die ideologische Gleichmacherei der Geschlechter hat m. E. beim Militär ihre Grenzen.
    Frauen als Soldatinnen sind demgegenüber in zahlreichen Lenk- und Überwachungsfunktionen (zumal bei fortschreitender Digitalisierung) bestens einzusetzen (z. B. Luftraumüberwachung).
    Die heutige Bundeswehr scheint mir allerdings ein aufgeblähter ungeheurer „Bürokratie“-Moloch zu sein, der zudem als „Dienstleistungs“-Apparat nach dem Gutdünken von Politikern eingesetzt wird. Irgendwelche Polizeiaufgaben mit Streifenfahrten in Mali/Afrika zu fahren, halte ich für deplatziert.

    Das größte „Problem“ der Bundeswehr ist:
    Der seinerzeitige Feind (von außen) ist (zum Glück) abhanden gekommen!
    Demgegenüber sehe ich aktuell vermehrt Feinde von innen, denn u. a. die fortschreitende Islamisierung und der links-grüne Klimaterror sind für mich die echten Volksfeinde – gegen die keine Bundeswehr hilft.

  2. Henry Kissinger:
    „Soldaten sind stumpfe, blöde, Tiere, gerade gut genug, um als Spielfiguren (Bauern) in der Außenpolitik benutzt zu werden.“

  3. Antwort an: A. von Steinberg 12. November 2020 at 15:01

    Ich muss Ihnen da widersprechen. Zu meiner Zeit wahren die Wehrpflichtigen nicht alle motiviert, aber die Meisten waren gut und machten mit. Das Niveau bei uns war hoch. Schon damals konnte ich erkennen, dass die amerikanischen Soldaten eine Negativauslese waren und wir das Modell einer Berufsarmee besser nicht einführen sollten. Meiner Meinung nach wurde die Wehrpflicht bewusst abgeschafft um eine Armee generieren zu können, die weltweit eingesetzt werden konnte. Tote Freiwillige machen sich in den Medien besser als tote Wehrpflichtige. Das Thema Frauen ist für mich auch ein Irrweg. Die Frauen in Deutschland blockieren mittlerweile viele Stellen, die gut bezahlt werden und diese Frauen sind oft gar nicht in der Lage und Willens den Job der Männer zu machen. Frauen mögen in der Regel nicht einmal über Waffen reden und das Thema Landesverteidigung ist den meisten Frauen scheißegal. 100 000 Jahre Evolution lassen sich nicht einfach abschütteln. Eine Frauen-dominierte, verweiblichte Gesellschaft wird untergehen, weil sie schwach, wehrlos und handlungsunfähig ist. Und übrigens bin ich der Meinung, dass wir uns auf Landesverteidigung beschränken sollten. Die Auslandseinsätze der BW sind alle sinnlos gewesen. Es ist sinnlos in einem fremden Land zu sterben, nur weil verkommene deutsche Politiker das gerade für nötig halten.

  4. A. von Steinberg 12. November 2020 at 15:01
    […]
    Selbst bin ich ein absoluter Gegner der Wehrpflicht und auch strikt gegen Frauen in Heeres-Kampfverbänden.
    […]

    Dito.
    Beschäftigt man sich mit der Historie der Wehrpflicht, so erkennt man dass sie immer bei einer bestehenden Bedrohungslage eingeführt wurde, wie von Heinrich I zu Zeiten der Ungarneinfälle und in Preussen ab 1814 nach Ende des Bonapartismus um gegen Überfälle von außen geschützt zu sein.
    Nach 1990 war für mich die Wehrpflicht obsolet und man hatte eine große Chance vertan die militärischen Strukturen in Deutschland zu reformieren – eventuell eine „Wehrpflicht light“ auf Freiwilligen-Basis, was sich am Schweizer Vorbild orientiert.

    Stattdessen wurde jahrelang sinnlos herumgewurschtelt, nebenbei Milliarden verbrannt und bei den Zeit- und Berufssoldaten nichts als Frust erzeugt.
    Dazu die ebenso sinnlosen Auslandsabenteuer in Somalia, Jugoslawien, Afghanistan und in welchen Kloaken dieser Welt auch immer – hier gehört besser heute als morgen der Riegel vorgeschoben.
    Ergo: wertvolle Zeit wurde völlig sinnlos vertan.

  5. Spahn rechnet den ganzen Winter mit Corona-Einschränkungen

    Deutliche Einschränkungen wie z.B. Maskenpflicht und Veranstaltungsverbote werden auch im Frühjahr und den nächsten Sommer hindurch anhalten, bis in den Herbst hinein und wenn die Wahlen nichts ändern auch den Winter, dann bis zum Frühjahr und in den Sommer rein.

    Die regierungs- und medienseitige psychologische Manipulation könnten eine Erklärung für die momentan noch weitgehende Paralyse und Passivität in großer Teilen der Bevölkerung sein.
    „Spahn rechnet mit…“. Diejenigen, die also die Lockdowns zu verantworten haben, tun so, als seien sie selbst nur Zuschauer und dem Geschehen hilflos und machtlos ausgeliefert. Die Täter stellen sich mit den geschädigten Betroffenen auf eine Ebene und erheischen Mitleid, Toleranz und Verständnis. Das ist eine unzulässige emotionale Manipulation, die invasiv ist und Mitgefühl und Verständnis mit den Tätern verursacht, die in der aktuellen Situation unangemessen sind. Ein wesentliches Problem heutzutage sind die ausgefeilten psychologischen Mittel und manipulative Techniken, die bewirken, dass sich einerseits Täter aus der Verantwortung stehlen können und andererseits die bis ins Private eingreifenden Maßnahmen von der Mehrheit noch widerstandslos hingenommen werden.

    „Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen und das ganze Volk einen Teil der Zeit. Aber man kann nicht das gesamte Volk die ganze Zeit täuschen.“
    Abraham Lincoln

  6. Hält uns die Bundesregierung für dumm?

    Erst sollte der Lockdown „hart, aber kurz“ sein. Dann hieß es, Lockerungen seien zwar „der Plan“, aber nicht „garantiert“. Jetzt brauchen wir über eine Aufhebung der Maßnahmen gar nicht mehr „zu sprechen“: Protokoll einer fragwürdigen Strategie.

    Glauben Sie, dass der am 2. November verhängte Lockdown – den Markus Söder in der Sprache der Kaffeewerbung als den „mildesten“ in Europa angepriesen hat – am 30. November endet? Diese Frage haben sich Menschen bei den raren Begegnungen der letzten Tage oft gestellt, meistens mit sarkastischem Unterton: „Glaubst du wirklich, dass das nach vier Wochen vorbei ist?“

    Nein, natürlich glaubt das fast niemand. Und das ist alarmierend – denn die Kommunikationsoffensive, mit welcher der „Lockdown light“ vorbereitet wurde, setzte ganz auf die Befristung der Maßnahmen. Eine „kurze und klare“, wahlweise „harte, aber kurze“ Corona-„Bremse“ sei geplant, ein „Wellenbrecher“ – so ließ man es Ende Oktober aus dem Kanzleramt durchsickern. Auch die offizielle Ansprache folgte der Linie, dass „ein paar Wochen“ ohne Essengehen doch „nicht so furchtbar schlimm“ seien, wie Wolfgang Schäuble sagte.

    „Über Lockerungen brauchen wir nicht zu sprechen“, sagte die Kanzlerin am Montag im CDU-Präsidium, wieder hinter verschlossenen Türen. Denn Gerüchte aus dem Innersten der Macht haben in Krisenzeiten den Status von Regierungserklärungen: „Eventuell müssen wir sogar nachlegen.“

  7. Habe das Buch mit Interesse gelesen. Es ist allerdings kein actiongeladener „Thriller“ im üblichen Sinne. Ich bin hier etwas ratlos bei einer Bewertung. Literarisch kann ich nichts daran aussetzen, inhaltlich bleiben viele Fragezeichen. Meine Empfehlung: Selbst lesen und beurteilen. Dieses Erstlingswerk gibt Anlaß zu der Gewißheit, daß der Autor ein großes Potential in sich birgt.

  8. ZU:
    Das_Sanfte_Lamm 12. November 2020 at 15:47
    ZU:
    John Kangal 12. November 2020 at 15:42
    ————————————————————————-
    Vielen Dank für die Rückmeldungen!
    Nicht dass wir uns da falsch verstehen: Ich schrieb: „Männliche Wehrpflichtige ohne zielführende Motivation sind – auch wenn körperlich geeignet – für Kampftruppen ebenso kontraproduktiv.“

    Wir „feiern“ heute den 65. Jahrestag der Bundeswehr-Gründung (12.11.1955). Beim Bundespräsidenten hat deshalb eine „Feier“ stattgefunden: Neun Soldaten (m, w, …) wurden vereidigt. Fünf (!) Mann des Musikcorps spielten auf.
    Bundespräsident und Frau A. Kramp-Karrenbauer redeten. Der Bundespräsident lobte, dass die Budneswehr „bunter“ geworden sei. Aber was ist mit der Moral, mit der Einsatzfähigkeit?
    Er verschwieg, dass von 140 Kampfflugzeugen derzeit nur 10 voll einsatzbereit sind.

    Die Reden waren (soweit ich Ausschnitte hörte) aus meiner Sicht insgesamt ziemlich blamabel.
    Frau Kramp-Karrenbauer – CDU – ließ es sich nicht nehmen, die Soldaten-Traditionen (grob gesprochen) „in den Dreck zu ziehen“.

    Ich fürchte, dass das Geschichtsbild und auch die Bundeswehr im Kopf dieser „führenden“ Politiker eigenartig selbstgebastelt zu sein scheint.

    Zu meiner längst vergangenen Dienstzeit gab´s z. B. noch eine „Rommel“-Kaserne. Dies und vieles mehr ist inzwischen verboten worden – obwohl Erwin Rommel einer der wenigen geradlinigen hochrangigen Truppenführer im WWII war.

    Ich glaube nicht, dass Konrad Adenauer, der die Bundeswehr damals startete, mit der heutigen Entwicklung einverstanden gewesen wäre. Aber er wäre sicher längst schon aus der Merkel-CDU ausgetreten.

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