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Moslems führen gefesselten Mann in Macron-Maske durch Neukölln

Islam-Propaganda oder Satire? Der Staatsschutz weiß es noch nicht.

Von CANTALOOP | Eine Brauchtumspflege der anderen Art: Was in vielen islamisch geprägten Ländern längst Usus ist, hält nunmehr auch hierzulande Einzug. Eine Gruppe junger Männer treibt einen gefesselten Menschen unter Peitschenhieben und lauten „Yalla-Yalla“ Rufen durch eine belebte Fußgängerzone. In diesem Falle trägt die geschundene Person eine Macron-Maske und wird zusätzlich noch auf arabisch mit dem üblichen Schmäh-Vokabular bedacht. Sein Peiniger trägt hierbei ein traditionelles islamisches Gewand, inklusive der passenden Kopfbedeckung, einer sogenannten „Kufiya“. Exakt so darf man sich wohl die Scharia vorstellen.

Diese surreale Szene spielt sich jedoch nicht etwa in Teheran, Beirut oder Kabul ab. Sondern mitten im trendig-hippen Berlin, genauer gesagt in Neukölln/Sonnenallee, einem der buntesten Bezirke dort. Hier – unter ihresgleichen – lassen die empfindlichen Moslems all ihren verletzten Gefühlen und ihrer Seelenqual einmal so richtig freien Lauf. Verstörende Szenen für die Einen, eine legitime Meinungsäußerung für die Anderen. Solcherlei Auftritte, die ebenfalls sehr nahe in die persönliche Komfortzone der Großstadt-Hipster eindringen, war man bislang nicht gewohnt. Trotz „Al-Quads-Tagen“ und ähnlich gelagerten islamischen „Happenings“. Nun ist sie trotz Coronapanik also endgültig hier angekommen – die große Religion des Orients, in all ihrer Schönheit.

Der Berliner Tagesspiegel berichtet – und hält auch ein Video vor:

„In den vergangenen Tagen gab es in Berlin-Neukölln muslimische Proteste gegen Emmanuel Macron. Am Sonnabend wurde nun jemand mit Macron-Maske verkleidet, an einen Strick gefesselt, von arabischsprachigen Männern die Sonnenallee hinuntergeführt & mit Gürtel geschlagen.

Alles deutet darauf hin, dass es sich bei dem Mann, der die Person mit Macron-Maske demütigt, um den syrischstämmigen Youtuber Fayez Kanfash handelt. Er ist Mitte Zwanzig und lebt in Berlin. Kanfash wurde bereits am Samstagabend von der Polizei mindestens kurzzeitig festgehalten wie ein Video zeigt, das in einer seiner Fan-Gruppen kursiert. Er war gemeinsam mit der Person mit Macron-Maske anscheinend auch auf dem Alexanderplatz unterwegs. Ob die Aktion satirisch gemeint sein sollte, reine Provokation war oder tatsächlich aus gekränktem religiösem Stolz erfolgte, war zunächst unklar.“

Der Staatsschutz prüft noch, ob es sich um einen Straftatbestand handelt

So sieht er also aus, der berüchtigte religiöse Stolz der Morgenlandbewohner. Wehe dem, der es wagt, sie zu kränken. Für sensible Gemüter mitunter schwer zu verstehen – und gleichwohl nur der Anfang einer gekonnt inszenierten islamischen Machtdemonstration, gepaart mit dem üblichen Dominanzgebaren. Sicher ist es kein Zufall, dass diese schockierende Performance ausgerechnet in Berlin-Neukölln stattfand, wo sie ihre Wirkung nicht verfehlte.

An jenem Ort, wo die wachsweiche Linksparteienlandschaft den radikalen politischen Islam in der Vergangenheit mit enormer Machtfülle und Selbstsicherheit aufgeladen hat – und Selbigen bei seinen Expansionsbestrebungen in der Regel vollumfänglich gewähren lässt. Jetzt ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis dort auch die ersten schariakonformen Bestrafungen öffentlich zelebriert werden. Erst dann werden wir sehen, ob derlei krasse Demonstrationen tatsächlich ernstgemeinte islamische Propaganda oder doch überzogene Satire sind. Letzteres werden viele der Lokalpolitiker wohl immer noch inständig hoffen. In jedem Falle wird der Berliner Senat diesbezüglich sehr zurückhaltend agieren – soviel ist jetzt schon sicher.

Hier die lange Version des Videos: