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Der niederträchtigste aller Schurken ist der Heuchler…

Martin E. Renner.

Von MARTIN E. RENNER | … der dafür sorgt, dass er in dem Augenblick, wo er sich am dreckigsten benimmt, am tugendhaftesten auftritt. (Marcus Tullius Cicero)

Die selbstsüchtige Gesinnung zeigt sich in der Doppelmoral des Heuchlers. Heuchler sind Meister der Doppelmoral. Sie stellen andere an den Pranger – obwohl sie sich selbst ganz und gar unmoralisch verhalten. Die Zersetzung der gebildeten Strukturen, der einigenden Auffassungen der Gemeinschaft ist das gewollte und angestrebte Ergebnis des egomanischen Doppelmoralisten.

Wir brauchen einen „Großen Reset“ in unserer Partei

Man kann gar nicht anders, als diesen AfD-Parteitag in Kalkar – bewusst mit einigen Tagen Abstand – noch einmal Revue passieren zu lassen und einer Bewertung zu unterziehen. Und es ist richtig, die wichtigste Botschaft direkt vorweg zu nehmen: Wir brauchen in meiner und unserer Partei der „Alternative für Deutschland“ einen „Großen Reset“. Und das lieber gestern als heute.

Die AfD wurde – auch von mir als einem von 16 Mitgründern – etabliert, um eine seit Jahrzehnten zunehmend zerstörerische Politik zu stoppen und zu begründen, warum diese international-globalistische und öko-sozialistische Politik ins wirtschaftliche, gesellschaftliche, soziale und kulturelle Verderben führt, führen muss.

Die alles zerstörende Richtung, die vom derzeitigen Einheitsparteienblock, der „Neuen Einheitspartei Deutschlands (NED)“ vorgegeben wurde und immer rigider weiter verfolgt wird, lässt sich in einem Satz beschreiben: Es ist die vollständige, bewusst herbeigeführte und gesteuerte Auflösung, nein, Zerstörung unserer nationalen Identität, unserer kulturellen Identität, unserer christlichen und auch jüdischen Identität, unserer aufgeklärten und freiheitlichen Identität. Oder, noch kürzer: die totale Entnationalisierung – hin zu einem demokratiefernen, technokratischen, elitegesteuerten Gebilde im Sinne des Phantasmas der „Vereinigten Staaten von Europa“. Und genau das ist und war der Grund für unseren bereits antithetischen Namen: Alternative FÜR DEUTSCHLAND.

Das ist der alleinige Daseinsgrund unserer alternativen Partei

Das ist genau das, was hier in Deutschland, aber auch in den anderen Ländern unseres Europas, dem Abendland, seit Jahren passiert. Es ist das erklärte und durch viele Entscheidungen bewiesene Ziel, es ist die bewusste und vehement vorangetriebene Marschrichtung dieser Regierung, mitgetragen von allen Parteien des Deutschen Bundestages.

Außer uns, die wir die einzige wirkliche Oppositionspartei sind. Und das schon macht uns – unabhängig von allen anderen Politikfeldern, unabhängig von jeder fachlichen Expertise, unabhängig jeglicher Rationalität – zum politischen Feind, zum politisch unberührbaren Paria in jedem deutschen Parlament.

Das ist der alleinige Daseinsgrund unserer alternativen Partei. Und solange dem so ist – und dafür kämpfe ich unbeirrbar und in aller Entschlossenheit – können und dürfen wir nichts, aber auch gar nichts tun, was unserem politischen Gegner gefallen könnte.

Wir sind die künstlich angelegte rettende Sandbank

Eine etwas fiktional anmutende Beschreibung der aktuellen Realität: Wir sind die in letzter Sekunde künstlich angelegte rettende Sandbank, die die Titanic vor dem bewusst angesteuerten Eisberg auflaufen lässt – und damit die Passagiere und die Mannschaft vor dem Untergang, dem Ertrinken, bewahrt. Das – und nur das ist unsere Aufgabe.

Es gibt keine sachlich gut formulierten Anfragen, keine noch so fundierten Anträge oder Gesetzesentwürfe, um diesen, von allen anderen Parteien anvisierten Eisberg aus der Welt zu schaffen. In keinem deutschen Parlament ist damit derzeit eine Mehrheit zu erreichen. Das ist die traurige Realität.

Wer das nicht erkennt, wer gar metaphorisch von Minenfeldern fabuliert, die es geschickt zu umgehen gälte – der ist in einer führenden und damit zielgebenden Position der Alternative für Deutschland wahrhaftig fehl am Platze. Hat er doch damit bewiesen, dass er die drohende Gefahr – den Untergang bedeutenden Eisberg unmittelbar voraus – gar nicht erkennt. Dass er nicht durchschaut, dass es gar keine Ausweichmöglichkeit mehr gibt. Und die Entscheidung nur noch zwischen Kollision und Vollbremsung besteht, was aber auf freier See eben physikalisch unmöglich ist.

Wir erleben deutlich, spätestens durch die Geburt des hässlichen Kindes „Cancel Culture“, der nicht weniger hässlichen Mutter namens „Politische Korrektheit“, dass nicht nur wir als politische Opposition, sondern jeder gesellschaftliche Widerstand, jede kritische Stimme in unserem Land, mit allen Mitteln des polit-ökonomisch-medialen Komplexes aus dem demokratischen Diskurs verbannt werden soll. Ein polit-ökonomisch-medialer Komplex, den man – nur wenig überspitzt – auch als Befehls- und Lenkungsorgan der hier immer deutlicher auftretenden und immer präsenter werdenden neo-/kulturmarxistischen Nomenklatura bezeichnen kann.

Das ist die Lage in unserem Land, die man nicht ignorieren, nicht missverstehen, nicht fehlinterpretieren kann.

Wir müssen das Regierungsschiff bremsen und auf die von uns errichtete und rettende Sandbank auflaufen lassen. Wir haben aufzuzeigen, dass die aktuelle Corona-Krise als Sonderrechtsregime benutzt wird, um unsere freie und soziale Marktwirtschaft und unsere freiheitliche Demokratie in eine öko-sozialistische Befehls- und Lenkungswirtschaft zu transformieren. Das ist doch die Quintessenz der verschwurbelt daherkommenden Aussagen unserer Frau Bundeskanzler, wenn sie von „der großen Transformation“, „der neuen Normalität“, „der Neuen-Welt-Ordnung, an die wir Teile unserer Souveränität abzugeben hätten“ schwadroniert.

Das ist unsere Aufgabe als aktuell einzig agierende Oppositionspartei. Aufzuklären, das große Bild zu zeichnen und unermüdlich in all seinen politischen Facetten, seinen Auswirkungen und Folgen darzulegen. Bis der etwas „bequemlichkeitsverirrte“ Bürger seine Rolle als Souverän in unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung wieder erkennt und diese auch wieder wahrnehmen will. Wir haben das massenmediale, regierungsopportune Framing einer sich immer neofeudaler gebärdenden „Nomenklatura“ täglich zu durchkreuzen und zu durchbrechen.

Vieles, was unsere als Metapher beschriebene „Sandbank“ und den „Eisberg“ betrifft, ist bereits in vollem Gange. Mit „Pegida“ entstand eine Bürgerbewegung, deren Sorgenthema die zunehmende Islamisierung ist. Aktuell ist mit den „Querdenkern“ eine weitere, dieses Mal innerhalb des politischen Spektrums höchst heterogene Bewegung entstanden, die sich wegen der zunehmenden, geradezu brachialen Einschränkung der Grundrechte im Zuge der angeblichen Corona-Bekämpfung sorgt.

Bürger erkennen, sorgen sich, schließen sich zusammen und gehen auf die Straße. Das nennt man Versammlungsfreiheit und Freiheit der Meinungsäußerung, also Demokratie. Mit zur Regierungspolitik deutlich konträren Positionen. Wir sind nicht deren parlamentarischer Arm. Aber wir sollten grundsätzlich begrüßen und anerkennen, dass hier Prozesse der Meinungsbildung und Entscheidungsfindung stattfinden, die auch das Entstehen der „Alternative für Deutschland“ begründet haben.

Das ist nicht nur unsere Aufgabe, das ist unsere Pflicht

Als einzige Oppositionspartei haben wir für die demokratischen Rechte auch dieser Bürger, haben wir für die demokratischen Rechte aller Bürger einzustehen und zu kämpfen. Das ist nicht nur unsere Aufgabe, das ist unsere Pflicht. Ausgrenzung und Tabuisierung solcher Bewegungen, die im Kern und in der Substanz zu ähnlichen Überlegungen kommen wie die Mitglieder unserer Partei, das wäre in höchstem Maße schändlich und verräterisch.

Während auf uns AfD-Bundestagsabgeordnete im Plenum nur verbal eingedroschen wurde, hat man gleichzeitig draußen die Bürger, die für ihre Grundrechte demonstrierten – einen Steinwurf vom Deutschen Bundestag entfernt – mit Wasserwerfern „beregnet“ und staatsgewaltlich körperlich geprügelt.

Das geschieht heute in unserer Demokratie – DAS sind die Zeichen der Zeit, die es zu thematisieren gilt und die im Parlament anzuklagen sind.

Wir halten einen „Sozial-Parteitag“ in Kalkar ab, auf dem der Bundessprecher der einzigen Oppositionspartei sich nicht nur von den Bürgern der „Querdenken“-Bewegung distanziert, sondern damit auch in Distanz zum Kampf für die demokratischen Rechte des Bürgers geht. Der sich distanziert von all jenen, die sich nicht rhetorisch gebildet oder parlamentarisch versiert auszudrücken wissen. Gilt die Würde des Menschen (Art. 1 GG) für diese Bürger nicht? Haben auch wir arrogant all‘ jene auszustoßen, sie möglichst von jedem Diskurs fernzuhalten und sie gesellschaftlich zu tabuisieren? Nein! Sicher nicht!

Abgesehen davon, dass all‘ jene Delegierten, die dem Bundessprecher in Kalkar lobschreiend zur Seite standen, nicht minder „proletenhaft krakeelend“ empfunden werden mussten als die von Prof. Meuthen gar so gerne Ausgegrenzten und Abgestoßenen. Doppelmoral, hier besonders eindrücklich demonstriert. So ganz nach dem Motto: „Meine Prolls, die dürfen und sollen das…“

Er stellt die eigenen Abgeordneten an den Pranger

Merken denn unser Bundessprecher und seine Fürsprecher nicht, dass sie sich bis ins Detail der Rhetorik, der Stilistik und der Methodik unserer linkslastigen, sozialistischen, politischen Gegner bedienen? Merkt er nicht, dass er in jedem Punkt das gleiche Narrativ, das gleiche Framing benutzt und unterstreicht? Merkt er nicht, dass er als Kronzeuge eines geradezu mittelalterlich, voraufklärerisch anmutenden Tribunals auftritt, dessen einzige Motivation und Absicht das politisch exakte Gegenteil von dem ist, wofür unsere „Alternative für Deutschland“ einst gegründet wurde?

Und schlimmer noch: Er stellt sogar noch die eigenen Abgeordneten an den Pranger. Nicht nur innerparteilich, sondern bewusst vor den Augen der medialen Öffentlichkeit. Er versucht also, die – unbestritten – begangene Dummheit nicht beaufsichtigter Gäste im Deutschen Bundestag durch eine ungleich größere, in ihrer Wirkung weitaus fatalere Dummheit zu heilen.

Oder ist das gar kein Heilungsversuch, sondern eine öffentlichkeitswirksame Zersetzung der eigenen Partei, seiner ihm vielleicht kritisch gegenüberstehenden innerparteilichen Wettbewerber? Und dann ruft er – geradezu lächerlich – zu einer Disziplin auf, die er just im gleichen Atemzug gänzlich vermissen lässt.

Feuer ans Fundament der Alternative für Deutschland gelegt

Im Ergebnis war dies eine „Brandrede“, die nur allzu bewusst Feuer ans Fundament der Alternative für Deutschland gelegt hat. So geriet der Parteitag – der eigentlich durch die überwältigend hohe Akzeptanz des Leitantrages zur Sozialprogrammatik als gut gelungen zu bewerten wäre – in der Berichterstattung zur Realsatire: Hasserfüllte Gesichter, die mit sich überschlagender Stimme in Mikrofone brüllen. Wohlgemerkt: Darunter eben in vollem Umfang auch das sich selbst „bürgerlich“ wähnende Lager, angetreten, um den angeblichen „Prolls“ und „Selbstdarstellern“ endlich Manieren und Disziplin beizubringen.

O tempora, o mores! Man musste kein aufmerksamer Beobachter sein, um zu bemerken, dass mit Meuthens Rede kein diplomatisches Friedensangebot an das Altparteienkartell unterbreitet, sondern die bedingungslose Kapitulation und Unterwerfung angeboten wurde.

Und zugleich auch in diesem Punkt das unsägliche Narrativ, das fehlleitende Framing des politischen Gegners folgsam bedient wurde: Die Mär vom Duopol, von der Bipolarität der „Alternative für Deutschland“, das sich um die Pole der „rechten Radikalen“ auf der einen und den eher „gemäßigten Wirtschaftsliberalen“ auf der anderen Seite dreht.

Es geht aber in unserer Partei nicht um die Meuthens

Es geht auch nicht um die Höckes unserer Partei! Das wird unserer Partei nicht gerecht. Das wird der breiten Masse unserer Mitglieder nicht gerecht, die diese Streiterei endlich beendet und endlich eine konstruktive, einige Oppositionsarbeit sehen wollen. Eine Partei wie die AfD, die als einzige Oppositionspartei selbstverständlich einen viel breiteren politischen Ansatz hat, haben muss, als die anderen. Diese sehr breite politische Aufstellung muss moderiert, muss, da These und Antithese sich gegenüber stehen, zur Synthese im dialektischen Streit und Sinne veredelt, beigelegt und miteinander versöhnt werden.

Ich sage es seit Anbeginn in unserer Partei immer und immer wieder: Personen sind austauschbar – aber unsere politischen Positionen dürfen es nicht sein. Wir haben „das Primat des Politischen“ zu befördern und nicht, wie alle anderen Parteien, „das Primat des Persönlichen“.

Alle ethischen Grundsätze unserer immer noch jungen Partei sind erneut mit dieser bewusst inszenierten und bewusst provozierten Schlammschlacht verletzt worden. Wir konnten nicht die Früchte unserer anstrengenden Programmarbeit ernten, bei der wir eine weitere programmatische Lücke mehrheitlich geschlossen haben. Leider konnten wir hierüber in der Berichterstattung nichts lesen. Weil alles dies überlagert wurde durch etwas anderes Gewolltes.

Bewusste und inszenierte Zerstörung

Alles das wurde zerstört. Bewusst und inszeniert, wie ich dem geneigten Leser in den nächsten Zeilen beweisen werde. Leider konnte ich diesen Beweis der bewussten und inszenierten Zersetzung des Parteitages als Debattenbeitrag um die am Vortag gehaltene Rede Meuthens den Delegierten des Bundesparteitags nicht vermitteln.

Nach etwa 20 Vorrednern stand ich als nächster Redner am Mikrofon und wollte den folgenden Hintergrund dem Plenum nahebringen. Als dann – Zufall? – dem fünften GO-Antrag auf „Ende der Debatte“ stattgegeben wurde.

Am Samstagmorgen vor Beginn des Parteitages wurde ich bei meinem Eintritt in den Saal von einem mir persönlich gut bekannten TV-Redakteur angesprochen:

TV-Redakteur: „Herr Renner, guten Morgen. Na, das wird heute ja heiß hergehen.“

Martin E. Renner: „Wieso? Ich denke ganz im Gegenteil. Der Leitantrag zur Sozial- und Rentenpolitik erscheint mir doch ganz gut ausbalanciert zu sein und ich denke, wir werden mit sehr hoher Zustimmungsrate diesen Grundsatzantrag verabschieden.“

TV-Redakteur: „Na, das meine ich ja nicht. Aber: ich habe das Redemanuskript von Meuthens Rede vorab überreicht bekommen, mit dem Hinweis, schön aufzupassen, da die Rede eine Bombenwirkung haben werde…“

Ja, der Journalist hatte Recht. Die Rede hatte eine Bombenwirkung. Gut, dass der Redakteur, also die Medien, darauf rechtzeitig vorbereitet wurde. Besser aber wäre es gewesen, wenn auch ich frühzeitig darauf vorbereitet gewesen wäre. Ich hätte dann unserem Sprecher eindringlich geraten, diese Rede so nicht zu halten, um damit Schaden an unserer Partei zu vermeiden.

Doch jetzt müssen wir alle damit leben – und anfangen alles aufzuarbeiten. Am besten auf einem Sonderparteitag.


(Martin E. Renner ist Bundestagsabgeordneter der AfD. Er war Anfang 2013 einer der 16 Gründer der Partei in Oberursel. Seine Kolumne auf PI-NEWS erscheint alle zwei Wochen)




Black Money Matter$

Von MANFRED ROUHS | In den USA begehren etliche regionale Gliederungen der Black-Lives-Matter-Bewegung (BLM) offen gegen ihren Dachverband auf. Sie werfen dem 2013 gegründeten „Black Lives Matter Global Network“ (BLMGN) die Unterschlagung von Spendengeldern im Millionenumfang vor. Dazu haben sie eigens eine Internetseite ins Leben gerufen, die unter der Adresse www.blmchapterstatement.com die undurchsichtigen Machenschaften des BLMGN anprangert.

Denn von den Millionenbeträgen, die nicht nur zahllose Privatpersonen, sondern auch Unternehmen wie Coca-Cola, Facebook, Microsoft, Amazon, Apple, Airbnb, Uber und Nike an das BLMGN gespendet haben, kommt unten nichts an. Die Rechenschaftsberichte des Dachverbandes lesen sich dagegen seit 2017 in etwa so, als sei dort eine ärmere Schwester von Ursula von der Leyen die Schatzmeisterin: 899.000 US-Dollar für Reisekosten, 1,6 Millionen für Beratung und 2,6 Millionen für Personal in diesen drei Jahren machen in der Summe 83,3 Prozent der Gesamteinnahmen des Verbandes aus. Das berichtet der „Daily Caller“. Nachdem jeder bedient war, der Bedarf an Geld hatte, blieb für die politische Arbeit (falls man das so nennen will) wenig übrig – und für die Basisorganisationen in den Regionen kein müder Cent.

BLM ist weder als Partei noch als Stiftung organisiert. Da fehlt jegliche Kontrolle. Und mit der Lauterkeit der weltanschaulichen Überzeugung scheint es nicht so weit her zu sein, dass die Entscheidungsträger im Dachverband deretwegen darauf verzichten würden, es sich und den ihren finanziell gut gehen zu lassen. Auf der oben verlinkten Internetseite der regionalen Chapter des BLMGN heißt es dazu:

„Nach unserem besten Wissen haben die meisten Chapter seit der Gründung im Jahr 2013 wenig bis gar keine finanzielle Unterstützung von der BLMGN erhalten. Erst in den letzten Monaten scheinen ausgewählte Chapter eingeladen worden zu sein, sich um einen Zuschuss in Höhe von 500.000 US-Dollar zu bewerben, der mit Mitteln aus der Organisation der Arbeit der Chapter geschaffen wurde. Das ist nicht die Gerechtigkeit und finanzielle Rechenschaftspflicht, die wir verdienen.“

Davon liest man leider nichts in den deutschen Qualitätsmedien, geschweige denn, dass ARD und ZDF Zeit finden würden, über diesen Finanzskandal zu berichten.


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und hat die Broschüre Coronazeit – Leben im Ausnahmezustand“ herausgegeben. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig und vermittelt Firmengründungen in Hong Kong.




Neues Kohlekraftwerk Moorburg stillgelegt – Blackout egal

Von KEWIL | Am Dienstag wurde die Stilllegung von elf Steinkohlekraftwerken gefeiert, die nächstes Jahr vom Netz gehen sollen, darunter mit Moorburg eines der modernsten Kohlekraftwerke Deutschlands, das erst 2015 in Betrieb genommen wurde und damit für solche Anlagen als nagelneu gilt. Die Laufzeit dieses knapp drei Milliarden Euro teuren Hamburger Kraftwerks von Vattenfall war bis vorerst 2038 eingeplant gewesen – aber weg damit!

Das untere Diagramm zeigt farbig, woher der Strom gerade kommt. Grün unten ist der Anteil der Biomasse, hellblau ist die Wasserkraft, dunkelblau sind Windmühlen auf dem Meer, marineblau die zappelnden Windmühlen an Land, die kleinen gelben Maulwurfshügel über Mittag sind Solaranlagen – und der dicke graue Strom oben sind Kohle-, Gas- und Kernkraftwerke, also genau diejenige Energie, die grüne Halbidioten vom Neckar bis zur Waterkant gerade ersatzlos auf den Müll werfen. Wir sehen den Strom vom 25. November bis 2. Dezember und die absolute Blödheit der „Energiewende“.

Das Diagramm stammt von der Plattform Agora, die die Energiewende eigentlich befördern will, und kann zu jeder Tages- und Nachtzeit aktuell abgerufen werden. Im Winter sieht es häufig genau gleich aus. Schon allein ein einziges solches Diagramm müsste allen Vollidioten, die an die jetzige „Energiewende“ glauben, das Maul stopfen! Aber nichts dergleichen.

Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) freut sich, dass er für Moorburg und die stillgelegten Kraftwerke noch 317 Millionen Euro Entschädigung zahlen darf, die Grünen und die rotgrün versiffte Presse jubeln. Und kein einziges dieser CO2-vernebelten Schmalhirne fragt sich in Hamburg oder anderswo, wo überhaupt ein Ersatz für die ersatzlos gestrichene Energie herkommen soll. Immerhin stand Moorburg für 1600 MW elektrische Leistung – genau im sicheren grauen Bereich des Diagramms:

Nur ein vierwöchiger desaströser Blackout kann dieses verblödete Deutschland vielleicht noch aus dem grünen Wahnsinn reißen (hier ein Artikel von EIKE/Tichy zum Thema Moorburg).


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Generalleutenant McInerney: „Staatsstreich in USA im Gange“

Im Interview mit dem konservativen Sender WVW-TV aus Tennessee sagte Generalleutenant a.D. Thomas McInerney am Freitag, US-Spezialkräfte hätten in Frankfurt einen Server der Firma „Dominion Voting Systems“ beschlagnahmt, möglicherweise gegen den Widerstand anderer Einheiten der US-Regierung.

„Ich kann das noch nicht bestätigen, aber der ursprüngliche Bericht besagte, dass fünf US-Soldaten während dieses Einsatzes getötet wurden“, sagte McInerney im Gespräch mit Moderator Brannon Howse am Freitag. „Das ist sehr besorgniserregend, denn es war eine CIA-Operation.“

McInerney sagte, es sei ein „Staatsstreich“ im Gange. „So einen Hochverrat haben wir in unserer Geschichte noch nie erlebt.“ Präsident Trump dürfe das Weiße Haus nicht räumen, bis das amerikanische Volk „vollumfänglich erfahren hat, was hier los ist.“

McInerney erklärte auch die Herkunft des Begriffs „die Krake“, den Anwältin Sidney Powell zuerst in einem Interview mit Lou Dobbs auf Fox News am 13. November benutzt hatte. „Die Krake“ sei der Spitzname für das 305. Militärgeheimdienst-Bataillon aus Fort Huachuca, Arizona.

Die Klageschrift der Trump-Anwältin Sidney Powell in Michigan enthält die eidesstattliche Aussage eines ehemaligen Geheimdienstexperten des 305. militärischen Geheimdienstes, die die Verbindungen der Dominion-Server mit dem Iran und China nachweist.

Die Umfragen-Firma Edison Research, die mit Dominion zusammenarbeitete, zeigte eine Verbindung zu einem Server im Iran, so der anonyme Geheimdienstexperte. Edison arbeite ebenfalls mit der Firma BMA Capital Management in Pakistan zusammen, die ebenfalls mit dem Iran verbunden sei und dem Iran Zugang zu internationalen Finanzmärkten stelle.

Dominion-Wahlmachinen waren illegalerweise mit dem Internet verbunden, wie die „Spiderfoot“-Analyse zeigt.

Dominion Voting Systems habe ebenfalls Server-Verbindungen nach China, so die „Spiderfoot“-Analyse. Diese Analyse sei „zuverlässig“. Dominion habe 2019 eine Reihe ihrer Patente über HSBC Bank nach China verkauft. Die eidesstattliche Erklärung weist auch den linken-Antifa-Aktivisten und Dominion „Sicherheitschef“ Eric Coomer als einer dieser Patenthalter auf. In einer Antifa-Videokonferenz am 27. September soll Coomer gesagt haben, er werde „verhindern, dass Trump gewinnt“. Coomer ist seitdem verschwunden und von der Dominion-Webseite gelöscht.

Die linke Aktivisten-NGO „Indivisible“ zeige ebenfalls eine Server-Verbindung zur verwendeten „Scorecard“-Wahlmanipulationssoftware, so der Datenexperte. „Indivisible“ ist der Nachfolger der linken Organisation ACORN, die eng mit dem ehemaligen Präsidenten Barack Obama verbunden ist. ACORN musste sich auflösen, nachdem der Undercover-Journalist James O’Keefe 2009 tiefgehende und skandalöse Korruption bei ACORN dokumentiert habe („Indivisible“ ist auch der Namensgeber für die deutschen „Unteilbar“-Demos, die von zahlreichen steuerfinanzierten „zivilgesellschaftlichen NGOs“ organisiert werden).

Die Firma „Smartmatic“ aus Venezuela liefere den „Backbone“ des Wahlsytems, so die Erklärung, analog zur „Cloud“. Die Firma SCYTL aus Barcelona, die auch die EU-Wahlen 2019 mitveranstaltet hatte, sei für „Sicherheit“ zuständig. SCYTL habe außerdem laut Dokumentation eine Funktion, um die Daten zu „schmücken“ und „glätten“, so der Zeuge.

„In meiner professionellen Meinung stellt diese eidesstattliche Erklärung eindeutige Beweise dar, dass Dominion Voting Systems und Edison Research durch unbefugte Parteien wie China und Iran kompromittiert wurden. Diese Firmen haben auf fahrlässige Weise ausländischen Mächten Datenzugriff erlaubt und ihnen vorsätzlich Zugang zu ihrer Infrastruktur gewährt, um Wahlen zu überwachen und manipulieren, darunter die aktuelle US-Präsidentenwahl. Dies stellt ein völliges Versagen in Bezug auf die Gewährleistung grundlegender Datensicherheit dar. Das ist keine technische Frage, sondern eine Frage der Sicherheit und Ordnungspolitik; wenn diese Fehler nicht behoben werden, werden die Bürger der USA in Zukunft kein Vertrauen in die Sicherheit ihrer Wahlen haben können“, so der Zeuge.

Während die Mainstream-Medien den Wahlbetrug in USA totschweigen, berichten in Deutschland nur alternative Medien wie PI-NEWS, jouwatch, Freie Welt, Epoch Times, Science Files und Charismatismus darüber.

Die Zeugin Dr. Linda Lee Tarver bei der Anhörung am Dienstag zur jahrzehntelangen Wahlmanipulation in schwarzen Gemeinden in Michigan:

 

Die Dominion-Mitarbeiterin Melissa Carone: „Sie haben auf jede erdenkliche Weise betrogen!

 




Die Kraft der Hoffnung

Von STEFAN MAGNET | Kapitulation und Resignation sind fehl am Platz. Im Gegenteil! In dieser historischen Phase haben wir eine große Chance für einen Befreiungsschlag der freien Völker und freien Menschen. Und das ist auch das Thema meines Buches Nach Corona – Warum die Globalisten scheitern werden und die Menschheit erwacht“.

In dieser Krise sehen immer mehr Leute klar. Indem der Globalismus zusehends totalitärer wird, gehen die Globalisten selbst ein großes Risiko ein. Wir können jetzt sehen, wie eng WHO, Internatonaler Währungsfonds, EZB, Vereinte Nationen und Milliardäre wie Bill Gates oder Soros zusammenhängen. Und wir sehen, was sie vor unseren Augen errichten.

Die Zeiten werden härter und genau dann werden die Menschen wachgerüttelt. Ob sie wollen oder nicht. Die kommende Zeit wird jeden Einzelnen zu einer Entscheidung drängen. Uns allen kommt in dieser Phase eine ganz entscheidende Bedeutung zu.

Wir müssen Leuchttürme für die Suchenden sein, die jetzt nach Antworten suchen – wir müssen erkennbar sein, uns zeigen und in vielen Gesprächen aufklären. Die Veränderung beginnt langsam, aber sie beginnt.




Ab 20:15 Uhr LIVE: Stephan Protschka zu Gast beim „Digitalen Chronist“

Erst sah es friedlich aus, dann explodierte der Bundesparteitag der AfD am vergangenen Wochenende in Kalkar. Die „Brandrede“ des Bundessprechers Jörg Meuthen rief große Teile der Partei an das Saalmikro und hinterließ eine Schneise der verbalen Verwüstung.

Am Ende gewann Meuthen mit einer hauchdünnen Mehrheit die Debatte. Aber lässt sich damit gemütlich regieren? Lässt sich die größte Oppostionspartei noch zusammenhalten oder droht die Spaltung? Wie wird der Wahlkampf 2021 verlaufen?

Darüber diskutiert Stephan Protschka, Mitglied des AfD-Bundesvorstandes, heute Abend um 20:15 Uhr auf DLive mit dem „Digitalen Chronisten“.

Wer vorab Fragen an den landwirtschaftlichen Sprecher der AfD-Fraktion im Bundestag stellen will, kann dies über seinen Telegram-Kanal tun.




Schweizer „Philosophin“ wirft Stanford-Prof „Zombie-Ideen“ vor

Von L. SCHMIDT | Nicht nur im Meinungskampf AfD contra Altparteien fällt seit Jahren auf, dass heutzutage viel diskreditiert und verleumdet wird. Man kennt es ja mittlerweile, es ist immer das gleiche Spielchen: Wer die „falsche“ Meinung hat, ist ein böser Mensch, ein Idiot, ein Verschwörungstheoretiker, ein Aluhutträger, ein Klima- oder Sonstwasleugner, ein Menschenfeind, xenophob, frauenfeindlich, homophob, ein Rassist und natürlich ein Nazi.

In letzter Zeit stößt man dazu noch immer häufiger darauf, dass Fachleute diskreditiert werden, darunter auch Universitätsprofessoren. Lustigerweise sind das allerdings stets solche Fachleute, die eine andere Meinung als die Regierung und der politisch-mediale Mainstream haben.

Ein aktuelles Beispiel dafür ist Prof. Sucharit Bhakdi („Corona Fehlalarm“), stellvertretend für viele andere sogenannten „Corona-Leugner“, die nicht selten erfahrene Ärzte sind. Die leugnen zwar nicht, dass es das Coronavirus gibt und dass dieses bei Menschen auch zu einer schweren oder tödlichen Erkrankung führen kann, aber sie kritisieren eben die aus ihrer Sicht weit überzogenen Maßnahmen, die ihrer Einschätzung nach mehr Schaden als Nutzen anrichten, was ja auch gut sein kann.

Normalerweise würde man solchen Leuten zuhören, sie nicht zensieren, sie nicht diskreditieren, und ihre Meinung genauso mitberücksichtigen wie die von vergleichbar qualifizierten Andersdenkenden. Ja, normalerweise würde das genauso gehandhabt, genau wie es normalerweise auch selbstverständlich wäre, sie nicht als „Coronaleugner“ oder sonst wie zu beschimpfen und auch kein Parlament auf die Idee käme, sich selbst bei der Seuchenbekämpfung zu entmachten, und das auch noch im Schnellverfahren.

Ein anderes Beispiel kam neulich im „Deutschlandfunk“. Dort bewarf eine „Philosophin“ den unter anderem in Stanford tätigen Professor Ulrich Kutschera mit Dreck. Leute wie er wollten eine Politik, die „aus den biologischen Grundlagen des Menschen direkt“ abgeleitet würde. Dabei hat er nur gefordert, dass die biologischen Grundlagen des Menschen in der Politik endlich mitberücksichtigt und nicht länger tabuisiert werden sollten. An seiner Argumentation ist nicht erkennbar, dass er sozialdarwinistisches Gedankengut vertritt oder fordert, dass ausschließlich die biologischen Grundlagen Richtschnur der Politik sein sollten.

Auch ansonsten kamen von der Geisteswissenschaftlerin keine nachvollziehbaren Argumente. Sie bezeichnete ihren Kontrahenten aus der Biologie als „extremes Beispiel“, an einer anderen Stelle als „radikales Beispiel“. Es war, wie üblich in solchen Fällen, von einem „rechtpopulistischen Diskurs“ die Rede. Die fachliche Kompetenz im Bereich der Evolutionsbiologie sprach sie dem Professor für Pflanzenphysiologie und Evolutionsbiologie sinngemäß auch ab.

Dann war noch von „reaktionären“ und „diskriminierenden“ Äußerungen die Rede, denen er einen wissenschaftlichen Anstrich verpassen wolle usw. Es kamen generell Beschimpfungen und Unterstellungen, wie zum Beispiel die, Leute wie er wollten wohl Hierarchien unter Menschen mit Hilfe der Evolutionsbiologie legitimieren, was in seinem aktuellen Buch „Klimawandel im Notstandsland“ beim besten Willen nicht zu erkennen ist.

Erkennen kann man an solchen Beispielen weit eher ein anderes Muster: Wenn jemand die Corona-Maßnahmen, die Replacement Migration, die Genderideologie oder die offizielle Version vom Klimawandel ablehnt und kritisiert, oder wer in irgendeiner Weise der Regierung bzw. der etablierten Politik und den Mainstreammedien widerspricht, der kann sich warm anziehen. Auch dann, wenn er Professor ist und sich zu einem Thema aus seinem Fachgebiet äußert.

Und genau das darf so nicht weitergehen, denn das kann für uns alle noch sehr teuer werden. Wir müssen die demokratische Kultur im Land wiederherstellen und unseren eigenständig denkenden, politisch inkorrekt argumentierenden Professoren jenen Respekt zubilligen, den sie verdient haben.




Thüringen: CDU und Linke stimmen mit Höcke-AfD!

Von WOLFGANG PRABEL | In der vergangenen Woche war die Haushaltsberatung im Kreis Weimarer Land. Erst stimmte die Linke im Kreistag zusammen mit der AfD, den Freien Wählern und einigen Kleinparteien gegen einen von der CDU begehrten Zuschuß für eine unnütze und teure Stahlbrücke über eine Landesstraße. Der Fraktionsvorsitzende der CDU – der im Frühjahr ins deutschlandweite Rampenlicht geratene Mike Mohring – erregte sich auf Twitter darüber:

Danach stimmte die CDU mit der AfD gemeinsam den Zuschüssen für zwei Sportstätten in Bad Berka und Kranichfeld zu. Es kam noch viel besser: Auch drei von der CDU präferierte Kandidaten für das Schöffenamt wurden mit den Stimmen der AfD durchgebracht. Sie brauchten eine Zweidrittelmehrheit, ohne die Blauen wäre das nichts geworden.

Der AfD ist dasselbe gelungen, wie bei der Wahl von Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten. Ihre Stimmen waren in Abstimmungen entscheidend für den Erfolg der entsprechenden Anträge. Das Konzept der Isolierung der AfD ist gleich mehrfach und in alle politischen Richtungen gescheitert.

Die Taktik war defensiv. In der Haushaltsrede deckte die AfD ihre Karten nicht auf. Es wurde nicht verraten, wie die Partei zu den verschiedenen Anträgen steht. So konnten die Altparteien die AfD nicht ausbremsen. Unübersichtlich wie die Situation war, schlitterten sie in die – aus ihrer Sicht – totale Abstimmungskatastrophe.

Natürlich hätte Dr. Merkel noch anrufen können und die Rückgängigmachung der Abstimmungen verlangen. Aber der unerhörte Vorgang in einem waldreichen Landkreis hinter den sieben Bergen hatte sich zu ihr wohl nicht durchgesprochen.

Ich möchte diese Überraschungstaktik zur Nachahmung empfehlen. In der vergangenen Wahlperiode hatte die AfD zahlreiche Anträge gestellt, die allesamt abgelehnt worden waren und teilweise als Anträge der CDU in leicht abgewandelter Form wieder auftauchten. Das Antragstellen hat sich nicht bewährt, das Zustimmen zu CDU- und Linken-Anträgen bringt offensichtlich mehr Erfolg, viel Sturm im Wasserglas und tolle Überraschungen ins Spiel. Das Ziel der AfD war es ja immer, sachgerecht ohne Vasallentreue zu entscheiden. Das ist der richtige Weg dahin.

Im Übrigen möchte ich Mike Mohring noch berichtigen. Der „einzige Nazi“ des Kreistags war entschuldigt und garnicht da. Da ist die Linke bei der Abstimmung über die Stahlbrücke ja nochmal mit einem AfD-blauen Auge davongekommen!

Grüße an den V-Schutz. „Stets findet Überraschung statt. Da, wo man’s nicht erwartet hat.“ (Wilhelm Busch)




Wie gewinnen wir die Diskurshoheit?

Von MARIUS | Neokommunismus, Ökokommunismus, Buntismus und radikaler „Feminismus“ – diese vier Ideologien bestimmen derzeit 90 Prozent der Debatte in Deutschland. Alle vier Ideologien sind leicht als Unsinn zu entlarven, dennoch geben ihre Anhänger seit Jahrzehnten die Themen vor. Wie finden wir in Deutschland wieder zurück zu Vernunft und Verstand?

Alle vier Hauptideologien der deutschen Gegenwart lassen sich leicht in der Luft zerpflücken:

1. Neokommunismus

Der Neokommunismus der neuen SPD, diese Ideologie eines überfrachteten „Sozialstaats“ mit einem kleinen Rest Marktwirtschaft, ist nichts als eine abgespeckte Neuauflage des überall auf der Welt immer wieder gescheiterten Kommunismus-Sozialismus. Aus dem verlässlich wiederkehrenden Scheitern aller kommunistisch-sozialistischen Experimente sollten wir eigentlich gelernt haben:

Je mehr wir von unserem Geld dem Staat und seinen Beamten überlassen, desto mehr Unfug stellen sie damit an, und am Ende sind wir alle arm. Denn es gilt die ewige Grundregel: Beamte können nicht wirtschaften, deshalb sind sie Beamte geworden. Niemand ist jemals mit Kommunismus-Sozialismus reich geworden, außer Karl Marx, der sich mit dem Verkauf seiner Bücher eine goldene Nase verdient hat. Soweit zum Thema Kommunismus-Sozialismus.

2. Ökokommunismus

Der Ökokommunismus der Grünen ist auch nichts anderes als alter Wein in neuen Schläuchen. Die weltweit immer wieder gescheiterte Planwirtschaft wird uns nun unter dem Deckmantel des „Klimaschutzes“ verkauft. Tatsächlich weiß kein Mensch so ganz genau, warum es in letzter Zeit wärmer wird, aber jedes Kind weiß, dass wir heute nur deshalb in Mitteleuropa leben, weil die Eiszeitgletscher schon seit der Eiszeit schmelzen.

Jeder Wanderer kann sich in den Alpen die Gletschertäler selbst anschauen: Das Eis dort schmilzt nicht erst seit gestern, sondern schon seit hunderttausend Jahren. Wir sollten uns also von Quacksalbern keinen Bären aufbinden zu lassen. Letztlich geht es den Ökokommunisten auch sowieso nicht um die Natur, sondern nur um die Einführung ihres geliebten Kommunismus-Sozialismus durch ein neues Hintertürchen.

3. Buntismus

Der Buntismus als Ideologie der totalen Umvolkung will uns weismachen, der Balkan als Inbegriff von Multikulti, wo die Völker seit Goethes Zeiten aufeinanderschlagen, sei ein gutes Vorbild für Deutschlands Zukunft. Jugoslawien lässt grüßen. Und der Buntismus will uns weiterhin weismachen, massenhafte islamische Immigration bedeute keine Bedrohung für christliche Ureinwohner. Die eine Million von immigrierten Türken ermordeten Armenier, Ureinwohner Kleinasiens, lassen ebenfalls grüßen. Buntismus? Nein Danke!

4. Feminismus

Und letztlich meldet sich auch der sogenannte „Feminismus“ laufend zu Wort, eine Ideologie, die den Mann zum Maß aller Dinge erhebt und die Maskulinisierung der eigenen Lebensweise zum Nonplusultra im Dasein einer Frau. Kein Mensch versteht, warum sich diese Ideologie trotz ihres Männlichkeitswahns ausgerechnet „Feminismus“ nennt.

Das Feindbild dieser Ideologie ist auch gar nicht der Mann, wie oft missverstanden wird – der Mann ist ja Vorbild –, sondern eine ganz bestimmte Art von Frau: die schöne, attraktive, kinderreiche, verheiratete, versorgte, nicht arbeitende Prinzessin. Dieses Feindbild eines speziellen Typs von Frau im sogenannten „Femismus“ ist kein Wunder, wenn man sich vor Augen hält, dass die meisten Verfechterinnen dieser Ideologie über genau die genannten Wesensmerkmale und Eigenschaften nicht verfügen. Also: alles Neid!

Auf den Punkt gebracht:

Wir haben es mit vier Ideologien zu tun, die intellektuell keine wirkliche Herausforderung darstellen. Es sind irrationale, schlichtweg dumme Gedankengebäude, die von dummen Menschen konstruiert wurden und nur von dummen Menschen geglaubt werden. Alle diese Konstrukte lassen sich mit wenigen sachlichen Gegenargumenten leicht zum Einsturz bringen. Dennoch beherrschen diese Ideologien die Debatte. Was also ist zu tun?

» Teil 2 dieser Serie folgt morgen