1

Ein Virus überfährt Wirtschaft und Gesellschaft

Von NADINE HOFFMANN | So wie „Auto überfährt Passanten“ oder „Messer ersticht junge Frau“ wird es dann heißen „Virus ruinierte Wirtschaft, Soziales und Gesellschaft“. Nicht der Politiker, nicht der Verwaltungsangestellte und auch nicht der Drosten, der Jeff Goldblum der Virologen. Nein, es war das Virus, nichts anderes.

Denn hinterher will’s wieder keiner gewesen sein. Nicht der Landrat, der sich an Inzidenzzahlen erregt, nicht der Ministerpräsident, der harte und autoritäre Maßnahmen verlangt und auch nicht die Kanzlerin, die Weihnachtsfeiern im Familienkreis indiziert. Von denen war’s keiner. Die werden zwar fürstlich für das Tragen der Verantwortung bezahlt, schieben die aber majestätisch von sich weg. Auf den RKI-Tierarzt und hin zu Impfdosen, deren anaphylaktische Wirkung eingepreist dazu gehört.

Dass die Inhaberin eines Friseursalons seit Wochen kaum noch schläft, die Gaststätte an der Ecke den Winter nicht schafft und Eltern verzweifeln, denn wohin mit den Kindern, wenn die Schulen schon wieder schließen, das alles kratzt dieses Virus nicht und auch nicht die Entscheidungsträger.

Steigen die im Sekundentakt verkündeten Positivtestzahlen trotzdem, waren die Maßnahmen zu schwach. Werden die Beschränkungen erhöht und die Zahlen steigen weiter, waren die erzwungenen Wege nicht einfach unwirksam, sondern eben immer noch zu milde. Machen wir eben alles dicht und gucken, was in vier Wochen so los ist. Wer dann noch zuckt, dem werden die Steuern erhöht.

Was kommt nach hartem Lockdown? Der härteste? Nein! Der gesellschaftliche Tod.

Weihnachten mit Oma und Opa muss gestrichen werden, denn die Kinder werden die Großeltern umbringen und Omis Couch könnte sich zu einem Superspread-Event entwickeln. Das und anderes wird mittlerweile sogar in Schulen verbreitet. Diese gerade noch so junge Generation wird geradezu traumatisiert. Kniebeuge, Stoßlüften, Maske am Platz, Spielverbot und Sonntagsbesuch bei Opa ist gestrichen, soll er doch Fernsehgucken, wo die „Infektionszahlen“ den Bildschirm runterrattern.

Man nimmt uns die Luft zum Atmen. Und die Maske ist das Symbol dafür. Der Denunziant trägt sie mit autoerotischer Freude, man sieht’s nur nicht, weil er das Ding aufhat. Der Schießbefehl lautet: Der hat noch Sozialkontakte? Melden! Das „Abführen“ schwebt schon in den feuchten Träumen.

Die willkürlichen Verordnungen wären außerdem nicht halb so effizient, wenn sie nicht mit einer mordslaunigen Akribie erfunden werden würden und wirklich jedem mit einem Rest an Freigeist die Luftzufuhr abschnürten. Die German Garrotte heißt: Sondereindämmungsmaßnahme. Das müssen uns die Sizilianer erst einmal nachmachen: Ein ganzes Volk mit Allgemeinverfügungen zu erdrosseln.

Gab es das bei der Grippe (ich rede von der Influenza-Grippe, bei der Menschen einige Wochen flach liegen, nicht von der mit Grippe oft gleichgesetzten Erkältung)? Nein! Wozu auch. Man hat auf Corona gewartet, damit die die Grippe vernichtet. Oder hören Sie noch was von der?! Welch ein cleverer Schachzug der Superstrategen in den Politbüros. Und mit der Grippe wurden auch die anderen Erkrankungen ausgelöscht, die sich in den letzten Jahren in Deutschland wieder heimelig fühlten und hier zu Tuberkulose-Stationen und anderen Intensivmaßnahmen führten. Großartig.

Es gibt nur noch Corona, Covid und Impfstoffe. Was sind die Asiaten dämlich, dass sie ihr Leben weiter führen mit all den Problemchen, wo wir hier nur diese drei Themen bewältigen müssen. Und wenn der ganze Shutdown-Spuk weiter geht und hier massenweise Insolvenzen verzeichnet werden und Existenten vernichtet sind, dann haben all die nun arbeitslos Gewordenen die Zeit, sich den langen Tag die diversen Sondersendungen über ein Virus anzuschauen, das neben Risikopersonen auch ganze Lebensbereiche gefährdete und tötete. „Virus überfährt Wirtschaft und Gesellschaft.“


(PI-NEWS-Gastautorin Nadine Hoffmann aus Hildburghausen, dem „Schandfleck der Republik“, ist Sprecherin für Umweltpolitik und Tierschutz der AfD-Landtagsfraktion Thüringen)




Erdogans Traum vom Großosmanischen Reich

Von MANFRED ROUHS | Recep Tayyip Erdogan schreibt keine Gedichte. Aber er zitiert gerne aus den Werken osmanischer Poeten, die von der Größe und der Pracht eines muslimisch begründeten Großreiches aller Turkvölker schwärmen. Damit hat er sich jetzt den Zorn der Glaubenskonkurrenten in Teheran zugezogen, die durch Äußerungen des Großsultans die territoriale Integrität des Iran in Frage gestellt sehen: Der Padishah steht über dem Shah, und das gefällt dessen schiitischen politischen Erben nicht, wie die dpa berichtet.

Als er noch nicht türkischer Ministerpräsident und seine Konkurrenz im eigenen Land größer war als heute, hat sich Erdogan mit einem Zitat aus einem Gedicht sogar schon einmal eine Haftstrafe eingehandelt. 1998, im Amt des Bürgermeisters von Istanbul, sprach er Klartext:

„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“ (aus: „Göttliche Armee“)

Das setzte in der seinerzeit noch weltlichen Türkei zehn Monate Haft und ein Politikverbot. Seine damalige Partei, die „Tugenpartei“, wurde 2001 sogar verboten. Also stellte sich Erdogan politisch neu auf, erkannte formal die Trennung von Staat und Religion an und wurde damit mehrheitsfähig. Die Parallelen zu Hitlers Putschversuch von 1923, seiner Inhaftierung in Landsberg und der anschließenden verbalen „Läuterung“ sowie seinem politischen Durchmarsch 1933 sind verblüffend.

Die Truppen des Padishah sind überall marschbereit – in Deutschland genauso wie an der Grenze zum Iran.


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und hat die Broschüre Coronazeit – Leben im Ausnahmezustand“ herausgegeben. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig und vermittelt Firmengründungen in Hong Kong.




Video: Querdenken in Frankfurt – Wasserwerfer in Stellung

Für die geplante Querdenken-Demo an diesem Samstag in Frankfurt/M. von 12 bis 17 Uhr mit Thomas Berthold und Michael Ballweg wurden zwei Eilanträge vor den hessischen Verwaltungsgerichten abgewiesen. Nun ruft Querdenken mit einem Eilantrag Karlsruhe an, um sich doch noch in der Mainmetropole versammeln zu können. Die Veranstalter erwarten viele „Demokraten“. Zahlreiche Gegendemos sind angemeldet. Das Infoportal „Epoch Times“ ist mit einem Reporterteam vor Ort und berichtet LIVE von den Ereignissen.

OVG weist Querdenken-Eilantrag ab – 17 Gegendemos angemeldet

Der Eilantrag gegen das Demonstrationsverbot der Stadt Frankfurt für die Querdenken-Großdemo am Samstag wurde sowohl vom Verwaltungsgericht Frankfurt als auch auf der nächsten Instanz vom Oberverwaltungsgericht Kassel, abgelehnt.

Ein Eilantrag ans Bundesverfassungsgericht ist in Vorbereitung, heißt es aus Veranstalterkreisen, um die Querdenken-Veranstaltung „Wiege der Demokratie – Für Frieden und Freiheit“.

Nach Angaben der Stadt Frankfurt am Main sind aktuell 17 Gegendemonstrationen angemeldet worden. „Ob und gegebenenfalls unter welchen Auflagen diese stattfinden können, wird derzeit noch geprüft“, erklärte Stadtsprecherin Sabine Loos gegenüber Epoch Times. Zu weiteren Informationen hielt sich die Stadt Frankfurt aufgrund den damals noch anhängigen Gerichtsentscheidungen zurück.

Unabhängig von der Entscheidung des Gerichts für oder gegen die bundesweite Großdemo erklärte Querdenken, dass man für den Samstag „eine große Anzahl von Demokratinnen und Demokraten“ erwarte und deshalb „über touristische Empfehlungen Auskunft“ geben werde. Ob damit Spaziergänge oder kleinere Spontanversammlungen gemeint sind, bleibt bis dahin spekulativ. Aktuelle Infos gibt es auf dem Telegram-Kanal von Querdenken 69.

Frankfurts Polizeisprecher Benjamin Wiewiorra kündigte bereits an, im Falle eines vom Gericht bestätigten Verbots der Querdenken-Demo keinerlei Ersatzveranstaltungen zuzulassen und gegen diese „niedrigschwellig und konsequent“ vorzugehen.

Auch in anderen deutschen Städten sind heute Querdenken-Demos geplant, unter anderem in Kiel, Erding und Heilbronn (Livestreams hier) und in Dresden:




Martin Reichardt: Das kalte Herz der Angela Merkel

Am Donnerstag sprach der familienpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Martin Reichardt, zum Haushalt des Bundesfamilienministeriums für das Jahr 2021. Zu Beginn seiner Rede kommentierte Reichardt den vorliegenden Haushalt, der in seinen Augen das Verhältnis von Regierung zum Einzelressort spiegle.

Im Familienetat sei, so Reichardt, „ein Geist emotionaler Kälte und Beziehungslosigkeit“ spürbar, wie ihn „nur Machtversessenheit und Familienfeindlichkeit“ in sich tragen würde. Greifbar sei dies in der Nötigung der Kanzlerin, dass Kinder, wenn sie frieren, Kniebeugen machen und in die Hände klatschen sollten (PI-NEWS berichtete).

Ihnen werde auch noch Angst vor dem womöglich letzten Weihnachtsfest mit den Großeltern gemacht. Die Kanzlerin beschrieb Reichardt in seiner Rede als „schlicht kalt“ und verglich sie mit einer Figur aus dem Märchen „Das kalte Herz“. Diese Herzlosigkeit der Kanzlerin durchziehe den gesamten Familienhaushalt.

Reichardt beschrieb es als Trauerspiel, dass unter medialem Aufwand Hilfen für arme Familien zunächst ausgerufen wurden, diese nun aber wieder ausgelaufen sind. Bildhaft verglich der AfD-Politiker die angekündigte Ganztagsbetreuung für Grundschüler als Haus ohne Fundament, da hierbei die Erzieher fehlen würden. Es werde tief in den Föderalismus eingegriffen und Gelder für Aufgaben bereitgestellt, die unter Länderkompetenz fielen. Das sei unschlüssig.

Reichardt zitierte NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP), der von der sogenannten „Giffey-Falle“ sprach. Hintergrund dafür war, dass die aus dem „Gute-Kita-Gesetz“ zugesagten Mittel nicht verstetigt wurden. Statt „Milliarden für prestigeträchtige Projekte“ zu verschwenden sollten die Familien endlich in ihrer Wahlfreiheit gefördert werden, so Reichardt.

Eltern und besonders Frauen lebten in ständiger Sorge um Schul- und Kitaschließungen. Reichardt wünschte sich von der Ministerin, dass sie die Kinderkrankentage in Folge des Lockdowns erhöht hätte, was leider nicht getan wurde. Er hob in seiner Rede hervor, dass in dieser Zeit, in der Schulden gemacht werden, Teile der Bevölkerung unter Kurzarbeit und drohender Arbeitslosigkeit litten, der Familienhaushalt sich auf originäre Aufgaben, die Stützung der Familie, konzentrieren sollte.

Der vorliegende Haushalt zeichne dies in einem nicht erkennbaren Maße aus, während die Ministerin lieber für „feministische Nischenprojekte wie Frauenquote in Dax-Vorständen“ kämpfe. Nebenbei stellte Reichardt unter Beifall seiner Fraktionskollegen der SPD die Frage, warum sie sich denn eigentlich noch „Arbeiterpartei“ nenne.

Das mit 150 Millionen Euro mit Steuermitteln finanzierte Bundesprogramm „Demokratie leben“ sei ein unausgewogenes Programm, das den islamischen und linken Extremismus fast völlig ausblende und den Begriff des Rechtsextremismus ausweite. Es dürfe in Deutschland nicht sein, dass es ein Programm zur Bekämpfung von kritischen Bürgern und der konservativen Opposition gebe.

Stellvertretend fragte Reichardt für die Menschen in Deutschland, wo die Sofortmaßnahmen der Ministerin seien, wenn muslimische Schüler wie zum Beispiel in Hamburg die jüngste Enthauptung eines französischen Lehrers, der sich islamkritisch geäußert hat, feierten. Es habe so den Anschein, als werde nicht der islamische und linke Extremismus bekämpft, sondern die demokratisch-konservative Opposition.

Zum Ende seiner Rede schlug Martin Reichardt einen Bogen zum Jahr 2017, das Jahr, in dem mit der AfD „eine konservative, familienfreundliche Opposition“ in den Bundestag einzog. Die Bundestagsfraktion der AfD habe für eine „notwendige Stoßlüftung“ gesorgt und „den alten Mief der Kungelei und der Selbstbeweihräucherung“ weggepustet. Die AfD stehe heute als einzige Partei an der Seite der Familien, den fleißigen, den mutigen und rechtschaffenden Bürgern.