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Robert Farle zum Lockdown: „Das ist das Ende der Demokratie“


„Wir müssen die Arbeitsplätze verteidigen und die gefährliche Politik zur Zerstörung Deutschlands, die Frau Merkel mit einigen wenigen Ministerpräsidenten durchführt, stoppen. Das ist das Ende der Demokratie – Merkel muss gehen!“, sagt der AfD-Abgeordnete von Sachsen-Anhalt, Robert Farle, über den PI-NEWS erst kürzlich berichtete, am 14. Dezember auf dem Domplatz in Magdeburg. Sehr gute Rede – bitte genau hinhören!




Fall Nawalny: Für wie dumm halten uns die Medienmacher?

Von MANFRED ROUHS | Die öffentlich-rechtlichen Medienanstalten benötigen mehr Geld von uns. In Sachsen-Anhalt hat der Streit um die Gebührenerhöhung eine Krise im Lager der Altparteien ausgelöst. Begründet wird der Anspruch mit der angeblich hohen Qualität der Berichterstattung, die gewahrt bleiben soll.

Hohe Qualität der Berichterstattung? Haben wir da etwas verpasst?

Wie es um Qualität und Wahrheitsgehalt der öffentlich-rechtlichen „Informationen“ im wirklichen Leben bestellt ist, beweisen die Anstalten in diesen Tagen mit ihrer Berichterstattung über die Vergiftung des Putin-Kritikers Alexej Nawalny. Der 44-Jährige hausiert landauf landab mit der Darstellung, Putin persönlich würde ihm nach dem Leben trachten, er aber sei wiederholt dem Tod in letzter Sekunde von der Schippe gesprungen und habe sich seinen Schergen entziehen können. Jetzt nennt er Ross und Reiter und benennt acht Agenten des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB, die es mit vereinten Kräften nicht vermocht haben sollen, ihm mit dem Kampfstoff Nowitschok das Lebenslicht auszublasen.

Nawalnys Erzählungen hätten zumindest einen gewissen Unterhaltungswert, wäre das Thema nicht so bitterernst. Dem Nachrichten-Flaggschiff der ARD, der Tagesschau, scheint allerdings jeglicher Sinn für den absurden Aspekt der Darstellungen Nawalnys zu fehlen. Sie präsentiert die abenteuerliche Geschichte des Politikers, Bloggers und Youtubers in einer von CNN und vom „Spiegel“ präsentierten Version als bare Münze.

Demnach verfolgen die acht FSB-Schergen den aufrechten National-Demokraten Nawalny schon seit langem. Zwei der Möchtegernmörder seien ausgebildete Spezialisten für die Anwendung von Kampfstoffen wie Nowitschok. Am 20. August 2020 hätten sie versucht, Nawalny mit diesem Gift zu töten. Während der Aktion hätten sie „mehrfach mit einem Moskauer Labor telefoniert“. Dies beweise die Urheberschaft des Kremls, also Putins, für den Mordauftrag. So heißt es.

Eine Erzählung voller Widersprüche.

Wenn zwei der Übeltäter im Umgang mit Nowitschok geschult sind, warum waren sie dann außerstande, das Gift tödlich zu dosieren? Und warum mussten sie während der Aktion nach Hause telefonieren? Als Fachleute hätten sie doch eigentlich keine Rückfragen haben dürfen – schon gar nicht mitten in der Mordaktion. Wo doch Funkstille erste Agentenpflicht ist.

Nawalny schmiedet Reisepläne. Er will zurück nach Russland, also in dasjenige Land, in dem der finstere Putin, der ihn umbringen (lassen) will, einem Autokraten gleich alle Fäden in der Hand hält. Finde den Widerspruch!

Wie haben es die Russen eigentlich geschafft, den Zweiten Weltkrieg zu gewinnen? Acht ihrer Top-Agenten, wahrscheinlich von Putin persönlich für die Ermordung Nawalnys rekrutiert, bringen es auf ihrem eigenen Territorium jahrelang nicht zustande, den tapferen Alexej zur Strecke zu bringen. Trotzdem sollen wir vor den Russen Angst haben. Und der Märchenonkel aus Moskau tritt demnächst sogar freiwillig die Heimreise ins Reich des Bösen an. Falls die Sache nicht doch als Verschleppung im Kofferraum eines Lada durch Putins Soldateska inszeniert wird. Wenn das mal gutgeht!

Medial ist es nicht gut gegangen. Die von unseren Zwangsgebühren finanzierten ARD-Medienmacher beleidigen die Intelligenz ihrer Zuschauer. Goebbels wäre nicht stolz auf sie, denn der war intolerant gegenüber Dilettanten. Wenn sie uns schon veralbern, dann sollten sie es das nächste Mal mit etwas mehr Niveau versuchen!


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und hat die Broschüre Coronazeit – Leben im Ausnahmezustand“ herausgegeben. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig und vermittelt Firmengründungen in Hong Kong.




Hydra Comics #1 – politisch unkorrekte Bildgeschichten

Kenner wissen: Comics sind schon lange kein Kinderkram mehr. Leider wissen das auch so zweifelhafte Organisationen wie die Plattform für Stimmungsmache, Correctiv, und die mehr als zweifelhafte Amadeu Antonio Stiftung. Beide missbrauchen Comics, um ihre Propaganda unter die Menschen zu bringen.

Diese besorgniserregenden Entwicklungen und eine laute, intolerante Minderheit, die auch in der Comic- und Kulturszene eine ideologische Diversity-Politik durchdrücken will, hat einige Autoren, Zeichner und Kreative motiviert, gegenzuhalten. Das Ergebnis ist HYDRA COMICS. Unter dem Banner „Comics gegen Gleichschaltung“ gestalten sie eigene Hefte und übersetzen Geschichten ins Deutsche.

Eigene Heftserie und Nachwuchsförderung für Künstler

Flaggschiff des Projektes ist die Heftreihe HYDRA COMICS, die den Beinamen „Politisch unkorrekte Bildgeschichten“ trägt und zur Mitarbeit einlädt. Denn jeder mit Talent, der richtigen Einstellung und dem Bedürfnis, eine gute Geschichte zu erzählen, kann ein Kopf der Hydra werden.

Im ersten Heft der Anthologie-Reihe, die nicht mit dem politischen Holzhammer daherkommen möchte, werden zwei Science Fiction-Geschichten, die Möglichkeiten von Zeitreisen und die Entstehungsgeschichte eines mystisches Rächers, der IS-Kriegsverbrecher in Europa jagt, präsentiert. Wie selbstverständlich fließen Themen wie Burschenschaften und rechte Popkultur mit ein. Während es in den Heften der großen Konzerne Diversity-Vorgaben gibt, ist hier das Normale Teil der Geschichte.

Zudem werden im Heft zwei Nachwuchskünstler portraitiert, die auch grafische Kunst abseits des Comic-Genres bieten. Diese Nachwuchstalente zu sammeln und zu unterstützen ist ebenfalls eine Aufgabe von HYDRA COMICS, die dabei vom Bürgernetzwerk „Ein Prozent“ unterstützt werden.

Überblick über die patriotische Künstlerszene

Neben Übersetzungen wie der des Comicromans zum Leben des weltweit bekannten Literaten, Aktivisten und Putschisten Yukio Mishima, dessen Todestag sich in diesem Jahr zum 50. Mal jährte, werden auch verschiedene Comic-Projekte aus Deutschland erstmals gesammelt angeboten. Denn abseits des Mainstreams haben sich bereits viele Künstler an alternativen Bildgeschichten versucht (wir haben berichtet) und fühlten sich dabei bisher als einsame Streiter gegen die Comic-Industrie.

Die Konzentration dieser kreativen Kräfte und der künstlerische Widerstand gegen eine einschläfernde und lähmende politische Korrektheit ist laut Selbstverständnis die Hauptaufgabe von HYDRA COMICS.

Wer sich für Comics begeistert oder Interesse an alternativen Kulturprojekten hat, der sollte bei HYDRA COMICS reinschauen.

Bestellmöglichkeit:

» HYDRA COMICS – politisch unkorrekte Bildergeschichten, Heft #1, 7,50 Euro – hier bestellen
» Rebellion Comic Magazin zum Videospielhit des Jahres „Heimat Defender“, 3,50 Euro – hier bestellen




Der UN-Klimagipfel: Nach dem Notstand ist vor dem Notstand

Von RAMIN PEYMANI (liberale-warte.de) | Es war so furchtbar leicht vorhersehbar. Nur naive Zeitgenossen können geglaubt haben, dass der seit einem Dreivierteljahr in weiten Teilen der Welt geltende Ausnahmezustand irgendwann beendet sein würde. Wenn Herrschende sich mehr Macht gesichert haben, geben sie diese freiwillig nicht mehr her.

Macht macht gierig. Das ist in Corona-Zeiten nicht anders als in jeder anderen Epoche der menschlichen Geschichte. Früher bedurfte es allerdings der Kriegsführung mit Armeen und Waffen, um Herrschaftsansprüche durchzusetzen. Heute erledigen dies supranationale Organisationen, die einst als völkerverbindende Institutionen gegründet wurden, längst aber der globalen Durchsetzung kollektivistischer Ideologien sowie der Etablierung favorisierter Industrien dienen. Sie haben sich zu schlagkräftigen Formationen entwickelt, deren Waffen so vernichtend sind wie Panzer und Kanonen.

Ob Weltgesundheitsorganisation, Vereinte Nationen, Weltklimarat oder all die anderen Satelliten, die angeblich zum Wohl der Weltgemeinschaft um die immer gebrechlicher erscheinenden Demokratien kreisen – das Leben der Menschen wird kaum noch dort bestimmt, wo sie zuhause sind. Uniformes Handeln ist das Gebot der Zeit, weil angeblich nur so den vielen Bedrohungen für das menschliche Leben entgegengewirkt werden kann, deren inflationäres Auftauchen ausgesprochen beachtlich ist. Dabei haben sich in der Vergangenheit viele der Weissagungen der selbsternannten Weltverbesserer nicht bewahrheitet, sind vorhergesagte Horrorszenarien ausgeblieben und müssen prognostizierte Weltuntergänge immer wieder verschoben werden. Dennoch glauben ihnen die Menschen.

„Klimanotstand“ legalisiert dauerhafte Grundrechtseingriffe

Nun hat UN-Generalsekretär Guterres die Katze aus dem Sack gelassen: Auch nach Corona denkt niemand im herrschenden Olymp daran, die Zügel noch einmal locker zu lassen. Anlässlich eines virtuellen Klimagipfels in London forderte der Portugiese, der einst als Präsident der Sozialistischen Internationalen fungierte und später als UN-Hochkommissar die Flüchtlingsströme organisierte, die Staats- und Regierungschefs aller Länder der Welt mögen umgehend den „Klimanotstand“ ausrufen. Was als symbolische Geste bereits in vielen Städten und Regionen passiert ist, soll auf diese Weise institutionalisiert werden, um per gesetzlicher Verankerung neue weitreichende Grundrechtseingriffe dauerhaft zu legalisieren.

Während wir bereits einen erheblichen Teil unserer verfassungsmäßigen Rechte aus „Gesundheitsgründen“ abgegeben haben, wird also bald der Nachschlag zur „Rettung“ des Klimas folgen. Realisten dürfte bewusst sein, dass die Notstandsgesetze, mit denen inzwischen regiert wird, von Dauer sein werden. Gesetze, die einmal da sind, nimmt niemand mehr zurück. Das Damoklesschwert einer vermuteten Pandemiegefahr wird auch nach Corona über der Demokratie schweben.

Schon die nächste Grippewelle, vielleicht aber auch nur der Masernausbruch in den Kitas einer Region, könnte die gesetzlichen Mechanismen erneut in Gang setzen. Guterres will dies auch für den sogenannten Klimaschutz erzwingen. Und er hat durchaus gute Karten. Der Notstand soll so lange verhängt werden, „bis Klimaneutralität erreicht ist“. Dass dieser Begriff so unwissenschaftlich ist wie all die anderen Messzahlen, Statistikmodelle und Entscheidungsparameter, die der Klima-, Umwelt- oder Corona-Politik zugrundeliegen, wird inzwischen kaum mehr wahrgenommen.

Ärmsten der Armen werden um Generationen zurückgeworfen

Kern des dramatischen Appells des UN-Generalsekretärs ist der Ruf nach der Vermeidung jeglicher „zusätzlicher Treibhausgase“. Die plumpe populistische Forderung ist gefährlich, weil sie nicht nur auf einem fehlenden Grundverständnis des hochkomplexen Klimasystems beruht, sondern vor allem einen Aktionismus propagiert, der – ähnlich, wie wir es bei den Corona-Maßnahmen erleben – zu unübersehbaren Kollateralschäden führen wird. Die Entwicklungs- und Schwellenländer würden um Generationen zurückgeworfen, wollte man ihnen die Klimaideologie der westlichen Welt aufzwingen.

Schon heute konstatieren Experten ernüchtert, dass die Errungenschaften vieler Länder der „Dritten Welt“ – Erfolge im Gesundheitswesen, die Reduzierung der Sterblichkeit sowie der Sprung aus der totalen Armut – in weniger als einem Jahr Corona zunichte gemacht worden sind. Noch weit mehr Ungemach droht den Ärmsten der Armen, sollte das rigide UN-Klimaregime global verordnet werden. Daran ändern auch die von Merkel eilig zugesagten 500 Millionen Euro an weiteren „Klimageldern“ nichts. Milliarden von Menschen haben völlig andere Probleme als die Elfenbeinturmbewohner der westlichen Politik. Und ein „Klimanotstand“ ist ohnehin weit und breit nicht zu sehen. Allenfalls ein Klimawandel, dem wir uns anzupassen haben, wollen wir unser Dasein auch künftig aktiv gestalten.

In entwaffnender Offenheit hat einer ausgesprochen, was tatsächlich hinter dem UN-Vorstoß steckt: Der britische Premierminister Johnson versprach Millionen „grüner“ Arbeitsplätze. Es geht um die Etablierung neuer Geschäftsmodelle. Und wie bei Corona soll ein verordneter „Notstand“ die rasche Verwirklichung gegen alle bisherigen Widerstände möglich machen. Welch durchschaubares Spiel.




Einige unbequeme Gedanken zur Altenbetreuung in Deutschland

Von WOLFGANG HÜBNER | Wenn Politiker wie Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier jetzt an die Eigen- und Mitverantwortung der Bürger im Virusgeschehen appellieren, ist das ein sicheres Zeichen von Ratlosigkeit und der Versuch, Schuld abzuwälzen. Das ist verständlich, denn der überstürzt ausgerufene sogenannte „Hammer-Lockdown“ ist eine politische Bankrotterklärung. Selbst mit massiver Hilfe von Medienpropaganda im Sinne der Regierenden kann das nicht völlig vernebelt werden. Die allerdings schon vor Corona herrschende katastrophale Situation in vielen Alten- und Pflegeheimen, den akuten Schlachthäusern des Versagens, ist zweifellos politisch zu verantworten.

Doch Politiker und Parteien werden in Deutschland immer noch vom Volk gewählt. Insofern hat das Wahlvolk eine Mitverantwortung, eine Mitschuld an bestimmten Verhältnissen und Zuständen. Wenn Millionen Deutsche nach einem langen, oft harten Arbeitsleben kaum von der Rente leben können, wenn die schwere Arbeit in der Altenbetreuung und Altenpflege nach wie vor unverhältnismäßig schlecht bezahlt und auch schlecht gewürdigt wird, dann hat das viel damit zu tun, dass dieses Problem im Volk wenig bis keine Beachtung findet. Mit dem Resultat eines Personalmangels, der in der jetzigen Situation schmerzliche Folgen hat.

Wie auch im Krankenhauswesen gibt es erst recht in der Altenpflege in nur völlig unzureichender Zahl Deutsche, die in diesem Bereich arbeiten wollen. Deshalb sind Berliner Gesundheitsminister stets auf der Suche nach Pflegekräften in ärmeren europäischen Ländern, die dann natürlich in der eigenen Heimat fehlen. In der deutschen Öffentlichkeit wird wie selbstverständlich hingenommen, dass sich um die Kranken und Alten tausende Menschen aus Staaten jenseits der eigenen Grenzen mühen. Doch selbstverständlich ist das überhaupt nicht. Vielmehr ist es bezeichnend für eine zutiefst inhumane Entwicklung: Das Band zwischen den Generationen ist zu oft zerschnitten.

Dabei soll allerdings nicht übersehen werden, dass in vielen Familien oder von einzelnen Familienmitgliedern immer noch aufopferungsvoll alte und pflegebedürftige Menschen versorgt werden. Wäre das nicht so, würde sich die Lage noch viel schlechter darstellen. Mit der politisch und ideologisch gewollten immer weiteren Auflösung familiärer Bande, dem millionenfachen Singledasein, den unzähligen kinderlosen oder kinderarmen Partnerschaften werden sich jedoch die Probleme in Zukunft potenzieren. Parteien, denen Genderfragen, Abitur für alle oder die Frauenquote in Vorständen weit wichtiger sind als die Alten und Kranken, haben keine Lösungen für diese Probleme – weder in der Gegenwart noch in der Zukunft.

Um aber ehrlich zu sein: Wo ist das Volk, wo sind die Wähler, die von Politikern andere Rezepte fordern als die Anwerbung von ausländischem Personal? Wo ist das Volk, wo sind die Wähler, die es wichtiger finden, dass die Alten und Kranken in würdig-fürsorglicher Weise gepflegt und betreut werden als die Finanzierung von überfüllten Universitäten mit zehntausenden nicht studienfähigen jungen Menschen? Und jeder, auch der Verfasser dieses Textes, muss sich fragen: Was habe ich mit dieser Situation des Mangels an solidarischer Menschlichkeit zu tun?

Das ist kein Freispruch für all die politischen Versager, die uns jetzt mit hilflosen Appellen belästigen. Sie haben die hier angesprochenen Probleme lange genug ignoriert, kleingeredet oder vertuscht. Doch dass das Volk, also wir alle oder jedenfalls die große Mehrheit, solche Zustände zugelassen hat – wer will das mit gutem Gewissen leugnen? Ich kann es nicht.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Bürgermeister von Dormagen ruft Schüler zum Denunzieren auf

Erik Lierenfeld, Bürgermeister von Dormagen (SPD), hat sich in einer Videobotschaft an die jüngeren Mitglieder seiner Gemeinde gewandt. Man müsse sie warnen, sie würden von bösen Menschen angesprochen werden. Die 110 sollen sie wählen, wenn das passiert.

Hört sich nach Entführern oder Sexualstraftätern an, die in der Gemeinde aufgefallen sind. Aber um die geht es nicht. Es gibt seiner Ansicht nach Gefährlicheres, was das Wählen des Notrufes erfordert. Und das sind Menschen, die die Wirksamkeit von Masken in Frage stellen.

Lierenfeld wörtlich: „Ja, hallo liebe Schülerinnen und Schüler, hier ist euer Bürgermeister Erik Lierenfeld. Wichtiger Hinweis: Maske tragen ist clever, denn damit schützt ihr euch und andere. Denn es gibt am Montag Menschen, die unterwegs sind und sagen: ‚Die braucht ihr gar nicht tragen. Das ist völliger Blödsinn.‘ Bitte achtet darauf, wenn ihr solche Menschen seht. Ruft die Polizei, 110, ruft beim Ordnungsamt an, 257555, und wir werden auch als Ordnungsamt unterwegs sein. Lasst euch nicht von solchen Corona-Leugnern und andern Spinnern etwas erzählen. Bitte passt auf euch auf, bleibt gesund und bleibt solidarisch!“

Zweifel ist nicht mehr erlaubt in diesem Lande, meint Lierenfeld. Man soll auf die Politiker hören, auf ihn zum Beispiel, und tun, was er sagt. Alles andere ist – kriminell.

Es gab schon zweimal in der jüngeren Vergangenheit diese Ansicht in Deutschland und sie führte dazu, dass die „Kriminellen“ eingesperrt, gequält oder sogar ermordet wurden. Im rechten, aber auch im linken Faschismus. Verstehen das Leute wie Lierenfeld nicht? Kritik ist nicht „böse“ oder „kriminell“. Sie ist nicht nur ein Recht im demokratischen Staat, sondern ein Vorteil unseres politischen Systems. Durch Kritik wird es möglich, dass falsche Entscheidungen hinterfragt und korrigiert werden.

So warnte zum Beispiel am Montag die Arbeiterwohlfahrt (AWO) vor unwirksamen Masken. Sollen jetzt alle Schüler in Dormagen den Notruf 110 wählen und die Polizei und das Ordnungsamt auf die AWO hetzen, wie es Lierenfeld von den Schülern verlangt?

Der Bürgermeister soll angeblich „Todesdrohungen“ für seinen Aufruf zum Denunzieren erhalten haben. Das darf nicht sein, auch nicht bei freiheitsfeindlichen Vorstellungen. Wenn Lierenfeld sich traut, soll er hier auf PI-NEWS seine kruden Ansichten ausbreiten und sich einer Diskussion stellen. Erfahrungsgemäß kriegen allerdings alle, denen wir das anbieten, kalte Füße. Argumente liefern ist dann in der Regel doch nicht deren Stärke.




1970: Selbst bei Grippewelle mit 55.000 Toten kein Lockdown

Von DER ANALYST | Mit der erneuten Verhängung eines harten Lockdowns, dieses Mal sogar zum Teil mit nächtlichen Ausgangssperren, hat die Politik endgültig eine rote Linie überschritten. Den Einzelhandel und andere Wirtschaftszweige in den Ruin zu treiben und die Grenzen der Belastbarkeit von psychisch kranken, alten oder einsamen Menschen auszutesten, steht in keinem Verhältnis zu den gesundheitlichen Risiken des Corona-Virus.

Dabei können wir sicher sein, dass in statistischer Hinsicht tief in die Trickkiste gegriffen wird, um das politischen Handeln zu rechtfertigen.

Corona-Lügner

Es ist der Aufklärungsarbeit der Alternativen Medien zu verdanken, dass inzwischen bei der Bekanntgabe der Anzahl der „Corona-Toten“ die Mainstream Medien unisono die Formulierung „mit Corona gestorben“, anstatt „an Corona gestorben“, benutzen. Damit wird eingeräumt, dass auch eine andere Todesursache vorliegen kann.

Auch vor schamlosen Lügen schreckt man nicht zurück, wie der Journalist Boris Reitschuster am Montag aufgedeckt hat:

Zurück zu den „Corona-Toten“: Die offiziellen Zahlen dazu sind das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt werden. Es wäre kein Problem, sich hier Klarheit zu verschaffen, wenn der politische Wille dazu vorhanden wäre. Es müsste nur jeder „Corona-Tote“ obduziert werden. Dann wüsste man, ob er an COVID-19 gestorben ist, oder an einer der Vorerkrankungen, die bei den meisten, in der Regel hochbetagten, „Corona-Toten“ vorliegen. An dieser Erkenntnis besteht jedoch kein Interesse, denn sie würde womöglich das Narrativ vom überaus tödlichen Virus zum Einsturz bringen.

Die Übersterblichkeit als Fels, an dem das Corona-Narrativ zerschellen wird

Es gibt jedoch einen Fels in der Brandung, an dem das politisch-mediale Corona-Narrativ zerschellen wird. Die Rede ist von der Übersterblichkeit. Diese bezeichnet eine im Vergleich zu den langjährigen Erwartungswerten erhöhte Sterberate. Aus diesen Statistiken lässt sich hervorragend ableiten, wie viele Opfer beispielsweise die diversen Grippe-Epidemien in Deutschland gefordert haben. Sehen wir uns das einmal näher an:

Wir hatten also in den letzten 62 Jahren in Deutschland sechs Grippe-Epidemien, die eine Übersterblichkeit zwischen 20.000 und 55.000 (!) Toten verursacht haben. Zudem hat das Influenza-Virus auch jede Menge an Spät- und Langzeitfolgen zu bieten.

Und jetzt kommen wir zu zwei entscheidenden Fragen: 

  1. Wurde irgendwann in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland wegen einer der Grippeepidemien, deren verheerendste eine Übersterblichkeit von bis zu 55.000 Toten verursacht hat, ein Lockdown verhängt?
    Die Antwort lautet: Nein.
  2. Wie sieht es derzeit bei „Corona“ mit der Übersterblichkeit aus?
    Eine Antwort dazu bietet das Beitragsbild für diesen Artikel. Es dokumentiert, dass sich da nicht viel tut. Im Vergleich zum „Grippe-Peak“ in 2018 müsste man die derzeitigen Zahlen als geradezu lächerlich bezeichnen, wenn es die Pietät nicht verbieten würde.

Dazu passt auch das auf TICHYS EINBLICK veröffentlichte Fazit der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität vom 11.12.2020:

„Insgesamt ist in der zweiten Welle der Pandemie bisher keine herausstechende Übersterblichkeit zu beobachten, bei der jungen Bevölkerung zeigt sich sogar eher eine Untersterblichkeit.“

Überlastung der Krankenhäuser? Haben wir bei jeder Grippewelle…

Bleibt noch das Argument, dass man mit dem Lockdown eine Überlastung der Krankenhäuser verhindern will. Wie die Vergangenheit gezeigt hat, tritt eine solche bei jeder größeren Grippewelle auf. Nur hat das bisher noch niemanden interessiert. Hier ein interessantes Video dazu:

Fazit

Die Tatsache, dass man die verheerenden Grippewellen in der Vergangenheit achselzuckend als normales Lebensrisiko hingenommen hat, während man Deutschland jetzt wegen „Corona“, das bisher nur zu einer geringen Übersterblichkeit geführt hat, an die Wand fährt, dokumentiert den Ausmaß des Wahnsinns, dem wir derzeit ausgesetzt sind.