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Der falsche Skandal um die Lufthansa-Kapitäne

Von WOLFGANG HÜBNER | Sowohl in den konformistischen [1] als auch in den alternativen Medien herrscht einige Aufregung über die Aufstockung des staatlich finanzierten Kurzarbeitergelds für Flugkapitäne der Lufthansa auf bis zu 15.000 Euro im Monat.  Das ist in der Tat nicht wenig Geld und dürfte in einem Konzern, der Massenentlassungen plant, nicht für die beste Stimmung sorgen. Zur öffentlichen Skandalisierung eignet sich diese Angelegenheit aber schon deshalb nicht, weil sie von einigen viel größeren Skandalen  ablenken soll und wahrscheinlich genau das auch beabsichtigt wird.

Denn der deutsche Staat, der mit Milliardenhilfe die Lufthansa am Leben erhält, ist der Staat, der dafür gesorgt hat, dass für die Virusgefahr keinerlei effektive Planung vorlag; dass die Schutzmaßnahmen zu spät und zu wenig gezielt getroffen wurden; dass das Gesundheits- und Altenpflegesystem in einem der reichsten Länder der Erde nicht in der Lage ist, die Bürger ausreichend zu schützen; dass Zwangseinschränkungen des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens politisch verfügt werden, die meist anmaßend autoritär, schädlich, inhuman und in hohem Maße zukunftsbelastend sind.

Wäre nur ein Bruchteil der schon eingetretenen und der noch zu erwartenden ökonomischen Verwerfungen sowie der Kosten der fragwürdigen Impferei vorausschauend ins Gesundheits- und Altenpflegesystem und in die wegen der Globalisierung notwendigen Pandemieplanung geflossen, könnte das Virus weit weniger Schaden und Verhängnis anrichten. Schon jetzt wird allein der wirtschaftliche Schaden auf über 200 Milliarden Euro geschätzt, am Krisenende dürften es nicht viel weniger als 500 Milliarden Euro allein in Deutschland sein, die an Wohlstandsverlust zu bilanzieren sind. Allerdings wird dieser Wohlstandsverlust noch ungleicher verteilt sein als es die Vermögensverteilung hierzulande ohnehin ist.

Deutschland leistet sich das größte und teuerste parlamentarische System weltweit. Keiner der Profiteure dieses Systems hat derzeit finanzielle Einbußen erlitten, keiner wird welche erleiden. Das betrifft auch das Heer der teuren Politpensionäre, die allesamt versagt haben bei der Vorbereitung auf ein Problem, das viel weniger eine Naturkatastrophe ist als ihre Propagandisten das behaupten. Gewiss, sie alle sind demokratisch durch Wahlen legitimiert worden. Und solange sich das nicht ändert, wird sich auch nichts verändern. Gezielt entfachter Neid auf die Flugkapitäne der Lufthansa dient allerdings nur dazu, die wahren Verantwortlichen für die historische Corona-Pleite zu vernebeln.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner [2] schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite [3] erreichbar.

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