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Ein Käfig voller Narren

Von PETER BARTELS | Natürlich „lacht“ die Plumpabacke im Berliner Bunker nicht ohne „meine Maske“. Und schon gar nicht, wenn „ihr“ Fernsehen dabei ist.  Merkel lacht lieber daheim zur Nacht. Wenn Honeckers Sandmännchen gegangen ist. Und Deutschland längst  pennt…

Wie auch tagsüber immer noch die meisten, wenn  „Mutti Marxionale“ labert. Oder lallt. Oder zittert. Löppt doch trotzdem alles. Was sie dereinst bei Honecker gelernt hat, zahlt sich halt aus. Darüber hinaus versüßen die Polit-Paladine und „Wissenschaftler“ ihr jede Nacht mit Dionysos (Hick!) in Morpheus Armen (Ouuups!). Soufflieren sie doch von früh bis spat: Corona sei die schlimmste Plage, seit der HERR dem Pharao vor 3500 Jahren die Heuschrecken und Beulenpest schickten. Mindestens aber seit dem tausendjährigen Hitler-Reich.

Alles Bullshit? Ja! Und Korinthen-Kacke dazu! Da Fakten heute so selten sind, hier noch mal der brandaktuelle PI-NEWS-„Analyst“, der emsig und vorbildlich die Statistik bemüht hat:

Schrecklich? Ja!! Aber hat irgend ein Adenauer, Weinbrand-Willy, Schmidt-Schnauze oder Bimbes-Kohl auch nur eine Sekunde daran gedacht, Deutschland deswegen ins künstliche Koma zu legen? Wenigstens eine Milli-Sekunde? Niente, nada, nothing, nitschewo, nix; klar, wir alle würden immer noch im „Wiener Wald“ Hendl mampfen; im Broiler-Sozialismus natürlich mit „Sättigungsbeilage“. Zum Glück für die Macht im Führer/in-Bunker kam diesmal Corona über uns. Die Sintflut? Sturm im Fingerhut! Angst essen Ararat auf. Merkel musste nur noch die Neunschwänzige schwingen und ihre Allparteien-Genossen, BILD, Alpenpravda, TAZ-FAZ machten/machen Corona-Männchen. Und so wurden aus den Moslem-Milliarden Corona-Billionen. Schwamm drüber, buchstäblich …

Die Alten sterben, nicht die Jungen

Und ein „Spiegel“-Renegat wie Jan Fleischhauer schreibt jetzt für Focus über die selbst vom beklopptesten Tunten-TV gehechelte Corona-Katastrophe: „Das (alles) stimmt nicht.“ Merkt sogar aufmüpfig an: „Die Infektionszahlen sind in den meisten Altersgruppen seit drei Wochen weitgehend stabil.“ Um dann zu schreiben, was fast nach Verarsche der Merkel-Macht klingt: „Es gibt eine Ausnahme, ab 85 Jahren steigen die Zahlen dramatisch an…“ Inzidenz im Detail:  über 85-Jährige 287 … über 90-Jährige 494. Willkürlich vom „Staat“ festgelegte Norm: 50 Ansteckungen pro 100.000 Menschen. Fleischhauer lapidar: „Es sind die Alten, die die Statistik verderben, nicht die Jungen.“

Dann legt er los: „Ein ähnliches, noch düstereres Bild zeigt sich bei den Toten. In den Medien wird der Eindruck erweckt, als würde das Virus nicht nach Alter oder Gesundheit diskriminieren. Covid als der große Gleichmacher, das klingt schrecklich und beruhigend zugleich.“ Uuund: „In der „Süddeutschen Zeitung“ fand sich dieser Tage ein Kommentar, in dem es hieß, dass jetzt auch täglich Kinder, Sportler, Kerngesunde sterben würden… Täglich tote Kinder? Wer will da untätig bleiben!“ Um sich dann beim lachenden Homer in Sicherheit zu bringen: „Gut, die Autorin ist für ihren emotionalen Zugang zur Wirklichkeit bekannt.“

87 Prozent der Toten älter als 70

Um schließlich dem Merkel-Murks final in den Schritt zu treten:  „In Wahrheit sind 87 Prozent der Covid-Toten älter als 70 Jahre alt, das Durchschnittsalter liegt bei 83 Jahren. […] Sicher, es gibt auch den Leistungssportler, der dem Virus zum Opfer fällt. So wie es Kinder gibt, die an Krebs erkranken. Aber die Wahrscheinlichkeit, als junger Mensch an Covid zu sterben, ist nach wie vor verschwindend gering.“

Das Beste kommt, wie so oft, zum Schluss … hier bei Tichys Einblick:

„Man erkennt, dass in der Altersgruppe der 35-59-Jährigen aktuell eine Untersterblichkeit sichtbar ist. … „In der Altersgruppe der 60-79 Jährigen zeigt sich auch unter Berücksichtigung der Covid-19-Todesfälle keine Übersterblichkeit. Bei den Hochbetagten zeigt sich „eine leicht erhöhte Sterblichkeit“. Zieht man (aber) die Covid-19-Todesfälle ab, ergebe sich für das Frühjahr und den Frühsommer eine leichte Untersterblichkeit …“

Der eitle Franken-Fürst Markus faselt derweil immer blöder den Söder, lässt sogar täglich ein ganzes Flugzeug mit Corona-Passagieren in den Tod stürzen. Stille Nacht, eilige Macht, Deutschland schläft, Merkel wacht. Und lacht…  Ein Käfig voller Narren!


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (KOPP-Verlag) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor. Kontakt: peterhbartels@gmx.de.