1

Großeinsatz gegen Abou-Chaker-Clan in Berlin und Hamburg

Von MANFRED ROUHS | Am Donnerstag besuchten die Polizei und der Bundesgrenzschutz in Berlin und Hamburg alte Bekannte. Rund 500 Beamte waren im Einsatz, darunter schwer bewaffnete Spezialisten der GSG9 und des SEK. Sie durchsuchten wieder einmal Wohnungen und andere Schlupfwinkel des arabischen Abou-Chaker-Clans. Diesmal waren es laut „Tagesspiegel“ 33 Objekte.

Den Beschuldigten wird die Bildung einer kriminellen Vereinigung zur Last gelegt. Die Tatvorwürfe klingen unglaublich:

„Ein älteres Ehepaar soll um seine Berliner Immobilie im Wert von drei Millionen Euro gebracht worden sein. Die Beschuldigten sollen das Haus in Friedrichshain mithilfe gefälschter Ausweise und fingierter Eigentümer-Vollmachten in einem In-sich-Geschäft an sich selbst übertragen haben. Dabei sollen sie auch das Grundbuchamt getäuscht haben. In die Pläne zur Verwertung der Immobilien soll ein größerer Kreis an Männern aus dem Clan-Milieu involviert gewesen sein.“

Das ist ganz anders, aber beinahe genauso dreist wie der Raub einer 100 Kilogramm schweren Goldmünze aus dem Bode-Museum. Und es beweist, dass den Clankriminellen auch jenseits primitiver Gewaltanwendung im Schlaraffenland Bundesrepublik Deutschland, wo die Schätze auf der Straße liegen, nicht die Ideen ausgehen. Warum zahllose Prostituierte aus Osteuropa holen oder unter hohem persönlichen Risiko Drogen verkaufen, wenn es ein paar gefälschte Ausweise und andere Dokumente auch tun?

Der Vorgang zeigt, wie sicher sich die arabischen Clans mittlerweile in Deutschland fühlen, wie gut sie vernetzt sind und wie detailliert ihre Kenntnisse der Verhältnisse bei uns sind. Das ist wahrlich eine „Integrationsleistung“ der besonderen Art. Der „Tagesspiegel“ notiert nüchtern:

„Auch wenn ein Viertel der 836 Tatverdächtigen in 45 bundesweit Verfahren die deutsche Staatsangehörigkeit haben, so haben sie laut BKA doch ‚eine entsprechende ethnische Herkunft‘ – nämlich ‚arabischstämmig‘ oder ‚türkeistämmig‘, wie es im Lagebericht heißt. 20 Prozent der Tatverdächtigen waren Libanesen, danach kamen Türken und Syrer.“

Die Multi-Kulturalisten haben offenbar in unserer Mitte eine gefährliche Brut gezüchtet. Wer zieht unter dieses traurige Kapitel der deutschen Gegenwart wann und wie den Schlussstrich?


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und hat die Broschüre Coronazeit – Leben im Ausnahmezustand“ herausgegeben. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig und vermittelt Firmengründungen in Hong Kong.