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„Migrationshintergrund“ nicht mehr zeitgemäß

Von MANFRED ROUHS | Zwischen der Verwirrung der Sprache und der Verwirrung des menschlichen Verstandes besteht möglicherweise ein enger Zusammenhang. Und jene Zeitgenossen, deren Verstand an der Realität aufrichtig leidet, sind offenbar ständig auf der Flucht. Gestern flohen sie vor dem Begriff der „Rasse“, der ihnen als menschenverachtend erscheint. Dann nahmen sie reißaus vor dem Begriff des „Ausländers“, den sie als ausgrenzend und böse bewerten. Stattdessen wollten sie lieber von „Menschen mit Migrationshintergrund“ sprechen. Aber mittlerweile scheint der „Mensch mit Migrationshintergrund“ in Verruf geraten zu sein.

Also muss ein neuer Begriff her. Und danach suchen die Gut- und Bessermenschen jetzt ganz offiziell über Twitter:

Auslöser der Initiative ist Frau Miau von der CDU, ihres Zeichens Anhängerin von Armin Laschet. Offiziell heißt sie Widmann-Mauz und ist Staatsministerin, Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration, Mitglied im CDU-Bundesvorstand und Bundesvorsitzende der Frauen Union. Die Doppelnamen-Tante steht für das, was die Laschet-CDU unter einem modernen Deutschland versteht. Falls der Begriff „Deutschland“ noch erlaubt sein sollte …

Frau Miau und ihresgleichen geht es um die Vielfalt in unserer Gesellschaft, die sprachlich abgebildet werden soll, ohne auszugrenzen. Das ist nicht immer einfach. Sprechen wir von Frauen, dann grenzen wir die Männer aus (und umgekehrt). Sprechen wir von Jugendlichen, dann grenzen wir die Alten aus (und umgekehrt). Sprechen wir von den Deutschen, dann grenzen wir jeden aus, der nicht Deutscher ist. Das ist ja gerade der Sinn der Begriffe: auszusprechen, wer und was gemeint ist, damit sich jedermann darunter etwas vorstellen kann. Und unter „Menschen mit Migrationshintergrund“ können sich offenbar mittlerweile so viele Deutsche genug vorstellen, dass es Zeit für einen neuen Begriff geworden zu sein scheint.

Dabei bemerken Frau Miau & Co. offenbar nicht, das sie sich für „Ausländer“ noch so lange und noch so oft neue Begriffe ausdenken können, wie es ihnen beliebt: das Image wird einfach nicht besser – so lange die Grenzen offenstehen und deshalb nicht nur Ausländer in unser Land kommen, die Deutschland nutzen, sondern auch solche, bei denen das Gegenteil der Fall ist.

Dem ist mit der schönen neuen Rhetorik einer schönen neuen Welt nicht beizukommen, sondern nur mit einer anderen Politik, die es darauf anlegt, dass Frauen eben Frauen sind und keine Männer, Jugendliche eben Jugendliche und keine Alten – und dass Deutschland auch in hundert Jahren noch oder wieder das Land der Deutschen ist oder sein wird. Nicht auf die Veränderung der Begriffe, sondern auf die Veränderung der Verhältnisse kommt es an!


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und hat die Broschüre Coronazeit – Leben im Ausnahmezustand“ herausgegeben. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig und vermittelt Firmengründungen in Hong Kong.




Nur 48 Stunden im Amt: Biden marschiert in Syrien ein

Kaum 48 Stunden nach der Amtseinführung hat Joe Biden Berichten zufolge den ersten US-Einmarsch in ein anderes Land veranlasst. Ein Militärkonvoi von etwa 40 Fahrzeugen mit Hubschrauberunterstützung rollte am Donnerstag aus dem Irak in Nordost-Syrien ein.

Begleitet wurde der Konvoi von etwa 200 Hubschrauberlandetruppen, wie das israelische i24news.tv mit Bezug auf die syrische Nachrichtenagentur SANA berichtete. (UPDATE: Manche Beobachter vor Ort sagen, dass solche Truppenbewegungen zwischen Irak und Syrien Routinesache seien.)

Ende 2020 hatte Präsident Donald Trump den Abzug der letzten US-Truppen aus Syrien angeordnet. Trump war der erste US-Präsident seit Jimmy Carter, der keinen neuen Krieg begonnen hatte, sondern sich auf sein eigenes Land besann und gegen den Widerstand vieler Generäle die Truppen aus Syrien und Afghanistan heimholte.

Mit Joe Biden scheint die globalistische Weltpolizei wieder da zu sein.

Gleichzeitig wurde bekannt, dass die Biden-Regierung 5000 Nationalgardisten, die die Amtseinführung in Washington bewacht haben, bei Temperaturen knapp über Null in einer Parkgarage mit nur einer Toilette untergebracht wurden.

Als Ex-Präsident Trump davon erfuhr, bot er allen Soldaten, die es brauchen, Unterkunft im Luxus-Hotel Trump International (700$/Nacht) an. Viele Soldaten nahmen das Angebot dankbar an. Der republikanische Gouverneur von Florida befahl die sofortige Heimkehr der Nationalgardisten aus Florida: „Sie sind nicht Nancy Pelosis Vasallen.“




Herford: Bußgeldbescheide für Protest-Musiker gegen Muezzinruf

Von BPE-NRW & MICHAEL STÜRZENBERGER | Die DITIB-Moschee in Herford stand schon früher in den Schlagzeilen. Zum Beispiel, als dort – wie auch in einigen anderen DITIB-Moscheen in Deutschland – am türkischen Feiertag 18. März, dem „Tag der Gefallenen“, Kleinkinder in Soldaten-Uniformen gesteckt wurden. So marschierten sie symbolisch für den Sieg des Islams und der Türkei, um zum Schluss auch noch, in eine türkische Fahne gehüllt, den Märtyrertod darzustellen (PI-NEWS berichtete am 12. April 2018). Da wurde wieder einmal Erdogans Motto „Moscheen sind unsere Kasernen und Gläubige unsere Soldaten“ in die Tat umgesetzt.

Die Corona-Ausnahmesituation nutzte die Herforder DITIB-Moschee auch umgehend, um den Muezzinruf zu beantragen. Unter Umgehung des Stadtrates setzte der Bürgermeister Tim Kähler von der SPD einen entsprechenden Beschluss durch, und so ertönt seit dem Frühsommer 2020 wöchentlich der Muezzin zum Freitagsgebet an der Bielefelder Straße 62.

Seitdem protestiert ein unermüdlicher Bürger mit Kochtopf gegen die totalitäre Kampfansage an alle anderen Religionen: „Allah ist der Allergrößte“, „Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allah gibt“, „Ich bezeuge, dass Muhammad der Gesandte Allahs ist“.

Rasch erhielt er Unterstützung von der örtlichen AfD, deren Mitglieder an der Seite des mutigen Bürgers mitprotestieren. Es wurde auch eine Bürgerinitiative gegründet und auf Facebook gibt es die Gruppe “Bürgerinitiative gegen den Muezzin-Ruf in Herford”.

Diese Bürgerinitiative musiziert auch gegen den Muezzinruf. Mit Unterstützung von Posaune, Gitarre und Flügelhorn wird gegen “Allah ist der Allergrößte” angesungen. Heimatlieder und christliche Choräle gegen den zur Schau gestellten Überlegenheits- und Herrschaftsanspruch des Politischen Islams, was in der Vorweihnachtszeit von der Polizei mit Hinweis auf Corona-Auflagen unterbunden wurde. Gegen die Musiker und Sänger wurden Bußgeldverfahren eingeleitet (PI-NEWS berichtete am 11. Januar 2021).

Bußgeldbescheide für Anti-Muezzinruf-Protestbürger in Höhe von 278,50 Euro

Mittlerweile sind die Bußgeldbescheide eingegangen, wie die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE), die sich ebenfalls vor Ort am Protest beteiligt, meldet. 278,50 Euro soll jeder der Anwesenden bezahlen:

Der zuständige Polizeibeamte S. Ö. erklärte die Musik der Berufsmusiker kurzerhand zu Lärm. Er beanstandete, dass beim Blasen der Posaune kein Mund-Nasen-Schutz getragen wurde. Auch will er gesehen haben, dass der Mindestabstand nicht eingehalten wurde. Der Posaunist stand möglicherweise zu nah an seiner Partnerin. Dass hier keine Abstandsregelung zum Tragen kommt, wurde nicht berücksichtigt.

Der Name Ö. lässt die Vermutung zu, dass es sich hier um einen Polizeibeamten mit mutmaßlich türkischem Migrationshintergrund handelt. Offensichtlich ist der Mann nicht mit dem deutschen Kulturgut vertraut, denn die Posaune und das Flügelhorn werden in der Anzeige als „Trompete“ bezeichnet. Was der Polizist als „Lärm“ deklarierte, der die (DITIB)-„Nachbarschaft belästigte“, ist der evangelische Choral „Ein feste Burg ist unser Gott”, der von Martin Luther verfasst wurde. Für Protestanten hat dieser Choral eine große Symbolkraft, wie auch auf Wikipedia zu lesen ist.

Die mutigen Westfalen bestätigten das Vorurteil, dickköpfig zu sein, und spielten trotz aller Schikanen weiter. Die Polizei griff aber in die Instrumente und untersagte weiteres Musizieren. Damit ermöglichte der Polizist S. Ö. der umstrittenen DITIB-Gemeinde den ungestörten Muezzinruf. Selbst am 1. Weihnachtstag durfte der offensichtlich verfassungsfeindliche „Gesang“ aus der Moschee dröhnen.

Keine Abstandsregeln für moslemische Freitagsgebet-Besucher?

Kurz vor dem Freitagsgebet am Neujahrstag hatte sich der Platz auf dem Moschee-Gelände gefüllt, wie anwesende BPE-Mitglieder live beobachten konnten. Auto um Auto war herangefahren. Die Ankommenden begrüßten sich lautstark und standen in Gruppen eng zusammen. Masken wurden zwar überwiegend getragen, der Mindestabstand aber bei fast keinem eingehalten. Obwohl die Personen mit verschiedenen Autos anreisten und offensichtlich nicht aus einem Haushalt stammten, stand man eng zusammen. Von der sonst so wachsamen Polizei war weit und breit nichts zu sehen.

Der Muezzinruf erfolgte aus einem geöffneten Fenster. Der “Sänger” verkündete mit einem Megafon und Tuch vor dem Mund “Allah ist der Allergrößte”. Offensichtlich fällt dieser „Gesang“, anders als christliche Choräle, nicht unter Lärmbelästigung.

Nach Aussagen der vor Ort Anwesenden, hat es in der DITIB-Moschee noch nie eine Kontrolle gegeben, ob dort die Corona-Maßnahmen eingehalten werden. Um zu sehen, dass sie nicht eingehalten werden, genügte ein Blick auf das Gelände der Moschee.

Immer wieder kommt es zudem zu Drohungen gegen die Bürger. Auf dem Weg zur Moschee, um dem Muezzinruf zu folgen, muss eine schmale Fußgängerbrücke überquert werden. Hier stellten sich 3 Jungtürken 4 Einheimischen in den Weg. Sie bauten sich bedrohlich vor der Frau und den 3 Männern auf und beschimpften diese in ihrem Straßen-Slang. Die Frau, mit niederländisch-türkischem Migrationshintergrund, wurde auf Türkisch als – ich zitiere “Alte Drecksfotze“ beschimpft. Einer der Herren, ein ehemaliger Gymnasiallehrer, wusste mit den Unverschämtheiten der Jungtürken umzugehen. Lautstark verlangte er den Weg freizugeben und ging unbeeindruckt mit seinen Mitstreitern seiner Wege. Ein Facebookeintrag vom 3. Oktober 2020 schildert ebenfalls eine Bedrohungslage vor der Moschee:

Die Bürgerinitiative ruft nun zu verstärktem Protest jeden Freitag auf, denn je mehr Bürger vor Ort sind, desto erfolgloser sind die Einschüchterungsversuche solch junger radikaler Moslems:

Nachdem Bürgermeister Tim Kähler den Muezzinruf zunächst unter Umgehung des Stadtrates im Alleingang genehmigt hatte, gab es Proteste der AfD- und der CDU-Fraktionen im Herforder Kreistag. Daher ließ er dann im Herforder Stadtrat über seine umstrittene Entscheidung abstimmen, worauf leider eine knappe Mehrheit dafür stimmte, den akustischen Herrschaftsanspruch des Politischen Islams in Herford zu genehmigen. Verantwortlich dafür dürfte die knappe Stadtrats-Mehrheit von SPD, Grüne und Die Linke sein, die 23 von 44 Sitzen halten. Die evangelische Kirche in Herford begrüßte die Entscheidung ebenfalls.

Dass auch religiöse Gemeinden nicht vor Kontrollen der Polizei in Herford sicher sind, jedenfalls wenn sie nicht-islamisch sind, machte diese einen Tag später deutlich. In Herford-Falkendiek beendeten die Beamten einen christlichen Gottesdienst. Die Freikirche Jesu Christi in Herford hatte einen Gottesdienst gefeiert und soll dabei Abstände nicht eingehalten haben. Obendrein sollen die Gemeindemitglieder den Frevel begangen haben zu singen. Gegen über 100 Mitglieder wurden Maßnahmen eingeleitet, saftige Bußgelder sind zu erwarten.

Wie allerdings der WDR berichtet, dementiert die Gemeinde die Vorwürfe. Der Gesang sei vom Band gekommen, Abstandsregeln seien eingehalten worden, alle hätten Masken getragen und es seien lediglich Familien mit ihren Kindern zusammengestanden, die in einem Haushalt leben.

Nachdem SPD-Bürgermeister Tim Kähler von der Gemeinde vehement eine Entschuldigung gefordert hatte, betonte die Gemeinde: „Wir haben ein reines Gewissen“. Die Freikirche distanzierte sich auch von Behauptungen, „Corona zu leugnen oder eine Sekte zu sein“, wie das Westfalen-Blatt meldet. In dem Artikel ist auch ein Bild der Überwachungskamera zu sehen, wie Polizeibeamte Personalien von christlichen Teilnehmern des Gottesdienstes aufnehmen.

Es wäre wünschenswert, wenn die Herforder Polizei mit der gleichen Inbrunst auch gegen die Teilnehmer am Freitagsgebet der DITIB-Moschee vorgehen würden, die ganz offensichtlich dichtgedrängt zusammenstehen, ohne dass es bisher dort Kontrollen gibt.

Der Widerstand gegen den Muezzinruf geht jedenfalls unverdrossen weiter. Während Mitglieder der Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) immer wieder Aufklärungs-Flyer zum Muezzinruf in der Kleinstadt verteilen, treffen sich Protest-Bürger jeden Freitag um 13 Uhr vor der DITIB-Moschee, um gegen das totalitäre Macht-Gedröhne akustisch gegenzuhalten.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Kritik am Politischen Islam muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: HU70117753795954288500000000, BIC: OTPVHUHB. Oder bei Patreon.




Zufälle gibt es, die vielleicht gar keine sind

Am Tag der Amtseinführung von Joe Biden gibt die WHO bekannt, ihre bisherige Leitlinie zur Verwendung von PCR-Tests geändert zu haben. Ein Schelm, wer böses dabei denkt...

Von WOLFGANG HÜBNER | Ich bin ja redlich bemüht, mich gegen all die bösen Verschwörungstheorien zu immunisieren. Doch was nutzt der beste Wille, wenn die Realitäten auf dieser Welt es einem so schwer machen, sich brav in die Masse der leidensbereiten deutschen Maskenträger einzureihen?

Neues Beispiel: Am Tag der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten gibt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bekannt, ihre bisherige Leitlinie zur Verwendung von PCR-Tests geändert zu haben. Demnach sei ein positives Ergebnis dieses Tests kein Hinweis mehr auf eine Covid-19-Infektion. Vielmehr solle zu deren Feststellung ein zweiter Test samt klinischer Diagnose notwendig sein.

Was irritiert mich daran? Erstens der Zeitpunkt: Donald Trump, unter dessen Präsidentschaft die USA der WHO gekündigt haben, hatte gerade das Weiße Haus verlassen müssen für einen Nachfolger, der sofort die Rückkehr in die WHO veranlasste. Und schon präsentiert die WHO eine veränderte Leitlinie, die ganz andere Voraussetzungen zum Beispiel für Lockdown-Maßnahmen schafft. Diese erlauben es nun dem neuen Präsidenten, mit bestem Gewissen auf solche unpopulären Maßnahmen zu verzichten. Sein Vorgänger hingegen war für seine Resistenz gegen Lockdowns als verantwortungslos gebrandmarkt worden. Sollte das alles tatsächlich ein rein zufälliges Zusammentreffen zweier Ereignisse sein?

Zweitens irritiert mich, die Information vom WHO-Schwenk in Sachen Tests nicht aus den Hauptstrommedien oder vom Robert-Koch-Institut erlangt zu haben, sondern mal wieder über die sogenannten „Sozialen Medien“. In diesen gibt es trotz der jüngsten Zensurwelle halt immer noch ein paar Möglichkeiten, an „nicht hilfreiche“ Fakten heranzukommen, die sogar die deutsche Lockdown-Politik zu erschüttern geeignet sind. Denn wenn die massenhaften PCR-Tests kein sicherer Hinweis mehr auf eine Covid-19-Infektion sind, dann brechen die bisherigen Voraussetzungen sowohl für unzählige Quarantänemaßnahmen als  auch für die Verhängung von einschneidenden Zwangsmaßnahmen weitgehend weg.

Allerdings wäre eine solche Entwicklung der Kanzlerin in ihren letzten Dienstmonaten weder politisch noch menschlich zuzumuten. Sie ist nämlich schon traurig genug, nach über 50.000 statistisch erfassten deutschen Corona-Toten nicht mehr als international gerühmte politische Wunderwaffe gegen die Pandemie gefeiert zu werden.

Und CDU und CSU wollen sich im Hinblick auf die Bundestagswahl im Herbst nicht von WHO-Erkenntnissen in ihrem selbstlosen Schutz für verängstigte Stammwähler verunsichern zu lassen. Zudem kann ja auch Deutschland die WHO verlassen, wenn diese nicht davor zurück scheut, irgendwelche Verschwörungstheorien plausibel zu machen. Was Trump konnte, kann Angela Laschet schon lange!


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Erwischt! Die „Superspreader“ auf der Daubenjagd

Ein besonders ruchloser Verstoß gegen das Infektionsschutzmaßnahmengesetz wurde am vergangenen Dienstag in der niederbayerischen Gemeinde Hohenthann begangen.

Ein Zeuge Coronas konnte beobachten, dass mehrere Personen auf einem zugefrorenen Weiher dem altehrwürdigen bayerischen Sport des Eisstockschießens, im englischen Sprachraum „Bavarian Curling“ genannt, frönten.

Getreu seinem Glaubensbekenntnis verständigte der aufrechte Kämpfer gegen Querdenker, Corona-Leugner und Covidioten, die Ordnungshüter, damit dem unseligen Treiben sofort Einhalt geboten werde und die Missetäter einer harten, aber ungerechten Strafe nicht entgehen.

Ein Sondereinsatzkommando der Polizei Rottenburg wurde vor Ort mit dem ganzen Ausmaß des abscheulichen Verbrechens konfrontiert.

Liebe Leser, Sie müssen jetzt ganz, ganz stark sein, denn: Sage und schreibe acht (!) verschiedene Haushalte hatten sich auf dem Weiher eingefunden, um ihrem frivolen Laster zu frönen.

Dem aufopfernden Einsatz der Beamten ist es schließlich zu verdanken, dass die Viren-Orgie unterbunden werden konnte und Hohenthann nun hoffentlich ein Stück sicherer geworden ist. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob sich in den kommenden Tagen auf den Straße und Plätzen des unseligen Ortes nicht doch noch die Leichenberge türmen werden.

Das zuständige Landratsamt kann nun mit saftigen Bussgeldbescheiden den Haushalt des Landkreises aufbessern und die Deliquenten daran erinnern, dass Bewegung in frischer Luft mit Gleichgesinnten zur Stärkung des Immunsystems strengstens verboten ist, weil das Grundgesetz gerade eine Pause macht (oder abgeschafft wurde?).

Ein Hoch auch noch auf die ALLGEMEINE LABER ZEITUNG, die über diese Perfidie gleich zwei Artikel auf der selben Seite veröffentlichte. Das Blatt weiß, was es seinen Lesern schuldig ist: Frontberichterstattung im Sinne der herrschenden Autoritäten, aber leider nicht die korrekte Bezeichnung des Holzklotzes, auf dem beim Stockschießen gezielt wird.

Dieses Ding heißt nämlich „Daube“, liebe Redakteure. Nicht „Taube“, wie die LABER ZEITUNG ihren tierlieben Lesern glauben machen will. Die „Taube“ ist dieser weit verbreitete Vogel auf unseren Dächern, die „Daube“ der Holzklotz beim Stockschießen. Jetzt haben die Mainstream-Journalisten wieder was gelernt. Für was Corona doch alles gut ist…

(hsg)

PS:

Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant

(Hoffmann von Fallersleben)


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