Evangelische Kirche im Rheinland tritt öffentlich für Muezzinrufe ein

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Die Evangelische Kirche im Rheinland hat in ihrem Impulspapier „Lobbyistin der GOTT-Offenheit“ vom 15. Januar 2021 gefordert, dass man künftig „gezielt Kontakt zu anderen Religionsgemeinschaften“ suchen solle, um mit ihnen „gemeinsame Sache zu machen“. Dabei wolle man „öffentlich genauso für den hörbaren Muezzinruf eintreten wie für das Glockengeläut der Kirchen“.

Nun, vielleicht wissen es die hierfür verantwortlichen evangelischen Funktionäre ja wirklich nicht besser, und so unterstellen wir ihnen einmal, dass sie die Fakten einfach nicht kennen. Dies unterstreicht erneut die absolute Notwendigkeit der Aufklärungsarbeit:

Der Muezzinruf drückt den alleinigen Herrschaftsanspruch des Politischen Islams aus und ist eine Kampfansage an alle anderen Religionen. Dabei wird skandiert:

„Allah ist der Allergrößte“
„Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allah gibt“
„Ich bezeuge, dass Mohammed der Gesandte Allahs ist“

Also wird Jesus Christus, Jahwe, Buddha und allen anderen Göttern hiermit das Existenzrecht abgesprochen. Der alleinige Machtanspruch des Politischen Islams wird in der 48. Sure des Korans bekräftigt, die bezeichnenderweise den Titel „Der Sieg“ trägt:

„Er ist es, Der Seinen Gesandten mit der Rechtleitung und der Religion der Wahrheit gesandt hat, um ihr die Oberhand über alle Religionen zu geben. Und Allah genügt als Zeuge.“ (Sure 48, Vers 28)

In der 8. Sure mit dem Namen „Die Beute“ wird der Kampf gefordert, bis alle anderen Religionen besiegt sind:

„Und kämpft gegen sie, bis es keine Verfolgung mehr gibt und bis die Religion gänzlich Allahs ist.“ (Sure 8, Vers 39)

In der 9. Sure, genannt „Die Reue“, wird bestimmt, dass alle Andersgläubigen unterworfen und zur Schutzgeldzahlung genötigt werden sollen:

„Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und nicht an den Jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Allah und Sein Gesandter verboten haben, und nicht die Religion der Wahrheit befolgen – von denjenigen, denen die Schrift gegeben wurde –, bis sie den Tribut aus der Hand entrichten und gefügig sind!“ (Sure 9, Vers 29)

In der 3. Sure wird die moslemische Gemeinschaft über alle anderen erhöht, zusammen mit der Anweisung, die eigenen Gesetze, die Scharia, allen Menschen aufzuzwingen:

„Ihr seid die beste Gemeinschaft, die für die Menschen hervorgebracht worden ist. Ihr gebietet das Rechte und verbietet das Verwerfliche und glaubt an Allah. Und wenn die Leute der Schrift glauben würden, wäre es wahrlich besser für sie. Unter ihnen gibt es Gläubige, aber die meisten von ihnen sind Frevler. (Sure 3, Vers 110)

Dazu werden Christen, wie alle anderen Andersgläubigen auch, als minderwertige Wesen diffamiert:

„Gewiß, die schlimmsten Tiere bei Allah sind die, die ungläubig sind und auch weiterhin nicht glauben.“ (Sure 8, Vers 55)

Diese zeitlos gültigen göttlichen Befehle des Korans werden von Funktionären des Politischen Islams weltweit verbreitet, damit sie umgesetzt werden. Auch in Europa. So sagte Yusuf al-Qaradawi, der Vorsitzende vom Europäischen Rat für Fatwa und Forschung, im Dezember 2002 bei Al Jazeera:

„Nach Konstantinopel werden Rom und der Rest Europas folgen. Es gibt Zeichen, dass der Islam nach Europa als Eroberer zurückkehrt und triumphieren wird. Ich glaube, dieses Mal werden wir Europa erfolgreich erobern, nicht mit dem Schwert, sondern durch die Verbreitung islamischer Ideologie.“

Dieser Yusuf al-Qaradawi, der als Vordenker der Muslimbruderschaft gilt, ist übrigens auch Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates des islamischen „Europäischen Instituts für Geisteswissenschaften“ im französischen Château-Chinon. An diesem Institut, das der Muslimbruderschaft nahesteht, hat auch Imam Bajrambejamin Idriz studiert, der im Mai 2020 bezeichnenderweise den Muezzinruf für seine Penzberger Moschee einfordern wollte, was nur durch den Widerstand von engagierten Penzberger Bürgern und der Bürgerbewegung Pax Europa verhindert werden konnte.

Aber die Evangelische Kirche im Rheinland unterstützt diese Eroberungs-Ideologie des Politischen Islams. Sie füttert sozusagen ihre eigenen erbittertsten Feinde. Hier im Wortlaut:

Eine Kirche, die sich zur Teamplayerin mit anderen religiösen und zivilgesellschaftlichen AkteurInnen entwickelt, muss innerkirchlich diskutieren, in welcher Weise sie bereit ist, staatliche oder städtische Unterstützungsgelder mit anderen Religionsgemeinschaften zu teilen. Sie wird ihr Steuerprivileg und die Staatsleistungen zur Debatte stellen. Sie wird öffentlich genauso für den hörbaren Muezzinruf eintreten wie für das Glockengeläut der Kirchen. Sie wird grundsätzlich bereit sein, Initiativen zum staatlichen Schutz muslimischer Feiertage zu unterstützen.

Das hat schon beinahe suizidale Züge. In der Geschichtsschreibung dürfte dies später einmal als Versuch der Evangelischen Kirche festgehalten werden, im Angesicht des drohenden Untergangs ihren Feinden die Hand reichen zu wollen, in der Hoffnung, dadurch gerettet zu werden. Eine weder besonders kluge noch aussichtsreiche Strategie, die eine Menge Naivität und Ahnungslosigkeit voraussetzt.

In diesem Impulspapier „Lobbyistin der GOTT-Offenheit“ ist auch beschrieben, dass das „Ende der Volkskirche“ bevorstehe. In naher Zukunft würden weniger als die Hälfte der in Deutschland lebenden Menschen Mitglied einer christlichen Kirche sein. Es werde keine mehrheitlich christliche Bevölkerung mehr geben.

Diese rheinländischen Christen haben also zumindest den demographischen Wandel, bei dem der moslemische Bevölkerungsanteil rasch ansteigt, realistisch erkannt. Schließlich geht auch die im Mai 2019 veröffentlichte „Freiburger Studie“ von einer Halbierung der Zahl der Kirchenmitglieder in den nächsten 40 Jahren aus. Die Evangelische Kirche im Rheinland hat angesichts dieser Prognosen ganz offensichtlich resigniert und stellt sich bereits jetzt darauf ein, eine „Minderheitskirche“ zu werden.

So sei sie „bündnisbedürftig“ geworden, um ihrer Botschaft „Gehör zu verschaffen“. Man suche Kontakt zu anderen Kirchen, „zu anderen Religionsgemeinschaften“ und zu „anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren“, um mit ihnen gemeinsame Sache zu machen. Und wenn es möglich sei, auch „gemeinsame Werte und Ziele“ zu vertreten.

Bei den „zivilgesellschaftlichen Akteuren“ hat man sich insbesondere die Jugendlichen der „fridays for future“-Bewegung herausgesucht, die man als „unterstützenswert“ betrachtet, da man darin das eigene Engagement für „Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“ wiedererkenne und einbringen könne. In der Frage der „Klimagerechtigkeit“ könne die Kirche selbst verbindlich Maßnahmen umsetzen, um ihrem Schöpfungsglauben Taten folgen zu lassen.

Bei den „anderen Religionsgemeinschaften“ versucht man sich vor allem an den in Deutschland rasch wachsenden Islam anzubiedern. Da die Zahl nicht nur der evangelischen, sondern generell der christlichen Schülerinnen und Schüler „an vielen Schulen rückläufig“ sei und die „Zahl der moslemischen Kinder sowie jener ohne Religionszugehörigkeit“ steige, müsse auch über den Religionsunterricht nachgedacht werden. Im „Zusammenspiel mit moslemischen und jüdischen Religionslehrern“ sollte verdeutlicht werden, warum Religionsunterricht den Kindern in „ihrer Persönlichkeitsentwicklung wichtige Impulse“ geben und „neue Horizonte des Verstehens der eigenen Existenz“ eröffnen könne. Darüber hinaus könne der Religionsunterricht der „Ausbildung religiöser Urteilsfähigkeit“ dienen und damit auch „dem gemeinsamen gesellschaftlichen Kampf gegen religiösen Extremismus und Radikalismus jeder Art“.

Nun, im Falle von islamischem Religionsunterricht dürfte es sehr stark vom jeweiligen Lehrer und dem ausgewählten Lehrstoff abhängen, ob religiöser Extremismus nun bekämpft oder doch eher gefördert wird. Aber die Evangelische Kirche ist ja schließlich bekannt dafür, sich weitestgehend unkritisch gegenüber dem Islam zu verhalten.

In ihrem Impulspapier spricht die Evangelische Kirche im Rheinland schon ganz bewusst von einer “gesellschaftlichen Transformation“, bei der sie „Agentin des Wandels in der Gesellschaft“ sein wolle, da diese sich „in den nächsten drei Jahrzehnten grundlegend verändern“ werde. Hierzu wolle man „beweglicher und veränderungsbereiter“ werden. Wohin, haben wir jetzt erfahren: In Richtung Politischer Islam und Fridays for future.

Die Evangelische Kirche im Rheinland will, wörtlich, auf das „Wirken des Heiligen Geistes vertrauen“ und könne so „ohne Angst um ihre Existenz ihr Schrumpfen wie ihre Verletzlichkeit annehmen“.

Eine ebenso riskante wie wenig erfolgversprechende Strategie, auf die sich auch die 340 Millionen Christen, die weltweit in erster Linie in islamischen Ländern verfolgt werden, besser nicht verlassen sollten.

Aber die Evangelische Kirche im Rheinland ist sich sicher, dass sie auch angesichts ihres eigenen Schrumpfens weiterhin ihrem Auftrag folgen könne, in der Welt von „Gottes Wirken, seiner Liebe und Gnade zu erzählen“ und „aus dem Glauben daran zu handeln. Wo sie das tue, werde sie für die Welt zur „Lobbyistin der Gottoffenheit.“

Eher zu einer Lobbyistin der Unterwerfung. Es kommen einem unweigerlich die Bilder der im Circus Maximus singenden Christen vor Augen, während die Löwen in die Arena gelassen werden.

So wirkt dieses Impulspapier auch wie das Logbuch des Titanic-Kapitäns, der trotz der großen Gefahr von Eisbergen volle Kraft voraus gibt. Wer aber keine Lust hat, zusammen mit diesen faktenleugnenden und hochgradig naiven Toleranzfetischisten unterzugehen, sondern lieber einen klaren Kurswechsel vornehmen möchte, kann dem Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland unter dieser email-Adresse seine Meinung mitteilen:

» lka@ekir.de

Und wer Teil der existentiell notwendigen Aufklärungsarbeit der Bürgerbewegung Pax Europa werden möchte, kann auf der Internetseite paxeuropa.de unter der Rubrik „Mitmachen“ Mitglied werden. Wir sind bei unserem „Projekt 1000“ auf einem guten Weg und haben bereits über 900 Mitglieder. Machen auch Sie mit. Es ist wichtig. Für uns, unser Land, unsere Freiheit, unsere Sicherheit, vor allem auch die unserer Kinder und Enkel. Wer nichts tut, macht sich mitschuldig und wird sich später einmal fragen lassen müssen:

„Warum hast Du nichts getan?“


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Kritik am Politischen Islam muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: HU70117753795954288500000000, BIC: OTPVHUHB. Oder bei Patreon.




Video: Massenproteste gegen Corona-Diktatur in Wien

Trotz der behördlichen Untersagung der Großdemo gegen die Corona-Maßnahmen heute in Wien und der als Ersatz dafür gedachten politischen Kundgebung der FPÖ wollen sich tausende Bürger am Sonntag nach Wien begeben, um ihrem Protest gegen die Politik der Regierung Kurz friedlich Luft zu verschaffen. Die wichtigsten Geschehnisse in Echtzeit dokumentiert wochenblick.at, NTD ist live dabei und auch die Schweizer Livestreamer Ignaz Bearth und Roger Bittel berichten, ab 15 Uhr gibt es dann eine erste Analyse bei Compact TV.




Indonesien: 77 Stockhiebe für schwules Paar

In der indonesischen Provinz Aceh hat ein Scharia-Gericht ein homosexuelles Paar zu je 77 Hiebe mit einem Rattan-Stock verurteilt.

Von MANFRED W. BLACK | Weil sie beim Sex erwischt wurden, hat ein Scharia-Gericht in Südost-Asien zwei Schwule zu lebensgefährlichen 77 Stockschlägen verurteilt. Das „Hamburger Abendblatt“ druckte am 29. Januar dazu eine kurze dpa-Meldung ab, in der es hieß, die Stockhiebe-Strafe sei „in der konservativen indonesischen Provinz Aceh“ mit Hilfe eines Rattan-Stockes vollzogen worden. Doch das ist, wenn überhaupt, nur die halbe Wahrheit.

Der Begriff „konservativ“ an dieser Stelle verkleistert, dass dort fanatische Moslems die Macht ergriffen haben, die die Werte einer liberalen Gesellschaft mit Füßen treten. In Indonesien leben 267 Millionen Menschen, 230 Millionen davon sind Moslems. In der Provinz Aceh haben blindwütige Moslems 2003 endgültig die Macht ergriffen. Sie ersetzten die staatliche Rechtsprechung durch das Scharia-Recht.

Was das bedeutet, sollte man Menschen fragen, die als verfolgte Frauen, Homosexuelle oder Christen die Scharia in Ländern wie Saudi-Arabien, Iran, Sudan, Somalia, Brunei und in Teilen von Indonesien erlebt haben.

Der Politologe Bassam Tibi – ein Deutscher mit syrischer Herkunft – sagt, dass die islamische Scharia ein totalitäres Konstrukt ist, ein Gemisch von Anordnungen, das nicht vereinbar ist mit einer Demokratie. Eine der schlimmsten Bestimmungen der Scharia: Menschen, die ihren Austritt aus dem Islam erklärt haben, müssen mit der Todesstrafe rechnen.

Salamitaktik: Fanatiker übernehmen die Macht

Die Provinz Aceh, im Norden der Insel Sumatra gelegen, ist heute ein „Gottesstaat“. Für Indonesien insgesamt eine gefährliche Entwicklung. Schon jetzt greift die Radikalisierung immer wieder über auf andere Teile des Landes.

Seit Abschluss einer „Friedensvereinbarung“ zwischen der aufständischen Rebellengruppe Free Aceh Movement (GAM) und der Zentralregierung in Jakarta im Jahr 2005 hat die Provinzregierung von Aceh das Scharia-Recht nach und nach immer mehr ausgeweitet.

„Unislamisches Verhalten“ wird hier heute provinzweit geahndet, erklärte im Fernsehen Ritasari, sie ist die Chefin der islamischen Religionspolizei. Sie trägt wie viele Indonesier nur einen Namen.

Religionspolizisten patrouillieren durch die Straßen

Zu ihren Bediensteten gehören auch zahlreiche junge Frauen. Sie patrouillieren in dunkelgrünen Uniformen durch Städte und Dörfer. Die Religionspolizei staucht Frauen zurecht, die ihr Kopftuch nicht korrekt tragen.

Den Polizisten sind ebenfalls „Leggings“ ein Dorn im Auge. Die Religionspolizei belehrt Männer, die am Freitagnachmittag im Restaurant Tee trinken – statt eine Moschee zu besuchen. Das Zusammensein unverheirateter Männer und Frauen ist nicht gestattet. Und nicht­eheliches Küssen steht unter Strafe.

Bei kleineren Regel-Verstößen wird in der Regel zunächst verwarnt. Bei schwereren „Vergehen“ erstatten die Aufsichtskräfte Meldung an das Scharia-Gericht. Etwa bei Ehebruch oder Glücksspiel. Ganz schwere Strafen drohen etwa nach homosexuellem Geschlechtsverkehr. Dafür setzt es bis zu 100 Stock-Schläge, die oft etappenweise verpasst werden, damit der Betroffene nicht verstirbt.

Die „taz“ weiß der Scharia auch gute Seiten abzugewinnen

Die Berliner „taz“ wäre nicht die „taz“, wenn sie in Aceh nicht auch Gutes bei der Scharia erkennen würde. Unter der Überschrift „Die zufriedene Christin“ lässt die Zeitung Sheilisa Pieter zu Wort kommen, Rektorin einer Methodisten-Schule. Die Bildungseinrichtung gehört zu den ganz wenigen nichtislamischen Schulen in der Provinzhauptstadt Banda Aceh. „Ich habe kein Problem mit der Scharia.“

Zwar würden „gewisse ­Paragrafen des islamischen Gesetzes auch für Andersgläubige“ gelten. Doch angeblich werden sie „deutlich seltener an ihnen angewendet“. Ein großer Trost – besonders für die Bürger, die Muslime sind?

„Wir können wählen, ob wir nach den indonesischen Gesetzen gerichtet werden wollen oder nach der Scharia“, erklärte Pieter der „taz“. Pieter behauptet, dass sie sich als Christin im streng islamischen Banda Aceh „immer sehr sicher“ fühle – nicht zuletzt deshalb, „weil die Leute eben Achtung vor der Scharia“ haben.

Nicht wenige Nichtmuslime würden sich sogar für eine Scharia-Strafe entscheiden, wenn nach einem Vergehen Sanktionen drohen. Unterschwellig ganz zufrieden, schreibt die „taz“: Der Scharia-Prozess sei „in der Regel schneller als ein Gang durch die traditionellen Gerichte“. So gesehen könnte die Scharia doch auch bald in Deutschland eingeführt werden – zumindest in den Städten, wo besonders viele Muslime leben.




Der Kollateralschaden der Corona-Politik

Von NADINE HOFFMANN | Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode. Könnte man inzwischen meinen. Denn mit rationalem Handeln hat die Corona-Hysteriepolitik nichts zu tun. Selbst bei ganz niedrig angesetzter Messlatte aufgrund der altpolitisch-gegebenen Inkompetenz (wo ein Bankkaufmann schon mal auf dem Bundesgesundheitsministerposten landet), schafft es die deutsche Regierendenriege, ihr Versagen immer wieder zu toppen.

Aber es ist nicht zum Scherzen. Hinter den Zahlen stecken Menschen und ihre Schicksale, sowohl hinter Inzidenzen und den „vulnerablen Gruppen“, als auch hinter denen, die sich noch verstecken. zum Beispiel im geänderten Insolvenzrecht. Die schon erfolgten und die erfolgenden Insolvenzen, die familiären Ruine, das Sterben an Einsamkeit, die Verzweiflung, vielleicht auch der Suizid, die machen den Teil des Eisbergs aus, den wir noch nicht sehen, nur ahnen, weil wir die Kälte der eisigen See riechen, auf der er sich befindet.

Ich kann trotz meiner Neigung zum Schreiben nicht ausdrücken, wie ich diese menschenfeindliche Agenda der Corona-Politik-Akteure verachte. So dumm, so ignorant, so weltfremd kann keiner sein wie jene es sind? Doch! Sie vernichten Existenzen und sie zucken dabei nicht mit einer Wimper. Sollte es einen inneren Plan, einen eingebauten Kompass der Verantwortungsträger geben, so ist es die Arroganz der Macht, die Misanthropie der Mächtigen, der Zerstörungsdrang der Unzulänglichen. Ein Lauterbach hätte nie vor ein Mikrofon treten dürfen, ein Spahn sollte Geldscheine zählen statt RKI-Daten und Merkel würde längst nicht mehr pfuschen, wenn ihre Gurkentruppe von Partei Rückgrat hätte.

Gut, der Ordnung halber sei gesagt, irgendwer muss die gewählt haben, Menschen mit Verstand und Durchblick waren es wohl nicht.

Die Frage, warum deutsche Politiker so gnadenlos unfähig sind, lässt sich mit der Auslese der größten Armleuchter erklären. Der Politbetrieb ist dreckig, es geht um Macht und fast jeder will an ihr lecken – jeder Zukurzgekommene, Größenwahnsinnige oder Geltungssüchtige. Ob es einen äußeren Plan gibt, dem die Corona-Regie folgt, weiß ich nicht und wenn, lässt er sich nur dadurch umgehen, dass keine nützlichen Idioten mehr in die politischen Schaltzentralen gehievt werden, die den Leitfaden mangels Vernunft oder Charakterstärke umsetzen. Das Schiff in den Eisberg zu lenken, ist jedenfalls eine Folge der Negativauslese. Da können wir jetzt rätseln, wieso, weshalb, warum, das bringt nichts.

Es gilt, den Kollateralschaden der Corona-Politik in den Fokus zu rücken, die Inzidenzwerte und Zahlenkolonne wegzuschieben und die Schicksale zu beleuchten, die erzeugt werden. Zeigt die Friseurin, die verzweifelt ist, zeigt den Barbesitzer, der nicht mehr weiter weiß, zeigt den Händler, der nicht mehr kann. Diese Menschen geben mit der Risikogruppe der Corona-Krise ein Gesicht, die Welt muss es sehen.


(PI-NEWS-Gastautorin Nadine Hoffmann ist Sprecherin für Umweltpolitik und Tierschutz der AfD-Landtagsfraktion in Thüringen)




Das Impfstoff-Desaster ist eindeutig die Schuld Merkels

Von KEWIL |  Hauptthema überall ist derzeit der fehlende Corona-Impfstoff. Wer aber daran schuld ist, dass wir nichts haben, da werden von den gleichgeschalteten Medien schon wieder unverschämt Lügengespinste gestrickt und die Pharma-Firmen beschuldigt, um die Verantwortung zu vernebeln. Dabei ist die Antwort einfach und steht seit dem Jahreswechsel fest.

Es war die Kanzlerin Angela Merkel höchstpersönlich, die im Sommer – Deutschland hatte gerade die EU-Ratspräsidentschaft – wieder einmal unter Verletzung ihres Amtseids (Wohl des deutschen Volkes und so unwichtiger Dreck) als europäische Heldin dastehen wollte, sich gegen „Impfstoff-Nationalismus“ aussprach, ihren Gesundheitsminister Spahn zurückpfiff und die ganze Bestellerei an die total unfähige EU in Brüssel überwies.

Man konnte das bereits am 4. Januar bei Jan Fleischhauer im FOCUS nachlesen.  Daran hat sich nichts geändert, Merkel hat ihr skandalöses Desaster höchstens noch vergrößert. So verschenkte sie noch im Herbst 70 Millionen Impfdosen ans EU-Ausland! Rätselhaft diese Dummheit, und wie seit über einem Jahrzehnt üblich widersprach ihr keiner.

Die von Merkel heiß geliebte EUdSSR agierte dann ähnlich verblödet, aber großkotzig weiter, verpennte Bestellungen, war zu dumm, gescheite, rechtlich bindende Verträge mit belastbaren Zahlen abzuschließen und wartete und wartete. Israel, England und die USA bestellten derweil weiter und impfen schon lange.

Der Fisch stinkt immer vom Kopf her, und das gilt auch für Brüssel. Dort parliert Ursula von der Leyen stets frisch geföhnt auf Französisch und Englisch in die TV-Kameras, aber nie auf Deutsch. Sonst kann sie absolut nichts, wie unsere Flintenuschi bereits als Verteidigungsministerin bewiesen hat, wo sie die Bundeswehr trotz schwuler Staatssekretärin und Kitas in den Kasernen total ruinierte.

Es gibt jetzt zarte Ansätze und Artikel in den Medien, die von der Leyens Rücktritt fordern. Gern Uschi – und nimm die Angela nach Chile gleich mit!




Ist dies schon Wahnsinn, so hat es doch Methode (Shakespeare)

Martin E. Renner.

Von MARTIN E. RENNER | Irre Rede einer redenden Irren. Am vergangenen Dienstag hielt die Frau Bundeskanzler eine dreifach bemerkenswerte Rede anlässlich des Davos-Dialogs des World Economic Forums (WEF).

Erstens: Bemerkenswert, nicht im positiven Sinne einer besonderen Geistesleistung, sondern hinsichtlich der zwischen den Satzfetzen offen zutage tretenden Missachtung und auch Verachtung gegenüber denen, in deren Dienst und Pflicht sie zuerst zu stehen hätte: Den deutschen Bürgern.

Zweitens: Bemerkenswert die erschütternde Aneinanderreihung von Ungeheuerlichkeiten, die klar zu erkennen geben, dass der eigene deutsche Bürger in Merkels politischem Weltbild schlichtweg keinen Platz mehr finden kann, finden darf und finden wird. Schon gar nicht einen bevorzugten Platz innerhalb der herbei fantasierten Weltgemeinschaft.

Drittens: Bemerkenswert vor allem hinsichtlich ihres sich offenbarenden, geistig erschreckend schlicht, ja geradezu bildungsfern und geschichtsvergessen daherkommenden ideologischen Weltbildes.

Merkels Rede Wort für Wort zu reflektieren, bedeutet, sich auf eine zutiefst verstörende Reise in eine ideologiegesättigte Dystopie voller Logik- und Sinnbrüche einzulassen. Eine Dystopie, die uns ein negatives Zerrbild unserer zukünftigen Gemeinschaft zeigt. Fast jeder Satz von ihr ist ein brutaler Faustschlag in die Magengrube des deutschen Steuerzahlers. Fast jeder Gedankengang ist ein hemmungs- und skrupelloser rabiater Griff in seinen Geldbeutel, in seinen hart erschufteten relativen Wohlstand und damit seiner selbstverantworteten Zukunft.

Eine Rede, die man hören muss. Eine Rede, vor der man warnen muss

Diese Rede im Davos-Dialog (hier im Video) kann man ohne ein gehörig dickes Fell in Form eines gesund-geeichten, politischen Wegweisers kaum durchstehen, ohne den Glauben an den gesunden Menschenverstand zu verlieren. Und dennoch ist es notwendig, diese so abgründig deutliche Rede ausführlich zu besprechen.

Immerhin spricht hier die Frau Bundeskanzler – und man fragt sich ernsthaft, wie sie es dorthin hat bringen können. Oder dorthin gebracht wurde.

Es sei an dieser Stelle gebeten, nachfolgend etwaige Spuren von Ironie oder Zynismus als durch diese Rede verursachte Erschütterungen eines grundsätzlich christlich orientierten, philanthropisch-wohlwollenden Geistes wahrzunehmen und zu entschuldigen.

Merkel hat – nach eigenem Bekunden – aus der Corona-„Pandemie“ gelernt. Gutes und Schlechtes. Das Virus hat Merkel eine neue Dimension des Globalismus gelehrt, denn es hat sich weltweit verbreitet. Meine Güte, das hat es ja noch nie gegeben! Womit zugleich bewiesen sei, dass selbst „in so einem existentiellen Fall auch der Versuch einer dauerhaften Abschottung ziemlich fehlschlägt.“ (Zitat Merkel)

Eindeutig geschichtsträchtig auch Merkels Feststellung, „dass wir in unsere natürliche Umwelt eingebettet leben“ und, „dass wir von der Natur abhängig sind und bleiben.“ Man merkt schon, welches Framing hier angesteuert, beziehungsweise herbeigezwungen wird.

Merkel hat gelernt. Merkel hat gesehen. Merkel hat wahrgenommen. Heil Merkel, du Führerin des Universums

Merkel hat durch die Pandemie gelernt (wie sonst hätte man je zu dieser Erkenntnis gelangen können?), dass Prozesse in Deutschland „oft sehr bürokratisch“ sind und „zu lange dauern“. Endlich dringt auch zu Merkel durch, dass sich unser Land bei der Digitalisierung in etwa kurz hinter der Bronzezeit befindet. Etwa bei der „überregionalen Vernetzung der Gesundheitsämter“, der Digitalisierung der Verwaltung und des Bildungssystems (Fernunterricht).

Und schon gelangt unsere gebenedeite, also gesegnete und gepriesene Frau Bundeskanzler zu der „großen Frage“, die es zu diskutieren gilt und „der sich die Welt stellen muss“: Globale Lieferketten seien in der Pandemie zerbrochen und schon sei „das Wort Souveränität (…) wieder in aller Munde“.

Souveränität!? Jesses Maria und Josef – wer will denn schon Souveränität!? Das würde ja bedeuten, in Krisenzeiten ein Mindestmaß an Autarkie und Autonomie zu bewahren, so dass wir zumindest eine existentielle, nationale  Infrastruktur aufrecht zu erhalten im Stande sind. Also wenigstens in lebensnotwendigen Grundbedürfnissen und Erfordernissen nicht auf Andere angewiesen sind.

Merkel: Die Hohepriesterin der multilateralen Alternativlosigkeit

Aber Merkel wäre ja in ihrer schmerzvoll bekannten Alternativlosigkeit nicht Merkel, wenn sie die Frage der Abhängigkeit von globalen Lieferketten als Schwachstelle, die „ehrlich und redlich diskutiert werden müssen“ nicht stante pede mit sich selbst und gänzlich alleine diskutieren würde. Und somit in ihrer bekannt link-ischen Manier vom Tisch und damit aus dem öffentlichen Diskurs fegen würde: „Ein Rückfall in regionalen (also nationalen, Anm. d. Verf.) Protektionismus muss meiner Meinung nach verhindert werden“, erklärt sie gewissheitssatt.

Man beachte an dieser Stelle ihren Stilbruch. Spricht Merkel sonst durchgängig von „wir“ und „uns“, so deklamiert „Ihro Erhabenheit“ nunmehr „meine Meinung“ als höchstamtlichen und damit unanfechtbaren Urteilsspruch. „Lieferketten müssen besser abgesichert werden, wenn man sich (…) auf sie verlassen will.“

Howgh, ich, Merkel habe gesprochen! Die ehrliche, redliche Debatte ist hiermit beendet. Nix ist mit irgendwelchem nationalen Minimum an Souveränität, also der Unabhängigkeit unseres Staates vom Einfluss anderer Staaten oder autarker überlebenswichtiger Infrastruktur im Katastrophenfall. Das „One-World-Phantasma“ führe uns zur ewigen Glückseligkeit und zum endgültigen Heil. Sieg. Sieg. Sieg.

Nachdem dieser frevelhafte Rückfall in ewiggestrige Fragestellungen nunmehr endgültig geklärt ist, kommt Merkel unumwunden zum Kernanliegen ihres ideologisch fundierten Deutungsrahmens.

„Great Reset“ alias „Green Deal“ alias „Die Neue Normalität“ alias „Die Große Transformation“ alias „Der Große Sprung“

Die folgende Passage in Merkels Rede ist in ihrer bestechend präzisen Denkschärfe und logischen Stringenz derart genial, dass der Normalsterbliche sie auch nach mehrfachem Lesen oder Zuhören nicht wird nachvollziehen können. Jetzt also bitte Ruhe im Saal und höchste Konzentration!

Merkels Ausgangsthese: „Unsere pandemiebedingte Verwundbarkeit bezieht sich vor allen Dingen auf die Tatsache, dass ein Virus vom Tier auf den Mensch übergegangen ist.“

Und dann Merkels Fazit: „Wir müssen festhalten, dass sich all‘ unsere großen globalen Konventionen zur Nachhaltigkeit (Biodiversitätskonvention, Klimarahmenkonvention) als absolut richtig erwiesen haben und dass wir stärker für deren Umsetzung arbeiten (=zahlen, Anm. d. Verf.) müssen, als wir es vorher getan haben, entschiedener und resoluter.“

Da staunt der Laie, und der Fachmann wundert sich, oder, ich will es einmal auf Französisch zum Ausdruck bringen: Ah oui. La vache qui rit.

Da wären wir also endlich wieder einmal beim Klimawandel und der Weltenrettung angelangt. Klimaneutralität, CO2-Reduktion, Demobilisierung, Deindustrialisierung. Kurzum: „Green Deal“ alias „Große Transformation“ alias „Great Reset“. Da soll noch einmal ein dahergelaufener Verschwörungstheoretiker behaupten, die Covid-19-Pandemie hätte auch nur entfernt etwas mit dem Great Reset zu tun.

Merkels Lust an harten, drangsalierenden Maßnahmen und „Hau‘ raus das deutsche Geld in alle Welt“

Da die Frau Bundeskanzler in den vergangenen Monaten bekanntlich ihre Lust am „Weiter so“ und „so, nicht anders und das noch schärfer“ entdeckt hat, spart sie auch hier nicht mit ihren üblichen Drohungen: „Vor uns liegen sehr harte Monate“. Oder: „… müssen wir harte politische Maßnahmen durchführen, bei denen wir die Menschen mitnehmen müssen.“

Wohlgemerkt, nicht wegen der Pandemie, sondern wegen der Klima- und Weltenrettung. „Menschen mitnehmen müssen“ darf man hier getrost als „die Menschen dazu zwingen müssen“ verstehen.

Wer nach dem national-ökonomisch katastrophalen Lockdown als deutscher Kleinunternehmer oder Mittelständler vor den Trümmern seiner Existenz steht und erwartet, dass nunmehr zuerst und massiv im eigenen Land geholfen wird, der achte auf das folgende Zitat aus Merkels wegweisender Rede: „Die große Gefahr nach der Pandemie besteht darin, dass wir (…) uns erst einmal auf uns selbst konzentrieren und die Entwicklungsanstrengungen vernachlässigen könnten. Das darf nicht passieren.“

Na so was aber auch, Du dummes deutsches Steuervieh. Was erlauben sich der deutsche Steuermichel? Germany First, never ever, Germany Last is always better! Deutscher Steuersklave, how dare you?

Wer jetzt immer noch auf die Idee kommen sollte, man könne bei den generösen, das Klima rettenden deutschen Geld-für-die-Welt-Programmen erkleckliche Sümmchen einsparen, die jetzt im eigenen Land besser eingesetzt wären, der irrt. Auch hier scheut Merkel keine klare Ansage: „Deshalb ist es das deutsche politische Ziel (…) bei der Entwicklungszusammenarbeit nicht zu sparen, sondern eher noch eine Schippe draufzulegen.“

Nimm‘ das, du egoistischer deutscher Kleingeist

Wie schon bemerkt – Merkel hat in und durch die Pandemie dazugelernt. Denn in Bezug auf die globale Vernetzung und der Verbundenheit mit aller Welt ist „für mich jetzt noch klarer als vorher… das war für mich auch vorher schon klar (sic!), dass wir einen multilateralen Ansatz wählen müssen und dass ein Abschottungsansatz uns nicht helfen wird“, so Merkel im Wortlaut.

Für Merkel gilt das auch bei der Impfstrategie als Ausweg aus der Pandemie. Die reichen Länder (wir Deutschen natürlich voran) zahlen in internationale Organisationen ein, Merkel nennt hier das von WHO, EU-Kommission und Frankreich initiierte Programm COVAX (Covid-19 Vaccines Global Access), das die Herstellung und Verteilung von Impfstoff organisieren soll.

Mit „Die Frage, wer auf der Welt, welchen Impfstoff, wann bekommt…“, beginnt Merkel einen Satz und man ahnt, hier könnte sich ein Problem anbahnen. Weit gefehlt, der zitierte Satz geht weiter: „… wird natürlich auch neue Verbundenheiten (!!!) und neue Erinnerungen schaffen; denn wer in einer solchen Not Hilfe bekommt, erinnert sich daran natürlich sehr viel stärker…“.

Natürlich hat Merkel mit dieser Annahme Recht. Ein Schelm, wer aber zu Ende denkt, was Merkel bewusst nicht ausspricht. Denn auch diese güldene Philanthropie-Medaille, die sich Merkel selbst anheftet, hat zwei Seiten: Zwar zahlen wir für die Entwicklung des Impfstoffes kräftig mit. Dieser Impfstoff wird aber nicht sofort in ausreichender Menge für alle Länder verfügbar sein – sondern auf alle Länder „fair“ verteilt. Das kann man so machen – aber die Kehrseite sollte man dann auch benennen: Hierzulande werden viele Menschen auf unbestimmte Zeit auf einen verfügbaren Impfstoff warten müssen.

Gottlob ist diese Corona-Krankheitswelle keine Pandemie mit einer extrem hohen Sterblichkeitsrate. Es würde sonst nicht lange dauern, bis mancher deutsche Bürger in Not sich daran erinnern könnte, von der eigenen Regierung eben keine Hilfe erhalten zu haben. Man kann es manchen Ländern, die offensichtlich weniger auf gemeinsame Lösungen bestanden, nicht verdenken, uns in Sachen Impfung ihrer Bürger deutlich voraus zu sein.

Machen wir hier einen Schnitt, schonen unsere Nerven und ersparen uns die Kommentierung der weiteren Lobhudeleien „Ihrer Majestät Angela I“  an die internationalen Organisationen und Institutionen, wie der WHO, der WTO, der EU, der G20.

Merkels Mantra: Lieber fremde Versager-Staaten tätscheln als den Eigenen zu dienen

Vermeiden wir – für jetzt – darüber nachzudenken, was Merkel tatsächlich meint, wenn sie behauptet, „dass wir an der Entwicklung aller Teile der Welt ein Interesse haben müssen“ und „Entwicklungszusammenarbeit“ deshalb „auch im nationalen Interesse“ sei. Erörtern wir nicht weiter, ob Merkels Interesse an multilateraler „Entwicklungszusammenarbeit“ eher Ausdruck ihrer Liebe zum Fremden oder doch eher dem Hass auf das Eigene entspringt.

Fragen wir uns lieber, wann der deutsche Bürger erkennt, dass diese Regierung unter Merkel ganz offensichtlich und ganz unverhohlen keine Politik mehr für ihn, sondern für den imaginären Weltbürger macht. Dies auch und gerade unter dem Vorzeichen einer angeblichen „Jahrhundertkatastrophe“ (Merkel). In der bevorzugt (auch) andere, neben den eigenen Mit-Bürgern „errettet“ werden müssten.

Fragen wir uns, ob dem Bürger bewusst ist, dass sich die Frau Bundeskanzler offenbar eher in der Rolle des Mitgliedes einer nicht existenten Weltregierung, denn als Repräsentantin und Verantwortliche für Deutschland sieht. Gewählt, um vornehmlich die Interessen des eigenen Bürgers zu formulieren und zu vertreten.

Fragen wir uns, ob Merkel sich überhaupt noch bewusst ist, dass das von ihr behauptete „gute Fundament in Deutschland“, die angeblich „soliden Finanzen“, nur und ausschließlich Steuergelder sind. Also vom Bürger hart verdientes Einkommen und anschließend zu hohen Teilen abgepresstes Steuergeld darstellt.

Fragen wir uns, wie wir dem Bürger bei dem so dringend notwendigen Erkenntnisprozess helfen und beistehen können. Wie wir Merkels ideologiemotivierte und geradezu bestialisch zielorientiert betriebene Spaltung unserer Gesellschaft aufhalten können. Wie wir die Verwüstungen in unserer nationalen Gemeinschaft und die an allen Orten zu beobachtende Ohnmacht und den bald einsetzenden Zorn der Bürger kanalisieren und auf demokratischem Weg zu einer zukunftsorientierten Lösung unserer Verwerfungen kommen können.

Der Great Reset – aber in die genau gegensätzliche Richtung

Wir müssen den Reset-Knopf drücken. Dringend. Raus aus dieser Europäischen Union. Raus aus allen diesen elitären, für den Bürger unfassbar teuren, internationalen Geschwätzbuden. Raus aus der Finanzierung aller dieser internationalen NGOs. Raus aus diesen supra-nationalen Organisationen.

Und zurück zu einem souveränen und demokratischen Nationalstaat, dessen Bürger die einzigen und wahren Träger unserer Demokratie sind. Staatsbürger, die die einzig legitimierten Richter und Wächter über die Regierung sind und als Staatsbürger – also als Demos – die Verantwortung für unsere Gesellschaft und für die gute Zukunft unserer Gemeinschaft übernehmen.


(Martin E. Renner ist Bundestagsabgeordneter der AfD. Er war Anfang 2013 einer der 16 Gründer der Partei in Oberursel. Seine Kolumne auf PI-NEWS erscheint alle zwei Wochen)




Anklage gegen Duisburger Migrantenhelfer

Von MANFRED ROUHS | Der Duisburger Sozialarbeiter Deniz Aksen ist ein stattlicher, der Welt zugewandter Mann. Als er „Germanys Next Topmodel“ Ira Meindl heiratete, schenkte „Cosmopolitan“ diesem gesellschaftlichen Ereignis viel Aufmerksamkeit. Bis vor kurzem war er ein überaus angesehenes Mitglied jenes Teils der besseren Gesellschaft in der Rhein-Ruhr-Metropole, der sich gegenüber der Normalbevölkerung mit der Aura des Guten und der moralischen Überlegenheit abzugrenzen versucht:

Er war Vorsitzender des Duisburger Migrantenhilfe-Vereins ZOF e.V., bei dem öffentliche Geldmittel gut aufgehoben zu sein schienen. Steuergelder an seinen Verein flossen reichlich und Aksen schüttelte – bis Corona etwas anderes gebot – stets gerne die Hände gebefreudiger Duisburger Kommunalpolitiker, die sich ebenso gerne der Hilfestellung für seinen Gutmenschenverein rühmten. Blechen dafür musste der Steuerzahler.

Ja, so kann der Mensch sich täuschen.

Man sieht Deniz Aksen nicht an, dass er ständig viel Geld nicht nur, aber auch für Bordellbesuche benötigte. Vielleicht, weil wir braven Leute uns Männer, die in den einschlägigen Etablissements gegen Bares die Puppen tanzen lassen, noch dicker, älter und hässlicher vorstellen, als es der Akzen jemals gewesen ist. Es mag sein, dass dies ein landläufiger Irrtum ist.

Wie dem auch sei: Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat gegen Aksen Anklage vor der Wirtschaftskammer des Landgerichtes erhoben. Der „Spiegel“ berichtet:

„Der Ex-Vorsitzende von ZOF e.V. wird unter anderem beschuldigt, mehr als zwei Millionen Euro aus der Vereinskasse veruntreut und für Besuche im Bordell, in Restaurants und Luxusboutiquen an der Côte d’Azur, in Las Vegas und Duüsseldorf ausgegeben zu haben.“

Für jeden, der die Region und ihre Polaritäten nicht kennt, sei erläutert, dass für den durchschnittlichen Duisburger das feine Düsseldorf etwa genauso weit weg zu sein scheint wie die Côte d’Azur und Las Vegas, was Aksens Rehabilitation vor der Stadtöffentlichkeit für die nähere Zukunft als nahezu ausgeschlossen erscheinen lässt. Manches wird ja einem Duisburger nachgesehen, aber ein Bordellbesuch in Düsseldorf – das geht eindeutig zu weit!

Irritiert waren die in der Sache tätigen Steuerfahnder über den Umstand, dass Deniz Aksen bis zum Schluss Rückendeckung bei Duisburger Behörden hatte. Beim Finanzamt Duisburg-West und der Oberfinanzdirektion hielt offenbar der eine oder andere Beamte seine schützende Hand über den armen Sünder. „Mehrfach, so die Steuerfahnder, seien sie ausgebremst worden und auf Hindernisse gestoßen, die offenbar den Zweck gehabt hatten, den ZOF-Chef Deniz Aksen zu schützen“, schreibt der „Spiegel“.

Wir dürfen gespannt sein, ob ihn seine alten Kumpels von den Behörden und aus der Kommunalpolitik im Knast besuchen kommen, wenn er einfährt. Denn die Buschtrommel verkündet, dass die Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe ohne Bewährung anstrebt. Seine Frau wird ihm im dort wohl keine Hilfe sein. Sie will sich scheiden lassen.


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und hat die Broschüre Coronazeit – Leben im Ausnahmezustand“ herausgegeben. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig und vermittelt Firmengründungen in Hong Kong.




„Ja, ich kann mir vorstellen, wieder in die AfD einzutreten“

Nach Mitgliedschaften in der CDU und der FDP war Dr. Heinrich Fiechtner 2013 Gründungsmitglied der Alternative für Deutschland in Baden-Württemberg. Bis zum Oktober 2014 war er stellvertretender Landesvorsitzender der AfD. Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg am 13. März 2016 zog er im Wahlkreis Göppingen in den Landtag ein. Dann 2017 der Bruch mit der AfD und sein Austritt aus der Partei. Jetzt, nach vier Jahren, scheinen sich die Wogen wieder geglättet zu haben und Fiechtner denkt laut über eine Rückkehr nach: „Ja, ich kann mir vorstellen, wieder in die AfD einzutreten“.

PI-NEWS: Am 14. März finden in Baden-Württemberg Landtagswahlen statt und man wird Sie dort als parteilosen Abgeordneten wohl nicht mehr sehen. Sie haben kürzlich verlauten lassen, dass Ihr Austritt aus der AfD 2017 ein Fehler war. Heißt das, dass Sie wieder zur AfD zurückkehren?

FIECHTNER: Was den Austritt anbelangt, so war es auf der einen Seite ein Fehler, weil die inhaltliche Begründung in Wahrheit nicht gegriffen hat. Denn das, was ich als so wichtig erachtet hatte, nämlich den Antisemitismus, der findet sich ja, und das sagte ich bereits im Plenum, in viel stärkerem Maße in den Blockparteien. Und ich sagte auch vom Podium, der schlimmste oder größte Antisemit in Deutschland heißt Angela Merkel und sitzt in Berlin! Es gab aber auch noch andere Gründe, nämlich die Unzuverlässigkeit um einen der beiden Bundessprecher, mit dem ich ja damals zu tun hatte und die Erkenntnis, dass man es von daher mit rechtsstaatlichen Prinzipien nicht allzu ernst nimmt. Für die AfD war es aber in gewisser Weise auch ein Glücksfall, denn ich hatte ja als innerlich überzeugter Liberaler und Konservativer aus meiner politischen Verortung keinerlei Veränderung gezogen und vertrat also weiterhin AfD-Politik pur. Über mich kam bei vielen Plenarsitzungen eine zusätzliche Note ins Parlament hinein und eine zusätzliche Bekräftigung der Positionen, für die ich damals in die AfD eingetreten bin. Ich fühle mich mit dieser Partei immer noch oder wieder verbunden und ich hoffe, dass auch diejenigen, die vielleicht durch mein Handeln verletzt sind, dies auch mal relativieren, so wie ich es umgekehrt auch relativiere, was man mit mir so alles gemacht hat. Es gilt einen gemeinsamen Kampf zu kämpfen, für unser Land, für unser Vaterland, für das Recht, für die Freiheit und darum sollte man seine Empfindlichkeiten und Befindlichkeiten doch sortieren und hintanstellen.

Kann man im Parlament so „frei“, wie Sie das in den letzten Jahren getan haben, nur als parteiloser Abgeordneter agieren?

Ich denke ja, denn der freie Abgeordnete ist wirklich in vielerlei Hinsicht frei, weil er reden kann, zu welchem Sachverhalt er auch immer reden will. Man versucht hier, bestimmte Grenzen aufzurichten, indem man die Redezeit begrenzt wie im Stuttgarter Landtag im Allgemeinen auf zwei Minuten oder wenn die anderen Parteien 15 Minuten Redezeit und mehr haben auf drei Minuten. Ganz selten bei freier Aussprache sogar bei fünf Minuten. Aber alleine die Tatsache, dass man sich zu jedem Sachverhalt äußern kann, gibt eine recht ungewöhnliche Freiheit. Was umgekehrt natürlich auch die Nachteile des Parteiensystems und des Fraktionszwangs aufzeigt. Hier wäre aus meiner Sicht eine Änderung dringend nötig. Überhaupt müsste die Repräsentanz ganz anders erfolgen.

Die AfD hat beim Thema Corona nicht immer die glücklichste Figur gemacht. Sollte sie das Thema Corona und den damit verbundenen Wegfall unserer Freiheit und Menschenrechte vor der Bundestagswahl noch offensiver artikulieren?

Ich denke, man muss der AfD dort Ehre geben, wo sie ihr gebührt und sie dort kritisieren, wo es hingehört. In der Coronakrise hat sie sich meines Erachtens mehrheitlich sehr wohl vernünftig verhalten, wenn ich mein eigenes Verhalten auch als vernünftig deklarieren wollte. In der Anfangszeit eine Unsicherheit, dort hatte ich auch verschiedentlich Kontakt mit führenden AfD-Vertretern, unter anderem Jörg Meuthen, und hatte da auch meine Einschätzung mitgeteilt, was wohl auch in verschiedene Entscheidungen eingeflossen ist. Aber dann nach der Erkenntnis, dass es sich doch nicht um die schwere Erkrankung handelt als sie am Anfang erschien, erfolgte eine Rückkehr und auch eine Umkehr. Das Problem der AfD ist bekanntlich, dass ihre Aktivitäten in der Außenwelt praktisch nicht wahrgenommen werden. Nur Dinge, die man skandalisierend verwenden kann, werden nach außen getragen und auch breit getreten, aber die konstruktive Arbeit findet keinen Widerhall. Die meisten Vertreter der AfD haben sehr wohl Stellung bezogen zu den Einschränkungen der Bürger- und der Menschenrechte und dem Verfall von Recht und Ordnung in unserem Land. Aber dies drang wie gesagt nicht nach außen durch. Die Systempresse hat darüber ohnehin nicht berichtet. Von daher hat sie das richtig gemacht.

Und was hat sie nicht richtig gemacht?

Was sie in meinen Augen nicht gut gemacht hat – ich möchte jetzt nicht über einzelne Vertreter reden, die auch dem Coronawahn verfallen sind –, ist, dass man sich nicht klarer mit der Straße verbunden hat. Also nicht in dem Sinne, dass man die Straße politisch kapert, sondern, dass man sich im Parlament noch viel heftiger und auch pointierter zum Vertreter der Straße macht. Denn das Pointierte, so wie ich es ja praktiziert und zelebriert habe, ist das Einzige, das dann von der Presse nicht mehr verschwiegen werden kann.

AfD-Parteichef Jörg Meuthen sieht das etwas anders…

Die Distanzierung durch Prof. Meuthen von der Bewegung, die jetzt ein Jahr bald für Recht eintritt, halte ich für einen ganz schwerwiegenden Fehler und ich hoffe, dass die AfD als Partei dieses Thema wieder geraderückt und dass dann auch entsprechende Konsequenzen daraus resultieren. Denn nur so wird die AfD das weiterhin bleiben können, für das sie angetreten ist: Eine rechtstaatliche Alternative zu bieten gegen das System der miteinander verstrickten und korrumpierten Blockparteien.

Sie verfügen über eine große Anhängerschaft innerhalb und außerhalb der AfD. Wenn es zu einem Wiedereintritt in die Partei käme, würden Sie dann auch für den Bundestag kandidieren?

Wo immer ich mich in den Dienst für unser Land stellen kann, werde ich dies mit all meiner Schaffenskraft tun. An welcher Position das dann ist, entscheidet einzig und allein der himmlische Vater.

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Dr. Fiechtner.

Immer gerne.

» Teil 1: „Ich bleibe dabei: Die Maske ist der Hitlergruß unserer Zeit!“


PI-NEWS-Umfrage:

Würden Sie es begrüßen, wenn Dr. Heinrich Fiechtner wieder
in die AfD eintritt und für den Bundestag kandidiert?

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Ignoriert Deutschland WHO-Empfehlung bei PCR-Tests?

Die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO ist eindeutig: Wenn bei PCR-Tests ein Test-Resultat nicht mit dem klinischen Befund übereinstimmt, also auf gut Deutsch, wenn jemand positiv getestet ist, aber keine Anzeichen einer Erkrankung wie Erkältungserscheinungen bei ihm vorliegen, dann sollte neu getestet werden. Genau so steht das in einer Informationsnotiz der WHO vom 13. Januar. Darin warnt die WHO vor Unzuverlässigkeiten der gängigen PCR-Tests. Faktisch wirft das die Frage auf, ob hunderttausende Deutsche nach positiven PCR-Tests ohne klinische Symptome zu Unrecht in Hausarrest waren (neudeutsch: häusliche Absonderung). Und auch die Einordnung des aktuellen Infektionsgeschehens in Deutschland wird dadurch mit einem dicken Fragezeichen versehen. (Fortsetzung bei Boris Reitschuster, der am Freitag in der BPK mal wieder den sichtlich genervten Wieler, Seibert & Co. knifflige Fragen gestellt hat)




Keinerlei Mitgefühl, keinerlei Trauer für Walter Lübcke

Von KEWIL | Die gleichgeschalteten Linksmedien mögen gerne nochmals drei Tage das Lebenslänglich für den Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke feiern, die Staatsglotze soll weitere 25 Sondersendungen zusammenlügen, ein neues NSU-Gespenst durch die Republik jagen, und die hessische Politik darf noch weitere 250 Schulen, Brücken, Straßen und Feldwege nach Lübcke benennen – es nützt alles nichts: Ich werde nicht um Walter Lübcke trauern, ich empfinde keinerlei Mitgefühl, ich denke nicht an ihn, viele werden ihn weiter hassen. Denn nur ein Satz zählt:

„Da muss man für Werte eintreten, und wer diese Werte nicht vertritt, der kann jederzeit dieses Land verlassen, wenn er nicht einverstanden ist. Das ist die Freiheit eines jeden Deutschen.“

Gesagt von Walter Lübcke im Oktober 2015 bei einer Bürgerversammlung in Lohfelden zum Bau eines weiteren Asylantenheims (Video oben), nach dem totalen Kontrollverlust und den offenen Grenzen der meineidigen Gesetzesbrecherin Merkel. Wir Einheimischen, denen das nicht passte, sollten gefälligst verschwinden und Hunderttausenden von undokumentierten Asylanten, Asylbetrügern und „Flüchtlingen“ Platz machen. Das ist ihm nicht rausgerutscht. Das war Lübckes Botschaft und sein Todesurteil.

Wir treten nicht wie Bolschewisten und Kommunisten für Gewalt, Mord und Totschlag ein, aber wo steht, dass man Linke, auch wenn sie von der CDU sind, lieben, dass man für sie Gefühle entwickeln soll, dass man keinen hassen darf? Haben die Linken jemals Verständnis für uns gehabt? Auch nur in einem Punkt?

Seit wann ist Hass verboten und ein Verbrechen? Die Gedanken sind frei. Lebenslänglich.




„Ich bleibe dabei: Die Maske ist der Hitlergruß unserer Zeit!“

Echter Mut: weg mit FFP33!

Er ist der Tausendsassa der Corona-Gegenöffentlichkeit – Dr. Heinrich Fiechtner, 60 Jahre, zwei Söhne, einhändig seit der Geburt, Onkologe, Ex-AfD, jetzt parteiloser baden-württembergischer Landtagsabgeordneter, großer Freund des jüdischen Volkes und des Staates Israels. Wo auch immer der „Durchgeknallte mit der Fliege“ auftaucht, ob in Erfurt vor ein paar Tagen oder bei seinen „Skandal“-Reden im Stuttgarter Landtag, bleibt kein Auge trocken. Jetzt provozierte er mit einem Maske/Hitlergruß-Vergleich. Grund genug für PI-NEWS, sich ausführlich mit dem langhaarigen (Fiechtner: „das Symbol der klassischen ritterlichen Freiheit“) Schwaben zu unterhalten.

PI-NEWS: Herr Dr. Fiechtner, Sie kämpfen wie kaum ein anderer Politiker in Deutschland seit vielen Monaten öffentlich gegen die Freiheitsbeschränkungen infolge der Corona-Maßnahmen und nehmen dabei kein Blatt vor den Mund. Zuletzt haben Sie die Maske als den „Hitlergruß unserer Zeit“ bezeichnet. Passt der Vergleich wirklich?

FIECHTNER: Ja, was waren denn die Symbole der damaligen totalitären Diktatur? Es gab etwas, was für alle Menschen verpflichtend und verbindend war: nämlich der Gruß. Und ich habe von meinem Vater gelernt, dass manche sogar morgens im Bett die Ehefrau mit „Heil Hitler“ und ausgestrecktem Arm begrüßt haben. Das war so selbstverständlich, und wer es nicht tat, fiel auf und kam ins Visier der Machthaber. Ähnlich verhält es sich heutzutage mit der Maske, die auch das Zeichen ist: Man tut, was die Regierung will und man unterwirft sich! Und wer es nicht tut, fällt damit auf. Ob dies gesundheitliche Gründe hat oder andere, ist ja erstmal gar nicht offensichtlich. Die meisten werden mit Sicherheit gesundheitliche Gründe haben, aber wer sie nicht trägt, ist ein Außenseiter. Und die Staatsmacht setzt dies mit aller Macht durch. Es ist eine sinnlose Maßnahme, die gegenüber Viren keinerlei Effekte hat, egal wie viele Scheinstudien man jetzt zusammenbastelt, und die alleine dazu dient, den Machthabern zu zeigen: wir haben das Volk im Griff!

Wenn man als Nicht-Linker Vergleiche mit der NS-Zeit stellt, reagiert das Establishment meistens sehr gereizt.

Ja, die Verwendung von Vergleichen mit der NS-Zeit galt ja eigentlich als Privileg der Linken. Die haben das weidlich genutzt. Immer dann haben sie aufgeschrien, wenn jemand aus den anderen Reihen, der nicht zu ihnen gehört, da historische Bezüge herzustellen versuchte. Jetzt wird aber die Parallelisierung von Strukturelementen, die hin zu einer diktatorischen Regierung führt und was volkstümlich als „faschistisch“ bezeichnet wird, immer offensichtlicher.

Die rot-weiß-schwarze Maske mit den acht(!) Zacken, die Sie am 27. Januar im Stuttgarter Landtag trugen und für die Sie sogleich gerügt wurden, erinnert fatal an die Hakenkreuzarmbinde von damals. Was wollen Sie mit solch einer Provokation erreichen?

Nun ja, es sind ja auch die Farben der SPD, aber man kann sagen, der sozialistischen Bewegungen überhaupt. Also das knallende Rot, irgendeine Symbolik dann darin, abgehoben durch weiß. Was will ich damit erreichen? Abscheu will ich damit erreichen. Ich will erreichen, dass die Menschen aufhorchen, dass sie merken: Menschenskind, was geschieht denn jetzt? Das, was wir schon mal hatten, was die meisten nur noch aus Geschichtsbüchern und aus Filmen kennen, aber auch diejenigen, die noch am leben sind, möchten sich daran erinnern. Ich möchte erreichen, dass man mit einem Sinnlosinstrument wie der Maske genau diese Unterwürfigkeit verbindet, die damals mit Macht erzwungen wurde, die zur Gleichschaltung führte und am Ende zu ganz viel Schrecken, Leid und Tod. Was soll es denn sonst bedeuten, wenn wir immer wieder sagen „Nie wieder!“ und „Wir sollen aus der Geschichte lernen“? Wie lernen wir denn: Wir lernen doch nicht dadurch, dass wir die Augen verschließen, dass wir bestimmte Themenfelder mit dem tabuisierenden Begriff des Relativierungsverbotes aus der Diskussion verbannen. Nein, wir können nur dann Schlüsse ziehen, wenn wir konkret frühere Sachverhalte in den Diskurs einbeziehen und schauen, ob es dazu Entsprechungen in der Gegenwart gibt, damit wir dann sinnvolle Handlungen weiterführen können. Und an der Stelle ist die sinnvollste Handlung: Weg damit!

Von vielen Kritikern der Corona-Maßnahmen hört man in diesen Tagen den Satz: „Jetzt verstehe ich, wie 1933 passieren konnte“. Wie erklären Sie sich, dass so viele Deutsche aus der Vergangenheit nichts gelernt haben, obwohl wir doch tagein tagaus durch die Medien und die Politik daran erinnert werden?

Ich frage mich, ob Menschen als Gesellschaft überhaupt in der Lage sind, zu lernen. Mittlerweile denke ich, dass die Rahmenbedingungen nur passend sein müssen, und es kann zu jederzeit alles geschehen. Ganz wesentlich hängt es ab von der persönlichen Einstellung, vom Grundgerüst an Moral, Ethik und an Orientierung hin auf höhere Ziele. Wenn dies nur rudimentär vorhanden ist, dann begrenzt sich das Leben der meisten Menschen ohnehin auf Alltagsbewältigung, Arbeit, Freizeit, Freundschaft und mehr nicht. Dann reichen kleine Veränderungen aus, um sie in die Defensive zu bringen. Solche Ziele wie Freiheit und Recht sind abstrakt zwar vorhanden, aber unter einer konkreten sie persönlich betreffenden Bedrohung, sei es auch nur ein kleines Bußgeld, schrecken die allermeisten dann zurück. Prinzipien zu haben und zu halten, ist mit Sicherheit eine Sache der Minderheit.

Heißt das, Sie halten eine Rückkehr von Totalitarismus und Faschismus jederzeit wieder für möglich?

Leider ja, wir sind auf dem besten Weg dorthin. Und ich fürchte, wir sind nicht mehr im Jahr 1928, sondern schon im Jahr 1934.

In Bayern muss im Nahverkehr und beim Einkaufen künftig eine FFP2-Maske getragen werden. Was halten Sie als Mediziner von dieser Maske?

Das Bayernland unter dem Großkönig und absolutistischen Herrscher Södolf ist geradezu Taktgeber für das, was uns blüht – sinnlose Maßnahmen mit größtem Impetus durchzusetzen. Das fing schon mit der Alltagsmaske an, für die es keinerlei Definitionen gab, keinerlei Wirksamkeitsnachweis, keinerlei Untersuchungen über etwaige Nebenwirkungen und die trotzdem propagiert wurde. Jetzt interessanterweise ist sie anscheinend gar nicht mehr tauglich. Ja wie hat man sich die letzten Monate denn so sehr getäuscht? Kann man sich überhaupt auf die Regierung verlassen? Jetzt muss es die FFP2-Maske richten, die ja für Situationen des Virusschutzes gar nicht zugelassen ist, sondern unter relativ eng regulierten Bedingungen bei bestimmten Arbeiten eingesetzt werden darf, aber auch nur zeitlich begrenzt und nach einer sorgfältigen Untersuchung, ob der, der sie tragen muss, sie überhaupt tragen kann. Es zeigt, die Regierung macht, weil sie es machen kann, weil es funktioniert, weil die Leute es klaglos oder nur mit Murren hinnehmen. Selbst wenn eine Pandemie da wäre, könnten wir sie dadurch nicht verhindern und nicht hemmen.

Steckt in der Schnabelform der FFP2-Maske Ihrer Meinung nach auch eine gewisse Symbolik?

Ja, die Form ist ja geradezu Karikatur. Die Menschen machen sich zur Karikatur ihrer selbst. Noch vor einem Jahr hätte man gesagt, ich lass mich doch nicht veräppeln, ich lass mich doch nicht als Deppen hinstellen, als Clown. Und jetzt machen es die Leute. Sie müssten sich einfach mal mit diesem Schnabel im Spiegel anschauen. Die Überlegung ist das Entscheidende, die Reflektion: Kann das wirklich wahr sein? Soll ich jetzt wirklich so in der Öffentlichkeit herumlaufen? Kann man mit mir denn wirklich alles machen? Soll ich jetzt vielleicht auch noch meinen blanken Hintern zeigen, indem ich meine Hose an dieser Stelle aufschneide? Oder fallen den Regierenden sonstige demütigende, symbolhafte Handlungen ein? Es ist ein Symbol dafür, was man mit den Bürgern machen kann, bevor diese sich wehren oder der Erkenntnis, sie wehren sich nicht.


» Morgen Teil 2: „Ja, ich kann mir vorstellen, wieder in die AfD einzutreten“
» Heinrich Fiechtner auf Telegram folgen
» Hier (Virus-Zeichen, rot) kann man die Fiechtner-Maske und viele andere hippe Motive bestellen!




CSU richtet Mordvorwürfe an die AfD

Von MANFRED ROUHS | Die Agitation verschiedener Politiker der Altparteien gegen die AfD wird immer zynischer und absurder. Die CSU schickt nun die Digitalstaatsministerin Dorothee Bär vor, um Mordvorwürfe an die Adresse der nicht nur, aber offenbar vor allen in Bayern gefürchteten Konkurrenzpartei zu richten. Die AfD habe zum Mord an Walter Lübke beigetragen, giftete Bär vor dem Deutschen Bundestag: „Für mich haben Sie mitgeschossen.“ Das berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“. Und im Zusammenhang mit der Verurteilung des Lübke-Attentäters zu lebenslanger Haft äußerte Bär:

„Schauen Sie nach Kassel, wo heute ein Urteil fiel. Ein Urteil über einen, der sich von Ihren Worten angesprochen, von Ihren Worten ermuntert gefühlt hat.”

Solche Äußerungen werden dankbar aufgegriffen von der gewaltbereiten Antifa-Szene, die nach Argumenten sucht für Sachbeschädigungen, Brandstiftungen und Überfälle auf AfD-Mitglieder. Im Vorfeld des Bundestagswahlkampfes 2021 macht die CSU mit derartigen Äußerungen deutlich, wohin die Reise gehen und wie sich das politische Klima in Deutschland nach ihren Vorstellungen bewegen soll: Ziel dieser Rhetorik ist es offenbar, ein öffentliches Klima zu schaffen, in dem AfD-Mitglieder von der Straße geprügelt werden unter dem Beifall eines geifernden Pöbels, der von den Altparteien angestachelt wird und von den Massenmedien Rückendeckung erhält.

Wenn die AfD im Fall Lübke mitgeschossen hat, haben dann die Altparteien auch mitgeschossen, mitgestochen, mitgetreten und mitgeschlagen bei jedem der zahllosen Morde, die seit der Grenzöffnung des Jahres 2015 von jenen Migranten begangen wurden, die sich bei der Begehung ihrer Taten illegal in Deutschland aufhielten?

Den Vertretern des alten politischen Betriebes sei dringend angeraten, ihre Worte sorgfältig zu überdenken und sich im wohlerwogenen langfristigen Eigeninteresse zu fragen, was solche Äußerungen für sie selbst bedeuten – und nicht zu vergessen: Abgerechnet wird zum Schluss.

Gewalt ist kein legitimes Mittel politischer Auseinandersetzungen, gleichgültig, ob sie von „rechts“ oder von „links“ kommt, unabhängig von der Frage, ob sie sich gegen Deutsche oder gegen Ausländer richtet. Das sollte über alle politischen Lager hinweg der Grundkonsens der wirklichen Demokraten sein. Die AfD hat diesen Grundkonsens nie verlassen. Die CSU-Führung sollte sich überlegen, wohin ihr Weg führt und ob sie wirklich jene Weimarer Verhältnisse anstrebt, die Bär und ihre Hintermänner – sei es absichtlich oder fahrlässig – herbeireden.


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und hat die Broschüre Coronazeit – Leben im Ausnahmezustand“ herausgegeben. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig und vermittelt Firmengründungen in Hong Kong.