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Moderne Elektroantriebe und Windkraftanlagen störanfällig bei Minusgraden

Von CANTALOOP | Winter 2021: Nur wenige Tage im zweistelligen Minusbereich – und schon müssen wir erkennen, dass die ganze hochgepriesene moderne Elektro-, Bio- und Speichertechnik schnell an ihre Grenzen kommt. Die vom grün angehauchten Establishment verordnete Energiewende, hin zu Wind-, Solarkraft, Elektromobilität und stinkender Bio-Masse zeigt angesichts von etwas raueren Bedingungen sehr bald, dass sie bestenfalls als Zusatzmöglichkeit zur Energiegewinnung genutzt werden kann. Unter idealen Vorraussetzungen. Als ein symbolträchtiges Spielzeug für gutverdienende Öko-Hipster, Altlinke und Weltverbesserer.

Aktuell stehen in Berlin die teuer gekauften Elektrobusse still. Gleichwohl hält der dortige Senat eisern an seinem Vorhaben fest, bis 2030 die gesamte Flotte auf diesen unzuverlässigen Antrieb umzustellen. Auf Gedeih und Verderb wird dort pure Ideologie verordnet – ganz gleich, wie unbrauchbar diese in der harten Realität auch ist.

Hohe Ausfallrate von Windkraftanlagen unter winterlichen Bedingungen

Enteisungsanlagen für Windkraftanlagen, deren Antriebs-Propeller unter derzeitigen Bedingungen schnell zufrieren – und somit unnutzbar sind, stellen nur eine vor derzeit vielen ökologisch-technischen Herausforderungen dar. Nur die wenigsten Vogelschredder sind mit eigenen und autarken Heiz-Vorrichtungen versehen, um sich selbst abtauen zu können. In vielen anderen Fällen müssen altmodische und mit Kerosin betriebene Hubschrauber aufsteigen, um die sensible High-Tech mit viel Chemie und heißem Wasser betriebsbereit zu halten – siehe unser Aufmacherbild. Selbstverständlich versickert diese giftige Brühe anschließend im Waldboden.

Auch das in den sozialen Netzwerken zirkulierende Bild der schneebedeckten A2 – auf dem zu sehen ist, wie ein mindestens 50 Jahre alter Unimog der kommunalen Betriebe einen sündhaft teuren Tesla abschleppt, dessen Batterie unter aktuellen Bedingungen versagte, spricht Bände.

Unter diesen Umständen will man sich gar nicht vorstellen, was hierzulande passieren könnte, wenn wir nochmal einen Jahrhundertwinter hätten wie im Jahr 1978/79 oder auch nicht ganz so extrem in 1987. Abgesehen davon, dass wir gar nicht mehr das Führungs-Personal hätten, um mit derartigen Katastrophen-Situationen überhaupt zurechtzukommen. Die ganzen grünlinksbunten Landespolitiker, die in Soziologie, Jurisprudenz und Genderwissenschaften ausgebildet sind, wären vermutlich überhaupt nicht mehr in Lage, ein wirkungsvolles Trouble-Shooting zu betreiben. Man will sich solch ein Szenario besser gar nicht vorstellen.

Ein Blick ins kälteerprobte Russland scheint lohnend

Wie sieht es denn im Umkehrschluss in Regionen aus, wo es im Winter auch einmal 50 Grad Minus oder mehr haben kann – wie beispielsweise in Sibirien?

Nun, dort verlassen sich die zugegebenermaßen weit weniger verweichlichten Einwohner, Verantwortlichen und Verwaltungen auf uralte Kohle, bzw. Atomkraftwerke, Brikettheizungen, selbstgestrickte Wollpullover sowie Lkw aus den 50er/60er-Jahren.

Und – man glaubt es kaum – sie kommen mit dieser simplen, aber hochfunktionellen Low-Tech bestens zurecht.

Wir erkennen also: nicht alles an modernem und ökologisch-nachhaltigem Schnickschnack ist wirklich alltagstauglich. Speziell unter erschwerten Winterbedingungen bedarf es durchaus noch einer bewährten Old-School-Ausrüstung, praxisorientierten und zupackenden Bürgern – plus eines gesunden Menschenverstandes. Dann muss man auch keine Angst vor ein paar kalten Nächten haben.