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Toxische Linke und eine kontaminierte CDU

Von NADINE HOFFMANN | Die Linke hat sich ein neues Duo internationale zusammengewählt. Janine Wissler aus dem Westen und Susanne Hennig-Wellsow, die Blumen-Susi aus dem Osten, sind die neuen Spitzen der Ex-SED. Eine weibliche Zweifachführung, posaunen es die kommunistischen Trompeten, sei ganz besonders toll. Komisch. Dafür, dass die Linken das Geschlecht für ein soziales oder sollte man besser sagen sozialistisches Konstrukt halten, wirbt man absurd lautstark mit dem Geschlecht der Bundesführung.

Die Beiden wollen linke Erfolgsmodelle ausweiten, etwa den Mietpreisdeckel. Momentan reißen sich nur Bundesländer wie Berlin oder Bremen darum, den Wohnungsmarkt durch Verstaatlichung zu liquidieren, da muss nachgeholfen werden. Auch in Sachen Bildung sieht sich „Die Linke“ als Vorreiter. Frühsexualisierung, Gleichmacherei und linke Impulse in antidemokratischer Indoktrinierung gehören ausgeweitet, mindestens auf das kapitalistische Inland. Schwestern, zur Sonne, zur Unfreiheit.

Ebenfalls als Erfolg sieht Hennig-Wellsow die unter anderem durch aggressive Straßenschläger forcierte Entmachtung des Kurzzeitministerpräsidenten Thomas Kemmerich (FDP). Sie habe die Inthronisierung des Bösen dabei mit dem inzwischen berühmten Blumenstraußwurf von Erfurt begleitet und das sei eine große Leistung gewesen. Manch einer, der um genügend Verstand und Anstand bemüht ist, würde dieses Verhalten nicht als größte Lebensleistung erwähnen, aber für Ramelows Susanne ist ihre Biografie damit gewiss. Schade um die Pflanzen.

Gerechter soll Deutschland werden. Gerechter und gleicher. Die meisten wissen, wie das in der Realität ausgesehen hat. Janine und Susanne wissen’s nicht, macht aber nichts, denn etwas nicht zu wissen hält keinen davon ab, auch nichts zu lernen. Die einzige mit Intellekt in der linken Truppe, Sahra Wagenknecht, die weiß es, würde es aber nicht zugeben. Dazu ist sie zu sehr Steinzeitkommunistin. Und wird in ihrer Genossenschaft ohnehin gemobbt.

Die CDU-Thüringen kommentierte die Wahl der beiden alsbald mit dem Wort „toxisch“. Nun, da bin ich ausnahmsweise dabei, wenn es toxische Männlichkeit gibt, dann gibt es, um der Gerechtigkeit, Gleichstellung und der Göttin der Genderidiotie willen, auch weibliche Toxizität.

Amüsant ist allerdings, dass das ausgerechnet die CDU in Gestalt des Generalsekretärs aus dem Freistaat Thüringen sagt. Denn die zugehörige CDU-Fraktion liegt mit den Linken seit fast einem Jahr in der Koalitionskiste und wälzt sich unter anderem mit Hennig-Wellsow auf der politischen Matratze. Und jene Susanne sang vor wenigen Wochen im Plenum zum Haushalt 2021 das schnulzig-schmalzige Lied auf die Fraktionsführung der CDU, besonders auf den Vorsitzenden Prof. Mario Voigt, den sie nachts um 3 Uhr anrufen könne. Der Haushalt an sich ist schließlich eine Geburt der rot-rot-grün-schwarzen Liaison, voller linksideologischer Protzprojekte, denen die einst Konservativen zugestimmt haben, um ihrerseits den Wählern vorzugaukeln, wieviel Knete man aus den linken Taschen geleiert hat.

Herrgott im Himmel, glaubt ihr Abziehbilder eines Konrad Adenauer oder eines Franz-Josef Strauß, es fiele keinem auf, dass die CDU nicht schon längst vom linken Zeitgeist kontaminiert und innerlich vor lauter Machtgeilheit vergiftet ist? Eine CDU, die der Kanzlerin hinterherhechelt wie ein Welpe und die nicht den Stand hat, auch nur einmal gegen eine Minderheitsregierung von weltfremden Deutschlandhassern aufzumucken, riskiert die große Lippe. Und nächste Woche kuscheln die Steigbügelhalter wieder mit einer Katharina König-Preuß, die als Matriarchin der Thüringer Antifanten gilt. Wie armselig. Wie verlogen.

Und wie gefährlich. Denn die Kombo aus Linke, SPD, Grüne und CDU ist gerade dabei, dem Freistaat durch ihre Corona-Politik die Giftspritze zu verpassen. Was RRG mit E-Mobilität, Windkraft, Gender, Lehrermangel, Steuergeldverschwendung nicht allein schaffte, das kriegt diese Vierercombo hin.

Wer mit toxischen Linken ins Bett steigt, der ist mindestens genauso toxisch. Und gehört abgewählt.


(PI-NEWS-Gastautorin Nadine Hoffmann ist Sprecherin für Umweltpolitik und Tierschutz der AfD-Landtagsfraktion in Thüringen)