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Was, wenn die Corona-Zahlen weiter sinken?

Von NADINE HOFFMANN | Werden alle wieder öffnen, munter zum Friseur spazieren oder die Kinder optimistisch in die Schule bringen? Wohl kaum! Die Regierenden haben Gefallen am Ausnahmezustand gefunden und machen ihn zum Dauermoment. Zwar mit vollen Supermärkten, aber etlichen Grundrechtseingriffen und Repressalien. Dafür nehmen die Verantwortlichen Kollateralschäden in Kauf, die das ohnehin darbende Land nicht so leicht verkraften wird.

Mit den Inzidenzen steigen die Insolvenzen. Schaue ich mich in meiner Heimatstadt Hildburghausen um, in der viele Selbständige in den letzten Jahren das Zentrum verließen und jetzt immer mehr Läden schließen, dann hat der Corona-Wahn wie ein Brandbeschleuniger gewirkt. Die Leute, die noch durchhalten, sind am Ende mit den Nerven. Es ist den Obrigen egal.

Was die Kita- und Schulschließungen für die Bildung der Kinder und Jugendlichen bedeuten, werden die Ausbildungsbetriebe und Universitäten (sofern man es bis dahin schafft) noch zu spüren bekommen. Von der psychischen Belastung für die Distanzunterrichteten ganz zu schweigen. Kleinkinder dürften unter Ängsten leiden, weil sie seit Monaten keine Gesichter mehr sehen, nur Augen über Masken und hysterische Erwachsene, die das korrekte Tragen des Mund-Nasen-Schutzes einschreien. Die Spielplätze wurden mit Flatterband abgesperrt wie in einem Kriminalfilm. Kinder- und Jugendärzte schlagen Alarm.

Das Ausmaß für Wirtschaft, Soziales und Kultur, für Gesellschaft und Zusammenhalt, das Merkel und Co. verursachen, ist in seiner Größe nur zu erahnen, aber schon erschreckend genug.

Wie also weiter? Wenn die Zahlen sinken, wird der Grenzwert zunächst nach unten angepasst, um den Schrecken aufrecht zu erhalten. Dann wird scheibchenweise und rational nicht zu erklären eine Branche nach der anderen wieder geöffnet werden können, jedoch nicht zeitgleich. Krebspatienten werden wieder zeitnahe Termine erhalten, die Intensivbetten sind nicht mehr reserviert.

Dann zuletzt, ganz zuletzt, wird man wieder das erleben dürfen, was das Menschsein ausmacht, das Sozialleben. Das alles ist aber an eine Bedingung geknüpft: man wird uns die Impfung als Gutschein der Freiheit aufdrücken, damit die Zahlen nicht wieder nach oben gehen. Das ist der Trumpf der Despoten, die Spritze mit nicht ausreichend getestetem Material, das Menschen erledigen kann. Wer ungeimpft ist, bleibt isoliert. Pest oder Cholera? Was hättens denn gerne?

Das ist der Plan der Corona-Dystopie. Die pure Verzweiflung ist eingepreist.


(PI-NEWS-Gastautorin Nadine Hoffmann ist Sprecherin für Umweltpolitik und Tierschutz der AfD-Landtagsfraktion in Thüringen)