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Absurdes Theater: Die EU impft!

Von WOLFGANG HÜBNER | Es gibt nirgendwo in Europa mehr begeisterte EU-Fans als im entnationalisierten Deutschland. Doch selbst unter diesen dürften sich zumindest einige insgeheim die Frage stellen, ob sie da wirklich richtig liegen. Denn was die EU im Coronageschehen und jetzt insbesondere bei der Impfkampagne darbietet, ist nur noch als absurd zu bezeichnen. In der bislang größten Herausforderung dieser von unzähligen deutschen Steuermilliarden subventionierten Staatenunion zeigt sich mit kaum zu übertreffender Deutlichkeit, wohin der Internationalisierungswahn hinführt: Ins Chaos der desorganisierten Unverantwortlichkeit.

Nachdem einige EU-Staaten, darunter nun auch  Deutschland, die weitere Verabreichung des Impfstoffs Astra-Zeneca gestoppt haben, beklagt die EU-Arzneimittelbehörde Ema die Entscheidung und lässt markig verlauten: „Wir haben die Ema, damit Regierungen sich nach ihr richten können – nicht umgekehrt“. Mit anderen Worten: Macht gefälligst, was wir in der EU-Behörde für richtig halten. Normalerweise klappt das ja bekanntlich, denn Brüssel nimmt inzwischen großen Einfluss auf die nationalen Gesetzgebungen und ist erfolgreich bestrebt, immer mehr auch über die Verwendung nationaler Finanzmittel zu bestimmen.

Da ist es nicht verwunderlich, dass die EU-Bürokraten, die eigentlich niemanden so richtig verantwortlich sind und nicht abgewählt werden können, sich auch anmaßen, über Gesundheit und Leben der EU-Bürger entscheiden zu dürfen. Dass nun einige Staaten im Fall Astra-Zeneca nach einer Häufung schwerer Impf-Nebenwirkungen die Notbremse ziehen, beunruhigt nicht nur die Corona-Hardliner Lauterbach, Drosten & Co., sondern noch mehr alle Internationalisten und Universalisten. Wenigstens das kann an dieser absurden EU-Inszenierung altmodische National-Fans doch ein wenig erfreuen.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.