Die verlorene Ehre des Julian Reichelt

Von PETER BARTELS | Es gab eine Zeit, da waren Männer noch Männer. Und Frauen Frauen. Sogar bei SPIEGEL, STERN und BURDA. Bei BILD sowieso. Eine „Mutti“ namens Merkel hat Gottes Schöpfung in die Tonne getreten. Jetzt gibt es nur noch „Menschen“, die (meistens) gebären können. Und Menschen, die das (noch) nicht können. Aber die Gender-Götter arbeiten schon dran…

„Gestern“ empfing SPIEGEL-Chef Rudolf Augstein seine hübsche Vorzimmer-Dame schon mal im Morgenmantel im Büro … STERN-Oberchef Reinhard Mohn (Bertelsmann) machte seine Sekretärin Liz erst zur Ehefrau, dann zur Erbin … Axel Springer sein gelerntes Kindermädchen Friede ebenfalls … BILD-Legende Peter Boenisch schenkte seiner Journalistin Julia noch im hohen Alter zauberhafte Zwillinge … BILD-König Günter Prinz machte seine Redaktions-Muse zwar reich, blieb aber seiner Familie bis zum Schluss treu …

BILD-Totengräber Kai Diekmann dagegen schleppte seine Miezen-Muse, eine studierte „Zahnärschin“, zum Traualtar – Helmut Kohl war Trauzeuge! Vorher war „Kaischi“, Merkels spätere Hofschranze, natürlich Trauzeuge, als der CDU-Witwer seine engste Mitarbeiterin Maike Richter ehelichte… FOCUS-Erfinder Helmut Markwort beließ es bei BUNTE-Chefin Patricia Riekel bei einer lebenslangen „Lebensabschnittsgefährtin“ … Und auch unsereiner heiratete seine Sekretärin Sabine, quasi vom Lagerfeld-Laufsteg weg.

Nun also auch BILD-Chef Julian Reichelt, 40, verheiratet, drei Kinder. Er soll „schon/noch“ in Scheidung leben. Je nun, das war bei Rudi … Axel … Reinhard … Peter … oder unsereinem ja auch so ähnlich. Julian hätte da kein Alleinstellungsmerkmal. Auch wenn die grün-rote Hyänen-Journaille die stumpfen Fangzähne fletscht: „Er soll“ … „Er könnte“ … „Er hat vielleicht“ …“Mindestens eine“ … Und überhaupt!! Klatsch hin, Tratsch her – ersparen wir uns die seit Adam & Eva immer gleichen Details, die ja nicht nur die Presse-Paschas auf dem Diwan genossen, sondern auch die fleißigen oder faulen Redaktions-Domestiken. Wie gesagt, das war alles in einer Zeit vor unserer Zeit, als es noch Männer (!!) und Frauen (!!) gab, beide zum anfassen waren.

Natürlich ist er ein Kotzbrocken, aber …

Julian Reichelt ist nicht als Chefredakteur an sich ein „Kotzbrocken“; seine erfolgreichen Vorgänger haben sogar gebrüllt, nicht nur „laut“ nach „50 Chefreportern“ gefragt, die sie eh nicht hatten. Und Julians Vorgänger haben auch gequalmt, bis der Gilb die Gardinen färbte – einer sogar drei Havanna-Turbos täglich. Julians Gummibärchen sind da schon weniger überliefert, eher der tägliche Big Mac mit Pommes von McDonald … Nein, „Kotzbrocken“ Julian hat im syrischen Bürgerkrieg mit Kindern hinter der Front Fußball gespielt … Er hat den Terroristen blind die „Fassbomben“ geglaubt, die der „Schlächter Assad  reihenweise auf Zivilisten werfen ließ“. Sogar Kinder soll das Schwein vergast haben … Fotos lügen nicht? Im Zweifel sieht ein lügender IS-Kopfabschneider auch nicht anders aus,  als ein Merkel-Moslem, nachdem er sein „bedingungssloses Grundgehalt“ für’s Einschleichen abkassiert hat.

Was dem guten Julian Reichelt „back to Börlin“ blieb, war nur sein martialisches Feldbett im Büro; das zerlumpte BILD-Logo an der Wand allerdings hat er seinem Vorgänger, dem BILD-Totengräber Diekmann, zu verdanken. Und der hatte bekanntlich Tag und Nacht geackert, um von über vier Millionen BILD-Käufern drei Millionen zu verjagen, sogar ein ganzes tapferes Champagner-Jahr vom Silicon Valley in Kalifornien aus, wo bekanntlich keine Bäume für Zeitungspapier wachsen. „Schnee“ von gestern … Nein, der Julian war ein rechter „Kotzbrocken“, weil er als erster BILD-Chef dankbar schalmeite, ein Linker bei BILD sein zu dürfen, in „Talkshows“ sogar rote Socken trug. Was der Merkel-Meute natürlich klammheimliche Freude bereitete.

Und bis vor kurzem schien dieser linke Ledernacken ja auch zu funktionieren: Matrone Merkel, ihre verfettete oder verzwergte Minister-Corona, die Claqueure der von ihr mit Millionen bezahlten Pandemie-Presse grunzten zufrieden, wenn Reichelt den Bannfluch über die AfD verhängte, drittstärkste und einzige Opposition (meistens) mit gesundem Menschenverstand im Reichstag … Wenn er eine Million hochgebildeter „Querdenker“ in Berlin zu ein paar tausend „Querköpfen“ schrumpfen ließ … Wenn er ein Dutzend  „Reichsbürger“ die Stufen zum Reichstag stürmen ließ … Wenn er vor und nach der getürkten Demenz-Wahl in den USA Trump als Trumm und Trottel bepöbeln ließ … Dann war er der klammheimliche nützliche Idiot.

Merkels Tierarzt, Kini-Wolperdinger, SPD-Gespenst

Aber wie das so ist: Dann erinnerten offensichtlich ihn oder seinen CEO-Döpfner (Nickname: Appeasement-Armleuchter) offenbar die US-Mehrheitsaktionäre den Springer-Verlag an die wirklichen Corona-Fakten. Daran, dass 98 Prozent der seit einem Jahr eingesperrten Deutschen nicht und nie von dieser Grippe-Variante behelligt werden/wurden. Trotz Professor Schwurbel-Locke, Robert Koch-Tierarzt, SPD-Gespenst, Kini Wolperdinger … Dass nur Alte und Scheintote, wie unsereiner, wenn überhaupt, von Husten, Schnupfen, Heiserkeit befallen werden, wie seit über 100 Jahren dahingerafft werden, auch immer wieder mal Keuch, Keuch, ab in die Kiste, Methusalem!!

Dann versagte auch noch eine als Frau und Gesundheitsministerin getarnte Bankkauffrau und Hobby-Maklerin namens Gender-Jens jämmerlich bei der Beschaffung der Merkel-Spritzen … Verbot Honeckers Propaganda-Plautze „Mutti“ immer mehr Kindern die Geburtstagsfeier, die Freunde, die Schule …  Und dann platzte Julian Reichelt offenbar buchstäblich der „Sack“: Er wollte nicht mehr Arschkriecher der Nation sein, verlangte, Mutti in die „verdiente“ (?) zu jagen. Was ein ehemaliger „Spiegel“-Einpeitscher ebenso kategorisch forderte, wie ein „Focus“-Autor … Einer wie der ehemalige SPIEGEL-Feuilleton-Philosoph Matthias Matussek hatte es lange vorher bei schneidender Kälte auf einer Bierkiste in Hamburg kürzer gefaßt: „Merkel muß weg!“

Wer nun von der AfD oder dem Rest derer mit dem „gesunden Menschenverstand“ glaubte, das Ei ist gepellt, irrte gewaltig:  Merkels bezahlte Antifa schlug zu, suchte und fand „bis zu fünf Frauen“, die sich von Julian Reichelts offenem Hemd mit der behaarten „Sean Connery-Brust“ offenbar „bedroht“ fühlten und stickum Gender-Alarm keiften. Am Ende soll es nur noch eine gewesen sein… Dazu aber die üblichen Todsünden der Generation Schneeflöckchen: Mobbing, Machtmissbrauch … Er soll … Er könnte … Er hat vielleicht … Das Geschrei in den sterbenden Zeitungen und Magazinen wurde so laut, dass The Great Appeasement-Gatsby, Mathias Döpfner,  den Verlags-Notstand ausrief: Compliance! Interner Untersuchungsausschuss. In Merkels Kampf-Presse laß sich das natürlich wie Staatsanwalt und Staatsverbrechen. Reichelt selbst nahm sich aus dem verlogenen Kreuzfeuer der folgsamen Merkel-Megären und Softy-Söhnchen, ließ sein „Amt“ bis auf weiteres ruhen…

Corona-„Mutti“ bald „Reichsverweserin“?

Prompt verlor der rheinische CDU-Büttenredner und Vorsitzende Armin Laschet gleich die ersten beiden großen Landtagswahlen mit Ewigkeits-Minus. Womöglich wird der Julian bis zu den Deutschland-Wahlen im Herbst auf der Strafbank sitzen müssen. Falls Corona, also Merkel und ihre Gespenster um die SPD-Scheuche Lauterbach, die Wahlen überhaupt noch erlauben. Wenn nicht,  bleibt eben „Mutti“ Reichsverweserin. Ohne Krone und Zepter, aber mit Thron. Auch Frau wird zuweilen ja mal „Müssen“ müssen … Vielleicht macht sie ja vorher auch schon den selbstgeouteten Kokser Stuckrad-Barre zu ihrer neuen Presse-Posaune. Oder den ZDF-„Ziegenficker“ Jan Böhmermann. Beide sollen sich ja ganz besonders als Reichelt-Treiber ins Zeug gelegt haben. „Muttis“ ZDF-Frühstücksei Steffen Seibert soll sich ja inzwischen über die bohrenden Fragen von Boris Reitschuster während der Bundespressekonferenz bis zum Rührei grün und rot ärgern …

Was bleibt ist mal wieder eine „Verlorene Ehre“. Diesmal nicht die der CDU, (die hatte ja nie eine). Auch nicht die „Verlorene Ehre der Katharina Blum“, jene links hochgejubelte Fiktion des greisen Heinrich Böll. Diesmal geht’s um das Faktum des jungen Chefredakteurs Julian Reichelt. Er mag ein linker Kotzbrocken sein, auf Putins, Trumps, Assads und dem AfD-Auge Sehstörungen haben. Die Sehstörung Merkel, ihrer Corona-Dukaten-Abgreifer, ihrer rot-rot-grünen, nach Goethes Farbenlehre also braunen Antifa, hat er offenbar gerade noch rechtzeitig  erkannt. Egal ob und wie oft er die hübschen Redaktions-Miezen angelächelt, angefaßt oder „erkannt“ hat, um es mal mit der Bibel zu sagen, Herr Bibelforscher Döpfner!

Im übrigen kennt der Mann, der gerne in Schuhen ohne Socken rumläuft, sich mit Scheidung und den Kirschen in Nachbars Garten aus: Seine Julia ist Kunsthändlerin und Industrie-Tochter. Sie liebt Döpfner (dreifacher Vater), hat ihm sogar ein Kindelein geschenkt, wie sie der süddeutschen Alpenpravda gestand. Wenn einem sooo viel Gutes widerfährt, das ist doch eigentlich einen richtigen Mann als Chefredakteur wert…


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (KOPP-Verlag) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor. Kontakt: peterhbartels@gmx.de.