Gestaute Inflation ist also kein Dauerzustand, sondern bloß ein vorübergehender Kunstgriff, der nicht durchgehalten werden kann, sondern sich irgendwann in der natürlichen Inflation oder gleich Währungsreform auflöst.
Gestaute Inflation ist also kein Dauerzustand, sondern bloß ein vorübergehender Kunstgriff, der nicht durchgehalten werden kann, sondern sich irgendwann in der natürlichen Inflation oder gleich Währungsreform auflöst.

Von PROF. EBERHARD HAMER | Im Mittelstandsinstitut Niedersachsen häufen sich die Anfragen von selbständigen Unternehmern und angestellten Mittelständlern, was sie mit ihren angesparten Barmitteln machen sollten. Offenbar ist während des Corona-Lockdowns die Liquidität in vielen Haushalten so gestiegen, dass Anlagedruck entstanden ist.

Darauf deuten auch die Höchststände der Börsen hin – die „Corona-Geldflutung“ muss ja irgendwo hin und geht zunächst in die Börsen, aber auch in die Anleihen, die zwar keine Rendite erzielen, aber immer noch traditionelle Anlagemöglichkeit sind.

Und der Goldpreis zeigt ebenfalls, dass die Menschen bereit sind, in Sicherheit (Gold) statt in Rendite zu investieren.

Am meisten Druck besteht offenbar im Immobilienmarkt, der bereits eine Immobilienblase darstellt, aber vielen Menschen als Fluchtmöglichkeit vor der gefürchteten Inflation und Währungsreform gilt. Dass nach einer Währungsreform auch die Realwerte der Immobilien mit einem Lastenausgleich belegt werden würden, glauben die meisten trotz früherer Erfahrungen noch nicht.

Der Liquiditätsdruck der Privathaushalte ist natürliche Folge des Lockdowns unserer Geschäfte, Gaststätten, Vergnügungseinrichtungen. Die Leute konnten im letzten halben Jahr nichts ausgeben, also sammelten sich ungenutzte Einnahmen an. Das bedeutet aber, dass nach einer Aufhebung des Lockdowns aufgestaute Nachfrage auf den Markt kommt mit Übernachfrage und Verknappungen des Angebots, was zu Preiserhöhungen führen wird, und wir somit einen vorübergehenden „Nach-Corona-Boom“ erleben werden, bis die aufgestauten Barmittel der Privathaushalte ausgegeben sind.

Die Rohstoffproduzenten haben im Vorgriff auf diese erwartete Preissteigerung bereits zum Sommer 20 bis 30%ige Rohstoffpreiserhöhungen angekündigt (Metall, Holz), und die Tourismusindustrie beginnt ebenfalls, mit Aufschlägen die Verluste aus der Corona-Durststrecke auszugleichen.

In den USA hat Biden das schon von Trump initiierte 1,9 Billionen Konsumpaket auf den Weg gebracht, soll ein neuer Aufschwung durch Geldflutung erreicht werden.

Gleiches versucht die EU mit 750 Milliarden Geschenken und Darlehen an die Pleitestaaten als „Corona-Hilfe“ und zugleich „Green Deal“ zu erreichen.

Es werden also Billionensummen neu geschaffenen Geldes in den Markt gepumpt, um die Rezessionsfolgen der Corona-Zeit aufzufangen und einen neuen künstlichen Boom zu erzeugen.

Geldmengenvermehrung bei Güterstagnation bedeutet jedoch in der Regel Nachfrageüberhang, Preiserhöhung, also Inflation. Als Inflationsziel haben sich nun die FED und die EZB höchstens zwei Prozent gesetzt, weil die überschuldeten Länder wie USA, Griechenland, Italien, Spanien, Frankreich bei höherer Verzinsung ihrer Anleihen zahlungsunfähig würden – Staatsbankrott machen müssten. Um dies zu verhindern, wird die Inflation vor allem von Staatsanleihen gestoppt, herrscht Nullzins-Politik, wird der Inflationsdruck der Geldvermehrung durch staatliche und zentralbankliche Interventionen laufend gestoppt.

Dieses Verhalten ist eigentlich nur für sozialistische Zentralverwaltungen typisch, die Geld übermäßig schaffen und ausgeben, es aber dann stilllegen müssen, um das Preisniveau nicht entsprechend steigen zu lassen, um Inflation zu hindern. Unter Hitler hieß dies: Gestaute Inflation. Dies geht solange gut, wie die Zentralmacht das zusätzliche Geld noch dirigieren und neutralisieren kann. In sozialistischen Verwaltungswirtschaften geschieht dies durch Preisstopp auf den Märkten, in unserem finanzsozialistischen System geschieht dies durch Staatsschuldenfinanzierung und Umverteilung.

Solange also die Zentralbanken das neu geschaffene Geld in neue Staatsschulden packen und die Staaten dieses Geld in Sozialleistungen umwandeln können, wird es nicht marktwirksam, kann es nicht zur eigentlich zwangsläufigen Inflation führen. Nur so ist erklärlich, weshalb trotz Geldflutung der vergangenen Jahre die Zentralbanken einen Nullzins erfolgreich verordnen konnten.

Mit immer mehr Geld steigt aber trotz Preisstopp oder Nullzinsvorgabe der Überliquiditätsdruck im Finanzsystem.

Dieser kann sich – wenn er langsam steigt – in einer von den Zentralbanken gewünschten langsamen Zinssteigerung auswirken, solange die Liquiditätswelle des Neugeldes nicht zu stark ist. Sie ist aber durch die Corona-Hilfen längst zu stark geworden; folgt also der andere Weg, dass Staat und Zentralbanken so lange Gegendruck gegen die Liquiditätswelle ausüben, bis die Liquiditätsflut das Finanzsystem überrollt, sprengt. Dies war 1947 der Fall, 1989 in der DDR und wird voraussichtlich auch bei uns bald der Fall sein.

Die inzwischen auch durch die Corona-Hilfen und Corona-Lockdown doppelt gesteigerte Liquiditätsblase wird also bis zum Herbst längstens künstlich gehalten werden können, bricht nach dem Lockdown erst mit Preiserhöhung, beginnender Inflation und kurzfristiger Scheinblüte auf, bis die weltweite Kunstgeldschwemme zur galoppierenden Inflation zu führen droht. Eine galoppierende Inflation wäre aber nicht nur eine Enteignung von Sparkapital und Guthaben, sondern auch Massenstaatskonkurse der überschuldeten Länder. Um dies zu verhindern, wird jetzt schon eine Währungsreform von den Zentralbanken vorbereitet, die voraussichtlich zu einer Digitalwährung führen soll. Eine solche hätte den Vorteil, dass die Zentralbank durch Streichen von Nullen die Währungsreformen beliebig durchführen kann, dass die Menschen kein Geld mehr ohne Zustimmung des Bankensystems ausgeben könnten und dass sie der finanziellen Totalkontrolle des Zentralbankensystems unterworfen würden. Die finanzielle Freiheit wäre dann dahin, aber ein neues Zentralfinanzherrschaftssystem errichtet.

Wir sollten jedenfalls nicht glauben, dass die hemmungslose Geldvermehrung unserer Finanzpolitiker und der Zentralbanken („Euro-Hilfen“, „Green Deal“) ohne Folgen bliebe. Wir merken die Folgen nur kurzfristig noch nicht, weil die eigentlich notwendige Inflationsfolge vorerst künstlich gestoppt wird. Eine gestaute Inflation bricht aber irgendwann auf.

Gestaute Inflation ist also kein Dauerzustand, sondern bloß ein vorübergehender Kunstgriff, der nicht durchgehalten werden kann, sondern sich irgendwann in der natürlichen Inflation oder gleich Währungsreform auflöst.

Ein Nach-Corona-Zwischenboom dürfte jedenfalls unserer Regierung für die Wahl willkommen sein. Auch Scheinblüte und gestaute Inflation scheinen einfachen Wählern als (Schein-)Wohlstand, für den sie sich bei der Regierung bedanken.


Prof. Eberhard Hamer.
Prof. Eberhard Hamer.

PI-NEWS-Autor Prof. Dr. Eberhard Hamer (*15. August 1932 in Mettmann) ist ein deutscher Ökonom. Sein Schwerpunkt ist die Mittelstandsökonomie. In den 1970er Jahren gründete er das privat geführte Mittelstandsinstitut Niedersachsen in Hannover und veröffentlichte über 20 Bücher zum Thema Mittelstand. Hamer erhielt 1986 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Seine Kolumne erscheint einmal wöchentlich auf PI-NEWS.

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81 KOMMENTARE

  1. …ich habe mir aufmersam die Videos der Gurus (Dr. Krall) der alternativen Szene bzgl. der Begründung warum es zu einer (Hyper-) Inflation kommen soll angesehen!

    Für mich gibt es -1- Knick in der Logik… warum soll es zu einer „Verknappung der Güter“ kommen?

    Dies aus der aktuellen Situation abzuleiten genilngt mir einfach nicht…

  2. Lustig.

    Wenn ein Herr Scholz mit schlumpfigem Grinsen bei einer Million Zehnern hinten eine Null und vorde eine Eins dazudrucken lässt, ist das eine Bazooka und der Beleg für die Kanzlereignung.

    Wenn aber Claudia Mustermann bei einem Zehner hinten eine Null dazudruckt, dann ist das ein Beleg für seine kriminelle Energie.
    :mrgreen:

  3. .

    (Wehe, wenn China Euro-Panik bekommt)

    .

    1.) Nach meinen Informationen hält China Euro-Devisenreserven im mindestens mittleren dreistelligen Mrd. – Wert (China rückt keine genauen Zahlen raus).

    2.) Was passiert eigentlich, wenn den Chinesen die Düse geht, und sie erkennen, daß sie auf Altpapier hocken?

    .

    .

  4. Pötzlich versteht man Volkswirtschaft. Kurz und bündig erklärt, eine Wohltat zu lesen.

  5. Und der Goldpreis zeigt ebenfalls, dass die Menschen bereit sind, in Sicherheit (Gold) statt in Rendite zu investieren.

    Wir haben aktuell eine Immobilienblase, eine Aktienblase und eine Finanzblase, also äußerste Vorsicht beim Investment.

    @ Tip(p)/Ratschlag: In Bälde werden Unternehmen und Banken kippen (jetzt schon siehe Greensill) und dann fallen. Dem kann dann von staatlicher Seite nichts mehr entgegengesetzt werden. Außer das man an die ohnehin schon gigantischen „Rettungssummen“, einfach ein Null dranhängt.
    Was heißt das und was bedeutet es?
    Das Papiergeld wird enorm an Kaufkraft verlieren, ebenso werden Bausparverträge, Lebensversicherungen … also alle „Leistungen die auf einem Versprechen basieren“, drastisch an Wert verlieren oder sogar komplett auf Null gehen.
    Unser Papiergeld ist durch NICHTS gedeckt, es ist lediglich ein Kreditversprechen und basiert auf dem Vertrauen für ein Stück bedrucktes Papier eine entsprechende Gegenleistung zu erhalten.
    Sinkt diese Vertrauen noch stärker wird es kein halten mehr geben.

    „Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück und der ist Null.“

    Voltaire

    Wie kann man sich wirksam schützen?
    Immer noch besteht die Möglichkeit in Sachwerte zu gehen. Meine persönlichen Favoriten sind da Edelmetalle wie etwa Gold und Silber.
    Edelmetalle üben eine ganz besondere Faszination aus.
    Die Anlage in Edelmetalle sollte immer langfristig sein. Also nicht heute kaufen und in wenigen Monaten wieder verkaufen.
    Egal wie der Preis für Edelmetalle ist, wer jetzt eventuell wartet bis der Preis etwas heruntergeht der hat schon verloren.
    Am Ende ist es egal wieviel bunt bedrucktes Papier man für eine Menge X auf den Tisch gelegt hat, es ist nur noch wichtig das man das Edelmetall physisch besitzt. D.h. auf gar keinen Fall ein Bankschließfach o.ä.
    Auch empfiehlt sich der legale und anonyme Kauf (Tafelgeschäft) vor Ort bei einem Händler wie z.B. Pro Aurum oder Degussa …
    Auch die Ratschläge lediglich 10 bis 30 % in Edelmetalle anzulegen, sollte jeder für sich selbst entscheiden.

    Auch Menschen mit geringem Einkommen, kleiner Rente, Hartz IV können dennoch in Edelmetalle investieren. 20 Euro oder etwas mehr dürfte jeder zur freien Verfügung haben und damit kann man schon in Silber gehen oder man „spart“ zwei/drei Monate und kauft 1 Gramm Gold.
    Über den Laufe der Zeit kommt so ein kleines Vermögen zusammen.
    Und der große Vorteil, niemand (FA, Ämter, Behörden) weiß etwas davon.

    „Nur Gold ist Geld, alles andere ist Kredit!”

    John Pierpont Morgan

    Zur Thema Aufbewahrung von Edelmetallen: Ein Kilogramm Gold (aktuell heute 48.027 Euro) hat die Größe einer Schachtel Zigaretten. Das heißt das Objekt das es zu verstecken gilt ist äußerst klein. JEDER wird in seiner Wohnung und sei sie noch so klein eine geeignete Stelle finden. Hier sind auch etwas die Kreativität und unorthodoxe Ideen gefragt.
    NIEMALS im Schlafzimmer, dort wird immer zu allererst gesucht. Das gilt selbstverständlich auch für andere Wertgegenstände.

    Das Vertrauen der Menschen in die Papierwährungen sinkt und das Weltweit. Das sind Alarmsignale die niemand überhören sollte.

    Seit der Einführung des Euros hat dieser 85% an Kaufkraft gegenüber Gold verloren.
    Steigt der Preis für Gold so heißt das nicht das nicht das Gold teurer wird, sondern das dein Geld weniger Wert ist. Gold und Silber sind immer noch unterbewertet, ihr Preis wird u.a. durch Leerverkäufe künstlich niedrig gehalten.
    Zentralbanken, Notenbanken, Regierungen und Staaten u.a. Privatpersonen kaufen seit geraumer Zeit Unmengen an Gold.
    Weshalb wohl?

    Zudem tritt am 1. Januar 2022 Basel III * in Kraft, d.h. das Gold, Silber und auch Platin physisch von Banken vorgehalten werden und so die Preise steigen werden.
    Die Auswirkungen einer Aufwertung von Gold zu einem Tier-1-Asset wären spektakulär – das Edelmetall hätte damit einen Status als De-jure-Geld und als Bankreserve den gleichen Stellenwert wie Bargeld oder Anleihen. Seit 1971 war Gold kein offizieller Teil des Geldsystems, eine Absicherung von Krediten war mit Gold nicht möglich.

    Wenn Gold künftig als Tier-1-Asset * gilt, dürfte die Nachfrage auf Bankenseite drastisch steigen. Bislang muss eine Bank seit Basel II eine Eigenkapitalquote von 8 Prozent vorhalten und dürfte diese künftig auch in Gold halten. Die Rechnung für die Banken ist einfach – je mehr Gold sie besitzen, desto mehr Geld dürfen sie verleihen, nämlich das 12,5-fache des Eigenkapitals.

    Oft fragen sich kritische Menschen, so auch hier auf PI-News was man denn tun kann. So ist z.B. die Investition in Edelmetalle etwas was die Regierenden und Herrschenden überhaupt nicht möchten, denn man klinkt sich aus ihrem System aus. Man entzieht ihnen das Vertrauen und auch die Kontrolle über das eigene Vermögen bzw. einen Teil davon.

    * https://www.dasinvestment.com/basel-iii-koennte-europas-banken-zu-goldkaeufern-machen/?page=2

    *https://www.proaurum.de/shop/

    *https://shop.degussa-goldhandel.de/

    https://geldraub.wordpress.com/richtig-in-edelmetalle-investieren/

  6. Hier wird häufig von einer „Corona-Zeit“ berichtet…

    Bitte um Aufklärung, was ist das???

  7. Inflation durch steigende Nachfrage lässt Unternehmensgewinne steigen. Moderate etwas moderater, galoppierende etwas galoppierender. Wohl dem, der Unternehmer ist, der vom Knockdown nicht betroffen ist, bzw. solche Unternehmen (Nahrungsmittel, Energie, langlebige Wirtschaftsgüter) besitzt. Wegen der Geldmengenausweitung – vorrausgesetzt, sie kommt am Markt an – und nicht vorhandener Anlagealternativen, dürften sich die fundamentalen Bewertungskriterien für Unternehmensbeteiligungen auch stetig erhöhen.

  8. Ich weiß nicht, woher diese Luxusprobleme kommen? Bei mir und allen meinen Bekannten haben sich auch in der Krise keine Barmittel angestaut. Wo ist das ach so reiche Land von welchem immer die Rede ist ? Wo ist das EU-Schlaraffenland?
    Für deutsche Malocher wohl irgendwo im Nirwana. Luxusprobleme.

  9. Moralist 20:11

    Verknappung der Güter u.a. wegen der im Artikel beschriebenen aufgestauten Geldmittel die bei einer Normalisierung in den Markt strömen und diesen „leerkaufen“.

    Unterbrechung der Lieferketten durch Firmeninsolvenzen, Coronabedingte Produktionsstopps, Probleme auf den Transportwegen siehe Suez-Kanal „Ever-Given“.
    Aktuell ohne diesen Zwischenfall im Suez-Kanal sind die Transportkosten für einen Container von Asien nach Europa um das fünffache gestiegen.

    Probleme wenn Staaten durch verschiedene Dinge in Schieflage geraten, wie politische Umbrüche, Einflussnahme durch NGOs, kriegerische Handlungen … und dann keine Rohstoffe oder Waren das Land verlassen.

  10. Dass Selbstständige im Schnitt mehr Barmittel zur Verfügung haben, obwohl die durch die staatlichen Eingriffe hervorgerufene Rezession zu historischen Einnahmeverlusten geführt hat, ist ja mal eine steile Behauptung. Dass Unternehmer dann ausgerechnet zum Mittelstandsinstitut laufen um eine Anlageberatung zu erhalten, obwohl dieses wie so ziemlich alle Verbände dem Zerstörungszug der Landes- und Bundesregierungen total tatenlos zugesehen hat, ist entweder ein Witz auf Kosten der Selbsständigen oder geradezu ein Symptom der Misere.
    Das Geld wandert mit oder ohne Ausweitung der Geldmenge zwischen den Anlageklassen hin und her und die Rohstoffpreise treten seit 6 Jahren weltweit in ein beschleunigtes Preiswachtum ein, weil angelegte Gelder aus der Anlageklasse der Staatsschuldverschreibungen in die Anlageklasse der Rohstoffe wandern. Das wäre auch ohne Coronakrise der Fall, da die weltweiten Staatsausgaben, die bisher durch bailout und Rettungspolitik hoch gehalten werden schlicht viele Staaten in die Pleite führen werden, wenn die Schulden nicht meht finanzierbar sind. Es findet daher eine Kapitalflucht weg von öffentlichen zu privaten Anlagen statt, wobei die Rohstoffe seit etwa 2015 stark anziehen. Die Folge werden Eingriffe wie Handelsbeschränkungen sein um den scharfen Wettbewerb zu bekämpfen. Im Bereich der Konsumgüter wie z.B. Telefone oder Waschmaschinen wird das nicht so sehr zu Preisanstieg führen, sondern zu einer Güterverknappung mit längeren Wartezeiten bis zur Lieferung. Diese Situation ist daher eher mit 1932 und nicht 49 oder 89 zu vergleichen. Starke allgemeine Inflation der Konsumgüterpreise ist erst zu erwarten, wenn das Publikum die verfügbaren Mittel möglichst schnell abstossen wil. Das ist nicht der Fall.

  11. Wo bleibt denn so viel Geld? Bei den Regierungspolitikern, die zusätzlich noch Bestechungsgelder kassieren. Es geht ja nicht nur um den Maskendeal. Bei den Tests und Impfstoffen geht es um viel mehr Geld.

  12. Die Arbeiterverräter, die Scheinchristen und die Vogelschredderer werden dem ehrlichen, fleißigen Arbeiter alles wegnehmen und die Beute an alle Welt verteilen.

    Wir sind zum Plündern freigegeben.

  13. Bei den riesigen Schuldenbergen der Länder,
    wird es zur Inflation und einer Währungsreform kommen.
    Alles wird auf 0 gesetzt, und dann beginnt alles von neu.
    Der große Reset?

  14. OLK 29. März 2021 at 22:17

    „… die weltweiten Staatsausgaben, die bisher durch bailout und Rettungspolitik hoch gehalten werden schlicht viele Staaten in die Pleite führen werden, wenn die Schulden nicht meht finanzierbar sind.“

    Die Schulden sind solange finanzierbar, wie die Notenbanken das wollen. Dadurch entsteht natürlich die absolute Abhängigkeit von den Notenbanken.

  15. Ich bin gerade dabei, all mein Geld in Waren umzusätzen. Mit meinem wenig Geld, in klaren Wertanlagen für mich, für möglichst langfristig.

    Also z.B. neue Küche kaufen! Die bleibt mir…

  16. Habe nur den Anfang und das Ende des Artikels verstanden.
    Aber das reicht für mich vermutlich. 😀

  17. Blimpi 29. März 2021 at 22:36

    „Bei den riesigen Schuldenbergen der Länder,
    wird es zur Inflation und einer Währungsreform kommen.“

    Schulden haben die Eigenschaft, dass das geliehene Geld längst ausgegeben ist. Aber was passiert, wenn die Gläubiger aufgrund Insolvenz der Schuldner auf ihren Forderungen sitzen bleiben? 2009 hatten wir ein Beispiel dafür. Und auch damals wurde das Inflationsgespenst samt Währungsreform* an die Wand gemalt. Was jedoch in ALLEN Diskussionen darüber fehlte und bis heute fehlt, ist der Begriff „Umlaufgeschwindigkeit“. Entweder scheinen die Beteiligten den Begriff nicht zu kennen, oder sie halten ihn für unwichtig.

    * Die letzte Währungsreform hatten wir im Übrigen 2002.

  18. Maria-Bernhardine 29. März 2021 at 22:51
    Habe nur den Anfang und das Ende des Artikels verstanden.
    Aber das reicht für mich vermutlich.

    Ich habe rein garnichts verstanden.
    Ich weiß nur zwei Dinge: Das Geld wächst an den Bäumen und Kühe sind lila 🙂

  19. Wie sieht es mit schweizer Franken, Dollar und Yen aus?
    Hat von euch jemand damit Erfahrung?

  20. @ bobbycar 29. März 2021 at 22:59
    Maria-Bernhardine 29. März 2021 at 22:51

    Das ist ganz einfach: Wenn bobbycar und Maria-Bernhardine jeweils 100.000 € Schulden bei der Bank haben, dann ist das das Problem von bobbycar und Maria-Bernhardine. Wenn bobbycar und Maria-Bernhardine jeweils 1.000.000 € Schulden bei der Bank haben, ist das das Problem der Bank.

  21. Sturm1974 29. März 2021 at 21:04
    Hier wird häufig von einer „Corona-Zeit“ berichtet…

    Bitte um Aufklärung, was ist das???

    Die auf einer Fake-Pandemie begründeten Einschränkungen der bürgerlichen Rechte, die solange aufrechterhalten werden, bis die Plebs sich daran gewöhnt haben und sie dann dauerhaft einführen wird, ohne nennenswerten Widerstand befürchten zu müssen.

  22. Bayrischer Freigeist 29. März 2021 at 23:03

    „Wie sieht es mit schweizer Franken, Dollar und Yen aus?
    Hat von euch jemand damit Erfahrung?“

    Klassische Fluchtwährungen. SFr. könnte man bei drohendem absoluten Bargeldverbot auch in bar horten. Das Bargeld lassen sich die Schweizer sicherlich nicht nehmen. Das ist Teil ihres Geschäftsmodells.

  23. # Bayrischer Freigeist 29. März 2021 at 23:03

    Wie sieht es mit schweizer Franken, Dollar und Yen aus?
    Hat von euch jemand damit Erfahrung?

    So wie mit dem Euro, schlechter oder besser, kannst dein Geld auch bzgl. Gelderhalt- oder vermehrung dorthin lagern. Ob es dann Mehrwert besitzt, ist jeweils subjektiv oder spekulativ. Aber ein Apfel ist ein Apfel und den kannst du im Zweifel essen… oder halt nicht…

    Nützt vermutlich nichts! Aber so ist es…

  24. # Der boese Wolf 29. März 2021 at 23:11

    Das Bargeld lassen sich die Schweizer sicherlich nicht nehmen. Das ist Teil ihres Geschäftsmodells.

    Darauf würde ich nicht bauen, dann doch besser Geld in Gold, Silber, Parfüm oder sowas anlegen…

  25. WahrerSozialDemokrat 29. März 2021 at 23:17

    „Darauf würde ich nicht bauen, dann doch besser Geld in Gold, Silber, Parfüm oder sowas anlegen…“

    Zunächst mal werden die Eidgenossen eines ihrer besten Geschäftsmodelle kaum selbst aufgeben wollen, andererseits muss man Gold und Silber auch erst mal in ein anderes Medium umtauschen, bevor man daraus einen praktischen Nutzen ziehen kann. Und dann kommt es daruf an, wieviel Brot oder Butter man für das Körnchen Gold oder Silber bekommt und ob es in schlechten Zeiten überhaupt jemand haben will.

  26. Gleiches versucht die EU mit 750 Milliarden Geschenken und Darlehen an die Pleitestaaten als „Corona-Hilfe“ und zugleich „Green Deal“ zu erreichen.
    ++++

    Die EU-Bongo-Bongo-Staaten wie Italien, Griechenland, Spanien, Portugal und Frankreich benutzen den Coronafond nur, um weniger neue Anleihen als bislang aufzunehmen.

    Und Deutschland finanziert den Coronafong mit ca. 30 %.

    Reine Geldvernichtung!

    Wenn die 750 Milliarden € verbrannt sind, kommen die EU-Bongo-Bongo-Staaten wieder mit neuen Gründen für eine Schuldenvergemeinschaftung.

    Deutschland, Holland und Österreich sollen bezahlen ohne Ende, damit die EU-Bongo-Bongo-Staaten weiter über ihre Verhältnisse leben können.

  27. OT

    Straßburg fördert Moschee-Bau : Noch blauäugig oder schon blind ❓

    Straßburg fördert den Bau einer Moschee und löst damit im Wahlkampf ein politisches Beben aus. Auffällig ist der Zeitpunkt, zu dem die Stadt die Subventionen beschließt – und der Bauträger.

    ogar Thomas Legrand hat dem Thema am 25. März eine Chronik gewidmet: Der Kommentator des populärsten öffentlichen Radiosenders France Inter ergreift täglich mit seinem „édito politique“ um 7.44 Uhr das Wort. Seine Stellungnahmen gehören zu den wichtigsten in der politischen Debatte, auch Gegner des (wie viele seiner Kollegen von France Inter) linksliberalen Journalisten nehmen sie zur Kenntnis. Legrand äußert sich zu einem Bau in der östlichen Provinz, der es in sich hat. Es handelt sich um die „Eyyub Sultan“-Moschee in Straßburg, entworfen als eine der größten Moscheen Europas, die Baukosten werden auf 32 Millionen Euro veranschlagt. Legrand kritisiert, dass deren Teilsubventionierung durch die Stadt im beginnenden Präsidentschaftswahlkampf instrumentalisiert würde.

    Vergangenen Montag hatte der Straßburger Stadtrat eine Subvention von 2,5 Millionen Euro für die Fertigstellung genehmigt. Allgemein überrascht das nicht. In den drei Departements der Region Alsace-Moselle gilt seit 1802 das Konkordat, welches Katholizismus, Protestantismus und Judentum eine Rolle im öffentlichen Leben zuspricht (konkret: staatlich entlohnte Geistliche, Religionsunterricht an staatlichen Schulen, Theologielehrstühle). Die anderen Religionen sind davon nicht direkt betroffen, fallen aber unter das örtliche Vereinsgesetz: Die Trennung von Staat und Religion gilt nicht (1905, als das Laizismus-Gesetz in Kraft trat, waren die Departements deutsch), lokale Behörden können sie finanzieren, und zwar zu zehn Prozent sowie per fünfzigjährigem Pachtvertrag für das Baugelände. So wurden in Straßburg in den vergangenen Jahren die große Moschee, eine orthodoxe Kirche und ein buddhistischer Tempel gefördert.

    https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/strassburg-foerdert-moschee-bau-politisches-beben-im-wahlkampf-17267614.html

  28. Der boese Wolf 29. März 2021 at 23:26

    Und dann kommt es daruf an, wieviel Brot oder Butter man für das Körnchen Gold oder Silber bekommt und ob es in schlechten Zeiten überhaupt jemand haben will.

    Und diese Wahrheit gilt nicht für das Geld der Eidgenossen???

    Na dann doch lieber Dinge an denen ich Freude habe oder Fressen kann… :mrgreen:

  29. Der boese Wolf 29. März 2021 at 23:26

    Und dann kommt es darauf an, wieviel Brot oder Butter man für das Körnchen Gold oder Silber bekommt und ob es in schlechten Zeiten überhaupt jemand haben will.

    Nachdenken ist angesagt ❗

    1.) Weshalb hat ein andere Dinge die du nicht hast und für die du dein letztes Hab und Gut hergeben musst um zu überleben?
    Wieso hälst du diese Dinge nicht selbst vor?
    Weshalb machst du nicht das Geschäft und tauscht benötigte Dinge in Wertsachen?
    Weshalb bäckst du dir dein Brot nicht selbst?

    2.) Wer z.B. Edelmetalle als Wertspeicher hat der gibt diese garantiert nicht in Krisenzeiten für Lebensmittel o.ä. aus.

    3.) Es kann doch nicht so schwer sein sich ein paar Kartons mit Schnaps, Kaffee, Medikamente (Schmerzmittel) und andere sog. ewige Lebensmittel hinzulegen.

    12 Lebensmittel, die unbegrenzt haltbar sind

    https://www.genialetricks.de/endlose-haltbarkeit/

  30. BILD fragt: Will Merkel jetzt die ganze Macht?

    https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/verschaerfte-corona-massnahmen-will-merkel-jetzt-die-ganze-macht-75903708.bild.html

    Ja, klar! Was denn sonst? Merkel macht jetzt den Erdogan! Die BTW wird sicher auch noch verschoben!

    Zur Erinnerung:

    Artikel 20 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland

    (1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.

    (2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.

    (3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.

    (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

  31. Bayrischer Freigeist 29. März 2021 at 23:03

    Wie sieht es mit Schweizer Franken, Dollar und Yen aus?
    Hat von euch jemand damit Erfahrung?

    Bunt bedrucktes Papier ohne inneren Wert aus verschiedenen Ländern.

    „Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück und der ist Null.“

    Voltaire

    Zentralbanken überall auf der Welt kaufen was? Gold.
    Und den Bürgern wird erzählt dass das für sie nichts ist.

    US-Dollar und Euro haben einen Großteil ihrer Kaufkraft eingebüßt

    Seitdem hat nach einer Analyse des Edelmetallunternehmens Solit Kapital der Euro gegenüber Gold weiter verloren, nämlich fast 81 Prozent: Die Kaufkraft des Euro lag Anfang 2020 nur noch bei 19,2 Prozent ihres ursprünglichen Wertes. Der US-Dollar hat seit Anfang 2000 im Vergleich zu Gold sogar noch mehr verloren: Seine Kaufkraft steht heute nur noch bei 18 Prozent.

    Auch Schweizer Franken und Yen verlieren stark gegen Gold

    Neben US-Dollar und Euro gelten primär die japanische und die schweizerische Währung als hart. Auch sie haben jedoch im 20-Jahres-Vergleich gegen Gold einen Großteil ihrer Kaufkraft eingebüßt: Laut Solit Kapital lag die Kaufkraft des Schweizer Franken Anfang 2020 nur noch bei 28.7 Prozent ihres Wertes von 2000, der Yen sogar nur noch bei 17,3 Prozent. Andere Währungen verloren noch viel mehr, so z.B. das Pfund Sterling mit 85,9 Prozent oder die indische Rupie mit 89,1 Prozent ihrer Kaufkraft von 2000 bis heute.

    Die Kaufkraft von Gold hat sich übrigens über die Jahrhunderte kaum geändert: Zwar ist das Edelmetall immer wieder starken Preisschwankungen unterworfen, doch wenn man langjährige Mittelwerte als Basis nimmt, erweist sich der Wert von Gold als erstaunlich stabil. So erhält man heute für eine Unze Feingold ebenso viel Brot wie zu Zeiten Christi, nämlich 300 Laibe, wie der Fondsmanager und Sachbuchautor Uwe Bergold im Interview mit dem Magazin Focus Money vorrechnete.

    https://www.xetra-gold.com/gold-news/news/langfristige-kaufkraft-gold-schlaegt-alle-waehrungen/

    https://www.deraktionaer.de/artikel/gold-rohstoffe/milliardaer-gold-wird-am-ende-die-einzige-waehrung-bleiben-20191075.html

  32. Zitat aus dem Artikel:
    „Gestaute Inflation ist also kein Dauerzustand, sondern bloß ein vorübergehender Kunstgriff, der nicht durchgehalten werden kann, sondern sich irgendwann in der natürlichen Inflation oder gleich Währungsreform auflöst.“
    ————————————————————————————————
    Gestaute Inflation? Finanzpolitisch wohl eher Gestaute Flatulenz!

  33. Bloß keine alten Immobilien, ausser man zieht selber ein ,sonst sind die total überteuert und es gibt nur Ärger mit Mietern und Feuchtigkeit, dazu ständiger Auszug beklagt mein Neffe und in seiner Gegend gibts viel Krebs Fälle wegen Radon in Gebäuden!
    Man stirbt also auch an etwas anderem, was vielen so nicht bekannt ist….

  34. @lorbas 29. März 2021 at 23:49

    Lebensmittel horten, die lange haltbar sind. Genau das ist für die kommende Krise wichtig. Wenn die Pleitewelle kommt, wird alles mitgerissen. Erst gehen Firmen pleite, dann sind Banken dran und anschließend Immobilien

  35. WSD 23:55

    Hygieneartikel soll es doch demnächst umsonst geben.

    Bekomme ich als Männ_In (m, w, d) auch Bartpflegeprodukte gestellt?

    Ich frage für einen Freund.

  36. Frau Holle 29. März 2021 at 22:19
    Hilfe, Deutschland verblödet!

    Alle sprechen über geschlechtslose Mode, Mark Bryan lebt sie jeden Tag (auch im Büro)
    https://www.vogue.de/mode/artikel/mark-bryan-vogue-shooting
    ———-
    Ob dieser Mann weiß, wie häßlich er ist? Wie unästhetisch? Da stimmen nirgends die Proportionen. Der einzige Aufzug, der halbwegs stimmt, ist der auf dem ersten und letzten Foto. Da nimmt man die hohen Stiefelabsätze noch hin. Kleine Männer tragen auch oft solche Absätze, wenn auch nicht so demonstrativ. Der Rest bringt den Augen nur Schmerz. Daß der das nicht merkt! Armer Kerl!

    Es wird von Foto zu Foto schlimmer. Die vorletzten drei sind die schlimmsten:

    Sakko: Alexander McQueen; Hemd: Alexander McQueen; Rock: Saint Laurent; Krawatte: Tom Ford; Strumpfhose: Falke; Schuhe: The Attico © Boris Kralj

    Hemd: Richert Beil; Rock: Romeo Gigli; Strumpfhose: Falke; Schuhe: Jimmy Choo; Krawatte: YSL; Koffer: Maxwell Scott © Boris Kralj

    Shirt: Bottega Veneta; Weste: Balmain; Mantel: Balmain; Rock: Dolce & Gabbana; Socken: Falke; Schuhe: Balenciaga © Boris Kralj

    Früher nannte man so jemanden wie Marc Bryan Damenimitator –
    nur, daß die Damenimitatoren das besser konnten als er.

  37. @ Der boese Wolf 29. März 2021 at 23:08

    Danke! Habe null Schulden u. für das Jahr 2020
    genau 1 Cent Zinsen auf mein Sparbüchle bekommen.
    Heute fand ich 1€ als Chip in einem Einkaufswagen.
    Den habe ich einfach eingesteckt. Manchmal findet man
    auch bezahlte Neuware in Einkaufswägen, mal ein Deo,
    mal Zahnpasta. Sowas gebe ich artig im Supermarkt ab.

  38. Haremhab 0:06

    Genau.
    Ich weiß auch nicht was daran so schwierig sein soll, denn es handelt sich um ewig haltbare Lebensmittel.
    Natürlich gibt es Menschen die nicht genügend Platz haben, wie z.B. eine kleine Wohnung.
    Dennoch gibt es jetzt, hier und heute die Möglichkeit Gemeinschaften zu bilden.

  39. Hans R. Brecher 29. März 2021 at 23:47
    BILD fragt: Will Merkel jetzt die ganze Macht?

    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) könnte sich mehr Macht für die Kanzlerin vorstellen. Er sei „sehr dafür und offen“, dass der Bund die Länder über das Infektionsschutzgesetz „auch zu klaren Regeln zwingt“, so Söder in der ARD. Ähnlich äußerte sich Innenminister Horst Seehofer (71, CSU).

    https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/verschaerfte-corona-massnahmen-will-merkel-jetzt-die-ganze-macht-75903708.bild.html

    Markus Söder sieht sich schon als Nachfolger.

  40. Römische Straßen und vorsintflutliche Handelswege für die 2k yeah- rs, eine Wunschvorstellung für Grüne und ähnlich angehauchte kurzgeschlossene Hirnies. Dort wo Gehirnschmalz noch eine Chance hat, ist noch ein wenig Platz für Realitätsnähe, wie hier am Beispiel Evergreen Havarie by Hochst L.
    https://youtu.be/ZL8IBUU8CSE

  41. …natürlich nichts gegen römische Straßen, nur gg. jrööhhne Riesenbabys, die auch in fortgeschrittenem Alter immer noch an der Nabelschnur des Fortschritts hängen, aber fortwährend dazu auffordern diese zu kappen.
    https://youtu.be/F6EOD3NsC0M

  42. Dummsama 29. März 2021 at 21:58; Mir gehts genauso, falls tatsächlich bei manchen Betrieben zuviel Liquidität vorhanden ist, liegt wohl daran, dass die gute Geschäfte mit CE, bzw häufiger I machen. einige kleinere Läden werden wohl nie mehr aufmachen. Und das wird noch viel schlimmer werden.

  43. lorbas 29. März 2021 at 21:00
    … es ist nur noch wichtig das man das Edelmetall physisch besitzt. D.h. auf gar keinen Fall ein Bankschließfach o.ä.
    Auch empfiehlt sich der legale und anonyme Kauf (Tafelgeschäft) vor Ort bei einem Händler wie z.B. Pro Aurum oder Degussa …
    ——————————————-
    Ja. Aber praktisch alles nicht so einfach. Weiß nicht, inwieweit Goldgeschäfte zur Zeit überhaupt noch öffnen dürfen. Und will man sich das wirklich per Post schicken lassen? Wem vertraut man, daß man beim Kauf kein Katzengold bekommt? (Kauf in bar unter 2.000 EUR: Na toll – bestenfalls umständlich, wenn man Strohmänner schicken muß.)
    Zum Bankschließfach sehe ich keine Alternative. Sonst freuen sich nur die Einbrecher. Man muß auch die nicht-krisenbedingten, „normalen“ Risiken beachten.
    Lagerung in anderen Städten oder im Ausland halte ich auch nicht für praktikabel: Kommt man denn da in der Krise noch hin, wenn keine Züge mehr fahren?
    Lagerung beim Goldhändler erscheint mir auch nicht besser als Lagerung bei der Bank: In der Krise ist der Goldhändler genauso pleite wie die Bank.
    Dann: Wenn Gold und Silber noch das einzige von Wert sind, wird man es in der Krise einsetzen müssen. Dauert die Krise länger, wird man also auch das ohnehin verlieren, ganz einfach durch Verbrauch.
    Otte sagt, je mehr man hat, desto größer kann das „Rettungsboot“ sein, das man sich baut. Bei mir ist es höchstens ein Schlauchboot oder ein Floß. Wird wahrscheinlich ‚eh nicht reichen. Also locker bleiben.
    Die Gedanken, mit Edelmetallen Vermögen über die Krise zu retten, sind eigentlich nur solche, die sich höchstens Millionäre machen können.

    Übrigens: Ich hab‘ auch mal über ein Bargeldverbot nachgedacht: Es geht nicht!
    Es wird sich nämlich immer eine bewegliche Sache finden, die sich wie Bargeld einsetzen läßt. Zur Not gibt es Zigarettenwährung. Wie 1945, als es (soweit ich weiß) gar keine Währung gab. Es findet sich immer ein Ersatz. Dem Staat kann es nicht gelingen, das zu verbieten. Hier hat die Natur (Gott?) eine Grenze gesetzt.

    Ach so: Die Geldflut sammelt sich (laut Prof. Sinn) in den „Horten“, also bei den Milliardären, usw.. Solange sie da liegt, löst sie keine Inflation aus (Keynes hat das herausgefunden).
    Es ist wie ein Kutscher, der die Zügel immer weiter locker und locker läßt und sie immer länger und länger macht, weil die Pferde nicht laufen wollen. Fangen die Pferde dann aber plötzlich an zu laufen, sind die Zügel so lang, daß es keinen Effekt gibt, wenn der Kutscher daran zieht. Und dann galoppieren die Pferde davon.
    Also erstmal liegt das Geld in den Horten. Es können dann aber Umstände eintreten, daß es von da in den Markt kommt, und dann hat man die große Inflation.
    Ist aber nicht zwingend – sagt Sinn. Und auch Otte meint, mit sozialistischen Eingriffen kann man ggf. eine Krise verhindern. Er geht also nicht (wie Krall) notwendig von einer Krise aus. Aber für möglich halten sie alle drei.

  44. Ooch nee, nicht schon wieder so furchtbar bewegend, und auch bitte nicht von Prof. Dr. Milka Suchard Bakelit.

  45. @Dummsama 29. März 2021 at 21:58

    Zitat: „Ich weiß nicht, woher diese Luxusprobleme kommen? Bei mir und allen meinen Bekannten haben sich auch in der Krise keine Barmittel angestaut. Wo ist das ach so reiche Land von welchem immer die Rede ist ?“

    – Ja, das ist bei mir auch so… vor einem dreiviertel Jahr hatte ich tatsächlich etwas mehr Geld übrig: Kein Imbiss unterwegs mehr, kein Schwimmbad, keine gelegentlichen Spontankäufe im Einkaufszentrum. Mittlerweile sind die Preise für Lebensmittel aber dermaßen gestiegen, dass dieser „Bonus“ aufgebraucht wird und am Ende des Monats nichts mehr übrig ist.
    Sparen tut wahrscheinlich nur der, der mehr Geld hat und vor Corona viel für Freizeitaktivitäten und Restaurantbesuche ausgegeben hat.

  46. Die wahre Inflationsrate liegt bei über 9%, nicht wie und vorgegaukelt wird bei 1,1%.
    Das sage nicht ich, das ist auf vielen Finanzseiten nachzulesen, zuletzt Artikel auf zerohedge.com oder auf goldseiten.de
    In die Inflationsrate werden viele Dinge wie z.B. Mieten, Hauspreise usw. nicht einberechnet und so getürkt.
    Der Euro hat seit seiner Einführung über 50% seines Wertes verloren, der Wertverlust wird sich weiter beschleunigen. Die Rentner werden bald von ihren Renten nicht mehr leben können.
    Der Ausweg ist Gold und Silber, die als Wertspeicher dienen, keine Zockerinstrumente sind, um den schnellen Euro zu machen. Ferner Grundstücke, Immobilen.

  47. „…… Liquidität in vielen Haushalten so gestiegen, dass Anlagedruck entstanden ist.“

    Für einen winzigen Teil der Bevölkerung mag dies zutreffen, die Hälfte der Bevölkerung hat jedoch nach dem 20. des Monats keinen Cent mehr in der Tasche.
    Ich halte dies auch für den eigentlichen Grund, warum die Osterruhe „gekippt“ wurde.
    Das Prekatiat, dass nach dem 20. des Monats kein Geld mehr hat, könnte bis zum 6. April dann nichts einkaufen, hätte nichts zu beissen.
    Das wird die Regierung natürlich niemals sagen, um ihr Potemkinsches Dorf vom „Besten Deutschland aller Zeiten“ nicht ad absurdum zu führen.

  48. Ein sehr guter Artikel, wirklich erste Sahne!

    Allerdings glaube ich nicht an Kryptowährungen, zumindest nicht an eine von den Zentralbanken nicht autorisierte. Die Geldpolitik ist eines der wichtigsten Fiskalpolitischen Instrumente, kein Staat oder Staatengemeinschaft wird hierauf verzichten können. In der derzeitigen Situation trifft eine Geldschwemme auf einen Nachfrageüberhang, und es wird zu einer kurzfristigen konjunkturellen Belebung mit inflationären Tendenzen kommen. Ja.

    Aber es wird nicht zu einer Hyperinflation kommen, weil der Staat mit Abgaben gegenlenken kann. Er kann die (Aus seiner Sicht) in die falschen Kanäle geflossenen Mittel (Also alles was nicht Green Deal im weiteren Sinne ist) durch gezielte Verteuerung (Steuern, Gebühren, Abgaben) abschöpfen. Was werden wir unter der nächsten, der Grünen Kanzlerin Baerbrock sehen?

    KfZ Steuererhöhungen.
    Erhöhung der Umsatzsteuersätze bis auf die maximal in der EU erlaubten 25%, ausgenommen ökologisch/sozial(migrantischer)/“Gerechtigkeits“ Güter.
    Immense Verteuerung der Energiekosten, außer der Ökostromer.
    Drastische Erhöhung der Besitzabgaben (Vermögenssteuer, Grundsteuer, Erbschaftssteuer, Kapitalertragssteuer).

    Es wird nicht zu gesetzlichen „Besitzverboten“ kommen, aber Gold, Immobilien, Aktien und andere Unternehmensanteile werden so teuer werden das die Rentabilität sinkt bis hin ins Negative. Beispielhaft mögen hier die Solaranlagen gelten, die bei genauer Rechnung für jeden der sich sein Haus damit schmückt ein Minusgeschäft sind. Was bleibt zu tun? Nichts, gar nichts. Entweder man investiert jetzt schon größere Summen in die ökologische Schiene um „Bestandsschutz“ erhoffen zu können, oder man kauft jetzt am besten gar nichts. Es kommt wie es kommt. Einfach weiterleben und die schönen Dinge des Lebens genießen, Kaffee und Kuchen auf der Terrasse zum Beispiel.

    Viele Grüße
    Peter Blum

  49. lorbas 29. März 2021 at 23:42

    „2.) Wer z.B. Edelmetalle als Wertspeicher hat der gibt diese garantiert nicht in Krisenzeiten für Lebensmittel o.ä. aus.“

    Irgendwann will (oder muss) man die gespeicherten Werte doch auch ausgeben, sonst macht das Wertspeichern ja keinen Sinn.

  50. Maria-Bernhardine 30. März 2021 at 00:19

    „Heute fand ich 1€ als Chip in einem Einkaufswagen.“

    Ich fand mal einen AfD-Chip im Einkaufswagen. Den habe ich natürlich behalten, wüsste aber gerne, wo man hunderte davon herbekommt. Auf den Homepages habe ich nichts gefunden.

  51. Was hilft mir Gold, wenn ich Brot kaufen will. Bei Sachwerten wirst du in Notzeiten über den Tisch gezogen. War nach dem 2ten WK auch so. Kann mich noch gut an die Erzählungen meiner Oma erinnern, wie sie raus aufs Land sind und Lebensmittel kaufen wollten.
    Deshalb sind natürlich Währungen interessant, welche vermutlich nicht umfallen werden.
    Also Dollar? Schweizer Franken? Yen? Tschechische Krone?

    Was meint ihr?

  52. Eistee 3:03

    Aktuell kann man bei pro aurum, degussa o.a. online bestellen und holt sich die Ware persönlich in einer Wunschfiliale ab.

    Wer Sachwerte im Ausland lagert tut dies um diese vor dem Zugriff des Staates zu schützen.

  53. Bayrischer Freigeist 30. März 2021 at 10:48

    Was hilft mir Gold, wenn ich Brot kaufen will.

    Wer solche Fragen stellt hat sich mit dem Thema nicht ausreichend beschäftigt.

    Edelmetalle sind eben NICHT dazu da in einer Krise sich Brot zu kaufen.

    Nachdenken ist angesagt ❗

    1.) Weshalb hat ein andere Dinge die du nicht hast und für die du dein letztes Hab und Gut hergeben musst um zu überleben?
    Wieso hälst du diese Dinge nicht selbst vor?
    Weshalb machst du nicht das Geschäft und tauscht benötigte Dinge in Wertsachen?
    Weshalb bäckst du dir dein Brot nicht selbst?

    2.) Wer z.B. Edelmetalle als Wertspeicher hat der gibt diese garantiert nicht in Krisenzeiten für Lebensmittel o.ä. aus.

    3.) Es kann doch nicht so schwer sein sich ein paar Kartons mit Schnaps, Kaffee, Medikamente (Schmerzmittel) und andere sog. ewige Lebensmittel hinzulegen.

    12 Lebensmittel, die unbegrenzt haltbar sind

    https://www.genialetricks.de/endlose-haltbarkeit/

    Deshalb sind natürlich Währungen interessant, welche vermutlich nicht umfallen werden.
    Also Dollar? Schweizer Franken? Yen? Tschechische Krone?

    Was meint ihr?

    Bunt bedrucktes Papier ohne inneren Wert aus verschiedenen Ländern.

    „Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück und der ist Null.“

    Voltaire

    Zentralbanken überall auf der Welt kaufen was? Gold.

  54. Der boese Wolf 30. März 2021 at 09:58

    lorbas 29. März 2021 at 23:42

    „2.) Wer z.B. Edelmetalle als Wertspeicher hat der gibt diese garantiert nicht in Krisenzeiten für Lebensmittel o.ä. aus.“

    Irgendwann will (oder muss) man die gespeicherten Werte doch auch ausgeben, sonst macht das Wertspeichern ja keinen Sinn.

    Weshalb? Es gibt wohlhabende Familien die von Generation zu Generation Vermögen weitergeben.
    Da wir den gesetzlichen Altersvorsorgesystemen nicht so recht vertrauen haben wir selbst vorgesorgt bzw. sind noch dabei.
    Sollte man das zurückgelegte nicht benötigen kann man sich selbst etwas gönnen oder es vererben.

    Der ganz große Vorteil an im Tafelgeschäft erworbenen EM ist das der Staat, einfach niemand davon Kenntnis hat.
    Zudem ist es legal. Gewinne aus Veräußerungsgeschäften sind nach einem Jahr Haltedauer Steuerfrei.
    In oder nach einer Krise kann man damit große Vermögen aufbauen.

  55. Johannisbeersorbet at 22:30
    „Die Arbeiterverräter, die Scheinchristen und die Vogelschredderer werden dem ehrlichen, fleißigen Arbeiter alles wegnehmen und die Beute an alle Welt verteilen.“

    Beim zwangsabgabenfinanzierten ZDF habe ich gerade gelesen, daß die „Geberkonferenz für Syrien“ 10 Milliarden USD einsammeln will.

    Bei der Zeit habe ich dann gelesen, daß D unbedingt 1,6 Milliarden davon übernehmen will.

    q.e.d.

  56. lorbas at 21:00:

    Ich sehe das Problem darin, daß die meisten Anlagen wohl miteinander korrelieren. Wenn es kracht, dann wird es meiner Meinung nach alles mitrunterziehen.

    Früher war ich Immobilienfan, aber meine tolle kleine Wohnung habe ich verkauft, da ich unfreiwillig zum Vermieter wurde und das alles für mich nicht mehr gestimmt hat. Ich habe eine sehr moderate Miete aufgerufen, während die Mietpreise nach oben geschossen sind. Aber aus Mietverträgen kommt man als Vermieter schlecht raus, Miete bei abgeschlossenem Vertrag erhöhen schwierig, und auch wenn man die Wohnung mal verkaufen möchte, kann man das nur mit Mieter drin tun. Hier stehen die Eigentumsrechte weit hinter Besitzrechten zurück, wie ich meine. Zahlreiche rechtliche Unverschämtheiten taten ihr übriges, z.B. Recht auf Mietminderung, wenn Dritte Lärm veranstalten, der Vermieter bleibt auf den Verlusten sitzen und kann sich z.B. nicht beim Bauherren, der den Lärm & Dreck verursacht, die entgangene Miete ersetzen lassen – unverständlich!

    Ich würde auch eher auf Edelmetalle als auf Papiergeld setzen, halte auch die Aufbewahrung zuhause für machbar (was soll man auch sonst tun?). Aber den Zug habe ich wohl verpaßt.

    Ich kann nur hoffen, daß die Elite ebenso mitdrinsteckt (und zu viel zu verlieren hat) und es eben nicht zum kompletten Systemzusammenbruch kommt, aber mittlerweile halte ich es für möglich.

    Und die Möglichkeiten, sich zu bereichern, Vorabwissen zu besitzen, Ausweichmöglichkeiten zu haben – die sind doch bei Politikern enorm, das hat Otto Normalanleger in der Regel nicht.
    Und wenn´s nicht klappt, einfach so geniale Tricks wie Masken- und Testpflicht beschließen und Millionen mit den Masken/Tests abkassieren, ist doch ganz easy.

  57. Heidelbergerin 30. März 2021 at 11:38

    lorbas at 21:00:

    Ich würde auch eher auf Edelmetalle als auf Papiergeld setzen, halte auch die Aufbewahrung zuhause für machbar (was soll man auch sonst tun?). Aber den Zug habe ich wohl verpaßt.

    Zu den Ausführungen bzgl. Mietswohnung stimme ich zu.

    Weshalb den Zug verpasst? Nur weil die Preise schwanken?

    Tip(p): Am 31. Juli 2020 kostete ein Kilogramm Gold 54.475 Euro, aktuell 47.695 Euro.
    Es geht nicht darum wie viel man bezahlt, sondern es zählt am Ende das man es besitzt.

  58. Ach, eigentlich weniger der Preis… einfach die Umschichtung.

    Aber ja, zu spät ist es sicherlich nie.

    Herzlichen Dank für Ihre ausführlichen Erläuterungen. Grundwissen ist bei mir da, aber der Sprung, es auch tatsächlich umzusetzen… das Thema beschäftigt mich tatsächlich sehr, generell Anlagen, der Immobilienmarkt, Edelmetalle, Aktien. Da tun Denkanstöße und Austausch immer gut.

  59. lorbas
    3.) Es kann doch nicht so schwer sein sich ein paar Kartons mit Schnaps, Kaffee, Medikamente (Schmerzmittel) und andere sog. ewige Lebensmittel hinzulegen.
    ———————————-
    Das sehe ich auch so. Ich hab‘ z.B. Fleischkonservendosen. Denen wird im Prinzip jahrzehntelange Haltbarkeit nachgesagt. Man hört aber auch, daß sie heute das Blech dünner machen als früher. Weiß man nicht. Ich hab‘ eine pro Tag, den ich aushalten möchte (was schonmal nicht wenige sind). Plus die, die man tauschen oder weggeben möchte, bzw. muß.
    Ich verstehe nicht, warum andere Leute das nicht auch machen, kostet vielleicht einmalig 100 EUR. Ist wohl dieselbe Wirkung der Propaganda, die sie daran hindert, auch sonst aufzuwachen. Das kann (mich) schon frustrieren. Vor allem, weil ich für Schlafschafe in der Familie dann mitkaufen und mitlagern muß. Nachher kommen sie nämlich alle an …
    Es ist auch deshalb ärgerlich, daß sie nicht aufwachen, weil sogar Merkels Bundesamt für Katastrophenschutz solche Bevorratung dringend anempfiehlt. So wird sogar dessen Mainstream-Stimme von der Propaganda übertönt. Sie dringt dann nicht mehr ins Gehirn, weil da „auf leisen Sohlen“ (so ein Buchtitel) schon jemand anders eingedrungen ist. Wie kommt man nur dagegen an???
    Aber das war schon früher so: Schon früher mußte Hannah Arendt beklagen, daß es vor allem die eigenen Leute waren, die gegen sie arbeiteten. Zitat: „… wissen Sie ja, was Gleichschaltung ist. Und das hieß, daß die Freunde sich gleichschalteten. Das Problem war doch nicht, was unsere Feinde taten, sondern das, was unsere Freunde taten“ (Interviewausschnitt, anzuhören bei Gunnar Kaiser).
    Toll, und ich darf jetzt hier mehr Fleischkonservendosen (von meinem eigenen Geld) kaufen und lagern, weil „die Freunde sich gleichschalteten“. Danke, gut.

  60. Heidelbergerin 30. März 2021 at 15:36

    Ach, eigentlich weniger der Preis… einfach die Umschichtung.

    Aber ja, zu spät ist es sicherlich nie.

    Herzlichen Dank für Ihre ausführlichen Erläuterungen. Grundwissen ist bei mir da, aber der Sprung, es auch tatsächlich umzusetzen… das Thema beschäftigt mich tatsächlich sehr, generell Anlagen, der Immobilienmarkt, Edelmetalle, Aktien. Da tun Denkanstöße und Austausch immer gut.

    Ja ein sehr spannendes Thema.

    Wenn man bedenkt das man vor 20 Jahren ein Kilogramm Gold für knapp 8.000 Euro und eine Unze Silber für 5 Euro bekommen konnte.

    Ich persönlich bin ein Freund der Sachwerte.

  61. lorbas 30. März 2021 at 17:36
    „Menschen mit Nazihintergrund“ – Die Schuld höret nimmer auf.
    ————————————-
    Das ist zwar total OT hier, aber auch darüber hab‘ ich mal nachgedacht.
    Wenn man irgendwo ins Ausland kommt, assoziieren die Leute einen mit der H.-Diktatur. Weil das das Einzige ist, was sie mal von Deutschland gehört haben. Das ist normal, damit muß man umgehen. Und diese Leute sind jetzt halt alle hier. Das war der Fehler. Wissen wir.
    Muß man „Der Wahrheit ins Auge“ sehen, wie Richard v. Weizsäcker in seiner berühmten Rede gesagt hat. Und sagen „Stimmt, hier ist das Land der Leute mit Nazihintergrund. Daran können wir jetzt nichts mehr ändern, das gehört zu unserer Geschichte. Wenn Du Dich deshalb hier unwohl fühlst, solltest Du vielleicht nicht hier mit uns leben.“
    „Made in Germany“ war auch mal als Schmähausdruck gedacht. Bekam dann aber einen guten Ruf.
    Wenn wir uns alle bemühen, heißt es irgendwann „Donnerwetter, die da, die mit Nazihintergrund, die haben’s drauf!“ 🙂

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