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Islamunterricht Bayern: „Mohammed ist liebevoll zu allen Geschöpfen“

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | „Mohammed ist liebevoll zu allen Geschöpfen“ – das steht allen Ernstes im Lehrplan für Grundschulen zum Islamischen Unterricht, der seit zwölf Jahren in Bayern als Testmodell läuft und ab dem kommenden Schuljahr im Herbst 2021 Wahlpflichtfach wird.

Nun könnte man argumentieren, dass man 6-10-jährigen Kindern keine historischen Fakten über Ermordungen zumuten sollte. Aber wenn es um die Opferrolle geht, dann werden die moslemischen Kinder schon darüber informiert, dass es ein Mordkomplott gegen Mohammed gegeben und sein Schwiegersohn Ali dies vereitelt habe.

Es wäre den Schülern also durchaus die Tatsache vermittelbar, dass der Prophet des Islams 41 dokumentierte Ermordungen anordnete: Und zwar von Menschen, die ihn kritisierten, aus seiner Sicht beleidigten und gegen ihn agierten. In den islamischen Primärquellen Sira, der Beschreibung der Lebensgeschichte des Propheten, und der Sunna, der Sammlung seiner Aussagen in den Hadithen, sind diese Morde belegt. Dabei wird geradezu stolz dargestellt, dass sich Mohammed gegen seine Feinde mächtig und stark durchsetzte.

Man muss in der Schule ja nicht gleich in die teilweise grausamen Details mancher dieser Ermordungen eingehen. Aber Mohammed dermaßen schönzufärben, ist verantwortungslos. In Punkt 1.5 des Lehrplans wird Mohammed geradezu als barmherziger Samariter beschrieben:

„Er hat viele gute Eigenschaften“, „Mohammed ist liebevoll zu allen Geschöpfen“, „Mohammed als Streitschlichter“.

Eine solche kritiklose Schönfärberei hat folgenschwere Konsequenzen: Wenn moslemische Kinder sogar in der staatlichen Schule gelehrt bekommen, dass Mohammed so ein „guter“, „liebevoller“ und „streitschlichtender“ Mensch gewesen sei, dann müssten seine Feinde aus dieser Sicht ja ganz schlimme Figuren gewesen sein, deren Ermordung dann möglicherweise auch irgendwie zu rechtfertigen sei.

Dem ist aber nicht so. Es handelte sich bei den Ermordeten in 13 Fällen nur um Kritiker, darunter vier Frauen, zwei Sängerinnen und zwei Dichterinnen, die sich in Form von Hohn und Spott zu Mohammed äußerten. Seinen Zorn darüber, der sich zu Mordaufträgen steigerte, nehmen sich bis heute radikalisierte Moslems zum Vorbild. Schließlich gilt Mohammed im Islam als der „vollkommene Mensch“ und das „perfekte Vorbild“ für alle Moslems. Die Morde an dem Filmemacher Theo van Gogh in Amsterdam, den Zeichnern von Charlie Hebdo in Paris, dem japanischen Übersetzer der Satanischen Verse in Tokio und die vielen versuchten Mordanschläge auf Beteiligte an den Mohammed-Karikaturen sind die schwerwiegenden Folgen. Wer dies verschweigt, macht sich mitschuldig, dass solche Morde auch in Zukunft weiter geschehen.

Ein wichtiger Grund für die Morde an Kritikern war in den Zeiten Mohammeds die Einschüchterung der Feinde. Auch Wikipedia dokumentiert, dass nach der Ermordung der jüdischen Dichterin Asma bint Marwan, einer fünffachen Mutter, ihr gesamter Stamm Banu Khatma zum Islam konvertierte, weil sie die „Macht des Islams gesehen“ hatten. Veränderungen dieser unheilvollen Traditionen kann es nur durch das Aussprechen der Wahrheit, die Identifizierung der gefährlichen Bestandteile der Ideologie des Politischen Islams und deren Außerkraftsetzung geben.

Der Islamische Unterricht macht genau das Gegenteil. Es wird konsequent nur verharmlost, beschönigt und verschwiegen. So werden den moslemischen Schülern auch „Tiergeschichten“ präsentiert: „Wie Mohammed mit Tieren umgegangen ist“. Bei diesen rührenden Geschichten des „liebevollen“ Umgangs mit Tieren wird natürlich nicht erwähnt, dass Mohammeds Forderung nach betäubungslosem Schächten immenses Leid und Qualen für die Tiere bedeutet. Auch darauf müsste in einem objektiven Unterricht unbedingt eingegangen werden.

Durch die Formulierung „Gott hat Mohammed auserwählt“ wird auch noch impliziert, dass es nur einen Gott gibt, was aber definitiv nicht stimmt: Der islamische Gott Allah ist grundverschieden vom christlichen und jüdischen Gott sowie aller anderen Religionen. Dass Mohammed von „Gott auserwählt“ sei, erklärt ihn geradezu sakrosankt gegen jede Form der Kritik. Von Bayerns Schulen bestätigt.

Mohammed heutzutage als göttlich legitimiertes Vorbild hinzustellen, ist hochbedenklich. Denn sobald er Macht hatte, ab der Medina-Phase, setzte er seine Belange rücksichtslos durch. Seine Heere überfielen Karawanen von Kaufleuten aus Mekka. Von der Beute ließen sich insgesamt 74 Kriegszüge finanzieren, mit denen Mohammed und seine Gefolgsleute das Gebiet des heutigen Saudi-Arabiens eroberten und den Ersten Islamischen Staat gründeten.

Als der jüdische Stamm der Banu Quraiza mit den Gegnern Mohammeds zusammenarbeitete, ließ er alle männlichen Mitglieder dieses Stammes aus Rache enthaupten. Auch die Jugendlichen, wenn sie bereits Schamhaare hatten. Insgesamt, je nach Quelle, zwischen 400 und 900 Menschen. Der Besitz der Juden wurde unter den Moslems verteilt und ihre Frauen sowie Kinder in die Sklaverei verkauft. Dies geschah im Jahr 627 in Medina und ist in der islamischen Geschichtsschreibung und auf Wikipedia dokumentiert. Auch im Koran ist der Enthauptungsbefehl in zwei Versen festgehalten.

Bekannt ist auch die Geschichte von Chaibar. Die dort lebenden Juden, Gegner Mohammeds, wurden von ihm im Jahre 628 belagert. Erst als diese zusagten, die Hälfte ihrer Einkünfte an die Moslems abzugeben und sich zu unterwerfen, wurde die Belagerung nach sechs Wochen beendet. Einer der jüdischen Oberhäupter von Chaiba weigerte sich, den Ort des Schatzes seines Stammes Banu Nadir preiszugeben. Daraufhin ließ Mohammed ihn töten und nahm sich dessen Ehefrau Safiyya selbst als Frau.

Imam Bayrambejamin Idriz hat dies in seinem Buch „Grüß Gott Herr Imam“ allen Ernstes als “Pflege von innigen Beziehungen“ und „Bereitschaft zum Dialog mit anderen Religionen“ hingestellt, dass Mohammed eine jüdische Frau heiratete. So wird mit dreisten historischen Falschdarstellungen Pro-Islam-Propaganda betrieben. Und Bayerns Schulen übernehmen das auch noch.

Chaibar war das erste von der islamischen Gemeinschaft eroberte und unter ihre Herrschaft gebrachte Gebiet. Bis heute ist bei moslemischen Anti-Israel-Demonstrationen, auch in Deutschland, der Ruf zu hören:

„Chaibar, Chaibar, oh ihr Juden! Mohammeds Heer kommt bald wieder!“

Mohammed agierte ab der medinensischen Phase als Imperator, der Raubzüge als Teil seines Herrschaftskonzeptes durchführte. Im Koran wird das Beutemachen daher auch folgerichtig gerechtfertigt: „Allah hat Euch viel Beute verheißen“ (48:20). Im Konfliktfall ist der Kampf gegen Andersgläubige mit der Legitimation zu ihrer Tötung ein wesentlicher Bestandteil des Korans: Das Dschihad-Prinzip. Dies alles ist schwerlich mit dem Bild eines „liebevollen“ Mohammed in Einklang zu bringen, das in dem Islamischen Unterricht vermittelt wird.

Dort werden in Punkt 2.1 „Ich im Umgang mit anderen“ Mohammeds Forderungen im Umgang von Menschen miteinander als vorbildlich hingestellt. Es werden Erzählungen wiedergegeben, in denen Mohammed als Streitschlichter auftrat. Solche Situationen mag es ja durchaus im inner-islamischen Bereich gegeben haben. Aber im Umgang mit Andersgläubigen war Mohammed spätestens seit der Medina-Zeit knallhart. Daher heißt es auch im Koran „Seid barmherzig untereinander, aber hart zu den Ungläubigen“ (48:29) und „kämpft gegen jene, die euch nahe sind unter den Ungläubigen, und lasset sie euch hart vorfinden“ (9:123). So wird auch der loyale Umgang mit Juden und Christen untersagt: „Nehmt sie nicht zu Schutzherren“ und „zu Beschützern“ (5:51).

In Kapitel „2.5.1 Mohammeds Heirat“ wird auch konsequent verschwiegen, dass er 12 Ehefrauen hatte, eine davon erst sechs Jahre alt, und er allen moslemischen Männern bis zu vier Ehefrauen gestattete. Man erwähnt nur die erste Ehefrau Mohammeds, die ältere Unternehmerin Chadidscha, als ob er eine ganz normale monogame Ehe geführt hätte.

Die Handschrift von islam-unkritischen Moslems an diesem Lehrplan, und zwar dem sechsköpfigen „Wissenschaftlichen Beirat“ der Abteilung „Islamisch-Religiöse Studien“ der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, drei davon Frauen im Hidschab, ist unübersehbar. So wird auch tatsachenwidrig behauptet:

„Der Islam verbietet, andere zu unterdrücken“

Genau das Gegenteil ist der Fall: Im Koran wird klar befohlen, gegen alle „zu kämpfen, die nicht an Allah glauben und nicht verbieten, was Allah und Sein Gesandter verboten haben, und nicht die Religion der Wahrheit befolgen, bis sie den Tribut aus der Hand entrichten und gefügig sind“ (Sure 9 Vers 29).

Alle Menschen müssen sich laut der Ideologie des Politischen Islams, der einen großen Teil des Gesamtkonstruktes Islam ausmacht, den Gesetzen Allahs, der Scharia, unterwerfen. Islam bedeutet Unterwerfung. Aber im Islamischen Unterricht werden permanent Märchen aus 1001er Nacht erzählt:

„Es gibt keinen Grund, warum wir irgend jemanden wegen seines Glaubens gering schätzen dürften.“

Der Koran vermittelt genau das Gegenteil: Diejenigen, die einen anderen als den islamischen Glauben haben, werden als „Affen und Schweine“ diffamiert (5:60), als „schlimmste Tiere“ (8:55) und als „schlechteste Geschöpfe“ (98:6), die von Allah „verflucht“ werden (2:88).

Weil Ungläubige als minderwertige Geschöpfe gelten, dürfen Moslems auch niemals auf einem Friedhof direkt neben Christen, Juden oder andern „Ungläubigen“ beerdigt werden. Wenn auf Friedhöfen Bereiche für Moslems geschaffen werden, dann muss zuerst die Erde metertief abgegraben und dadurch gereinigt werden. Forderungen hierzu gibt es auch schon in Bayern. Einige Beispiele nur aus dem Raum München: In Ottobrunn und in München auf drei Friedhöfen bereits realisiert, in Oberhaching (noch) abgelehnt. Solche des-integrativen Tatsachen erfahren die moslemischen Schüler natürlich nicht. Alles Konfliktträchtige wird dort konsequent unter den Teppich gekehrt. So heißt es im Lehrplan nur:

„Besuch verschiedener Friedhöfe und Entdecken von Unterschieden und Gemeinsamkeiten; Besuch eines muslimischen Gräberfelds“

In Punkt 3.6.1 wird behauptet, dass Söhne und Töchter „gleichwertig“ seien. Auch das ist falsch: Töchter erben laut Koran nur halb so viel wie Söhne (4:11), Frauen haben nur die Hälfte der Zeugenaussagekraft vor Gericht (2:282), stehen generell unter den Männern und müssen ihnen gehorchen, sonst drohen Schläge (4:34).

Dann wird im Lehrplan behauptet, dass Mohammed die Sklaverei abgeschafft habe, was ebenfalls falsch ist. Im Koran wird die Sklaverei an vielen Stellen ausdrücklich legitimiert (2:221, 4:3, 23:6), was bis heute gültig ist. Daher haben die radikalen Moslems im Islamischen Staat auch massenhaft andersgläubige Frauen versklavt, ebenso die Boko Haram in Nigeria. In einigen arabischen Ländern wird die Sklaverei verdeckt praktiziert. In Katar werden Arbeiter an den Fußballstadien zur WM 2022 wie Sklaven gehalten, bereits 6500 starben dabei. Ein niederländisches Unternehmen, das Rasenflächen nach Katar liefern sollte, boykottiert die WM nun. Vorbildlich deren Einstellung:

„Wir haben gesehen, was in Katar geschieht. Es ging um einen Millionenauftrag, aber manchmal sind andere Sachen wichtiger als Geld.“

Der gesamte Lehrplan zum Islamischen Unterricht in Bayern liefert nur einen einzigen Satz, der ansatzweise kritisch anmutet. Darin wird der Politische Islam angedeutet, aber man behauptet natürlich, dass dies „nichts mit der Religion zu tun“ habe:

Hierzu gehört auch die Befähigung zur kritischen Wahrnehmung von Weltbildern, die menschenverachtenden Ideologien entspringen, dennoch aber im Gewand des Religiösen auftreten können.

Der Politische Islam tritt nicht „im Gewand des Religiösen“ auf, er wurde vom Propheten Mohammed als Bestandteil des Religiösen festgelegt. Das ist der große Geburtsfehler des Islams, der unbedingt korrigiert werden muss. Religion ist von der Politik strikt zu trennen. Das bedeutet, dass der Islam von all diesen politischen, gesetzgeberischen und weltanschaulichen Bestandteilen befreit werden muss. Der Koranbefehl, dass Moslems die beste Gemeinschaft sind, die jemals unter den Menschen entstanden und das Recht gebieten sowie das Unrecht verbieten, was das islamische Gesetz Scharia über alle von Menschen gemachten Gesetze stellt, ist für alle Zeiten für ungültig zu erklären.

Aber im Lehrplan wird in Punkt 4.1.2 „Muslime leben in Deutschland“ behauptet, dass Moslems grundsätzlich die Rechtsordnung der Gemeinschaft achten, in der sie sich befinden und die verbindlichen Regeln für das Zusammenleben aller Menschen akzeptieren. Es wird aber verschwiegen, dass das nur für die Situation in Minderheitsverhältnissen gilt. Laut islamischen Rechtsgutachten, sogenannten Fatwen, sollen Moslems, sobald sie die Macht dazu haben, das Land im Sinne der islamischen Gesetze umwandeln. Originaltext der Fatwa zu der Frage, „wann Muslime den Kampf für den Islam aufnehmen sollen“:

„Wenn die Muslime schwach sind, politisch bzw. militärisch, müssen sie sich gemäß der Koranverse, die zur Toleranz und Duldung aufrufen, verhalten. Wenn sie jedoch in einer starken Position sind, müssen sie sich gemäß der Texte verhalten, die zum Kampf gegen die Ungläubigen aufrufen.“

Dazu dürfen sie dann auch, wenn nötig, den Dschihad, den Heiligen Krieg, führen. Dieses Grundprinzip des Politischen Islams zu verschweigen, ist höchst verantwortungslos, denn auch dies muss unbedingt für ungültig erklärt werden.

Solche grundsätzlichen Notwendigkeiten können und müssen auch in der Schule vermittelt werden. Wenn die kommenden Generationen von Moslems nicht in diesem demokratischen Grundgedanken erzogen werden, wenn sie nicht dazu angeleitet werden, an der Umstrukturierung des Islams mitzuwirken, steuern wir auf einen gefährlichen Konflikt zwischen der Demokratie und einem theokratischen totalitären System zu. Dann steht das friedliche Zusammenleben in unserer Gesellschaft ernsthaft auf dem Spiel.

Wer dem Bayerischen Kultusministerium und dem zuständigen Minister Michael Piazolo mitteilen möchte, welch schwerwiegende Fehler durch diesen schönfärberischen, verharmlosenden und realitätsfremden Islamischen Unterricht begangen werden, kann dies unter dieser email-Adresse vornehmen:

» poststelle@stmuk.bayern.de

Das neue Schuljahr beginnt in Bayern am 13. September. Bis dahin ist noch Zeit, um Druck aufzubauen.


Die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) setzt sich seit 2003 für die Aufklärung über den Politischen Islam ein. Mit Flugblattverteilungen, Infoständen, Kundgebungen, Anschreiben an Bundestags- und Landtagsabgeordnete sowie Stadträte versucht die BPE, der Bevölkerung und Politikern sachlich fundierte Informationen zu vermitteln. Wer diese wichtige Arbeit unterstützen möchte, kann hier Mitglied werden.