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Nachts, wenn Merkel nicht schlafen kann…

Von PETER BARTELS | Während sich Martin Luther in Eisenach mit der Bibel-Übersetzung ins Deutsche quälte, wurde er nachts wiederholt vom Teufel versucht. Er warf sogar ein Tintenfass nach dem Leibhaftigen. Man kann sich noch heute vor dem Fleck an der Wand gruseln. Neulich gestand die Pastoren-Tochter Merkel, dass sie nachts zuweilen wach werde. Der Teufel? Nein, sie grübelt, ob sie auch genug gegen Corona gemacht habe.

Unsereiner vermutet, dass Luthers Teufel mit der deutschen “Mutti” inzwischen seine eigene Großmutter vor Lachen zum Weinen bringt. Obwohl der 1. April doch diesmal kein Tag des Schabernacks ist, sondern das dritte Waterboarding für den „Gulag Germany”. Nur Merkel weiß, was “Mutti” will. Sie hat schließlich bei Honecker gelernt.

Und ihre saft- und kraftlosen Ministerpräsidenten, von der rheinischen Rumkugel bis zum bajuwarischen Wolperdinger, haben sogar in die schlaffen Händchen geklatscht, wie seinerzeit die DDR-Volkskammer nach jedem Fünfjahresplan. Je nun, der Osterhase legt seine Eier ja auch seit ewig im heimischen Garten.

Jesus? Der muss sein Kreuz diesmal eben allein die Via Dolorosa rauf nach Golgatha schleppen; bei seiner Auferstehung war ja auch keiner dabei. Also haben die Sandalen-Sozialisten diesmal bis zum 5. April Osterurlaub. Mit und ohne Weihrauch…

Unsereiner hat einen Benjamin (25), Speditionskaufmann … polnisch-deutsche Firma … Home Office. Er bekam heute nach Merkels nächtlicher Wein-Runde, wie alle deutschen Mitarbeiter via Mail Post aus Polen:

“Gründonnerstag wird zum „Ruhetag“. Um eine Überlastung des Gesundheitswesens im April zu verhindern, wurde der Lockdown über die bevorstehenden Osterfeiertage deutlich verschärft und bis zum 18. April verlängert. In der Zeit vom 1. April (Gründonnerstag) bis zum 5. April (Ostermontag) soll demnach das öffentliche Leben in Deutschland für fünf Tage in nicht gekannter Weise weitgehend ausgebremst werden. Faktisch heißt das, dass der Gründonnerstag in diesem Jahr wie ein Feiertag behandelt wird – inklusive „arbeitsfrei“ und geschlossenen Unternehmen…

Nun weiß unsereiner aus eigener Erfahrung, dass die meisten Polskis fleißig und fair sind, mit ihrer Gewerkschaft Solidarnosc und ihrem Papst Wojtyla sogar einst das waffenstarrende Weltreich der Sowjets tapfer und gottergeben weg gebetet haben. Vielleicht schaffen sie es ja auch mit Merkel.

Corona? 0,03 Prozent…

Denn inzwischen weiß die wirkliche Wissenschaft (sogar die linke WHO) nach ewigen Studien, dass weltweit bis jetzt nur 0,03 Prozent aller Menschen “an oder mit” Corona gestorben sind. 99,97 Prozent Gottseidank nicht. Die absolute Mehrheit der Menschen habe also, wie seit über 100 Jahren bei der ordinären Grippe, eine körpereigene Abwehr entwickelt. Im übrigen starben „wenn“ an oder mit Corona (auch wie bei der Influenza) fast immer Greise zwischen 70, 80, 90 Jahren. Da half auch die Impfspritze nicht.

Kein Wunder, dass längst immer mehr Staaten zu retten versuchen, was zu retten ist, damit die Menschheit nicht an den wirklich tödlichen “Nebenwirkungen” stirbt: Arbeitslosigkeit, Armut, Freiheitsberaubung, Depression. Gerade haben Texas (29 Millionen Einwohner) und Mississippi (drei Millionen) den Lockdown (deutsch: Merkel-Gulag) Knall auf Fall beendet. Die zehn Millionen Schweden hatten nie einen und vermehren sich trotzdem munter weiter.

Diese Fakten fechten natürlich Merkel, ihre Mannen und Männinnen nicht an. Eine „Ministerin“ verhökert nebenher Luxus-Lauben oder für die Firma des „Ehemannes“ hunderttausende Merkel-Pest-Tüten gegen Corona (wie übrigens immer mehr von CDU/CSU auch). Und die bunte Einheitspartei schlurft sowieso seit ewig „Seit an Seit“ mit „Mutti“ den hinlänglich gefürchteten deutschen Sonderweg: Befehl und Gehorsam! Weil sie weder die „Wunderwaffe“ (Impfspritzen) organisieren noch in den ersten Monaten die Altersheime schützen konnten, wo die Zielgruppe reihenweise, einsam und zwangsverlassen von den Liebsten sterben musste.

Wieder Bomben auf Engeland

Der größte anzunehmende Unfall (Gau) aber war Merkels blonder Tafthelm Ulla bei der EU in Brüssel. Die Ex-Verschrottungsministerin der Bundeswehr verpennte bei Corona einfach alles. Jetzt wirft sie aus Rache (wohl eher Hoffnung auf „gute Presse“), wieder „Bomben auf Engeland“, will den Briten die Corona-Spritze wegnehmen. Weil die aus EU-Guantanamo geflüchtet sind. Weil die längst dreimal mehr Menschen impfen konnten als Deutschland. Die halbe Schweiz um Roger Köppel („Weltwoche“) lacht sich seit heute morgen um Sieben über die „herrischen Deutschen“ kaputt …

Die Ratten verlassen das sinkende Schiff? San ma fesch, damit sich Matthias Matussek, der frühere Feuilleton-Fürst des SPIEGEL, endlich mal freuen kann, was Nettes in PI-NEWS über seinen „Buddy“ Franz Josef Wagner zu lesen. Der BILD-Postbote schreibt am Dienstag tatsächlich: „Die Sprache … ist so ein Herumgerede … Das Nichteingestehen der Fehler. Mal ist es die Wissenschaft, die sich jeden Tag korrigiert. Mal sind die Ministerpräsidenten schuld, mal die Kanzlerin … Die Politik gibt uns keine Hoffnung … Was für ein düsteres Deutschland sind wir geworden“.


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (KOPP-Verlag) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor. Kontakt: peterhbartels@gmx.de.