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Nein, Frau Bundeskanzler, wir verzeihen überhaupt nichts!

Von WOLFGANG HÜBNER | Es ist Schwerstarbeit angesagt für die Propaganda- und Lobhudelkompanien des politmedialen Komplexes. Denn mit dem „Osterdebakel“ (FAZ!) am Mittwoch hat nicht nur die Bundeskanzlerin samt den willfährigen Ministerpräsidenten, sondern auch die gesamte in Deutschland betriebene Corona-Politik jegliche Glaubwürdigkeit eingebüßt. Und zwar nicht nur bei der wachsenden Minderheit von „Querdenkern“ und Kritikern jeder Couleur, sondern auch in der braven Schafherde, die bislang aus Todesangst und Untertanenmentalität alles mitgemacht hat. Jetzt muss fieberhaft alles unternommen werden, um zumindest einen Teil der Herde wieder zusammenzutreiben. Das wird nun versucht mit der unsäglichen Rührstory von der Kanzlerin, die sich selbstlos alleinschuldig des Debakels bezichtigt.

Diese Kanzlerin, die 2011 aus reinem Opportunismus die teuerste und abenteuerlichste Energiewende auf der ganzen Welt verantwortete; die jedes EU-Verschwendungsmanöver mitmacht; die 2015 die Grenzen für Millionen Sozialmigranten und auch Kriminelle eröffnete, weil sie „schlechte Bilder“ scheute; die nun für eine beispiellose Schuldenorgie beim Bundeshaushalt verantwortlich ist  – diese Kanzlerin Angela Merkel bittet nun erstmals das deutsche Volk oder was davon übrig ist, um Verzeihung! Darauf kann es selbstverständlich nur eine Antwort geben: Nein, Frau Bundeskanzler, wir verzeihen überhaupt nichts!

Alles was Merkel jetzt noch machen kann, ist der sofortige und bedingungslose Rücktritt. Es war schließlich nicht das nun in der Not umworbene Volk, das die Blitzwende Merkels bewirkte, sondern es waren die um ihre Lieferketten besorgten Unternehmen; es waren die Meinungsinstitute und Meinungsmacher, die der CDU/CSU einen beispiellosen Absturz bescheinigen; es war der erkennbare Unwillen selbst in den Unionsfraktionen, die unsinnigen Lockdownquälereien noch weiter zu eskalieren und viele Mandate bei der Bundestagswahl zu riskieren. Deshalb war es nicht selbstkritische Einsicht, der Merkel erstmals in ihrer unseligen Kanzlerschaft zum Eingeständnis eines „Fehlers“ bewegte, sondern ein reines Verzweiflungsmanöver zur Schadensbegrenzung und Verantwortungsvernebelung.

Letzteres nicht zuletzt deshalb, weil ja keineswegs allein die Kanzlerin die nun revidierten Osterbeschlüsse verantwortete, sondern alle Ministerpräsidenten der Bundesländer, egal von CDU, CSU, SPD, Grüne und Linke. Die stehen nun unendlich blamiert da als feige Jasager, die jederzeit willig mitmachen, was ihnen Merkel, Spahn und das RKI zur Linie vorgeben. Und was ist nun eigentlich mit dem angeblich wieder so gefährlichen  Virus, das laut Talkshow-Experte Lauterbach Zehntausende in Tod und Verderben zu reißen droht? Ist das Virus von einem auf den anderen Tag plötzlich harmloser geworden? Und entschuldigt es sich vielleicht auch noch?

Kein Zweifel: Deutschland ist in einer ernsthaften Staatskrise – nicht wegen Covid-19 oder irgendwelchen Virusmutanten, sondern wegen der erwiesenen Unfähigkeit seiner derzeitigen politischen Führung. Sie muss so schnell und so gut wie möglich ausgetauscht werden.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.